Behandlung von Schweißfüßen

Übermäßige Schweißabsonderungen im Bereich der Füße bezeichnen Mediziner als Hyperhidrosis pedis.

Schweißfüße sind nicht nur unangenehm, sie können auch gesundheitliche Probleme hervorrufen, da die Hornschicht ständig durchfeuchtet ist und damit Fuß- und Nagelpilz sowie Bakterien einen idealen Nährboden liefert.

Eine Überfunktion im medizinischen Sinne, sprich Schweißfüße, haben Menschen, deren Fuß pro Minute mehr als 50 mg Flüssigkeit absondert.

Nach Durchführung eines Schweißtests, mit dem die Stellen verstärkter Schweißabsonderung lokalisiert werden, wird nach Betäubung des Fußes Botulinumtoxin in die Haut injiziert und schaltet dann die Tätigkeit der Schweißdrüsen aus. Es wird kein Schweiß mehr produziert und der Fuß bleibt weitestgehend trocken. Für ein dauerhaftes Ergebnis muss in Abständen von ca. 3-6 Monaten wenige Male nachgespritzt werden.

Injektionen mit Botulinumtoxin können auch bei übermäßigem Schwitzen im Bereich der Achselhöhlen oder der Hände helfen.

 

 

Publiziert: 27.06.2011

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