Brustimplantate - Brustvergrößerung - Brustoperation  

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Die Brustvergrößerung ist eine Operation, die in der Vollnarkose durchgeführt wird und etwa 1-2 Stunden dauert. Die Brüste werden am häufigsten mit den Silikonimplantaten vergrößert, die unter die Brustdrüse oder unter den Muskel platziert werden. Die Implantatgröße, -form und -einbringung hängen von Ihren Bedürfnissen und körperlichen Gegebenheiten ab. Die Aufenthaltsdauer nach der Operation dauert 1-2 Tage, die Rekonvaleszenz dann meistens 7-14 Tage.

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Bei einer Brustvergrößerung, die auch als “Mammaplastik” bezeichnet wird, werden Brustimplantate in die Brust der Patientin eingebracht um eine Vergrößerung, aber auch Verbesserung der Form zu erzielen. Eine Brustvergrößerung wird bei Frauen durchgeführt, die ihre Brüste als zu klein oder unförmig empfinden.

Preise von Brustimplantaten

Die Preise von Brustimplantaten bewegen sich etwa zwischen 700 - 2000 €, je nach Art und Hersteller. Sie liegen bei 700 - 1.000 € für runde, und bei 1.500 - 2.000 € für anatomische Implantate. Der konkrete Preis hängt von der Größe ab. Zusätzlich muss die Patientin noch mit folgenden Kosten rechnen: Untersuchung, Übernachtung, Narkose, operations-technischer Aufwand und Nachbetreuung. Insgesamt bewegen sich die Preise der ganzen Operation zwischen 4000-6000 € in Deutschland.

Operationsverfahren Brustvergrößerung

Bei der Wahl des Operationsverfahrens werden folgende Aspekte berücksichtigt:

Schnittführung:

  • unter der Brustfalte

  • über den Brusthof

  • über die Achselhöhle

  • im Bereich der Bauchnabel

Die Wahl hängt von den Wünschen und Voraussetzungen der Patientin sowie den Gegebenheiten und Erfahrungen der Praxis/Klinik ab.

Einsetzung der Brustimplantate:

  • unter die Brustdrüsen

  • unter den Muskel

  • teilweise unter den Muskel

Beide Methoden (unter den Muskel bzw. unter die Brustdrüsen) haben ihre Vor- und Nachteile. Die Auswahl hängt von der Qualität und der Größe der Drüsen, der Haut- und Unterhautqualität sowie der Stärke und Qualität des Muskels ab. Die Brustimplantate müssen ausreichend bedeckt werden. Falls es nicht ausreichend bedeckt wird, ist das Implantat sichtbar, was nicht sehr ästhetisch wirkt. Zur Besprechung des oben genannten dient die Konsultation, in der die Patientin ihre Vorstellungen den realen Möglichkeiten, Körperproportionen und der Meinung des Chirurgen anpassen kann.

Ablauf einer Brustvergrösserung

Eine Brustvergrößerung wird in den meisten Fällen unter Vollnarkose durchgeführt. Die Patientinnen werden darauf hingewiesen, ca. 6 Stunden vor der Operation weder zu essen, zu trinken noch zu rauchen. Der Eingriff dauert 1-2 Stunden, und danach sollte man für 1-2 Tage im Krankenhaus bleiben.

Sind Sie eine geeignete Kandidatin für eine Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrösserung durch Implantate ist ein sehr effektiver Eingriff, der für Frauen mit unzureichend entwickelten Brüsten geeignet ist, sowie auch dann, wenn es zur Verkleinerung der Brustdrüsen, z.B. nach dem Stillen oder einem einschneidenden Gewichtsverlust, kommt.

Ein optimales Alter für die Brustoperation kann nicht genau bestimmt werden. Es hängt von der Entwicklung der Brustdrüsen ab, die normalerweise vor dem sechzehnten Lebensjahr nicht beendet ist.

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Implantat unter dem Muskel

Auf jeden Fall ist es besser, die Implantate in Brüste einzusetzen, die sich durch Stillen nicht mehr verändern werden. Aber auch eine Brustvergrößerung nach dem achtzehnten Lebensjahr, also vor einer Schwangerschaft, ist nicht ausgeschlossen. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass sich die Größe und Qualität der Brustdrüsen durch die Laktation und Schwangerschaft verändern und wahrscheinlich eine erneute Operation bzw. eine Korrektur nötig wird. Nach der Entbindung, auch wenn sie nicht stillen, sollte die Brustvergrößerung erst nach einem Jahr erfolgen.

 

Die Brustimplantate haben keinen Einfluss auf den Fötus und gefährden diesen nicht. Auch das Stillen wird dadurch nicht beeinträchtigt. Weltweite Studien konnten keinen erhöhten Silikongehalt in der Muttermilch nachweisen.

Einige Frauen wünschen sich, dass die Brustimplantate so nah aneinander wie möglich eingesetzt werden, damit ein verführerischer Schlitz zwischen den Brüsten entsteht. Dies hängt jedoch mit der Körperkonstitution, dem Abstand zwischen den Brustdrüsen zusammen und kann daher nicht auf Wunsch bei jedem gestaltet werden.

Wenn Sie körperlich gesund und realistisch in Ihren Erwartungen sind, könnten Sie eine geeignete Kandidatin sein.

Vor der Brustoperation

Während der ersten Konsultation macht Sie der Arzt mit allen Details der Operation bekannt und bestimmt anhand des Zustandes Ihrer Brüste sowie der Spannung Ihrer Haut, welche der Operationstechniken für Sie am besten geeignet ist. Er zeigt Ihnen auch Fotografien vor und nach dem Eingriff sowie die einzelnen Implantattypen.

Sind Ihre Brüste erschlafft, so kann er evtl. ein Brustlifting empfehlen. Außerdem wird er Sie darüber informieren, welche Implantate er benutzt und welche Größe für ein optimales Ergebnis die beste ist.

Da die Brustoperation unter Vollnarkose durchgeführt wird, ist eine präoperative Untersuchung samt Laboruntersuchungen und EKG durch einen Arzt für allgemeine oder interne Medizin erforderlich. Auch sollte eine ausführliche Krankengeschichte aufgenommen werden, d.h. Erkrankungen in der Familie, Krankheiten, an denen Sie gelitten haben oder noch leiden, Allergien usw. Auf einigen Kliniken kann diese Untersuchung am Tag der Operation in der Früh durchgeführt werden.

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Implantat unter den Brustdrüsen

In Abhängigkeit vom Alter der Patientin ist vor der Operation auch eine eventuelle Erkrankung der Brüste durch eine Ultraschalluntersuchung oder Mammographie auszuschließen. Diese wird von spezialisierten onkologischen oder gynäkologischen Kliniken durchgeführt. Insbesondere bei Patientinnen aus Risikogruppen, d.h. aus Familien, wo in der Familie eine Brusterkrankung vorkommt.

Vom Arzt bekommen Sie Anweisungen zur Vorbereitung auf die Operation. Sechs Stunden vor der geplanten Brustoperation sollten Sie weder essen noch trinken. Medikamente, die Azetylsalizylsäure enthalten (wie z.B. Acylpirin, Aspirin, Alnagon, Mironal usw.), können eine erhöhte Blutung während und nach der Operation verursachen, deshalb sollten sie ung. eine Woche vor der geplanten Operation nicht eingenommen werden. Auch sollte die Operation während der Monatsblutung nicht erfolgen, die Regel ist jedoch kein Grund für eine Verschiebung der Operation. Es ist empfehlenswert, mit Ihrem Gynäkologen über die Unterbrechung der Einnahme eines Verhütungsmittels zu sprechen. Zurzeit überwiegt die Meinung, dass das Verhütungsmittel nach wie vor eingenommen werden sollte, jedoch vorbeugend Medikamente gegen Blutgerinnung zu verabreichen sind – niedrigmolekulares Heparin (z.B. Fraxiparin, Clexan, Fragmin...).

Es wird vorausgesetzt, dass Sie innerhalb von ungefähr drei Wochen vor der Operation an keiner akuten Erkrankung (wie z.B. Virenerkrankung, Erkältung usw.) leiden. Teilen Sie jedwede Erkrankung Ihrem Arzt mit.

Falls Sie rauchen, rechnen Sie damit, das Rauchen für ein bis zwei Wochen vor der Brustvergrößerung aufzugeben, und auch nach der Operation noch für mindestens zwei Wochen nicht zu rauchen.

Am Tag der Brustoperation sollten Sie mit rasierten Achselhöhlen eintreffen, sofern Sie sich mit dem Arzt auf diesem operativen Zugang einigen. Ferner nehmen Sie Ihre Medikamente, die Sie einnehmen, für 2-3 Tage, Körperpflegemittel, Hausschuhe, Nachthemd, Ausweis, elastischen Büstenhalter ohne Fischbeine, Größe entsprechend den gewählten Implantaten mit. Auf einigen Kliniken kann der BH direkt gekauft werden. Kleidungsstücke, die über den Kopf anzuziehen sind, sind nicht geeignet. Nach dem Eingriff kann deren Anziehen schmerzvoll sein.

Stellen Sie im Rahmen Ihrer Operationsvorbereitungen Ihre Heimreise sowie eine Aushilfe für ein bis zwei Tage bei Ihnen zu Hause sicher, falls Sie dies benötigen.

Die Operation wird meist beim Eintreffen in der Klinik, vor dem Eingriff bezahlt. Die Anzahlung wird bereits bei der Reservierung des Termins geleistet. Alles nach den Gewohnheiten der konkreten Klinik. Es handelt sich um eine Operation, die von der Krankenkasse nicht bezahlt wird. Daher müssen Sie in Urlaub gehen, da keine Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit ausgestellt werden kann.

Können die Silikonimplantate für den Körper schädlich sein?

Weltweit wurden und werden etliche wissenschaftliche Studien über die Schädlichkeit der Brustimplantate durchgeführt. Es wurden alle Stoffe geprüft, aus welchen das Implantat besteht. Es handelt sich um Silikon, Polyurethan, das in der Hülle einiger Implantate enthalten ist, und Platine, die bei der Polymerisierung des Silikongels verwendet wird. Bei keinem dieser Stoffe wurde eine krebserregende Wirkung nachgewiesen. Ferner wurde der Zusammenhang mit der Entstehung rheumatologischer und autoimmuner Erkrankungen geprüft, der auch nicht nachgewiesen wurde. Das elementare Silikon ist sogar normalerweise im Blut, in der Muttermilch, im Bindegewebe und in den meisten Organen enthalten. Sein Gehalt im Körper hängt mit der Diät, mit geografischen Bedingungen, mit der Trinkwasserqualität oder mit dem Bierverzehr zusammen. Auch Mütter, die mit Silikonimplantaten stillen, stellen ihre Kinder keinem Risiko aus. Das Silikon ist auch in den Babysaugern, Babylöffeln sowie in anderen, auch medizinischen Produkten enthalten.

Wie lange hält der Effekt einer Brustvergößerung an?

Eine Brustvergrößerung ist dauerhaft, sofern sich das Gewicht und die Ausmaße der Brüste nicht verändern (siehe Schwangerschaft weiter oben). Da sich die Qualität der Brustimplantate nach 10-15 Jahren verändert und die Wahrscheinlichkeit des Implantatbruchs steigt, ist mit einem eventuellen Austausch zu rechnen. Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung ist persönlich, sehr schwerwiegend und dauerhaft. Falls Sie Ihr Ziel erreicht haben, dann war Ihre Operation erfolgreich.

Zukunft der Brustimplantate

An der University of Illionois in Chicago wurden menschliche aus dem Knochenmark isolierte Stammzellen genommen und zum Wachstum an einem Gerüst stimuliert, welches aus biologisch verträglichem Material hergestellt wurde. Dank dieser Schablone vermehrten sich die Zellen in die vorgewählten Formen. Das so entstandene Gebilde aus dem gepflanzten Fettgewebe wurde bereits auf Mäusen getestet. Es ist vorzusehen, dass Implantate, die aus Stammzellen gewachsen sind, eine sichere Alternative zu den Silikonimplantaten bieten können.

Eine Brustvergrößerung unter Verwendung körpereigenen Fettgewebes oder durch die Transplantation körpereigener Muskelmasse wird bereits weltweit auf einigen Kliniken durchgeführt.

 

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Prof. Dr. med. Nektarios Sinis

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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