Dr. med. Christian Schmitz bietet eine Vielfalt an ästhetisch und plastischen Eingriffen und ist spezialisiert auf Brustkorrekturen und -verschönerungen sowie Schlupfwarzenkorrektur.
Update 7.07.2021

Übersicht Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Ursachen für Haarausfall
  • Welche Methoden der Haartransplantation gibt es?
  • Wer ist ein Kandidat für eine Haartransplantation?
  • Auswahl eines Spezialisten
  • Was können Sie von Ihrem ersten Termin mit dem Chirurgen/Arzt erwarten?
  • Was Sie vor der Operation beachten sollten
  • Wie läuft die Haartransplantation ab?
  • Ergebnisse einer Haartransplantation
  • Komplikationen und Risiken
  • Resultate der Behandlungen
  • Häufige Fragen
  • Literaturverzeichnis

Einleitung

Volles Haar ist ein Symbol von Jugend und Attraktivität. Der Kampf gegen den Haarausfall ist ein nervenaufreibender und kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit viel Leid verbunden sein. Die vielen Wundermittel am Markt und in den Drogerien zeigen meist nur wenig Erfolg und so wird eine Behandlung bei einem plastischen Chirurgen oft der letzte Ausweg dem Haarausfall entgegenzuwirken und mit neuer und voller Mähne selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Eine Option, dem Haarausfall und die Glatzenbildung oder Geheimratsecken entgegen zu wirken, ist die Haartransplantation.

Eine volle Haarpracht ist der Traum von Mann und Frau

Eine volle Haarpracht ist der Traum von Mann und Frau

Ursachen für Haarausfall

Dr. med. Christian Schmitz informiert, dass bei Männern wie bei Frauen erblich bedingter Haarausfall auf eine Überempfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) zurückzuführen ist. Die üblichen Folgen sind:

  • Die Wachstumsphase der davon erfassten Haarwurzeln verkürzt sich, bis die Haarfollikel schließlich verkümmern und gar keine Haare mehr hervorbringen.
  • Bei männlichen Betroffenen bilden sich meist als Erstes die bekannten „Geheimratsecken“ im linken und rechten oberen Stirnbereich. Ein zweiter Schwerpunkt der Glatzenbildung ist in der Regel der hintere Oberkopf. Die haarlosen Stellen breiten sich in alle Richtungen immer weiter aus.
  • Bis auf einen Restbewuchs am Hinterkopf können die Kopfhaare schließlich fast vollständig zurückgehen.
  • Bei Frauen hingegen wird das Haar meist in allen Kopfregionen lichter. Vornehmlich betroffen ist bei ihnen die Scheitelzone.
 Bei der FUE Methode werden die Haare einzeln vom Chirurgen herausgelöst und in die Spenderregion verpflanzt

Bei der FUE Methode werden die Haare einzeln vom Chirurgen herausgelöst und in die Spenderregion verpflanzt

Welche Methoden der Haartransplantation gibt es?

Die FUT Haartransplantation (Follicular Unit Transplantation)

DIe FUT Haartransplantation ist eine der ältesten und bekanntesten Methoden der Haartransplantation. Sie wird auch als Streifenmethode bezeichnet, da dem Patienten Haarstreifen am Hinterkopf entnommen werden. Was sich zuerst schmerzhaft anhört ist im Endeffekt nur mit einer Entnahme von millimeter großen Streifen verbunden.

In der First Hair Clinic erklärt man, dass die Streifen aus dem Haarkranz, dem Bereich der noch gut erhalten ist, entnommen werden. Im Idealfall können aus diesem Areal bis zu 3000 Grafts gewonnen werden.

Professionelle und erfahrene Experten sind in der Lage, die Wunde so zu vernähen, dass keine wirkliche Narbe sichtbar ist. Auch das Haar kann durch diese Stelle wieder durchwachsen. Es wird darauf geachtet, dass die Grafts, nachdem sie aus dem Streifen extrahiert und anschließend in die bereits geöffneten Haarkanäle eingesetzt werden, in Wuchsrichtung des Haares verpflanzt werden. Dieser Aspekt ist für ein ästhetisches Ergebnis unerlässlich.

https://youtu.be/vSX_3rFJcEI

Fue-Haartransplantation -  Dr. med. Christian Schmitz

Die Follikulare Einheitsextrusion (FUE)

FUE ist eine Familie von Haartransplantationsmethoden, bei der die Haarfollikel einzeln aus dem Spenderbereich entnommen und in den Empfängerbereich implantiert werden. Die FUE-Familie hat mehrere Varianten wie Sapphire FUE, DHI und die Klassifizierung von manueller oder automatisierter FUE, erklärt der Spezialist für Haartransplantationen Dr. Emrah Cinik. In Anbetracht des Ausmaßes der Eingriffe und der Narbe, die bei der FUT-Technik auf der Kopfhaut zurückbleiben, und der Erfolgsrate und des minimalen Eingriffs bei der FUE-Technik, scheint die FUE-Haartransplantationstechnik die bessere Option für eine Haartransplantation zu sein, so Cinik. 

Die Klinik am Rosental informiert, dass bei dieser Methode der Haartransplantation die follikulären Einheiten (FU) nicht aus dem Kopfhaarstreifen, sondern direkt und einzeln aus der Spenderregion entnommen werden. In der Kopfhaut wachsen die Haare in follikuläre Einheiten (Follicular Units, FU, Transplantate), die im Durchschnitt 2.3 – 2.8 Haare enthalten. Dies sind die kleinsten anatomischen Einheiten, welche zu je einem Haarwurzelsystem gehören und unbedingt als Ganzes belassen werden müssen. Hierzu ist jedoch das Rasieren des Hinterkopfes notwendig. Nach der Rasur  sind die Follicular Units auf der Kopfhaut unter optischer Vergrößerung gut als kleinste Haarbüschel von maximal 1-3 Haaren ersichtlich und können einzeln vom Haarchirurgen herausgelöst und in die Spenderregion verpflanzt werden.

Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) mit der Entnahme einzelner Haarwurzeln ist langwieriger als die FUT-Methode mit Entnahme eines Kopfhautstreifens und in aller Regel durch die flächenhafte Ausdünnung des behaarten Areals am Hinterkopf nicht oft wiederholbar.

Die Diamant FUE Haartransplantation Methode

Die FUE Haarverpflanzung ist weniger belastend für Patienten

Die Diamant FUE Haartransplantation Methode

Die First Hair Clinic informiert, dass die FUE Haarverpflanzung für den Patienten, im Vergleich zur FUT Methode, weniger belastend ist, da keine großen Wundflächen entstehen. Die Mikroeinschnitte hinterlassen auf der Kopfhaut in der Regel keine sichtbaren Narben und die Anwuchsrate ist sehr hoch. Die Graft Verpflanzung erfolgt mit speziellen Diamant-Klingen. Die Struktur und Härte der Edelsteine ermöglichen einen noch präziseren, kleineren und saubereren Einstich. Durch die Härte des Diamanten kommt es beim Einschnitt zu deutlich weniger Vibrationen als bei anderen Klingenarten. Die Diamant FUE ist, mit der Saphir-Methode, eine der modernsten Behandlungsformen in der Haarchirurgie und steht für ein perfektioniertes Endergebnis. Zudem erfolgt bei dieser Methode der Wundheilungsprozess deutlich schneller, denn die Diamant Klingen haben eine antibakterielle Wirkung.

Nur wenige Spezialisten für Haartransplantationen beherrschen die Diamant FUE Technik, da sie hohe Anforderungen und ein großes Maß an Fingerspitzengefühl vom Chirurgenteam erfordert. Eine besondere Ausbildung ist hier nötig.

DHI Haartransplantation

Der Spezialist für Haartransplantation Dr. Balwi von Elithair erklärt, dass die DHI-Haartransplantation (Direkt-Haartransplantation) eine effektive Anwendung ist, um bei von Haarausfall Betroffenen ein volles Haupthaar und ein neues Selbstbewusstsein zu erreichen.

In diesem Fall werden die zu transplantierenden Grafts ohne separate Kanalöffnung in den Spenderbereich verpflanzt. Möglich wird dies durch den sogenannten CHOI-Stift. Die Haarfollikel werden einzeln in das Gerät eingesetzt und anschließend in die kahlen Stellen transplantiert.

Diese Methode erlaubt zudem eine Haartransplantation ohne Rasur. 

Es wird maximales Haarwachstum und -dichte erreicht.

Bei der Transplantationen für den Bart können sowohl kahle Stellen aufgefüllt werden, als auch ein dichter Vollbart geformt werden

Bei der Transplantationen für den Bart können sowohl kahle Stellen aufgefüllt werden, als auch ein dichter Vollbart geformt werden

Bart-Transplantation

Die Bart-Transplantation unterscheidet sich kaum von der Methode einer Eigenhaartransplantation für die Kopfhaare. In der Sinis Aestethics Klinik, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Nektarios Sinis erklärt man, dass das Transplantieren von strukturell identischen Haar aus dem Bereich des Hinterkopfes ein besonders natürlich aussehendes Ergebnis verspricht. Je nach Wunsch können unterschiedlich viele Haare transplantiert werden, sodass sowohl kleine kahle Stellen aufgefüllt werden können. Es besteht aber auch die Möglichkeit einen dichten Vollbart zu formen. Da auf jeden unserer Patienten individuell eingegangen wird, sind die Erfahrungen der Patienten nach einer Bart-Transplantation entsprechend durchgehend positiv. Auch über einen späteren Haarausfall müssen sich Patienten keine Sorgen machen, da bei einer Bart-Transplantation nicht nur Haare, sondern auch Haarwurzeln verpflanzt werden, wodurch der Eingriff nicht wiederholt werden muss, sondern ein dauerhaft schönes Ergebnis erzielt wird.

Auch Frauen können aus den verschiedensten Gründen von Haarausfall betroffen sein

Auch Frauen können aus den verschiedensten Gründen von Haarausfall betroffen sein

Augenbrauentransplantation 

Auch bei der Augenbrauentransplantation wird die FUE-Technik angewandt. Dabei werden Spenderhaare an anderen Körperstellen entnommen und an den zu behandelnden Stellen der Augenbrauen eingesetzt. Das geschieht unmittelbar nach der Entnahme, damit die Haarfollikel nicht beschädigt werden und ein schönes Ergebnis nach dem Eingriff sichergestellt wird.

Haartransplantation bei Frauen

Haarausfall betrifft nicht nur Männer, es leiden auch viele Frauen aus den verschiedensten Gründen an schütterem Haar. Wenn die Ursache am Hormonhaushalt liegt kann der Haarschwund eventuell mit bestimmten Präparaten rückgängig gemacht werden, informiert die First Hair Clinic. Allerdings gilt aber, dass nur Frauen, die an einem erblich- oder anlagebedingten Haarausfall leiden für den Eingriff in Frage kommen. Die Diagnose sollte von einem Spezialisten als gesichert festgestellt worden sein. Darüber hinaus sollten Betroffene auch einen gut erhaltenen Haarkranz haben, da er als Spenderbereich für die anschließende Transplantation fungiert.

Wie kann die Haartransplantation durchgeführt werden - Dr. med. Ulrich Twent

Wer ist ein Kandidat für eine Haartransplantation?

Vor einer Haartransplantation erfolgt eine genaue Untersuchung. Sie muss Kopfhaut und Haupthaar beziehungsweise die sonstigen Behandlungszonen einbeziehen. Liegt bei der Patientin oder dem Patienten Haarausfall vor, bekommt man so Aufschluss über die genaue Ursache. Nicht sinnvoll ist eine Haartransplantation, wenn der Haarausfall auf eine bestimmte Krankheit zurückgeht. Hier sind andere Behandlungsverfahren angezeigt. Vor jeder Haartransplantation ist eine ausführliche Beratung unverzichtbar. Der behandelnde Arzt sollte realistisch darlegen können, welche Verbesserungen im individuellen Fall durch die Haartransplantation möglich sind.

Beim Abwägen des Für und Wider vor einer Haartransplantation sind folgende Punkte zu beachten:

  • Bei genetisch bedingtem Haarausfall wird vor einer Haartransplantation vielfach eine Therapie mit geeigneten Hormonpräparaten ausprobiert. Solche Medikamente können den Haarausfall oft aufhalten. Die Mittel müssen allerdings permanent eingenommen werden. Viele Patientinnen und Patienten finden die Ergebnisse einer solchen Behandlung nicht befriedigend.
  • Bei Männern wird empfohlen, mit einer Haartransplantation zu warten, bis der erblich bedingte Haarausfall seine größte Wirkung bereits entfaltet hat. Das ist meist in einem Alter um die 35 Jahre der Fall.
  • Der behandelnde Arzt muss vor einer Haartransplantation abklären, ob Patientin oder Patient an Allgemeinerkrankungen leiden, die der Behandlung entgegenstehen könnten, erklärt Dr. med. Christian Schmitz.
  • Für die Haartransplantation beim Mann macht man sich einen günstigen Umstand zunutze: Selbst bei erblich bedingtem Haarausfall von starker Ausprägung bleibt der Hinterkopfbereich stets verschont. Die dortigen Haarfollikel sind immun gegen die Wirkung des Dihydrotestosterons, das den Haarausfall auslöst.
  • Aus der Hinterkopfzone entnommene Haare bleiben daher auch nach der Verpflanzung in einen anderen Kopfbereich üblicherweise erhalten. Bei Frauen wird meist ebenfalls der Hinterkopf zur Entnahme der Spenderhaare gewählt, weil das am unauffälligsten ist.
  • Auch Körperhaare können für eine Haartransplantation verwendet werden. Je nach Zielzone ist auch hier eine genaue Untersuchung der Haarbeschaffenheit ein Muss: Körperhaare unterscheiden sich in Gestalt und Aussehen nämlich meist deutlich von Kopfhaaren. Für das Auffüllen der Barthaarzone oder den Aufbau von Augenbrauen- oder Wimpernbehaarung können sich Körperhaare jedoch gut eignen, sagt Dr. med. Christian Schmitz.
Auswahl eines Spezialisten

Die Auswahl eines Spezialisten für Haartransplantation ist ausschlaggebend für gute Ergebnisse

Auswahl eines Spezialisten

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist die Wahl des richtigen Chirurgen entscheidend, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen und schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.

Um herauszufinden, welche Spezialisierung ein Facharzt absolviert hat, können Sie das offizielle Zentralregister der Bundesärztekammer (BÄK) benutzen. Sie brauchen nur in dieser Suchmaschine ihr Bundesland auswählen und dann den Namen des Arztes angeben.

Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen erläutert, dass der Plastische Chirurg ein anerkannter Facharzt ist, der nach Abschluss der medizinischen Fakultät eine sechsjährige Zusatzausbildung absolviert hat. In diesem Zeitraum muss er zahlreiche Operationen unter Aufsicht durchführen. Nach dieser praktischen Erfahrung und einer zusätzlichen theoretischen Ausbildung muss der Arzt die Facharztprüfung bei der Ärztekammer ablegen. Erst dann erhält er offiziell den Titel "Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie".

 Was können Sie von Ihrem ersten Termin mit dem Chirurgen/Arzt erwarten?

Nach einer Analyse der Ursache für den Haarausfall, entscheidet der Arzt, ob Sie für eine Transplantation geeignet sind

Was können Sie von Ihrem ersten Termin mit dem Chirurgen/Arzt erwarten?

Dr. med. Christian Schmitz erklärt hierzu, dass für die Einschätzung, ob eine Haartransplantation sinnvoll ist oder nicht, viele Faktoren eine Rolle spielen: die psychische Belastung der vom Haarverlust Betroffenen, ob andere Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, wie weit der Haarverlust fortgeschritten ist und von welcher Beschaffenheit die Haare sind.

Wenn Sie eine Haartransplantation ins Auge fassen, ist es entscheidend, dass Sie sich in die Hände eines Arztes begeben, der damit reichlich Erfahrung hat. Er wird Sie umfassend untersuchen und objektiv über das Für und Wider beraten. Wenn Ihre Erwartungen realistisch sind, kann eine Haartransplantation bei Ihnen durchaus für ein stärkeres Selbstwertgefühl und mehr Lebensfreude sorgen.

Nutzen Sie auch das Beratungsgespräch um nach vorher nachher Fotos anderer patienten und den ungefähren Kosten der Behandlung zu fragen.

Was Sie vor der Operation beachten sollten

Befolgen Sie die Anweisungen ihres Spezialisten vor der Operation

Was Sie vor der Operation beachten sollten

Handelt es sich um erblich bedingten Haarausfall und ist ein ausreichend dichter Haarkranz am Hinterkopf vorhanden, ist eine Eigenhaartransplantation möglich und wird in Abhängigkeit von der Lokalisation und Ausdehnung der kahlen Stellen zu guten bis sehr guten Ergebnissen führen. Die Haarverpflanzung geht verhältnismäßig schnell, eine Übernachtung in der Klinik ist nicht notwendig.

Liegt allerdings ein krankheitsbedingter Haarausfall vor (durch Erkrankungen innerer Organe bzw. durch Medikamentennebenwirkungen), sollte zunächst die Ursache mit dem behandelnden Hausarzt abgeklärt werden. Im Anschluss kann geklärt werden ob eine Haartransplantation in Frage kommt.

Die Therapie von Haarverlust nach Unfällen (Verbrennungen, Hundebissverletzungen, mechanische Verletzungen der Kopfhaut) wird eine mehrmonatige Behandlungszeit in Anspruch nehmen und basiert auf Gewebeexpansionen mit nachfolgender Verschiebung haartragender Teile.

Dr.Balwi von der Elithairtransplant Klinik erläutert, dass eine Woche vor dem Eingriff keine Medikamente eingenommen werden sollten, die den Blutdruck senken oder das Blut verdünnen, weiters sollte mindestens drei Tage vor dem Eingriff auf Tabakkonsum und Alkoholgenuss verzichtet werden.In der Woche vor dem Eingriff sollten die Haare nicht geschnitten oder gefärbt werden.

Wie läuft die Haartransplantation ab?

Es ist keine Vollnarkose notwendig

Wie läuft die Haartransplantation ab?

Die Haartransplantation erfolgt unter lokaler Betäubung und verläuft insofern vollkommen schmerzfrei. Dank modernster Anästhesiemittel müssen nur bestimmte Areale der Kopfhaut betäubt werden. Damit Patienten keine Schmerzen bei der Injektion des Betäubungsmittels verspüren, werden zuvor die betroffenen Stellen gekühlt, informiert Prof. Dr. med. Nektarios Sinis und ergänzt, dass zudem ein Thrombozytenreiches Plasma (PRP) in Form einer Spritze injiziert werden kann. Durch das aus Eigenblut gewonnene plättchenreiche Blutplasma wird der Haarwuchs deutlich beschleunigt und verbessert, da sich die Blutzufuhr in der Behandlungsregion erhöht, so dass sich die Haarfollikelumgebung regeneriert. Somit kann das Zellwachstum gesteigert werden, die Wundheilung wird beschleunigt und ein entsprechend schnelleres Haarwachstum nach dem Eingriff zu gefördert. Außerdem werden schwache Haarfollikel revitalisiert. Je nachdem, welchen individuellen Wunsch und Befund der jeweilige Patient hat, kann bei der Haartransplantation auf verschiedenen Methoden gewählt zurückgegriffen werden

Nützliche Tipps bei Haarausfall - Dr. Christopher Chrissostomou

Ergebnisse einer Haartransplantation

In gesunder Kopfhaut wachsen die implantierten Haarfollikel in der Regel gut ein. Bei Rauchern oder Patienten mit bestimmten Allgemeinerkrankungen kann die Einwuchsrate etwas geringer sein.

In der Behandlungszone stellt sich der endgültige Haarwuchs jedoch erst einige Zeit nach der Haartransplantation ein. Der Grund: Die verpflanzten Haare müssen zunächst den Nährstoffmangel überwinden, den sie in den Wochen nach dem Einsetzen unweigerlich erleiden.

Die Haare, die in der Behandlungszone nach 5 bis 6 Monaten nachwachsen, bleiben in aller Regel dauerhaft erhalten. Normalerweise sind sie genauso vital und widerstandsfähig wie die von Natur aus vorhandenen Haare.

Zu bedenken bleibt: Die Fläche, die bei einer Haartransplantation mit Haaren aufgefüllt werden kann, ist notwendigerweise begrenzt. Schließlich kann aus der Hinterkopfregion nur eine beschränkte Menge von Haaren gewonnen werden. Als Faustregel gilt:

Bis zu 25 Haarfollikel pro Quadratzentimeter sorgen in der Behandlungszone bereits für ein ansprechendes Ergebnis. Optimal sind etwa 45 Follikel pro Quadratzentimeter.

    Dr. med. Christian Schmitz erläutert weiter, das mögliche Ergebnisse also von der aufzufüllenden Fläche wie auch von der Anzahl gewinnbarer Haarfollikel abhängen. Diese Gegebenheiten sind bei jeder Patientin und jedem Patienten individuell verschieden. Ein Patient mit leichten Geheimratsecken etwa dürfte durch eine Haartransplantation nahezu voll wirkendes Haupthaar zurückerlangen. Bei einem Betroffenen hingegen, wo sich der Haarausfall über weite Teile des Kopfes ausgebreitet hat, kann eine Haartransplantation nicht überall neue Haare sprießen lassen. Sichtbare Verbesserungen beim Haarwuchs lassen sich jedoch in fast jedem Fall erreichen.

    Komplikationen und Risiken

    Prof. Dr. med. Nektarios Sinis rät dazu bei einer Haartransplantation sollte man vor allem darauf achten, dass der behandelnde Chirurg eine entsprechend spezielle Ausbildung und genügend Erfahrungen vorweisen kann. Aus medizinischer Sicht ist bei einer Haartransplantation mit keinen größeren Risiken zu rechnen, zumal diese meist nur in Lokalnarkose, oder im sogenannten Dämmerschlaf durchgeführt wird. Somit ist die Eigenhaarverpflanzung zwar zeitraubend, aber eher ungefährlich und kann sogar ambulant durchgeführt werden. Wie aber bei jedem chirurgisch-operativen Eingriff, kann es zu kleineren Komplikationen, Nebenwirkungen und Risiken kommen – je nach den individuellen Eigenschaften des Patienten. Sollten Sie beispielsweise über eine Unverträglichkeit oder eine Allergie gegen Schmerzmittel haben, muss diese unbedingt vorab angegeben werden. Ferner kann es aufgrund der langen Sitz- bzw. Liegezeit zu erhöhten Belastungen für das Herz-Kreislauf-System kommen.

    Transplantierte Haare fallen nicht aus und somit erreicht man ein bleibendes Ergebnis

    Transplantierte Haare fallen nicht aus und somit erreicht man ein dauerhaftes Ergebnis

    Resultate der Behandlungen

    Zu über 95% ist die Transplantation von Haaren erfolgreich. Das bedeutet auch, dass Patienten keine Sorge vor Haarausfall nach der Haartransplantation haben brauchen. Denn transplantierte Haare fallen nicht aus. Der Grund hierfür ist einfach: Da die transplantierten Haare mitsamt Wurzel aus einem von Haarausfall nicht betroffenem Areal entnommen werden, ist das verpflanzte Haar nicht vom genetischen Haarausfall betroffen. Nach dem Einwachsen in die Kopfhaut und der Beruhigung des operierten Bereiches werden die „neuen“ Haare somit nicht ausfallen, da Sie aufgrund ihrer DNA in der Haarwurzel weniger oder gar nicht zum Ausfallen neigen, informiert die Sinis Aesthetics Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. med. Nektarios Sinis.

    Etwas drei bis fünf Monate nach der Transplantation startet die erste Wachstumsphase und es bilden sich Haarfollikel. In dieser Phase kann es zu Unebenheiten kommen, da sich in dieser Wachstumsphase der neue Haarschaft durch die Haut schiebt. Schritt für Schritt füllt sich der behandelte Bereich sechs bis zehn Monate nach der Haartransplantation mit kräftigen neuen Haaren. Etwa elf Monate nach dem Eingriff können weiterhin positive Veränderungen beobachtet werden, bis im zwölften Monat nach der OP das erfolgreiche Endergebnis festzustellen ist.

    Häufige Fragen

    • Bilden sich nach der Verpflanzung von Eigenhaar Narben? Ob sich nach der Implantation von Eigenhaar Narben bilden, hängt von der Methode ab, die bei angewandt wurde. Grundsätzlich verläuft der Eingriff nicht völlig ohne Narben. Mit der FUT-Methode wird vom Hinterkopf ein behaarter Streifen der Kopfhaut entnommen. Die Entnahmestelle muss vernäht oder geklammert werden. An der Entnahmestelle entsteht eine bleibende Narbe. Diese Narbe kann Beschwerden verursachen, wenn sie breit oder wulstig abheilt. Eine breite Narbe kann korrigiert werden, indem in die Narbe Haare implantieren werden. Eine wulstige Narbe kann mit Laser korrigiert werden. Wird die Haartransplantation mit der FUE-Methode ausgeführt, entstehen im Spenderbereich kleine punktförmige Narben, die jedoch nach der Haarverpflanzung nicht mehr sichtbar sind und keine Beschwerden bereiten. Im Transplantationsbereich müssen die Haarwurzelkanäle geöffnet werden. Auch hier entstehen winzig kleine Narben, die später nicht mehr sichtbar sind. Die Methoden für die Eigenhaarverpflanzung wurden inzwischen weiterentwickelt, sodass sie schonender verlaufen und die Narben immer kleiner werden. Mit der richtigen Pflege nach der Eigenhaartransplantation können Sie dazu beitragen, dass die Narben nur klein sind, sagt Dr.Balwi von der Elithairtransplant Klinik.
    • Kann eine Haartransplantation auch bei Brandverletzungen und nach Unfällen erfolgen? Auch nach einer Brandverletzung und nach Verletzungen, von denen große Narben auf dem Kopf zurückbleiben, kann eine Verpflanzung von Haaren erfolgen. Auf den Narben wachsen keine Haare mehr. Nach Verbrennungen müssen die Narben häufig erst korrigiert werden, bevor Haare implantiert werden können. Die Kopfhaut kann mit einem speziellen Expander geweitet werden. Das überschüssige Narbengewebe kann entfernt werden, sodass die Transplantationsstelle kleiner wird. Sind auf dem Kopf nicht genügend Spenderhaare vorhanden, können bei Männern die Haare auch aus dem Bart, von der Brust, vom Rücken oder von den Beinen entnommen werden. Sind Augenbrauen oder Bart von Verbrennungen oder Unfallnarben betroffen, können auch in diese Bereiche Haare transplantiert werden. Auch für diese Bereiche können die Haare vom Kopf oder vom Körper entnommen werden. In die Narben werden Kanäle gestochen, um die Haare aufzunehmen, erklärt Dr. Balwi.
    • Was muss ich bei der Pflege nach der Haarverpflanzung beachten? Die richtige Pflege nach einer Haartransplantation ist wichtig für den Heilungsverlauf der Krusten und das Endergebnis. Der Bereich der Transplantation sollte mit einem Feuchtigkeitsspray feucht gehalten werden, damit die Haare gut anwachsen und die Kopfhaut geschmeidig bleibt. Nach 48 Stunden nach der Eigenhaarverpflanzung kann mein wieder die Haare waschen. Das Shampoo sollte nur mit mittlerem Druck und lauwarmem Wasser abgespült werden und auf das Föhnen verzichtet werden, da die Hitze den transplantierten Haaren schadet.
    • Ist auch die Transplantation von fremden Haaren möglich? Diese Frage wird von Dr. Balwi eindeutig verneint, es ist nicht möglich Haare von anderen Menschen zu transplantieren. Die Haare würden vom Körper abgestoßen werden, da es sich nicht um körpereigenes Material handelt. Es könnte zu Infektionen durch das Fremdhaar kommen. Ist nicht genügend Eigenhaar vorhanden, kann jedoch Kunsthaar transplantiert werden, das dem Eigenhaar sehr ähnlich ist. Das Kunsthaar ist gut verträglich und ist in verschiedenen Varianten verfügbar.
    • Gibt es Alternativen zur Eigenhaartransplantation? Bei Haarausfall gibt es auch Alternativen, wie z.B. die Haarpigmentierung, die PRP Methode, die Softlaser Therapie, die Sauerstoff Therapie, Microneedling und die Mesohair Therapie. Welche Methode angewendet wird, hängt von den Ursachen des Haarausfalls und wie weit dieser fortgeschritten ist. Bei der PRP-Methode, der Softlaser-Therapie, der Sauerstoff-Therapie, Microneedling und der Mesohair-Therapie müssen in den kahlen Bereichen noch intakte Haarfollikel vorhanden sein, die mit der Behandlungsmethode zur Bildung von neuen Haaren stimuliert werden können. Verschiedene dieser Methoden können auch in Kombination mit einer Eigenhaarverpflanzung vorgenommen werden, um das Wachstum der Haare zu fördern, erläutert Dr. Balwi.

    Literaturverzeichnis

    "Die Informationen auf dieser Website sind nur Richtwerte und können niemals die Informationen ersetzen, die Ihr eigener ästhetischer Arzt, ästhetischer Chirurg oder ästhetischer Spezialist bereitstellen würde. Wenn Sie die Möglichkeit einer Behandlung oder eines medizinischen Eingriffs (auch bei Zweifeln oder Fragen) prüfen, wenden Sie sich direkt an Ihren Facharzt, um die entsprechenden Informationen zu erhalten. Estheticon.de befürwortet oder empfiehlt keine Inhalte, Verfahren, Produkte, Meinungen, Angehörigen der Gesundheitsbranche oder sonstiges Material und Informationen auf dieser oder auf anderen Seiten dieser Website."