Weg vom Tabu: Warum der offene Umgang mit Brustvergrößerungen Vor- und Nachteile hat

Schönheits-OPs wie die Brustvergrößerung sind heute zunehmend gesellschaftlich anerkannt und es hat sich ein offener Umgang mit dem Thema entwickelt. Dies hat viele Vorteile für die Patientinnen. Estheticon ermöglicht den Austausch von Patientinnen und Patienten im Internet, führt so zu mehr Transparenz und macht die Suche nach einem geeigneten Arzt einfacher. Wenn etwas schief geht, muss frau/man sich mit dem Problem nicht verstecken, sondern kann mithilfe anderer Betroffener und Ärzte nach der besten medizinischen Lösung suchen.

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Brustvergrößerung mit natürlichem Ergebnis

Doch gibt es auch Nachteile des offenen Umgangs mit der Plastischen Chirurgie?

Die Brustvergrößerung, meist mit Silikonimplantaten, war in Deutschland lange ein verpöntes Thema. Diese Zeiten sind lange vorbei. Die Brustvergrößerung ist auf dem besten Weg zu einem gesellschaftlich breiter anerkannten Wunsch zu werden. Immer mehr Prominente stehen zu ihren ästhetisch-plastischen Operationen, und auch in der allgemeinen Bevölkerung ist das Thema kein Tabu mehr.

Doch was genau motiviert die Frauen in Deutschland heute, ihre Brust operativ vergrößern zu lassen und welche Vor- und Nachteile hat dieser Trend?

Ein kleiner Busen als psychische Belastung

In den meisten Fällen ist der Grund, sich für eine Brustvergrößerung  zu entscheiden, eine tiefe Unzufriedenheit mit dem eigenen Busen. Überwiegend ist es das fehlende Volumen des Busens, der die Frauen stört. Eine weibliche volle Brust wird nicht nur mit Sinnlichkeit in Verbindung gebracht, sondern auch mit Fruchtbarkeit und der mütterlichen Fürsorge, seit Jahrhunderten.

Es ist daher verständlich, dass Frauen mit einer kleineren Brust etwas fehlt und ihr Äußeres nicht in Einklang steht mit ihrer inneren Weiblichkeit. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper hat großen Einfluss auch auf unsere psychische Gesundheit und ein positives Lebensgefühl. Viele Frauen, die unter Ihrer kleinen Brust leiden, haben außerdem Hemmungen, ihre Sinnlichkeit auszuleben oder schämen sich vor ihrem Partner.

Auch viele Frauen, die mit der Kinderplanung soweit abgeschlossen haben und auch nicht mehr stillen, entscheiden sich zunehmend für eine Brustvergrößerung. Durch die natürlichen Beanspruchungen der Brüste während der Schwangerschaft und des Stillens verlieren die Brüste an Volumen und die Haut sowie das Bindegewebe erschlaffen. Viele Frauen ab 40 haben daher den Wunsch, Ihren Busen wieder in den Zustand zurück zu versetzen, den er vor den Kindern hatte.

Der offene Umgang mit ästhetisch-plastischen Eingriffen wie der Brustvergrößerung hat dazu geführt, dass Frauen, die unter dem fehlenden Volumen ihrer Brüsten leiden, nicht nur die Gelegenheit haben, sich ausführlich und anhand verschiedener Quellen über die Möglichkeiten der Brustvergrößerung zu informieren, sondern auch zu einem Austausch mit der Peer-Group. Die Erkenntnis, dass man nicht alleine mit dem Problem ist, ist von unschätzbarem Wert für die Patientinnen.

Sich wohlfühlen im eigenen Körper - Gesteigertes Selbstvertrauen durch eine Brustvergrößerung

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass plastische Operationen wie eine Brustvergrößerung für viele Frauen tatsächlich ein gesteigertes Selbstwertgefühl und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper bedeuten kann.

Doch eine Brustvergrößerung sollte niemals leichtfertig vorgenommen werden. Immerhin handelt es sich hierbei um einen Eingriff in den Körper, der auch mit gesundheitlichen Risiken wie zum Beispiel der Kapselfibrosenkontraktur verbunden sein kann.

Falsche Gründe für eine Brustvergrößerung 

Wir alle müssen lernen, dass der menschliche Körper nicht perfekt ist und eine Ästhetische Operation sollte nicht der einfache Weg zu mehr Zufriedenheit sein. Jede Frau sollte sich selbst ehrlich fragen, ob es nur die zu kleine Brust ist, die der Grund für ihren Leidensdruck und das fehlende Selbstwertgefühl ist, oder ob es noch andere Gründe gibt.

Die Wahrnehmung, dass der eigene Busen zu klein ist, entwickelt sich heute oft schon bei jugendlichen Mädchen. Die gesellschaftliche Anerkennung von Schönheitsoperationen kann also auch dazu führen, dass bereits junge Frauen sich die ästhetische Vollkommenheit ihres Körpers wünschen noch bevor dieser überhaupt ausgewachsen ist. Hier sollten Eltern und soziales Umfeld darauf achten, dass die jungen Frauen nicht mit falschen Körperbildern aufwachsen. Aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Wachstums, ist außerdem dringend davon abzuraten, eine Brustvergrößerung vor dem zwanzigsten Lebensjahr durchzuführen.

Eine informierte Entscheidung treffen

Die Zahlen der letzten Patientenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie deuten allerdings darauf hin, dass viele Patientinnen und Patienten sich sehr intensiv mit der Operation und deren Auswirkungen befassen.

Die meisten Frauen, die sich für eine Ästhetische Operation entscheiden, setzen sich mehr als fünf Jahre mit dem Thema auseinander. Mehr als die Hälfte aller Patientinnen und Patienten geben außerdem an, dass sie sich von der Ästhetisch-Plastischen Operation auch eine Besserung ihres seelischen Zustandes erhoffen.
Diese Zahlen geben ein positives Signal, und dank vielfältiger Angebote im Internet und des offenen Umgangs mit dem Thema ist es heute einfacher denn je, sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Auch hier ist allerdings Vorsicht geboten.

Angebot und Nachfrage – die Plastische Chirurgie ist ein umkämpfter Markt 

Je ungezwungener und freier der Umgang mit sogenannten Schönheitsoperationen wird, desto einfacher ist es allerdings auch, Kapital aus dem Sektor zu schlagen. Leider hat die gestiegene Nachfrage von Brustvergrößerung und Co. nicht nur dazu geführt, dass Patientinnen sich besser informieren können, sondern auch zu einem gestiegenen Wettbewerb in dem Bereich, in dem nicht alle Anbieter über ausreichende Fachkenntnis und Erfahrung verfügen.

Umso wichtiger ist es daher, dass Frauen, die sich eine Brustvergrößerung wünschen, sich auch in den direkten Kontakt mit den Ärzten begeben. Wenn der Arzt sich nicht ausreichend Zeit nimmt und Risiken verschweigt oder herunterspielt, sollten die ersten Warnleuchten blinken. Auch billiger ist oftmals leider nicht besser.

Nehmen Sie die Aufgabe, einen kompetenten Arzt zu finden, daher ernst und sprechen Sie wenn nötig mit zwei, drei oder mehr Ärzten.

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Brustvergrößerung: Weg vom Tabu

Gehen Sie den ersten Schritt zu einem Körper, in dem Sie sich wohl fühlen

Die Frauen, die gerne und mitunter mit Stolz zugeben, dass sie sich operieren lassen haben, werden immer mehr. Ihre Beispiele zeigen, das eine Brustvergrößerung bei einem qualifizierten Plastischen Chirurgen nichts mit übergroßen Brüsten und unnatürlichen Körperbildern zu tun hat, sondern mit dem Mut, sich einen Wunsch zu erfüllen, um sich gut im eigenen Körper zu fühlen.
Gerne beraten wir Sie in der Beethoven 5.13 Klinik-Köln ausführlicher zu den Methoden der Brustvergrößerungen und den weiteren Möglichkeiten in der Brustchirurgie.

Georgios Hristopoulos ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Ärztlicher Direktor der Beethoven 5.13 Klinik. Er blickt er auf über 15 Jahre Erfahrung in der Brustchirurgie und über 10 Jahre Erfahrung mit der komplett submuskulären Brustvergrößerung zurück, die besonders natürliche Ergebnisse erzielt. 

Publiziert: 09.10.2017

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