Die Bauchstraffung ja aber nein?

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Die Bauchstraffung ist ein Eingriff, der das Problem der hängenden Haut und der erschlafften Bauchwand korrigiert. Dieser Zustand kann bei Frauen nach der Schwangerschaft und bei Männern meist nach markanter Gewichtsabnahme eintreten.

Die Bauchstraffung ist ein Eingriff, der das Problem der hängenden Haut und der erschlafften Bauchwand korrigiert. Dieser Zustand kann bei Frauen nach der Schwangerschaft und bei Männern meist nach markanter Gewichtsabnahme eintreten. Die Fettablagerung im Bauchbereich ist bei Männern und Frauen unterschiedlich. Bei Männern lagert sich das Fett meist in die Bauchhöhle ab, bei Frauen in die Unterhaut. Deshalb erfolgt dieser Eingriff häufiger bei Frauen als bei Männern. Das Problem besteht darin, dass sich die Haut nach der Gewichtsabnahme an das kleinere Gewebevolumen nicht anpassen kann und die überflüssige Hautmenge unschöne Falten bildet. Die Bauchstraffung hat sehr gute Ergebnisse im Bezug auf das Aussehen sowie die Funktion, es bleiben jedoch Narben, die zur Entfernung der überflüssigen Haut erforderlich sind. Die Narben sind dauerhaft, mit der Zeit verblassen sie jedoch und werden weniger sichtbar. Die Narbenheilung ist sehr individuell, zurzeit sind etliche Präparate erhältlich, die die Heilung deutlich unterstützen und das ästhetische Handicap minimieren können.

Die Bauchstraffung, auch Abdominoplastik genannt, ist nicht nur ein ästhetischer Eingriff, sondern kann auch bei Funktionsmängeln der Bauchwand, Spalten der geraden Bauchmuskeln, helfen. Auf unserer Klinik unterscheiden wir unter drei Typen von Eingriffen entsprechend den individuellen Kundenwünschen. Es handelt sich um die sog. Fett- und Hautreduktion im unteren Bauchbereich, um die Fett- und Hautreduktion im gesamten Bauchbereich sowie um die Fett- und Hautreduktion samt Bauchmuskelkorrektur. Darüber, welcher Eingriff geeignet ist, entscheidet der Arzt nach der Besprechung mit dem Patienten. Ein Verzeichnis der Chirurgen, die eine Bauchstraffung durchführen, finden Sie hier.

Das Alter des Patienten ist nicht entscheidend, maßgeblich ist sein gesundheitlicher Zustand. Der Eingriff soll neben dem guten Form- und Funktionsergebnis auch weitere Bauchwanderschlaffung verhindern.

Der Klinikaufenthalt nach dem Eingriff dauert in der Regel 3-4 Tage, nach der Entlassung sind Ruhe und Hauspflege für weitere 5-7 Tage erforderlich. Der erste Verbandwechsel nach der Entlassung erfolgt eine Woche nach dem Eingriff. Weitere Kontrollen, ggf. Verbandwechsel erfolgen individuell. Es wird empfohlen, ung. 14 Tage nach dem Eingriff körperliche Anstrengungen zu meiden, die volle körperliche Belastung kommt nach einer schrittweisen Rehabilitation nach ung. 6 Wochen in Frage. Die postoperative Nachsorge kann durch Lymphdrainage ergänzt werden. Die Schwellungen reduzieren sich dadurch schneller und die Rekonvaleszenzdauer verkürzt sich. Gefühle von Zug und Empfindlichkeitsänderungen in den behandelten Bereichen sind üblich und lassen nach einigen Wochen, manchmal auch Monaten spontan nach. Die Wirkung der Behandlung ist nachhaltig. Bei einer starken Unterhautfettschicht, wenn auch Fettpolster an den Hüften entstehen, kann die Bauchstraffung nach einigen Monaten durch die Fettabsaugung in diesem Bereich ergänzt werden, womit wirklich ein ausgezeichnetes Ergebnis erreicht wird. Die Fettabsaugung wird nicht gleichzeitig mit der Bauchstraffung durchgeführt, da das Risiko von Komplikationen während der Heilung nach dem Eingriff höher ist. Um noch mehr vorher und nachher Bilder der Bauchstraffung anzusehen, klicken Sie hier.
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Aktualisiert: 28.11.2017

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