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Syndaktylie-Operation
Von Syndaktylie am Fuß spricht man, wenn einzelne Zehen oder Zehenglieder häutig oder auch knöchern miteinander verbunden sind. Dies kann primär verursacht sein durch eine Störung in der embryonalen Entwicklung oder sekundär als Folge z.B. einer Verletzung.
Die einfachste Form der Syndaktylie sind sogenannte "Schwimmhäute" zwischen den Zehen.
Die Syndaktylie einzelner Zehen führt in der Regel zu keiner starken Funktionseinschränkung und fällt daher meist in den Bereich der ästhetischen Korrekturen.
Die Trennung von knöchern miteinander verbundenen Zehen ist je nach Grad der Verwachsung nicht immer ästhetisch anspruchsvoll und risikoarm zu bewerkstelligen.
Reine Verwachsungen der Haut und darunterliegenden Weichteile können hingegen gut mit Hilfe plastisch-chirurgischer Operationstechniken getrennt werden –manchmal sind kleine Hauttransplantationen nötig.
Die Syndaktylie-Operation lässt sich in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung durchführen, je nach Umfang der Operation ist für 1-2 Wochen ein spezieller Schuh getragen werden, der den operierten Bereich schont.

