Ablauf eines Facelifts

Anästhesie

Ein Facelifting kann unter Narkose (Vollnarkose) oder unter einer sog. "Analgosedation", d.h. einer Kombination aus einem Analgetik (Schmerzmittel) und einem Beruhigungsmittel, durchgeführt werden. Eine Analgosedation ist für die meisten Chirurgen günstiger, aber bei der Entscheidung für dieses Betäubungsverfahren kommt es auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Patienten an, weshalb es nicht immer angewendet werden kann. Auf jeden Fall darf man mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken und rauchen. Der Patient muss für mindestens einen Tag im Krankenhaus bleiben.

Gesichtslift

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Loslösung der Gesichtshaut

Ein Facelift dauert normalerweise 1,5 bis 3 Stunden. Falls es in Verbindung mit einer anderen Operation durchgeführt wird, kann es auch länger dauern. Im Falle eines größeren Eingriffs jedoch ziehen es die meisten Chirurgen vor, diese zusätzlichen Eingriffe zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen.

Jeder Chirurg kann an den Eingriff individuell herangehen. Die konkrete Schnittführung und Reihenfolge der einzelnen Schritte hängt von der Technik ab, die Ihr Chirurg wählt, wobei die Unterschiede aber nicht sehr groß sind.

Der Schnitt wird meist vom behaarten Bereich an der Schläfe abwärts geführt, folgt der natürlichen Linie entlang der vorderen Ohrmuschel und steigt hinter dem Ohrläppchen leicht bis in den behaarten Bereich hinter der Ohrmuschel an. Falls auch in den Kinnbereich eingegriffen werden soll, kann gleichzeitig auch ein kleiner Schnitt unter dem Kinn geführt werden.

Durch leichtes Präparieren löst sich die Haut im Schläfen- und Kinnbereich von der darunterliegenden Struktur, und nach genauer Messung wird die überflüssige Haut entfernt. Der Eingriff kann auch in Verbindung mit einer Liposuktion im Kinnbereich erfolgen, falls dort stärkere Fettpolster vorliegen. Für ein dauerhaftes Ergebnis muss auf dieselbe Weise auch das unter der Haut liegenden Bindegewebe gestrafft werden. Die Schnitte werden, soweit möglich, mit selbstauflösenden Nähten verschlossen.

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Spannung der Gesichtshaut

Unter die Gesichts- und Halshaut kann auf beiden Seiten eine Drainage verlegt werden, die in der ersten Phase nach dem Eingriff Flüssigkeiten abführt, die sich sonst unter der lockeren Haut ansammeln und den Heilungsprozess sehr verkomplizieren würden. Zum Abschluss der Gesichtsstraffung wird meist ein elastischer Druckverband angelegt, der den Gesichts- und Halsbereich ruhigstellt.

Aktualisiert: 23.11.2010

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