Kapselkontraktur

(Diskussion zum Thema Brustvergrößerung (Mammaplastik))

Kapselkontraktur

Wie groß ist das Risiko einer Kapselkontraktur? Erhöht sich das Risiko bei einer Platzierung des Implantats unter die Brustdrüse?

16.06.2011 15:01

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BRUST-VERGRÖSSERUNG / KAPSEL-RISIKO ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Risiko einer übermässigen Vernarbung der Brust-Implantat-Tasche = Kapsel-Fibrose bis hin zur Kapsel-Kontraktur hängt von mehreren Faktoren ab, die verschieden gut beeinflussbar sind: 1. Allgemein genetisch bedingte Vernarbungstendenz - eingeschränkt beeinflussbar - 2. Die OP-Technik sollte so blutungsarm wie nur irgend möglich sein. Denn aus einem Bluterguss in der Implantat-Tasche kann sich leichter eine Verkapselung formen. 3. Durch eine zumindest teilweise Lagerung unter Muskulatur - wie bei der Subpectoral-Technik - kann durch das Implantat-\"Spiel\" bei Muskel-Aktivität und regelmäßger äußerer manueller Massage ein größerer Bewegungsraum für das Implantat gesichert werden, was den Kapsel-Nachteilen der Verhärtung vorbeugt. 4. Texturierte Silikon-Brust-Implantate mit hoch-kohäsivem Silikongel haben produkt-technisch die geringsten Kapselbildungsquoten im internationalen Vergleich.
Unter den vorgenannten Bedingungen erreichen wir mit Dr.Neuroth´s spezieller Technik des inneren BH´s aus Eigengewebe ein Kapselfibrose-Risiko von unter 2 % .
Weitere Infos : www.nac-clinic.com
NAC-CLINIC - NEUROTH-AESTHETIC-CENTER - DÜSSELDORF
KAISERSWERTHER STRASSE 142 , 40474 DÜSSELDORF
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13.12.2011 23:38

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Das Risiko der Kapselkontraktur ist bei den neuen Implantaten deutlich reduziert. Während eine Fibroserate von fast 80 Peozent in den ersten fünf Jahren bei den alten Implantaten noch üblich waren zeigen die neuen Implantate deutliche Vorteile in diesem Bereich. Zwar entstehen Fibrosen und Kapselbildungen um die Implantate, diese führen allerdings nur selten zu behandlungsbedürftigen Kapselfibrosen. Dies gilt vor allem, wenn die Implantate unter den Muskel gelegt werden. Mehr dazu: www.sinis-plastische-chirurgie.de

21.01.2012 13:36

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Definitiv erhöht sich das Risiko der Kapselfibrose bei der Lage der Implantate über dem Muskeln! Die niedrigste Rate an Kapselfibrose wird bei der komplett submuskulären OP technik bei der Brustvergrösserng erzielt.

19.02.2012 18:30

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etwa 1-3 %; Risiko ist unabhänig von der Platzierung, jedoch ist eine Kapselfibrose, bei Platzierung unter dem Muskel, weniger leicht tastbar.

14.04.2012 00:18

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Qualitativ gesehen, ist die vollständige Muskelbedeckung (mit 4 Brustwandmuskeln) der Implantate bei einer Brustvergrösserung das entscheidende Kriterium um dauerhaft typische Komplikationen einer Brustvergrösserung zu senken. Die Brustvergrösserung mit Implantatsitz unterhalb der Brustdrüse und über den Brustwandmuskeln wird `subglandulär` oder `epipektoral`genannt. Das Silikonimplantat steht vollständig in Berührung mit dem Drüsengewebe der Brust. Nach einer subglandulären Brustvergrösserung zeigt sich nicht selten ein unnatürlich und operiert aussehender Anblick der Busen. Im Falle von kaum vorhandenem Eigengewebe der Brust, sind die Brustimplanate oftmals von aussen unter der Haut stark tastbar und sehen rundlich aus. Gerade nach Schwangerschaften und starken Gewichtsabnahmen ensteht bei der subglandulären Vergrösserung der Brust oft Probleme in Form von einer Hängebrust (Mammaptose). Das Auftreten einer Kapselfibrose, als einer der häufigsten Komplikationen nach der Brustvergrösserung, ist bei der subglandulären OP-Technik relativ hoch. Hierdurch kann es im Laufe der Zeit zur einer sog. `Tennisballbrust` kommen, die zu Asymmetrien an den Brüsten führen. Auch typische Probleme wie Rippling der Brust, Eisblockgefühl der Brust und eine Behinderung der Brustkrebsvorsorge sind Komplikationen die mit der Implantatlage unterhalb der Brustdrüse oft auftreten. Die Implantatlage halb unter dem Muskel wird als `subpectorale Implantatlage` bezeichnet. Hierduch ist ein sanfterer Oberflächenanstieg im oberen Brustbereich möglich. Die Tastbarkeit der Implantate durch die Haut ist zumindest im mittleren und oberen Bereich der Brust weniger. Im unteren Brustabschnitt ist durch die fehlende Muskelbedeckung das Implantat tastbar. Das Auftreten einer Kapselfibrose an der Brust ist im Vergleich zur Implantatlage unterhalb der Drüse deutlich weniger. Die Krebsvorsorge der Brust in Form von Mammographie- und Ultrschalluntersuchungen sind durch diese Implantatage zumindest im oberen und mittleren Brustbereich besser durchführbar. Probleme mit Rippling und bottoming out können im unteren Brustbereich aufgrund der fehlenden Muskelbedeckung auftreten. Gerade im hohen Alter, wo dann die Haut dünner und unelastischer wird, kann dies ein Problem an der Brust darstellen. Ein Verrutschen des Implantates ist möglich falls der mittlere Ansatz des großen Brustmuskels am Brustbein nicht eingekerbt und telweise durchtrennt wird.Dies führt jedoch zu eine Funkionsverlust des Brustmuskels von ca. 30 % und der Anteil der muskulären Bedeckung des Implantates wird geringer. Dies kann zu einer vermehrten Tastbarkeit des Implantates führen und das Risiko einer Kapselfibrose Entstehtung steigt. Die Lage des Implantates in der Brust nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch unter Brustwandmuskeln im unteren und seitlichen Brustwandbereich. Das Implantat wird durch 4 verschiedene Brustwandmuskeln vollständig bedeckt. Die Tastbarkeit der Implantate von aussen ist am geringsten. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen Bereich wird durch die vollständige Muskelbedeckung deutlich vermindert. Der Sitz des Implantates wird durch die geraden und seitliche Bauchmuskeln, wie bei einem BH, an Ort und Stelle gehalten. Hierdurch wird ein schwerkraftbedingtes Absinken der Brust reduziert. Der komplett submuskuläre Implantatsitz weist das geringste Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose auf. Die äußerst wichtige Brustkrebsvorsorge mit jeweiligem Abtasten der Brust, Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird bei dieser OP-Technik am wenigsten beeinträchtigt. Ein Verrutschen des Implantates ist nicht möglich, da die Implantate überall zu 100 % mit Muskeln bedeckt sind, die dem Implantat einen gewissen Halt und Formstabilität verleihen. Die Brust fühlt sich echt an und ein Rippling kann quasi nicht auftreten, da an keiner einzigen Stelle das Implantat Kontakt mit der Haut oder der Brustdrüse hat.

15.04.2012 09:24

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Die meisten Hersteller von Brustimplantaten geben eine lebenslange Garantie auf Ihre Implantate. Damit ist allerdings nicht das lebenslange Tragen der Brustimplantate gemeint, sondern lediglich die Garantie dass die Implantate nach ordnungsgemäßer Einlage und ohne Unfälle nicht kaputt gehen können.
Was allerdings nicht vermieden werden kann, ist die langsame Verkapselung des Implantates im Körper. Nach ca. 10-15 Jahren zieht sich diese Narbe häufig zusammen und wird härter und verformt das Implantat eventuell. Dies nennt man Kapselfibrose. Bereitet diese Kapselfibrose kosmetische oder gesundheitliche Beschwerden, ist eine erneute Brustoperation zur Herausnahme, bzw. zum Ausstausch der Implantate nötig.
Implantate mit Microthan- bzw. Polyurethanschaumbeschichtung sollen im Vergleich zu andereren texturierten oder glatten Implantaten eine niedrigere Infektions-, Hämatom- und Verkapselungsrate im 10 Jahresvergleich zeigen. Diese Implantate sind bei einem Austausch allerdings auch etwas komplizierter und zeitintensiver zu entfernen, da Sie besonders gut und fest einwachsen.

19.04.2012 17:28

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Man geht derzeit je nach Form und Porengröße der Texturierung der Implantate von einer Fibroserate zwischen 0,5 und 5% aus. Einfluss wird dabei auch Infektionen, Blutungen, Seromen postoperativ zugeschrieben. Einzelne Studien deuten darauf hin, dass die Rate unter dem Muskel etwas geringer ist, als unter der Brustdrüse.

17.05.2012 16:08

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Grundsätzlich entsteht um jeden Fremdkörper eine Kapsel aus Narbengewebe. In den meisten Fällen bereitet dies keine Probleme, da die Kapsel sehr zart ist. Warum es aber in bis zu 15 Prozent der Fälle einer Brustvergrößerung zur Entstehung einer Kapsel mit Beschwerden kommt, ist nicht genau geklärt. Man vermutet eine Entzündungsreaktion durch eine Besiedelung der Implantate mit Bakterien, da diese relativ häufig auf ihnen nachgewiesen werden können. Gehäuft tritt das Problem aber auch nach anderen Komplikationen, wie etwa Nachblutungen, auf. Lesen Sie dazu auch diesen Artikel: http://bitly.com/J8f3ww

21.05.2012 19:18

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Grundsätzlich entsteht um jeden Fremdkörper eine Kapsel aus Narbengewebe. In den meisten Fällen bereitet dies keine Probleme, da die Kapsel sehr zart ist. Warum es aber in bis zu 15 Prozent der Fälle einer Brustvergrößerung zur Entstehung einer Kapsel mit Beschwerden kommt, ist nicht genau geklärt. Man vermutet eine Entzündungsreaktion durch eine Besiedelung der Implantate mit Bakterien, da diese relativ häufig auf ihnen nachgewiesen werden können. Gehäuft tritt das Problem aber auch nach anderen Komplikationen, wie etwa Nachblutungen, auf. Lesen Sie dazu auch diesen Artikel: http://bitly.com/J8f3ww

21.05.2012 19:18

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