Laseroperation gegen Schnarchen
Die lasergestützte Uvulopalatoplastik ist eine sehr erfolgreiche Methode im Kampf gegen lautes Schnarchen. Der Eingriff wird ambulant mit lokaler Betäubung durchgeführt und dauert keine zehn Minuten. Er hilft lebenslange Beschwerden zu lindern.
Vor dem eigentlichen Eingriff wird ein Screening auf Schlafapnoe und eine Untersuchung von einem Spezialisten durchgeführt. Die lokale Betäubung wird in den weichen Gaumen injiziert, dass etwas unangenehm sein kann, es ist aber nicht schmerzhaft, es muss der Würgereflex überwunden werden. Dabei handelt es sich eigentlich schon um den unangenehmsten Teil des Eingriffes.
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Die Spezialisten bearbeiten mithilfe des Lasers den weichen Gaumen so, dass die Vibrationen, die den Lärm verursachen, so gering wie möglich sind, wenn nicht gar völlig verschwinden. Mithilfe des Lasers verkürzen und remodellieren sie den weichen Gaumen und das Zäpfchen. Der Gaumen wird bei der Verheilung nach oben gezogenen, gestrafft und hört auf zu vibrieren.
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Da der Eingriff (Schnarchen Therapie) in der Mundhöhle durchgeführt wird, muss der Patient mit dem Arzt kooperieren und seine Atmung anpassen. Der Arzt arbeitet beim Ausatmen, damit der Patient keinen Gestank und leichten Rauch einatmen kann, der während des Lasereingriffes durch das Abdampfen der Zellen entsteht. Der Patient muss sich auf die Atmung konzentrieren, damit er das Würgen überwinden kann. Es ist notwendig langsam zu arbeiten, damit es nicht zu einer Blutung kommt.
Direkt nach dem Eingriff wird der Patient nichts Ungewöhnliches fühlen, häufig allerdings ein mehr oder weniger deutliches Kratzen im Hals, das von den noch nicht verheilten Zellen herrührt.
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Das unangenehme Gefühl im Hals überdauert ein bis zwei Tagen nach dem Eingriff. Danach kommt ein Schmerz, der mit einer beginnenden Angina zu vergleichen ist. Für die Dauer von etwa einer Woche verschlimmert sich dieser Schmerz. Nach 10 Tagen ist der Gipfel erreicht und während der nächsten vier bis fünf Tagen verschwindet der Schmerz.
Diese Schmerzen lassen sich mit Medikamenten und Gurgeln lindern, präventiv werden auch Antibiotika verabreicht, damit sich der Heilungsprozess nicht durch eine andere Entzündung verkompliziert.




