Hallo, ich habe einen Termin bei einer renommierten Praxis für ästhetische Chirurgie zur Schamlippenkorrektur in Komb. mit einer kleinen Fettabsaugung und einer Klitorismantelstraffung. Mir wurde gesagt, dass diese „Operation“ in dieser Praxis nur mit Sedierung und einem sog. Pudendusblock durchgeführt wird. Ich habe explizit nach einer lokalen Betäubung ohne Sedierung gefragt… Da ich sehr unglücklich war und ich alles „schnell“ hinter mich bringen wollte habe ich zugesagt, die OP auch bereits bezahlt und relativ zeitnah einen Termin bekommen. Ich wundere mich jedoch sehr, über das meines Erachtens etwas „übertriebene“ anästhesieren… Des Weiteren ist in meinen geforderten Medikamenten „Tranexamsäure“…. Ist das wirklich empfohlen als Prophylaxe? Ich empfinde das als völlig übertrieben (bin selbst im Medizinischen Bereich tätig…) und bin nun sehr unsicher. Im Internet lese ich ständig nur „örtliche Betäubung“ sonst gar nichts…
Die Praxis ist eigentlich fachlich sehr sehr gut und die Ärztin beantwortet auch jede Frage, aber sie diskutiert auch diese von ihr festgelegten Fakten nicht…. Wird so etwas häufiger gemacht oder ist das alles „nur“ Geldmacherei…?!
Danke und LG
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Habe Ihnen geantwortet, aber aus unerfindlichen Gründen muss meine Antwort geprüft werden
Hallo,
wir führen nahezu alle Schamlippenkorrekturen in LA durch und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Um den kurzen Moment des Einspritzen erträglich zu machen, bekommen unsere Pat. vorab ein Zäpfchen - mehr nicht. Das funktioniert einwandfrei! Tranexamsäure ist in meinen Augen nicht notwendig.
Viele Grüße aus Ulm,
Dr. Isabel Reisenauer

Aus urologisch-chirurgischer Sicht ist das Vorgehen nicht ungewöhnlich. Bei kombinierten Eingriffen (Labienkorrektur, Liposuktion, Klitorismantelstraffung) wird häufig eine Sedierung mit Pudendusblock gewählt, um Schmerzen, Stress und unwillkürliche Bewegungen zu minimieren und die Präzision zu erhöhen.
Gerade Patientinnen mit medizinischem Hintergrund unterschätzen manchmal die psychische Belastung während des Eingriffs. Eine leichte Sedierung bedeutet keinen Kontrollverlust, sondern erhöht meist den Komfort deutlich.
Tranexamsäure wird standardisiert eingesetzt, um Blutungen und Hämatome zu reduzieren, und ist wissenschaftlich etabliert.
Ihr Wunsch nach reiner Lokalanästhesie ist dennoch berechtigt. Wichtig ist zu klären, ob die Praxis einem festen Sicherheitsprotokoll folgt oder eine Anpassung möglich ist.
Fazit: Nicht ungewöhnlich, aber auch nicht alternativlos. Entscheidend ist Ihr Vertrauen und Ihr Gefühl der Sicherheit.
Dr Elseweifi
Masculine Team
Hallo,
Ich kann mir nur vorstellen, dass der Block gesetzt werden soll, um das Einspritzen der Lokalanästhesie erträglicher zu machen.
Wir nutzen bei uns eine betäubungsalbe, die circa 30-45 Minuten vorher aufgetragen wird. Das funktioniert unglaublich gut und die lokale Betäubung schmerzt gar nicht mehr.
Ganz ehrlich, ich hab das am Anfang auch nicht geglaubt.
Tramexan kann benutzt werden.
Kurz um, keiner wird ihn mir sagen können ob es Geldmacherei ist, hört sich an, als ob dies das Konzept der Chirurgin ist.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. E.M. Noah
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