Sieben Fakten zur Brustvergrößerung
Für viele Frauen sind harmonisch zu ihrem Körper passende, straffe und symmetrische Brüste ein Ausdruck ihrer Weiblichkeit. In vielen Kulturkreisen gilt ein ausgefülltes Dekolleté als erstrebenswert.
Deshalb ist die Brustvergrößerung (Augmentation) auch eine der weltweit am meisten nachgefragten plastischen, aesthetischen Operationen. Gleichzeitig herrscht bei vielen Frauen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und mit dem Gedanken spielen, eine Brustvergrößerung vornehmen zu lassen, große Verunsicherung, denn Operationen sind immer auch mit Risiken verbunden. Einige Ärzte klären ihre Patientinnen nicht ausreichend über eine anstehende Brust-OP auf. Und auch die Medien, die immer wieder über misslungene Brustvergrößerungnen berichten, tragen häufig zur Verwirrung bei. In Zusammenarbeit mit dem Münchner Arzt für plastisch-aesthetische Operationen Dr. med. Harald Kuschnir haben wir deshalb sieben interessante Fakten zur Brustvergrößerung zusammengestellt.
Risiken einer Brustvergrößerung
Die meisten Frauen, die über eine Brust-OP nachdenken, machen sich Sorgen über mögliche Komplikationen während der OP und resultierende Folgen für ihre Gesundheit. Die Möglichkeit, dass Komplikationen auftreten, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings kann das Risiko durch die sorgfältige Wahl eines erfahrenen Arztes und ein ausgiebiges Beratungsgespräch, welches immer auch die individuellen gesundheitlichen Gegebenheiten in den Blick nimmt, minimiert werden. Konkret bedeutet das, dass vor dem Eingriff im Gespräch geklärt werden muss, welche Unverträglichkeiten, Erkrankungen, Medikamenteneinnahmen einen Einfluss auf den Verlauf der OP nehmen könnten. Ein seriöser Arzt wird bei einem zu großen Risiko von einer Operation abraten.
Gesundheitliche Unbedenklichkeit der Brust-OP
Befürchtungen, dass eine Brustvergrößerung mit Implantaten sich nachteilig auf den Gesundheitszustand auswirken kann, haben sich als unbegründet erwiesen. Dass Silikonimplantate krebsauslösend sein könnten, wurde in zahlreichen klinischen Studien widerlegt. Auch Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Ultraschall, Mammographie, CT, MR ) bleiben unbeeinflußt. Dr. Kuschnir verwendet in seiner Praxisklinik in München Grünwald, ausschließlich Implantate der neusten Generation, die aus Silikon-Kohäsiv-Gel bestehen und oberflächlich texturiert sind. Verwendet werden sollten nur qualitativ hochwertigste Produkte. Er rät unbedingt darauf zu achten, welche Implantate / welches Produkt der behandelnde Chirurg verwendet. Denn im Gegensatz zu älteren oder minderwertigerer Implantaten ist u.a. das Risiko einer Kapselfibrose mit Top-Implantaten geringer. Die Implantate sind zudem lange haltbar und extrem widerstandsfähig, sodass die Implantatsträgerin länger Freude an ihren - neuen oder wiedergewonnenen - weiblichen Formen haben wird.
Attraktiver durch Brustvergrößerung
Die meisten Frauen, die sich einer Brustvergrößerung unterziehen möchten, wünschen sich eine harmonisch zu ihrer Figur passende Brust. Psychologische Studien geben ihnen Recht: Eine Sanduhrfigur, bei der Hüfte und Busen denselben Umfang aufweisen, wird als besonders attraktiv empfunden. Zu kleine, aber auch übermäßig große Brüste werden als weniger attraktiv angesehen. Eine Brustvergrößerung kann dazu beitragen, natürlich wirkende Proportionen zu erlangen, ebenso wie die Brustverkleinerung in Fällen, in denen die betroffenen Frauen unter zu großen Brüsten leiden.
Brustvergrößerung und Sexualität
Nach einer Brust-OP berichten Frauen häufig über ein erfüllteres Sexualleben als vor dem Eingriff. Wer unter kleinen, hängenden oder asymmetrischen Brüsten leidet, hat häufig Hemmungen, sich seinem Partner nackt zu zeigen, was sich negativ auf die Sexualität und die Qualität der Paarbeziehung auswirken kann. Zwar kommt es nach einer Brust-OP in seltenen Fällen auch zu einer veränderten Sensibilität oder zu Taubheitsgefühlen, diese bilden sich in der Regel aber nach ein paar Wochen zurück.
Stillen nach der Brustvergrößerung
Besonders junge Frauen, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, fragen sich, ob sie nach einer Brust-OP noch stillen können. Mit den heutigen OP-Methoden sind in dieser Hinsicht kaum Einschränkungen zu erwarten. Entscheidend ist der Zugang: bei kleinen Schnitten z.B. im Bereich der Unterbrustfalten oder der Achselhöhlen wird Brustdrüsengewebe kaum traumatisiert, so dass die Stillfähigkeit nach dem Eingriff normalerweise nicht beeinträchtigt sein wird.
Der richtige Operateur
Das Ergebnis einer Brustvergrößerung hängt vor allem von der Wahl des Operateurs ab. Der Facharzttitel ist eine erste Orientierung, was die Eignung des Arztes betrifft: Da “Schönheitschirurg” keine geschützte Bezeichnung ist, kann sich in Deutschland jeder Arzt so nennen. Somit ist die Ausbildung zum “Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie” ebenso wie der Zusatz “Plastisch-aesthetische Operationen” eine sehr gute Orientierungshilfe. Ebenso wichtig wie die Ausbildung eines Arztes ist seine Erfahrung im Bereich der Brustvergrößerungen. Denn ein Spezialist für z.B. Gesichtsoperationen macht nicht automatisch gute Brust-OPs. Deshalb sollte man immer nachfragen, wie viele Operationen der Arzt schon durchgeführt hat und sich Vorher-Nachher-Bilder seiner Operationen zeigen lassen.
Kosten einer Brustvergrößerung
Ein wichtiger Aspekt ist für viele Frauen die Kostenfrage der Operation. Die Kosten einer Brustvergrößerung können je nach verwendetem Implantat und Operationstechnik zum Teil stark variieren. Auch Größe und Form des Implantats spielen eine Rolle. Mit Vorsicht zu genießen sind scheinbar günstige Angebote von Kliniken im Ausland, da dort die Standards zum Teil erheblich von den in Deutschland üblichen abweichen. Die Patientinnen sollten daher bei der Wahl des Chirurgen immer bedenken, dass es ihr Körper und ihre Gesundheit ist, und ob es sich wirklich lohnt, das gegebenenfalls zusätzliche Risiko in Kauf zu nehmen.
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