Expertentipp: Was wirklich bei Zahnarztangst hilft

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Sanfte Musik statt Bohrgeräuschen und gemütliche Wohnzimmeratmosphäre statt steriler Behandlungsräume: Wer heute zum Zahnarzt geht, kann im Idealfall der Behandlung ganz entspannt entgegensehen. Trotzdem ist die Angst vorm Zahnarzt weit verbreitet. Etwa 60 bis 80 Prozent der Bevölkerung geben an, sich beim Gedanken an einen bevorstehenden Zahnarztbesuch ängstlich zu fühlen. Bei etwa einem Fünftel ist die Zahnarztangst, auch Dentalphobie genannt, besonders stark ausgeprägt.

Dr. med. dent. Martin Desmyttère, auf Angstpatienten spezialisierter Zahnarzt in München, erklärt, woher die Dentalphobie kommt und welche Maßnahmen am besten geeignet sind, um ängstlichen Patienten zu helfen.

Die Zahnmedizin hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Moderne Anästhesiemethoden sowie eine erhöhte Sensibilisierung der Zahnärzte für die Bedürfnisse ihrer Patienten führen dazu, dass Schmerzen und Gefühle des Ausgeliefertseins im Zahnarztstuhl in der Regel keine Rolle mehr spielen. Dennoch fühlen sich viele Menschen bereits beim Gedanken an einen Zahnarztbesuch angespannt und ängstlich. In Extremfällen macht sich Panik breit - nicht erst dann, wenn die Patienten dem Zahnarzt gegenübersitzen.

Albtraum schmerzhafte Behandlung

Die Ursachen für eine solche Dentalphobie sind oft in früheren Behandlungen zu suchen, die unangenehm bis traumatisierend für den Patienten verlaufen sind. Wenn einem Patienten bereits in seiner Jugend von einem Zahnarzt Schmerzen zugefügt wurden, kann die Erinnerung an das traumatische Erlebnis bei jeder weiteren Begegnung mit einem Zahnarzt oder gar dem bloßen Gedanken daran erneut Angst hervorrufen.

zuby dentalni hygiena Trauma unsensibler Zahnarzt

Doch nicht immer sind es Schmerzen, wie zum Beispiel bei einer schlecht ausgeführten Betäubung, in denen die Zahnarztangst begründet liegt. Auch ein wenig einfühlsamer Zahnarzt, der die Zahnsituation seiner Patienten kritisiert, sie abwertet oder sich keine Zeit für ein Gespräch mit seinen Patienten nimmt, kann noch Jahre nach einer abgeschlossenen Zahnbehandlung in unserem Kopf herumspuken und dazu führen, dass Zahnärzte gemieden werden.

Beängstigende Geschichten

Neben eigenen schlechten Erfahrungen können auch die Horrorgeschichten anderer ein Grund dafür sein, dass Patienten sich beim Gedanken an einen bevorstehenden Zahnarztbesuch unwohl fühlen. Der Gedanke, dass dabei tatsächlich Erlebtes oft aufgebauscht wird, kann helfen, die Angst etwas zu lindern.

Gute Zahnärzte schaffen Vertrauen

"Zunächst einmal ist es einfach am wichtigsten, ein Vertrauensverhältnis zu unseren Angstpatienten  (http://www.smileforever.de/keine-zahnarztangst) aufzubauen - so wie selbstverständlich auch zu allen anderen Patienten", so Dr. med. dent. Martin Desmyttère, Zahnarzt in München, der sich unter anderem auf Angstpatienten spezialisiert hat. „Bei uns steht uns steht immer das ausführliche, persönliche Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen im Vordergrund. Dieses Gespräch findet nie auf dem Behandlungsstuhl statt, sondern in einem Besprechungszimmer. Hier sprechen wir über die gewünschte Behandlung und die Ursachen der Zahnarztangst. Danach wird entschieden, wie eine Behandlung durchgeführt werden soll. Wir bieten Behandlungen in Hypnose, Analgosedierung und Vollnarkose an. Nachdem die Behandlung abgeschlossen ist, kümmern wir uns weiter um unsere Patienten, dass das schöne Erreichte erhalten bleibt."

Aktualisiert: 21.08.2017

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Registrierter Benutzer 10.01.2018
Zufrieden

Ausgezeichnete Behandlung. Dr. Prechtel konnte den vermurksten Fall eines Kollegen trotzdem noch hinbekommen. Endlich habe ich Ruhe. Besser gleich zum Arzt mit entsprechend hoher chirurgischer Qualifikation.

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