Haartransplantation unter Laserverwendung

Zur Bildung der Öffnungen für eine Einpflanzung der Transplantate kann auch ein Laser verwendet werden. Der Laserstrahl wird zur Bildung oben genannter Einkerbungen (in diesem Fall: Öffnungen) an der zur Haareinpflanzung bestimmten Stelle verwendet. Nur das effektivste Lasergerät allerdings ist in der Lage, für kurze Zeit einen Strahl aus sehr hoher Energie zu bilden, die sich aus einzelnen Pulsen zusammensetzt. Dies ist unerlässlich, damit es in Sekundenbruchteilen nur zur Verdampfung des Gewebes an der Auftrittsstelle des Strahls kommt, das umliegende Gewebe jedoch unberührt bleibt. Zu den grundlegenden Vorteilen der Haartransplantation unter Laserverwendung gegenüber der klassischen Methode gehört vor allem, dass es nicht zur Blutung aus den Einkerbungen kommt, was den Eingriff wesentlich vereinfacht und die Transplantation beschleunigt. Die gebildeten Öffnungen werden, im Gegenteil, mit Gewebeflüssigkeit durchdrungen, wodurch das eingepflanzte Transplantat "festklebt" und somit in der Öffnung fester sitzen bleibt. Diese Öffnung entspricht in ihrer Größe (Durchschnitt und Tiefe) der Größe des Transplantats, wodurch es später nicht zur Quetschung desselben durch die umliegende Haut kommt. Diese Transplantate wiederum werden bei der Verpflanzung von weiteren Transplantaten nicht aus den gebildeten Öffnungen gedrückt. Außerdem erhalten sich dadurch, dass die Transplantate nicht zusammengedrückt werden, die in ihnen enthaltenen Haare auch nach dem Anheilen ihren ursprünglichen Abstand zueinander. Der Haarwuchs sieht dann dementsprechend natürlicher aus.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das vom Computer geführte Lasergerät regelmäßigere und zahlreichere Öffnungen mit genaueren Tiefen und Durchmessern bilden kann, die zudem in einem bestimmten Winkel verlaufen, der für das spätere Wachstum der verpflanzten Haare natürlich ist. Die Ausstattung des Lasergeräts ermöglicht eine genaue Einstellung der Größe (Durchmesser) der Öffnung, sodass sie der Größe des zu verpflanzenden Transplantats entspricht. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorteil ist, dass sich die Operationsdauer bei Verwendung eines Lasers bis auf zwei Drittel der Zeit gegenüber der klassischen Methode verkürzt.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle, wenn der Patient ansonsten gesund ist, sind vor dem Eingriff keinerlei spezielle Maßnahmen nötig. Die eigentliche Haartransplantation verläuft entweder im Liegen oder im Sitzen, was für den Patienten bei einem mehrstündigen Eingriff angenehmer ist.

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Transplantat in der Form eines "Ministecklings"

Aktualisiert: 22.09.2016

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