Nasenkorrektur Komplikationen (Rhinoplastik)

Genauso wie bei jeder anderen Operation können auch bei der Rhinoplastik Komplikationen entstehen, und das sowohl bei dem eigenen Eingriff als auch in der postoperativen Zeit. Einige spätere Probleme können auch wegen dem Nichteinhalten von ärztlichen Empfehlungen verursacht werden.

Komplikationen bei der eigenen Operation

Die Beschädigung des Gewebes bei dem eigenen Eingriff wird durch einem schonenden Verfahren und eine genaue Technik verbeugt. Gegen die Blutung wird der so genannte Kauter verwendet. Es handelt sich um ein thermisches chirurgisches Instrument, das nach dem Wegschaffen des Gewebes die blutenden Gefäße schließt. Gerade bei der Fehlverwendung dieses Instrumentes können verbrannte Stellen des Gewebes erscheinen, die den Heilungsprozess erschweren und ästhetisch unerwünscht sind. Bei den Operationen nach dem vorläufenden Trauma kann es zur Entstehung von Wunden auch in dem umliegenden Zellgewebe  kommen. Zu diesen Wunden gehört auch die Blutung in die Augenhöhle, die die Sehstörungen verursacht und muss im Zusammenarbeit mit dem Augenarzt behandelt werden. Eine weitere Komplikation ist Beschädigung der Tränendrüse, diese kann mithilfe von einer Fistel bis in die Nasenhöhle münden.

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Das verliefende Trauma bedroht auch knorpelige Strukturen und Knochenstrukturen, die der Arzt bei dem Eingriff verbessert – und das mit der Erneuerung der schon geheilten Brüchen. Bei der Osteotomie(der chirurgische Eingriff an den Knochen) können verschiedene Deformitäten entstehen. Zu den drei Hauptdeformitäten gehören die so genannte „Rocker“ Deformität, „Open Roof“ Deformität und „Step“ Deformität. Die erste Deformität entsteht dabei, wenn bei der Operation zum Bruch des Schädelknochens kommt. 

Die „Open Roof“ Deformität entsteht, wenn die Seitensegmente mit der Nasenscheidewand schlecht ausgeglichen werden. Bei der Vernachlässigung der Behandlung dieser Deformität bedroht die Entstehung von verschiedenen Senkungen auf der betroffenen Seite der Nase. Der letzte Typ der Deformität wird durch die Auswüchse bezeichnet, die bei der nächsten Operation korrigiert werden müssen. Die Beschädigung der Haut erleichtert die Entstehung der unerwünschten Narben. Diese Narben können erhaben, überbreit oder hingegen eingesenkt sein. Nicht eine Variante ist natürlich erwünscht.

Einige Probleme entstehen wegen der ganzen Erkrankung des Patienten. Eine Komplikation ist die erhöhte Blutung, die durch die angeborene Erkrankung (z.B. Störung der Blutgerinnungsfähigkeit), die begleitende Erkrankung (z.B. eine falsche Funktion von Leber) oder die pharmakologische Behandlung verursacht wird. Deshalb ist es nötig, den Arzt über alle Medikamente zu informieren, die Sie einnehmen. Die Blutung kann auch der ganz normale Aspirin erhöhen.

Unmittelbar nach der Operation drohen auch Atmungsbeschwerden, anaphylaktische Reaktion (z.B. gegen die Medikamente gegeben bei der Operation) oder die Sehstörungen. Das alles gilt aber auch für jede andere Operation.

Frühzeitige postoperative Komplikationen

Die meisten frühzeitigen postoperativen Komplikationen betreffen die eigene Wunde. Es droht ihre Infektion (sie wird durch die Verwendung von Antibiotika und durch Drenage verbeugt), Nahtlockerung, Blutung und Blutergüsse. Die Haut im Ort der Wunde und in ihrer Umgebung reagiert manchmal mit der kontakten Dermatitis (vor allem bei den empfindlichen Menschen), in schlimmeren Fällen (z.B. bei den anstrengenderen Eingriffen) auch mit der Nekrosis. Eine Nekrosis heißt der Untergang von Zellengewebe, das man dann wegschaffen muss, sonst kann es zur Infektion kommen. 

Nach jedem Eingriff kommt es selbstverständlich zu Schmerzen und zu einem Ödem. Nicht ein von diesen Symptomen darf zu lange dauern. Bei den Patienten nach der Rhinoplastik wurden auch Störungen von Geruch und Nasenverschluss festgestellt, die in vielen Fällen bei der nachfolgenden Rehabilitation selbst verschwinden.

Gefährlich sind Systemkomplikationen. Da die Atmung eingeschränkt ist, droht bei den Menschen, die Herzbeschwerden haben, der Herzkollaps. Die Infektion aus der Wunde kann auch in den ganzen Körper übergehen. Sehr gefährlich ist die Gehirnbeschädigung. Einerseits können Entzündung von Gefäßhaut oder Gehirnabszess direkt in dem Nervengewebe entstehen, andererseits auch Trombosis der Venen. Deshalb machen Sie Ihren Arzt bei den länger dauernden Kopfschmerzen, plötzlich entstehender Epilepsie und Fieber aufmerksam. Zu den anderen Komplikationen gehören auch Entzündungen der Herzklappen (Endokarditis). Die gefährlichen Situationen für das Leben des Patienten sind auch die Sepsis und der so genannte toxisches Schocksyndrom. Dieser entsteht durch Durchdringung der bakteriellen Toxinen in das Blut und zeigt sich schon früh nach der Operation. Die Sterblichkeit beträgt fast 11%. Die Infektionskomplikationen kommen vor allem bei den immungeschwächten Patienten.  

Dank der vorläufenden Traumaten oder Infektionen kann sich manchmal Ausfluss des Naseninhaltes zeigen. Es handelt sich um die zerebrospinale Flüssigkeit, weil es zu der Kommunikation mit der Schädelhöhle gekommen ist. Diese Komplikation muss auch frühzeitig gelöst werden. 

Spätere postoperative Komplikationen

Diese Komplikationen hängen sowohl mit dem Nasenbereich als auch mit umliegendem Zellengewebe zusammen. Außer Deformitäten (Senkungen, Hügel) kann sich wegen der schlechten Heilung auch die so genannte hypertrophische Narbe zeigen. Diese wird als eine Bildung beschrieben, die über den Ort der Narbe heraussteht. Sie wird durch die erhöhte Produktion von Bindegewebe im Ort der Wunde verursacht. Die Funtion der Nase wird von verschiedenen postoperativen Verengerungen in der Nasenhöhle gestört. Das belastet den Patienten auch deswegen, dass er schlechter atmen kann. Meistens wird dieses Problem durch dem rekonstruktiven Eingriff gelöst. Genauso wie bei Verwachsungen und Nasenseptumperforation. Fettzellen verwendet bei der Operation können im Ort der Anwendung eine entzündliche Reaktion hervorrufen und somit auch Entstehung vom so genannten Oleogranulom. Der wird meistens chirurgisch aus dem betroffenen Zellengewebe herausgenommen. Die Ausnahme sind auch nicht Zysten.

Nicht immer ist der Eingriff zu der Zufriedenheit des Patienten gelungen. Aus manchen Gründen gelingt es die ursprüngliche Deformität nicht korrigieren, in schlechteren Fällen wird diese Deformität noch markanter oder es entsteht eine neue Deformität. Mit der nächsten Operation muss man aber mindestens ein Jahr warten. Nach der Position betreffen die Deformitäten das obere, mittlere oder untere Drittel der Nase. Meistens handelt es sich um Winkelveränderungen, Verbreitung oder Verengerung des bestimmten Teils oder Asymetrie. Falls der Patient ein Implantat hat, kann zu seiner Verschiebung oder Lockerung. Die Veränderungen zeigen sich manchmal auch im Bereich der Nasenspitze, bei der einseitigen Betroffung oder bei der Asymetrie und werden wieder mithilfe von dem neuen chirurgischen Eingriff gelöst. Zu den Problemen, die das umliegende Zellengewebe betreffen, gehören Zahnkomplikationen, die durch die Zusammenarbeit des Operateurs und seinem Team mit dem Stomatologen verbeugt werden. Weiter ist das Sekretion aus der Nase beim Essen, die vermutlich wegen der Betroffung der Nervenstrukturen bei der Operation verursacht wird. Zu den weiteren Beschwerden gehören allergische Reaktion gegen das Implantat, Störung der Tränendrüsen (ihre Vernichtung oder Ausfluss des Inhaltes in die Nasenhöhle) oder Komunikation zwischen der Schädelhöhle und ihrer Umgebung, dabei fließt aus der Nasenhöhle zerebrospinale Flüssigkeit aus. Es entsteht hier das Risiko von Meningitis. 

Einige Quellen sagen, dass die Raucher mehr mit den Komplikationen bedroht sind. Den Menschen, die an einige Systemerkrankung leiden, wie z.B. Diabetes Mellitus, wird diese Operation nicht empfohlen.

Psychik und Rhinoplastik

Die psychischen Beschwerden kommen manchmal schon vor der Operation vor. Die Angst vor dem Ergebnis des Eingriffes muss man sofort nach der Operation beobachten und kontrolieren. Einige Patienten sind auch depressiv. Aggressivität und Zorn kann bei den Patienten erscheinen, die mit dem Ergebnis des Eingriffes nicht zufrieden sind. Der Grund dafür muss nicht immer die falsch durchgeführte Operation sein, sondern auch übertriebene Erwartungen des Patienten. Die meisten Patienten sind aber mit dem Ergebnis der Operation zufrieden und es kommt oft zur Verbesserung ihres psychischen Zustandes und der Lebensqualität.

 

 

Aktualisiert: 20.02.2018

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