Bruststraffung mit Implantat (Bruststraffung mit Vergrößerung)

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Die weibliche Brust unterliegt zahlreichen Schönheitsidealen. Sie soll straff und wohlgeformt sein. Jede Frau hat eine individuelle Vorstellung davon wie die perfekte Brust aussehen sollte. Ebenso individuell ist die natürliche Beschaffenheit der Brust. Nicht jede Frau ist glücklich und zufrieden mit der Größe, der Form und der Festigkeit ihrer Brust. Oft verändert sich auch die Brust durch das Alter oder eine Schwangerschaft, die Brust wird schlaff. Eine erschlaffte Brust führt nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern kann Hautreizungen und Entzündungen in Folge von Schwitzen und Reibungen verursachen. Dank der modernen ästhetischen plastischen Chirurgie sind spezialisierte und erfahrene Chirurgen in der Lage, Frauen Ihren Wunsch nach einem schönen Busen zu erfüllen.

Haben Sie gewusst, dass die Bruststraffung mit Implantat einer der häufigsten Brusteingriffe ist?

Wann ist eine Bruststraffung sinnvoll?

Wenn Ihr Brustgewebe und die Haut in Folge des Alters, einer Gewichtsabnahme oder einer Schwangerschaft erschlafft sind, dann kann Ihnen durch eine Bruststraffung wieder zu einer attraktiven und straffen Brustform verholfen werden.
Dabei unterscheidet man mittels der PAR-NAC Klassifikation wie stark das Brustgewebe selbst (PARenchym) erschlafft ist und wie sehr die Brustwarze (NippleAreolaComlex) abgesunken ist.
Manchmal ist eine Bruststraffung allein nicht ausreichend um eine formvollendete Brust zu erlangen. In diesem Fall ist eine Formunterstützung mittels Implantat nötig.

Wie kann man entscheiden, ob eine Bruststraffung oder eine Bruststraffung mit Implantat vorgenommen werden sollte?

Es gibt zwei bestimmende Kriterien:

  1. Wie groß soll die gestraffte Brust sein?
    Soll die Brust nach der Straffung größer sein als vorher, dann muss man die Straffung immer mit einem Implantat kombinieren
  2. Auf welcher Höhe soll der Brustansatz sein?
    Je nach Höhe des Brustansatzes unterscheidet man 3 Ausgangsituationen (nach E. Hall-Findley)
    • Oben (high breasted)
    • In der Mitte (midbreasted)
    • Tief (lowbreasted)

Am attraktivsten sind Brüste die weit oben beginnen (high-breasted), da dadurch das Dekolleté am vollsten wird und der Übergang von Brustkorb zur Brust am harmonischsten ist. In diesem Fall ist eine Straffung alleine ausreichend sofern man kein größeres Brustvolumen möchte.
Beginnt die Brust in der Mitte, ist eine Bruststraffung ohne Implantat nur zufriedenstellend aber nicht optimal, da die Brust selbst zwar operativ gestrafft ist, durch den tieferen Ansatz aber immer noch zu wenig Volumen im Dekolleté hat.
Beginnt eine Brust tief so sollte keinesfalls auf eine Anhebung des Brustansatzes durch ein Implantat verzichtet werden um ein kosmetisch befriedigendes Ergebnis zu erreichen.
 
Generell gilt: Eine anhaltende Verschiebung des Brustansatzes nach oben ist nur mittels einer Formunterstützung (Implantat) möglich.
 
Vor der Operation wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch die Brust analysiert sowie die möglichen Ziele besprochen. Die modernsten Praxen und Kliniken verwenden heutzutage auch  aufwendige 3D Simulationstechniken wie etwa das VECTRA 3D, welches das mögliche Operationsergebnis simuliert.

Wie wird die Bruststraffung mit Implantat durchgeführt?

Die Augmentationsmastopexie erfordert sehr viel Erfahrung und eine wirklich adäquate Planung und stellt somit höchste Anforderung an das ausführende Team. Die moderne ästhetische plastische Chirurgie bietet zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten zur Durchführung einer Bruststraffung mit Formunterstützung:

  1. die herkömmlichen Augmentationsmastopexie
    Je nach Ausgangssituation müssen folgende Probleme behoben werden. Die überschüssige Haut muss entfernt werden. Ist viel erschlafftes Brustdrüsengewebe im unteren Pol der Brust vorhanden so sollte dies ebenfalls entfernt werden um ein erneutes Absinken zu verhindern. Das verbleibende Gewebe sollte so arrangiert werden, dass einerseits ein so genannter „innerer BH“ gebildet wird, der die Brust und das Implantatstabilisiet und andererseits eine schöne Brustform erzielt wird.

    Dabei unterscheidet man 3 mögliche Arten des Narbenverlaufs:
    • a) Schnittum den Brustwarzenhof (periareolär): Dies ist nur sinnvoll, wenn der Haut- und Gewebsüberschuss nicht allzu groß sind und die Brustwarze nicht allzu tief ist. Durch die Art der Hautentfernung flacht die Brust leicht ab
    • b) i-Technik (narbensparende Technik): Fast alle erschlafften Brüste lassen sich auf diese Art straffen. Dabei verbleibt eine Narbe
    • c) T-Technik: Bei extrem erschlafften Brüsten mit sehr viel Hautüberschuss und/oder nur kleinem Implantat. Die überschüssige Haut und das Gewebe werden ebenfalls entfernt und es verbleibt eine Narbe um den Brustwarzenhof, längs über den unteren Brustpol und in der gesamten Unterbrustfalte. Der Nachteil dieser Technik ist, dass die Narbe in der Unterbrustfalte unter Umständen im Dekolleté sichtbar bleibt.
  2. Reduction-Augmentation: es wird genauso viel oder mehr Gewebe entfernt wie durch das Implantat wieder an Volumen hinzugefügt wird. Dies ist notwendig bei sehr großen Brüsten, die tief beginnen (lowbreasted) und das gesamte Brustvolumen insgesamt gleich bleiben oder kleiner werden soll.

Die Operation findet normalerweise in einer Vollnarkose statt, alles andere ist nicht empfehlenswert.

Wo wird das Implantat platziert

Grundsätzlich gibt es bei der Bruststraffung mit Implantat 4 Möglichkeiten:

  1. Unter der Brustdrüse (subglandulär): Dies wird am häufigsten durchgeführt, weil es am schnellsten geht. Der Nachteil ist, dass das Gewicht des Implantats in Zukunft von der Haut und der Brustdrüse selbst getragen werden muss, wodurch es früher wieder zu einer erneuten Erschlaffung kommen kann.
  2. Unter der Hülle des Brustmuskels (subfascial): Dese Implantatlage ist bei der Bruststraffung mit Implantat im Gegensatz zur Brustvergrößerung nur selten realisierbar, bietet aber grundsätzlich den Vorteil, dass eine Schichte mehr das Implantat hält als bei der subglandulären Lage.
  3. Dual Plane: Das bedeutet, dass der obere Teil des Implantats unter dem Brustmuskel liegt und der untere Teil unter der Brustdrüse. Diese Technik bietet zwar eine gute Bedeckung des Implantats im Dekolleté ist aber hinsichtlich des möglichen Wiederauftretens der Erschlaffung ähnlich zu bewerten wie die subglanduläre Lage. Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Teil des Brustmuskels durchtrennt werden muss.
  4. Komplett unter dem Brustmuskel (submuskuläre): Dabei wird entlang seines Faserverlaufs gespalten und das Implantat zur Gänze unter dem Brustmuskel gelegt. Anschließend wird der Brustmuskel darüber wieder vernäht. Dies ist die aufwendigste Methode hat aber den Vorteil, dass einerseits sowohl das Implantat im Dekolleté gut bedeckt ist und andererseits, der Brustmuskel - und nicht die Brust selbst - das Gewicht des Implantats trägt, was hinsichtlich der Haltbarkeit des Ergebnisses einer Vorteil darstellt.

Was muss ich nach der Operation beachten

Die Bruststraffung mit Implantat wird in der Regel ambulant oder mit 1 Tag Aufenthalt durchgeführt, so dass Sie schnellst möglich in Ihrem gewohnten Umfeld erholen können. 
Danach sollten Sie folgendes beachten:

  1. 4 - 6 Wochen Tragen eines spezielle Stütz BH
  2. 6 Wochen möglichst am Rücken schlafen
  3. 2 Wochen nicht mehr als 5 kg heben
  4. Kein Leistungssport für 6 Wochen

Aktualisiert: 18.02.2015

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