Preis für ersatzlose Entfernung der Implantate UBM in Berlin oder BaWü

maliana Visitor
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Preis für ersatzlose Entfernung der Implantate UBM in Berlin oder BaWü

maliana  |  Berlin (mit Stadtbezirken)
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 |  Berlin (mit Stadtbezirken)
Liebe Ärzte,
ich möchte mir meine Brustimplantate nun definitiv ersatzlos entfernen lassen - erst mal ohne Straffung und wenn möglich ohne die Kapsel entfernen zu lassen damit etwas mehr Fülle bleibt. Die Implantate liegen UBM... Da ich im Sommer eine tiefe Venenthrombose und Lungenembolie hatte (Ursache unbekannt), kommt für mich eigentlich nur ein Eingriff in Dämmerschlaf in Frage - das Thromboserisiko ist hier ja deutlich niedriger, richtig? Ist der Eingriff problemlos möglich bei der Lage UBM? Gibt es Einschränkungen für den Eingriff in Dämmerschlaf - zB wenn die Kapsel fester ist? Es handelt sich um Allergan Implantate, da wächst die Kapsel ja so weit ich weiß wegen der raueren Hülle mehr an, oder?
Welcher Arzt aus Berlin oder auch aus dem Raum Mannheim führt einen solchen Eingriff durch und kann mir einen Preis nennen? Ich nehme zur Zeit noch Blutverdünner bis Januar und möchte die Implantate danach möglichst schnell 'loswerden'.....
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Dr. med. Simon Ahrens  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
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 |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
Sehr geehrte Patientin,

ich biete Ihren gewünschten Eingriff an. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich in meiner Praxisklinik vorstellen, um alle Details zu besprechen und Ihre Fragen zu beantworten. Bitte nehmen Sie direkt Kontakt mit meiner Praxisklinik auf, um einen Termin zu vereinbaren.
www.aestheticum-berlin.de/  030 ... Nr. anzeigen 030 79789177  Telefonnummer / info@aestheticum-berlin.de
Mit freundlichen Grüßen Dr. Simon Ahrens
maliana Visitor
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Antwort an Dr. med. Simon Ahrens

maliana  |  Berlin (mit Stadtbezirken)
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 |  Berlin (mit Stadtbezirken)
Hallo Dr. Ahrens, führen Sie diesen Eingriff denn auch in Dämmerschlaf durch und haben Sie für mich vielleicht einen Anhaltspunkt was den Preis betrifft?
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Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Frankfurt am Main
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 |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Frankfurt am Main
Ästhetische Operationen führe ich - auf Wunsch meiner Patient/inn/en - zu 98% in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf durch.

Bezüglich Ihrer Thrombosegefahr:
Es ist richtig, dass die Thrombosegefahr beim Dämmerschlaf geringer ist, weil hier u.a. intraoperativ keine Muskelrelaxantien verabreicht werden.
Ihre Allergan-Implantate zu entfernen ist operationstechnisch gar kein Problem. Ich belasse die Kapsel in aller Regel, weil es keinen wissenschaftlich nachvollziehbaren Vorteil gibt, diese zu entfernen. Ferner ist das Risiko einer Nachblutung deutlich geringer.

Bei Ihnen würde ich evtl. eine Thromboseprophylaxe mit Heparin prä-, peri- und postoperartiv durchführen.

Beste Grüße aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
http://www.praxis-edelmann.de
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Privatdozent Dr. med. Andreas E. Steiert  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
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 |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
Hallo Maliana.
Ich hätte da zunächst ein paar Fragen.
1. Warum möchten Sie sich nach Ihrem Lungenembolie-Ereignis einer OP unterziehen, um die Implantate entfernen zu lassen? Haben Sie Schmerzen ?
2. Aus der Beantwortung der Frage 1 ergibt sich dann, ob eine Entfernung der Implantate ohne Kapsel Sinn macht.
3. Wie alt sind Sie ?
4. War das von Ihnen berichtete thromboembolische Ereignis das erste und einzige Mal ?
5. Welche Diagnosik ist gelaufen, um die LE abzuklären?
6. Auch unter Dämmerschlaf besteht ein Risiko für eine LE; daher ist eine Praedisposition abzuklären; d.h. es ist erforderlich auszuschließen, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für eine erneute LE besteht.
7. Sollten Sie keine Schmerzen hinsichtlich der Implantate oder eine Deformierung der Brust haben, ist in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf eine Entfernung der Implantate möglich. Bleibt aber die Frage, warum sich dann dem Risiko aussetzen?
8. Dennoch empfehle ich Ihnen nach Ihrer Geschichte den Eingriff in einem Haus der Maximalversorgung durchführen zu lassen. D.h. 24/7 Intensivstation vor Ort. Eine fulminante Embolie kann in Sekunden tödlich sein. Einer tödlichen LE gehen IMMER schwächere Ereignisse voraus, daher meine Sorge um Sie.
Lassen Sie das in einem Zentrum vernünftig abklären.
Viel Erfolg
www.steiert.berlin
PD Dr A Steiert
maliana Visitor
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Antwort an Privatdozent Dr. med. Andreas E. Steiert

maliana  |  Berlin (mit Stadtbezirken)
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 |  Berlin (mit Stadtbezirken)
Lieber Dr.Steiert
Ich bin 52 Jahre alt, es war das erste thromboembolische Ereignis bis auf eine Thrombophlebitis im April. Die Thrombose war unten am Knöchel und die Embolie wurde durch ein CT festgestellt. Ich hatte weder durch die Thrombose noch die Embolie starke Beschwerden. Die Embolien waren in den Subsegmenten und Segmenten lokalisiert. Die Ursache ist unbekannt absurderweise ist das ganze gleichzeitig mit einer - wahrscheinlich Autoimmun -Thrombozytopenie einhergegangen die sich aber seit einigen Wochen wieder eingependelt hat. Thrombos derzeit normal. Ich habe eine Faktor V Mutation aber nur auf einem Gen. Ich rauche nicht, nehme keine Pille und habe kein Übergewicht. Schmerzen an den Implantaten habe ich nicht - aber sie sitzen zu hoch und sind ziemlich fest wobei laut Ultraschall keine KF besteht. Ich wollte die Implantate schon länger entfernen lassen weil ich mich damit einfach mega unwohl fühle. Wenn man jemand unarmt hat man 2 harte Klöse zwischen sich, ich kann nicht auf dem Bauch liegen zb bei der Physiotherapie und optisch ist es auch nicht schön - das sieht immer total hoch gepuscht aus und ich wollte eigentlich ein natürliches Ergebnis. (Ist 4 oder 5 Jahre her war aber von Anfang an eigentlich zu hoch) Ich möchte ganz einfach von dieser "Last" befreit sein. Mir wäre es auch lieber zu wissen da kommt nicht irgendwann eine Komplikation die dann eine richtige OP erfordert.... Aber ich würde das auf jeden Fall auch in einer Klinik machen lassen und nicht in einer Praxis. Was denken Sie?
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Antwort an maliana

Privatdozent Dr. med. Andreas E. Steiert  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
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 |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
Liebe Malina.
Ok; dann wissen wir warum es zur LE gekommen ist und Sie haben wohl einen gefestigten Grund für die Entfernung der Implantate. Durch Ihre Faktor-V Mutation haben sie prinzipiell eine erhöhte Disposition für ein thrombembolisches Ereignis. Es ist damit, wie so häufig in der Medizin , eine Abwägung der Risiken und Ihres Nutzens. Welche Gerinnungsambulanz oder welcher Kollege betreut Sie in dieser Sache ?
Ich denke bei guter Vorbereitung sollte Ihr Vorhaben in einer sog. Analgosedierung, eine Kombination aus lokaler Betäubung und Dämmerschlaf, gut machbar sein.
Ich kann Sie in dieser Sache auch persönlich beraten, Sie sind ja aus Berlin.
www.steiert.berlin
Beste Grüße
PD Dr. A. Steiert
maliana Visitor
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Antwort an Privatdozent Dr. med. Andreas E. Steiert

maliana  |  Berlin (mit Stadtbezirken)
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Lieber Dr. Steiert
Naja eigentlich weiß man ja nicht woher die TVT und LAE kamen. Der Faktor V alleine ist nicht unbedingt ein Grund wenn nur heterozygot. ich vermute ja das hängt alles mit hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren zusammen. Und dann noch viel Stress Anfang des Jahres...Ich war bei Dr. Klamroth im Vivantes um abzuklären ob es andere Faktoren gibt - gab es nicht - und bei Dr. Langholz wegen der Thrombose. .liebe Grüße Maliana
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Hallo Maliana,

die Behandlung können Sie bei uns durchführen lassen und erfahren die Kosten bei der ersten Beratung und Untersuchung.

Freundliche Grüße
Dr. Kümpel
Berlin
Steffen Giesse Basic member
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Steffen Giesse  |  Facharzt für Chirurgie, Ludwigshafen
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 |  Facharzt für Chirurgie, Ludwigshafen
Guten Tag,

inzwischen sind einige Rückfragen geklärt.
Sie können sich gerne, wenn Ihnen das räumlich passt, auch in meiner Praxis vorstellen.
Die Kosten sind sicherlich überschaubar und werden Ihnen bei einer Konsultation in der Praxis genannt.

Gerne können Sie einen Termin in der Sprechstude über die üblichen Kanäle vereinbaren.

Herzliche Grüße
Giesse
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Dr. med. Jaroslaw Tribull-Potapczuk  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
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 |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin
Danke für Ihre Anfrage.
Ja, Ihre Sorgen sind gut nachvollziehbar. Das entscheidende Kriterium währe hier festzustellen, ob man die Kapsel tatsächlich belassen könnte. Um das zu erfahren, müsste ich Sie kurz in meiner Sprechstunde untersuchen. Falls es sich dabei ergibt, dass die Kapsel verbleiben und der Selbstauflösung im Körper überlassen werden kann, dann bei derart anamnestisch vorbelasteten Patienten entfernen wir die Implantate auch in lokaler Änästhesie. Alle solche Fälle sich bisher problemlos gelaufen, und die betroffenen Patientinen merkten lediglich ein "Ziehen" oder "Drucken", aber keine Schmerzen. Sicherheitshalber ist mein Narkosearzt immer dabei, um bei Bedarf ein wenig "nachhelfen" zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Tribull
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Dr. med. Konstanze Warbanow  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Köln
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 |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Köln
Sehr geehrte Maliana,
zwei Fakten in Ihrem Bericht haben mich aufmerken lassen.
1. Tiefe Venenthrombose, Thrombophlebitis und Lungenembolie
Wie Sie selbst weiter berichten, haben Sie eine erblich bedingte heterozygote Faktor-V-Leiden-Mutation, welche anscheinend erst nach den TE-Ereignissen diagnostiziert wurde. Das ist eine hinreichende und allein völlig ausreichende Ursache für Ihre thromboembolischen Ereignisse !!! Ich kann jetzt nicht nachvollziehen, dass Sie sagen, dass die Ursache unbekannt ist, auch wenn es vielleicht zusätzlich auslösende Faktoren gab (siehe auch Kommentar von PD Dr. Steiert). Das ist eine Gerinnungsstörung, übrigens relativ häufig in der Bevölkerung (5,5%), die absolut typisch mit Thrombosen und deren Folgen einhergeht, da der gerinnungsfördernde Faktor-V bei dieser Krankheit so mutiert ist, dass er im Verlauf des Gerinnungsprozesses nicht wirkungslos gemacht werden kann, also nicht gegengesteuert wird, und so eben zu Thrombosen führen kann. Sie haben Glück, dass diese TE-Ereignisse Sie nicht schon bei der Implantat-Operation, die ja viel blutiger verläuft als eine bloße Implantatentfernung, erwischt haben.
Diese Ihre Grunderkrankung wird Sie nun lebenslänglich (!) begleiten und sollte bei jeder Art von Operation ein Thema sein. Generell gehen Operationen mit einem erhöhten Thromboserisiko einher. Man müsste nun die Anästhesisten oder besser die Hämostasiologen ("Blutgerinnungsfachärzte") fragen, ob zwischen den Narkoseformen Allgemeinnarkose und Analgosedierung so ein Riesenunterschied hinsichtlich des Thromboserisikos besteht, aber sicher ist eine Lokalanästhesie am wenigsten thrombosebelastet. Entscheidender sind hier m.E. die Operationsdauer, die Größe der Wundfläche und vorallem die Blutungsneigung und damit das Ausmaß der "losgetretenen" Gerinnungskaskade. Deshalb würde ich auch immer die unblutigere Belassung der Implantatkapsel befürworten, es sei denn, diese ist verkalkt oder bietet sonstige Auffälligkeiten z.B. den Hinweis auf ein Tumorgeschehen (Stichwort ALC-Lymphom). Dann müssen diese Teile selbstverständlich entfernt werden. Ansonsten verklebt die Kapsel, wird sicher auch vom Körper weiter verändert/ "abgebaut" und hinterlässt, wie Sie schon sagen, einfach noch ein wenig mehr Volumen.
De facto sind Sie in der Betreuung einer hämostasiologischen Praxis oder Klinikambulanz, wenn nicht, sollten Sie das dringend tun. Diese sollten Sie stets vor operativen Eingriffen befragen, damit man individuell für Sie die jeweilige medikamentöse Thromboembolieprophylaxe einleiten kann. Ich hatte bereits mehrere Faktor-V-Leiden Patientinnen mit Implantat- und Liposuktionsoperationen, die von ihren jeweiligen Ärzten unterschiedliche Prophylaxe Schemata bekommen haben. Das sollten Sie als erstes vor der geplanten OP tun. Ob Sie nun zur OP in ein Haus der sog. Maximalversorgung gehen müssen, sei dahingestellt. Denn eigentlich ist eine Implantatexplantation (mit Kapselbelassung) ein ambulanter Eingriff, mit Kapselentfernung höchstens ein eintagsstationärer Eingriff und eine Thrombose kann noch Tage / Wochen danach auftreten. Da sind Sie schon längst zu Hause. Eine meiner FVL-Patientinnen hatte nach einer kleineren Fettabsaugung (10cm x 20cm) trotz 7 Tage postop. NMH (NiederMolekulares Heparin) - Therapie + Kompressionslegging noch nach 14 Tage eine Thrombophlebitis bekommen.
2. Ersatzlose Implantatentfernung
Wenn man Implantate entfernt, bleibt in der Regel, abhängig vom eigenen Brustgewebe und der vergangenen Implantatzeit, eine mehr oder weniger erschlaffte leere Brust zurück. Diese kann sich mit den Monaten etwas erholen, aber es wird voraussichtlich deutlich weniger Volumen werden als vor der Implantateinlage, da die Implantate die Haut "ausleiern" und das Brustgewebe bzw. die Muskulatur bei UBM verdrängen. Als Alternative kommt hier der Ersatz mit eigenem Fettgewebe in Frage. Eine logische und geniale Lösung für dieses Problem. Das Fettgewebe kann durch eine Fettabsaugung gewonnen und nach einem ausgeklügelten System gleich in der selben OP der Implantatexplantation wieder in die Brust hineingegeben werden (Nicht in die Kapsel, welche aber dringend belassen werden muss !!). Je nach Vorhandensein von ungeliebten Fettpolstern, die dann "geopfert" werden können, sollten Sie sich das durch den Kopf gehen lassen. Wenn Sie hämostasiologisch gut vorbereitet sind (z.B. mit Cyclokapron und NMH-Prophylaxe), kann man auch eine längere Operation dafür in Kauf nehmen, die wesentlich mehr Lebensqualität bieten wird als eine alleinige Entfernung der Implantate. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch für diese Methode werden Sie hochspezialisierte Ärzte in Berlin und Umgebung finden z.B. die Parkklinik Birkenwerder mit Dr. Klaus Ueberreiter und Dr. Ursula Tanzella, die diese Methode seit jetzt über 10 Jahren anbieten und dafür in Deutschland und Europa bekannt sind.

Ich wünsche Ihnen viel Glück !

Dr. Konstanze Warbanow
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Forum Klinik Köln
www.forum-klinik.de
maliana Visitor
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Antwort an Dr. med. Konstanze Warbanow

maliana  |  Berlin (mit Stadtbezirken)
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Liebe Frau Dr. Warbanow

vielen Dank für Ihre Mühe und die sehr ausführliche Stellungnahme.
Das Faktor V Leiden ist bei mir schon länger bekannt. ich kenne die Verhaltensregeln und weiß dass dieser Defekt mich mein Leben lang begleiten wird. Heparin vor Langstreckenflügen, keine Hormonbehandlung etc. Laut meines Gerinnungsspezialisten bekommt man aber allein durch die hetrerogene Form dieses der Mutation eigentlich keine Thrombose aus heiterem Himmel - also ohne längere Bettlägrigkeit oder ähnliches...mir wurde auch gesagt ich kann das Eliquis nach 3 Monaten absetzen. Ich nehme es aber auf Anraten des Angiologen sicherheitshalber länger - 6 Monate mindestens... leider gibt es dazu wohl keine übereinstimmende Meinung. Eine Fettabsaugung kommt für mich nicht in Frage, dieser Eingriff ist mir ehrlich gesagt zu "brachial", auch wenn ich durchaus ein paar Depots hätte die ich opfern würde...Ich bin 52 und meine Lebensqualität hängt glaube ich nicht mehr so sehr von einem schönen Busen ab. Die Implantate möchte ich aber trotzdem gerne raus haben denn sie stören mich leider nicht nur optisch sondern auch haptisch und ich empfinde sie als belastend. Was ich mir höchstens noch vorstellen könnte ist, irgendwann wenn es doch zu blöd aussieht, die Brustwarzen etwas anheben zu lassen. Ich hab nicht so ein Problem mit einer leeren Brust solange alles einigermaßen an der richtigen Stelle sitzt.
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist sehr nett, dass Sie sich die Zeit genommen haben obwohl Köln für mich nicht unbedingt in Frage kommt.

Liebe Grüße Maliana
Spezialist in Ihrer Nähe