Fett weg ohne Op - schnell schonend sicher

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Zur Behandlung der Lipohypertrophie gibt es verschiedene chirurgisch-therapeutische Optionen. Hierzu zählen die offene Resektion (offene Lipektomie) als invasives Verfahren und die Fettabsaugung als minimal-invasive Alternative. Jedoch stehen seit kurzer Zeit auch zahlreiche nicht-invasive Verfahren zum Fettabbau zur Verfügung wie die Kryolipolyse (Zeltic-Verfahren) und die Radiofrequenz-Lipolyse (RL-Lipolyse).

Wie funktioniert die Radiofrequenz-Lipolyse mit NewMIDAS?

New MIDAS ist ein neuartiges System zum nicht-invasiven Fettabbbau, dessen Vorteil darin besteht, den Infrarotlicht-Laser mit Radiofrequenz zu kombinieren. Dadurch wird eine Tiefenwärme im Fett- bzw. Bindegewebe hervorgerufen. Die monopolaren Radiowellen treffen somit auf den höchstmöglichen Widerstand im Körper – das menschliche Fettgewebe.

Wie Dr. Eugen Höfter, Plastischer Chirurg aus München, als Referent bei den
14. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tagen in München über seine Erfahrungen mit dieser neuen Technologie berichtet, wird das Fettgewebe durch die Temperatureinwirkung der monopolaren Radiowellen verflüssigt und anschließend vom Lymphsystem nach und nach abgebaut. Infolgedessen kommt es zu einer erheblichen Fettreduktion sowie einer sichtbaren Bindegewebsstraffung. Ermöglicht wird dies durch das patentierte ICE RF Kühlungssystem, welches die Oberfläche der Haut konstant kühlt (bis – 5 oC), gleichzeitig werden jedoch die Radiowellen tief in das Hautinnere befördert. Je nach Körperregion wird mit einer Frequenz von 0,5 – 10 Mhz gearbeitet.

Die Behandlung

Nach Auftragen eines Gels erfolgt die Behandlung mit NewMIDAS für 10-15 Minuten je Region. Das patentierte ICE RF Kühlsystem schützt die Oberhaut und der optimale Wirkungsgrad stellt sich im Fettgewebe ein. Stellenweise spürt man in der Tiefe ein Hitze-Gefühl. Das Fettgewebe wird durch die Temperatureinwirkung der monopolaren Radiowellen verflüssigt und anschließend vom Lymphsystem nach und nach abgebaut.
Deshalb wird anschließend für 15 Minuten eine Lymphdrainage mit dem Ballancer empfohlen.

Das Konzept umfasst 5 – 10 schmerzlose Behandlungen (1-2 x wöchentlich) mit
jeweils ca. 30 Minuten.

Behandlungs-Areale

  • Doppelkinn, Hals

  • Flanken

  • Bauch, „Schwimmreifen", „Love Handles"

  • Hüften (Reiterhosen)

  • Oberarme

  • Oberschenkel, Cellulite

  • Knie

Die Anwendungszonen
Für wen ist die „NewMIDAS" generell geeignet?

Im Rahmen der Therapie geht es vor allem den hartnäckigen, sport- und diätresistenten Fettpölsterchen an Bauch, Beinen, Gesäß, Taille, Hüften, Flanken und Oberschenkeln an den Kragen. Hierzu zählt auch die HIV-assoziierte Lipohypertrophie und die Gynäkomastie.

„NewMIDAS" bekämpft also in erster Linie nicht nur das so genannte „Wohlstandsfett". Patienten mit den „üblichen Problemzonen" erzielen schnell sichtbare und messbare Erfolge. Nach nur wenigen Anwendungen kann die Kleidergröße um ein bis zwei Größen reduziert werden. Ob bei einer HIV-assoziierten Lipohypertrophie eine Radiofrequenz-Lipolyse (http://www.dr-hoefter.de/midas.htm) angezeigt ist, sollte nur von einem Arzt entscheiden werden. Generell sollten Menschen mit einem BMI über 30 nicht allein auf diese Weise versuchen ihr Fettgewebe zu reduzieren, sondern zusätzlich eine Diät und Ernährungsumstellung unter Ihrer Aufsicht durchführen.

Welche Vorteile hat diese neue Technik?

Im Gegensatz zur offenen Resektion (Lipektomie), Fettabsaugung oder "Fett-weg-Spritze" sind Komplikationen nahezu ausgeschlossen und die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden. Das Ergebnis ist dauerhaft, sofern danach keine erneute Gewichtszunahme durch HAART, falsche Ernährung und Bewegungsmangel erfolgt. Durch die Behandlungszeit von mehreren Wochen hat die Haut zudem Gelegenheit, sich an die Volumen-Reduktion im Fettgewebe durch Kontraktion besser anpassen zu können. Somit besteht im Gegensatz zur Fettabsaugung kein Risiko für Dellenbildung und Hauterschlaffung. Das „Collagen-Shrinking" führt ausserdem zu einer zusätzlichen Kollagen-Neubildung mit gesteigerter Elastizität der Haut.

  • Sofort sichtbare Ergebnisse

  • Keine Operation (Fettabsaugung etc.)

  • Keine Anästhesie erforderlich

  • zusätzliche Hautstraffung durch „Collagen-Shrinking"

  • Schmerzfrei durch starke Kühlung, keine blaue Flecken

  • Keine Komplikationen (z.B.Fett-Weg-Spritze)

  • keine Ausfallzeit und sofortige Rückkehr in den normalen Alltag

Mit NewMIDAS, der Radiofrequenz-Lipolyse (RF-Lipolyse) können auch die bei Fettabsaugung selten entstandenen Dellen oder Asymmetrien behandelt werden – ohne eine weitere Operation.

Was ist nach der Therapie zu beachten?

Die Patienten sollten nach der Behandlung fettreiche Nahrung vermeiden und eine gesunde Ernährung einhalten. Durch die zusätzlich frei gewordenen Fettmoleküle kann der Körper den Fettabbau sonst nicht optimal bewältigen.

Wer darf die Behandlung anbieten?

Es handelt sich hier um ein Gerät der Medizinproduktklasse MDD IIb, das für diese Anwendung geprüft und zugelassen ist. Zu dieser Klasse gehören auch Anästhesie-Geräte, Bestrahlungs-Geräte und Beatmungsgeräte mit mittlerem Invasivitätsgrad und erhöhtem methodischen Risiko.

Die Medizinprodukteklasse laut Medizinproduktegesetz orientiert sich an der durch die Anwendung des Produktes entstehenden Wirkung und wird während des Zulassungsprozesses festgelegt. Somit dürfen Geräte dieser Medizinproduktklasse nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Dies entspricht einem „Güte-Siegel" und spricht für die Effizienz der Technik im Gegensatz zu vielen Ultraschall-Kavitations-Geräten, die weder CE-zertifiziert sind noch eine Zulassung nach dem Medizinproduktegesetz haben und in vielen Kosmetik-Studios zur Anwendung kommen.

Kommentar von Dr. med. Eugen Höfter zu NewMIDAS

„Die Methode zur nicht-invasiven Behandlung von störenden Fettpolstern, Gynäkomastie und Lipohypertrophie mittels monopolaren Radiofrequenz-Wellen zeigt überzeugende Ergebnisse.

In kurzer Zeit sind optimale Erfolge zu erreichen, da das Fett regelrecht „weggeschmolzen wird". Sie stellt damit eine sanfte Alternative zur Fettabsaugung dar.

Dadurch unterscheidet sich diese Methode wesentlich von der Ultraschall-Kavitation, deren Nachweis für den lokalen Fettabbau wissenschaftlich umstritten und noch nicht widerspruchsfrei durch Untersuchungen bestätigt wurde."

Höfter E.,
„Lipohypertrophie – chirurgisch-therapeutische Optionen"
14. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tage, München
16.- 18.03.2012

Höfter E.
Non-invasive Fettreduktion
6. Münsteranerr Ästhetik Symposium, Münster,
09.09. – 10.09.2011

Höfter E.,
„Möglichkeiten der modernen Radiofrequenz-Chirurgie. Operative und nichtoperative Einsätze der Radiofrequenz-Wellen" 23. Jahrestagung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland Frankfurt, 22.10.2010

Aktualisiert: 24.11.2013