Welcher Unterschied besteht zwischen dem Einfügen des Implantats unter den Brustmuskel und unter die Brustdrüse?
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Einfügen der Brustimplantate
(Diskussion zum Thema Brustvergrößerung (Mammaplastik))
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Mannheim
Beiträge: 70
In unserer Klinik bevorzugen wir den Zugang über die Achselhöhle, weil es für das Gewebe eine sehr schonende OP ist und die Narbe später fast unsichtbar bleibt.
Von diesem Zugang kann man leicht über oder unter den Muskel gelangen, ohne wichtige Strukturen zu durchtrennen oder verletzen.
Wenn ich das Implantat über den Muskel platziere, bespreche ich das mit der Patientin: es gibt hier die Möglichkeit unter die Muskelhaut zu gelangen (subfascial) oder unter die Brustdrüse (subglandulär). Beides kann durchgeführt werden, wenn genügend Weichteile vorhanden sind oder die überschüssige Haut gut ausgefüllt werden muss.
Unter den Muskel (submuskulär) platzieren wir das Implantat, wenn Eigengewebe fehlt, die Patientin es so wünscht oder die anatomischen Verhältnisse es verlangen.
EINBRINGUNG DER BRUST-IMPLANTATE -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Grundsätzlich gibt es 4 IMPLANTATIONS-ZUGÄNGE für Brust-Implantate mit Silikonhülle, wobei es dabei auch noch Varianten gibt : AXILLÄR (Achselhöhle)
MAMMILLÄR (Brustwarze)
SUBMAMMÄRFALTEN (Brustfalten)
UMBILICAL (Nabel- nur für befüllbare Kochsalz-Implantate)
Bezüglich der LAGERUNG DER IMPLANTATE bzw. der Anlage der IMPLANTAT-TASCHE gibt es 3 Möglichkeiten :
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SUBGLÄNDULÄR (unter der Haut und dem Unterhautfettgewebe sowie Brustdrüsengewebe)
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SUBPECTORAL (unter dem großen Brustmuskel, der etwa am Unterrand der Brustwarze am Brustkorb endet)
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SUBMUSCULÄR + SUBFASCIAL
im inneren BH aus Eigengewebe =
-- DIE ORIGINAL - TECHNIK VON DR.NEUROTH - seit 20 Jahren --
Bringt man ein Implantat nur unter Haut und Unterhautgewebe ein, sollte die Haut besonders fest und das Untergewebe eine größere Schichtdicke / Polsterung aufweisen, weil sonst die Implantat-Grenzen sich unschön abzeichnen können. Außerdem ist dieser Weg nur bei kleineren Implantaten bis maximal ca. 300 ml erfolgreich.
Bei größeren Implantaten ist die subcutan-subgländuläre Lagerung wenig sinnvoll, weil eine schnelle Absenkung bzw. Verlagerung der Implantate nach unten relativ leicht möglich ist.
Bei der subpectoralen Lagerung (= im Decollete unter dem großen Brustmuskel - ab Brustwarze unter der Haut und Unterhautgewebe) wirkt das Decollete deutlich natürlicher mit harmonischerem Übergang auf den Brusthügel . Bezüglich der Abdeckungs- und Trageverhältnisse im unteren Brustbereich hat die Subpectoral-Technik die gleichen Nachteile wie die Subglandulär-Technik und nicht selten das Problem des \\\"double bubble\\\"= doppelte untere Brustrundung bei Anspannung des großen Brustmuskels, weshalb die Mehrzahl der Operateure die Brustvergrösserung auf 300 ml begrenzen.
Nicht so bei Submuskulär+Subfascial-Technik von Dr.Neuroth .
--- DIE BRUST-VERGRÖSSERUNGSTECHNIK DR.NEUROTH ---
mit Bildung eines inneren BHs aus Eigengewebe ( Muskulatur + Bindegewebe / Faszien ) führt Dr.Neuroth inzwischen seit 20 Jahren zuverlässig erfolgreich aus. Hier werden die Implantate voll schwingungsfähig in einen inneren BH aus Muskulatur und Bindegewebe gelagert, ohne sich übermässig nach unten senken
zu können, wie dies bei anderen Techniken unvermeidbar ist.
AUSFÜHRLICHE INFOS : www.nac-clinic.com
NAC-CLINIC - NEUROTH-AESTHETIC-CENTER - DÜSSELDORF
E-MAIL : info@nac-clinic.com
PHONE : + 49 (0) 211 - 200 50 40
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Zusatzbezeichnung Handchirurgie
Berlin
Beiträge: 147
Falls möglich empfehle ich die Implantationunter den Muskel. Das Implantat ist hier geschützt von einem gut durchbluteten Gewebe und neigt damit nicht frühzeitig zur Kapselfibrosebildung. www.sinis-plastische-chirurgie.de
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Hannover
Beiträge: 37
Das Implantat ist in der Regel größer als die Basis der eigenen Brustdrüse. Deshalb ist bei sehr schlanken der Rand unter der dünnen Haut häufig tastbar oder sogar sichtbar. Bei einer Einlage unter der Muskulatur ist dies nur sehr selten der Fall, auch ist das Auftreten einer Kapselfibrose bei submuskulärer Lage noch seltener. Dabei ist es jedoch wichtig, das Implantatlager unter der gesamten Brustwand Muskulatur zu schaffen, was ein etwas aufwändigeres Verfahren darstellt. Beste adventliche Grüße Dr. v. Hesler
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Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Düsseldorf
Beiträge: 32
An dieser Frage sieht man das viele Ärzte und Fachleute nicht wissen dass es 3 verschiedene OP Techniken und nicht nur 2 Techniken gibt. Neben der Lage des Implantates unter dem Brustmuskel, unter der Brustdrüse gibt es die qualitativ hochwertigste Technik der komplett submuskulären Lage der Implantate. 1. Implantatlage unterhalb der Brustdrüse (subglandulär-epipektoral) Die Brustvergrösserung mit Implantatsitz unterhalb der Brustdrüse und über den Brustwandmuskeln wird `subglandulär` oder `epipektoral`genannt. Das Silikonimplantat steht vollständig in Berührung mit dem Drüsengewebe der Brust. Nach einer subglandulären Brustvergrösserung zeigt sich nicht selten ein unnatürlich und operiert aussehender Anblick der Busen. Im Falle von kaum vorhandenem Eigengewebe der Brust, sind die Brustimplanate oftmals von aussen unter der Haut stark tastbar und sehen rundlich aus. Gerade nach Schwangerschaften und starken Gewichtsabnahmen ensteht bei der subglandulären Vergrösserung der Brust oft Probleme in Form von einer Hängebrust (Mammaptose). Das Auftreten einer Kapselfibrose, als einer der häufigsten Komplikationen nach der Brustvergrösserung, ist bei der subglandulären OP-Technik relativ hoch. Hierdurch kann es im Laufe der Zeit zur einer sog. `Tennisballbrust` kommen, die zu Asymmetrien an den Brüsten führen. Auch typische Probleme wie Rippling der Brust, Eisblockgefühl der Brust und eine Behinderung der Brustkrebsvorsorge sind Komplikationen die mit der Implantatlage unterhlab der Brustdrüse oft auftreten. Eine Beeinträchtigung der Brustkrebsvorsorge durch Betasten der Brust und in Form einer Mammographie sowie Ultraschalluntersuchung ist aufgrund der subglandulären Implantatlage vorhanden. Das Auftreten von Problemem wie z.B. Rippling (Hautfaltenwurf), Mammaptose (Hängebrust) vor allem nach einer Schwangerschaft, und ein sog. `Eisblockgefühl`der Brust ist recht groß. 2. Implantatlage bei Brustvergrösserung subpectoral unter dem Brustmuskel Beim Implantatsitz unter dem Brustmuskel ist das Implantat im oberen Pol mit Muskel bedeckt und im unterem Pol unter der Drüse und Haut liegt. Die Implantatlage halb unter dem Muskel wird als `subpectorale Implantatlage` bezeichnet. Hierduch ist ein sanfterer Oberflächenanstieg im oberen Brustbereich möglich. Die Tastbarkeit der Implantate durch die Haut ist zumindest im mittleren und oberen Bereich der Brust weniger. Im unteren Brustabschnitt ist durch die fehlende Muskelbedeckung das Implantat tastbar. Das Auftreten einer Kapselfibrose an der Brust ist im Vergleich zur Implantatlage unterhalb der Drüse deutlich weniger. Die Krebsvorsorge der Brust in Form von Mammographie- und Ultrschalluntersuchungen sind durch diese Implantatage zumindest im oberen und mittleren Brustbereich besser durchführbar. Probleme mit Rippling und bottoming out können im unteren Brustbereich aufgrund der fehlenden Muskelbedeckung auftreten. Gerade im hohen Alter, wo dann die Haut dünner und unelastischer wird, kann dies ein Problem an der Brust darstellen. Ein Verrutschen des Implantates ist möglich falls der mittlere Ansatz des großen Brustmuskels am Brustbein nicht eingekerbt und telweise durchtrennt wird.Dies führt jedoch zu eine Funkionsverlust des Brustmuskels von ca. 30 % und der Anteil der muskulären Bedeckung des Implantates wird geringer. Dies kann zu einer vermehrten Tastbarkeit des Implantates führen und das Risiko einer Kapselfibrose Entstehtung steigt. 3.Implantatlage bei Brustvergrösserung komplett submuskulär unter vier Muskeln Die Lage des Implantates in der Brust nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch unter Brustwandmuskeln im unteren und seitlichen Brustwandbereich. Das Implantat wird durch 4 verschiedene Brustwandmuskeln vollständig bedeckt.Die Tastbarkeit der Implantate von aussen ist am geringsten. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen Bereich wird durch die vollständige Muskelbedeckung deutlich vermindert. Der Sitz des Implantates wird durch die geraden und seitliche Bauchmuskeln, wie bei einem BH, an Ort und Stelle gehalten. Hierdurch wird ein schwerkraftbedingtes Absinken der Brust reduziert. Der komplett submuskuläre Implantatsitz weist das geringste Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose auf. Die äußerst wichtige Brustkrebsvorsorge mit jeweiligem Abtasten der Brust, Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird bei dieser OP-Technik am wenigsten beeinträchtigt. Ein Verrutschen des Implantates ist nicht möglich, da die Implantate überall zu 100 % mit Muskeln bedeckt sind, die dem Implantat einen gewissen Halt und Formstabilität verleihen. Die Brust fühlt sich echt an und ein Rippling kann quasi nicht auftreten, da an keiner einzigen Stelle das Implantat Kontakt mit der Haut oder der Brustdrüse hat.
Die Brustvergrösserung mit Implantatsitz unterhalb der Brustdrüse und über den Brustwandmuskeln wird `subglandulär` oder `epipektoral`genannt. Das Silikonimplantat steht vollständig in Berührung mit dem Drüsengewebe der Brust. Nach einer subglandulären Brustvergrösserung zeigt sich nicht selten ein unnatürlich und operiert aussehender Anblick der Busen. Im Falle von kaum vorhandenem Eigengewebe der Brust, sind die Brustimplanate oftmals von aussen unter der Haut stark tastbar und sehen rundlich aus. Gerade nach Schwangerschaften und starken Gewichtsabnahmen ensteht bei der subglandulären Vergrösserung der Brust oft Probleme in Form von einer Hängebrust (Mammaptose). Das Auftreten einer Kapselfibrose, als einer der häufigsten Komplikationen nach der Brustvergrösserung, ist bei der subglandulären OP-Technik relativ hoch. Hierdurch kann es im Laufe der Zeit zur einer sog. `Tennisballbrust` kommen, die zu Asymmetrien an den Brüsten führen. Auch typische Probleme wie Rippling der Brust, Eisblockgefühl der Brust und eine Behinderung der Brustkrebsvorsorge sind Komplikationen die mit der Implantatlage unterhalb der Brustdrüse oft auftreten.
Die Implantatlage halb unter dem Muskel wird als `subpectorale Implantatlage` bezeichnet. Hierduch ist ein sanfterer Oberflächenanstieg im oberen Brustbereich möglich. Die Tastbarkeit der Implantate durch die Haut ist zumindest im mittleren und oberen Bereich der Brust weniger. Im unteren Brustabschnitt ist durch die fehlende Muskelbedeckung das Implantat tastbar. Das Auftreten einer Kapselfibrose an der Brust ist im Vergleich zur Implantatlage unterhalb der Drüse deutlich weniger. Die Krebsvorsorge der Brust in Form von Mammographie- und Ultrschalluntersuchungen sind durch diese Implantatage zumindest im oberen und mittleren Brustbereich besser durchführbar. Probleme mit Rippling und bottoming out können im unteren Brustbereich aufgrund der fehlenden Muskelbedeckung auftreten. Gerade im hohen Alter, wo dann die Haut dünner und unelastischer wird, kann dies ein Problem an der Brust darstellen. Ein Verrutschen des Implantates ist möglich falls der mittlere Ansatz des großen Brustmuskels am Brustbein nicht eingekerbt und telweise durchtrennt wird.Dies führt jedoch zu eine Funkionsverlust des Brustmuskels von ca. 30 % und der Anteil der muskulären Bedeckung des Implantates wird geringer. Dies kann zu einer vermehrten Tastbarkeit des Implantates führen und das Risiko einer Kapselfibrose Entstehtung steigt.
Die Lage des Implantates in der Brust nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch unter Brustwandmuskeln im unteren und seitlichen Brustwandbereich. Das Implantat wird durch 4 verschiedene Brustwandmuskeln vollständig bedeckt. Die Tastbarkeit der Implantate von aussen ist am geringsten. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen Bereich wird durch die vollständige Muskelbedeckung deutlich vermindert. Der Sitz des Implantates wird durch die geraden und seitliche Bauchmuskeln, wie bei einem BH, an Ort und Stelle gehalten. Hierdurch wird ein schwerkraftbedingtes Absinken der Brust reduziert.
Der komplett submuskuläre Implantatsitz weist das geringste Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose auf. Die äußerst wichtige Brustkrebsvorsorge mit jeweiligem Abtasten der Brust, Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird bei dieser OP-Technik am wenigsten beeinträchtigt. Ein Verrutschen des Implantates ist nicht möglich, da die Implantate überall zu 100 % mit Muskeln bedeckt sind, die dem Implantat einen gewissen Halt und Formstabilität verleihen. Die Brust fühlt sich echt an und ein Rippling kann quasi nicht auftreten, da an keiner einzigen Stelle das Implantat Kontakt mit der Haut oder der Brustdrüse hat.
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Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Mannheim
Beiträge: 43
Bei sehr schlanken Patientinnen reicht die Weichgewebedicke oft nicht aus, ein geeignet großes Implantat zu bedecken und damit "verräterische" Implantatränder zu kaschieren. Dann kann es sinnvoll sein, das Implantat unter den Brustmuskel einzulegen. Untersuchungen deuten zusätzlich darauf hin, dass die Kapselfibroserate unter dem Muskel etwas geringer ist. Gegen eine submuskuläre Lage sprechen die etwas stärkeren postoperativen Beschwerden und das etwas "festere" Bewegungsverhalten des Brusthügels.
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Zürich
Beiträge: 19
Nach modernsten Methoden wird das Implantat teils unter den Brustmuskel und teils unter die Brustdrüse gelegt. Bei eher hängenden Brüsten kann eine Implantation unter die Brustdrüse notwendig sein.
Nach modernsten Methoden wird das Implantat teils unter der Brustmuskel und teils unter die Brustdrüse gelegt. Bei eher hängenden Brüsten kann eine Implantation unter die Brustdrüse notwendig sein.

