Liebe Alle, Ich habe seit meinem 2. Lebensjahr juvenile Arthritis. Zunächst waren die Kniegelenke betroffen, was während der Pubertät erfolgreich mit MTX behandelt werden konnte. Mit 19 Jahren traten dann Beschwerden in den Ellbogen auf. Seit etwa einem Jahr nehme ich wieder Cimzia (20 mg alle zwei Wochen).
Nun plane ich eine Brustvergrößerung mit Implantaten und bin unsicher bezüglich der Risiken in Zusammenhang mit meiner Erkrankung und Therapie. Von Hyaluronbehandlungen im Gesicht wurde mir aufgrund meines Rheumas abgeraten.
Daher meine Fragen: Wie ist die Einschätzung zu einer Brustvergrößerung in meinem Fall? Wie hoch ist das Risiko, dass es zu Komplikationen kommt oder mein Immunsystem negativ beeinflusst wird? Würdet ihr eher dazu raten, dieses Risiko einzugehen, oder eher davon abraten?
Ich habe bereits die Meinungen von drei Ärzten eingeholt, darunter auch meinen Rheumatologen. Allerdings bin ich jetzt eher verunsichert, da die Einschätzungen unterschiedlich ausfallen: Zwei plastische Chirurgen raten mir eher davon ab, während mein Rheumatologe und ein spezialisierter Chirurg die Operation für unproblematisch halten.
Vielen Dank im Voraus!
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Guten Morgen,
aktuell gibt es keine Studien, die sich nachteilig äußern.
Nach meiner langjährigen eigenen Erfahrung spricht auch nichts dagegen..
Es gibt auch keinen wissenschaftlich begründeten Grund dagegen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. K. Sawatzki, München
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