Die Möglichkeiten der modernen Intimchirurgie

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Viele Frauen träumen von einem erfüllten Sexualleben, können jedoch aus unterschiedlichen Gründen das Zusammensein mit ihrem Partner nicht genießen. Funktionsstörungen oder Unzufriedenheit mit der Optik des Intimbereichs können die Gründe dafür sein. Operationen im Intimbereich werden von einer wachsenden Zahl von Frauen in Anspruch genommen. Dr. med. Christian Köhler, ärztlicher Leiter des Prevention Centers in Zürich, stellt die vielfältigen Möglichkeiten der Intimchirurgie vor und gibt Tipps, was Frauen beachten sollten, die einen Eingriff im Intimbereich vornehmen lassen möchten.

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Trotz der Allgegenwart nackter Körper in den Medien bleiben die Genitalien für die meisten Frauen eine sehr intime Körperregion. Deshalb empfinden viele Scheu und sogar Angst bei dem Gedanken, einen chirurgischen Eingriff an dieser zarten und besonders sensiblen Körperstelle vornehmen zu lassen. Wenn allerdings Sexualität und Alltag durch Besonderheiten der Anatomie eingeschränkt sind, kann eine Operation den betroffenen Frauen helfen. So haben einige Frauen ihr Leben lang Probleme mit zu großen Schamlippen. Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs und Probleme beim Sport können die Folgen sein. Auch empfinden es diese Frauen häufig als unangenehm, sich anderen nackt zu zeigen. Eine chirurgische Schamlippenverkleinerung kann ihre Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und ihre Lebensqualität vergrößern.

Neben den Schamlippenkorrekturen, bei denen sowohl zu kleine als auch zu große oder erschlaffte Schamlippen in einem kurzen Eingriff behandelt werden können, bietet die moderne Intimchirurgie (http://www.prevention-center.com/operationen/intimchirurgie) auch die Möglichkeit einer Venushügelkorrektur. Bei diesem Eingriff wird der Venushügel durch eine schonende Absaugung des überschüssigen Körperfettes, oder umgekehrt eine Aufspritzung mit körpereigenem Fett, konturiert. Ein als zu groß empfundener Venushügel, der sich sogar unter körperbetonter Kleidung abzeichnen kann, wird auf diese Weise reduziert. Der Eingriff kann auch mit einer Korrektur der Schamlippen kombiniert werden und sorgt für harmonischere Körperkonturen.

Nicht nur die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper, auch die anatomischen Gegebenheiten sind entscheidend dafür, ob jemand seine Sexualität als befriedigend empfindet. Für eine genussvolle Sexualität scheint auch der so genannte G-Punkt - eine etwa münzgroße Region, die etwa vier bis fünf Zentimeter hinter dem Scheideneingang liegt - eine Rolle zu spielen. Durch eine Unterspritzung des G-Punkts können längere und intensivere Orgasmen erlebt werden, wovon etwa 70 Prozent der behandelten Frauen berichten. Das Lustempfinden beim Geschlechtsverkehr wird so durch die Intensivierung des G-Punkts mit Hyaluronsäure oder Eigenfett erhöht. Allerdings kann dieser Effekt nicht garantiert werden, ist lustvolle Sexualität doch auch eine Frage der Psyche.

Ob es den Patientinnen in erster Linie um eine optische Verbesserung des Intimbereichs oder um eine bessere Funktionalität geht: Wer einen Eingriff im Intimbereich in Erwägung zieht, sollte sich, ähnlich wie bei anderen Eingriffen der ästhetisch-plastischen Chirurgie, an einen gut ausgebildeten und mit dem entsprechenden Eingriff vertrauten Operateur wenden. Die Erfahrung des Operateurs hat einen entscheidenden Einfluss auf das Gelingen des Eingriffs. Mit dem richtigen Arzt und modernen, schonenden Methoden lassen sich Risiken minimieren. So kann beispielsweise für die Unterspritzung des Venushügels oder eine Aufpolsterung schlaffer Schamlippen auch körpereigenes Fett verwendet werden. Dadurch sind Unverträglichkeitsreaktionen ausgeschlossen. Dies setzt jedoch voraus, dass der Arzt über die Kenntnisse sowie die Instrumente verfügt, die für den Transfer lebender Fettzellen benötigt werden. Darüber hinaus sollte sich der behandelnde Arzt im Beratungsgespräch genügend Zeit für die Fragen seiner Patientinnen nehmen, damit sie in Ruhe Pro und Kontra abwägen und dem Eingriff entspannt entgegensehen können.

www.prevention-center.com

Aktualisiert: 13.11.2013

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