Liebe Alle, vor 6 Wochen wurden mir im Rahmen einer Tumorentfernung beide Brüste verkleinert, da viel Gewebe entnommen werden musste. Es ergaben sich keine malignen Befunde. Das Glück war mit mir. Damit wurde ich aus dem Brustzentrum entlassen. Das, was ich nun an meinem Körper vorfinde, lässt mich dennoch recht unglücklich zurück. Die Brustumschlagfalte wurde wohl nach oben versetzt, hat sich aber auf einer Seite komplett gelöst. Die Brüste sehen für mich schlimm aus. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Gynäkologin im Brustzentrum meinte zu mir nur: „sie werden sich schon dran gewöhnen.“ Ich will nicht undankbar sein. Ich bin gesund, und die Chirurgin halt Gynäkologin und keine plastische Chirurgin. Aber könne Sie mir etwas Hoffnung machen, dass sich da noch was retten lässt? Was könnte man denn machen? Die andere Seite lösen? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man da noch eine hübsche Brust draus machen kann… Herzlichen Dank.
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Warten Sie erst einmal das Endergebnis ab und besprechen das dann mit dem Operateur.
Vielen Dank für Ihre Nachricht – und zunächst herzlichen Glückwunsch zum unauffälligen Befund.
Es ist gut nachvollziehbar, dass Sie mit dem aktuellen Ergebnis unzufrieden sind. Sechs Wochen nach der Operation befindet sich das Gewebe jedoch noch in der Heilungsphase. Form, Narben und auch die Brustumschlagfalte können sich in den nächsten Monaten noch verändern und teilweise verbessern.
Eine gelöste Brustfalte oder deutliche Asymmetrie lässt sich grundsätzlich korrigieren. Je nach Befund kommen eine erneute Formung der Brust, Anpassung der Brustfalte, Narbenkorrektur oder auch ergänzendes Lipofilling in Frage. Auch eine Angleichung der Gegenseite kann sinnvoll sein.
Eine verlässliche Beurteilung ist meist erst nach etwa 3–6 Monaten möglich. Es bestehen also gute Chancen auf eine Verbesserung.
Eine Vorstellung bei einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist empfehlenswert.
Mit freundlichen Grüßen
Hallo,
Sie können verstehen, dass man etwas irritiert ist, ohne genaue Angaben, was die Operations Indikation war.
Auch für künftige Rekonstruktion rate ich Ihnen, den Operationsbericht sowie den pathologischen Befund für ihre eigenen Unterlagen zu besorgen. . Der reine Entlassungsbrief reicht nicht..
Das Ergebnis ist noch zu früh, um endgültig zu sagen, wie ein weiterer Aufbauplan wäre.
Dieser kann eine nach Straffung der linken Brust sein, aber auch eine Fett Füllung in die rechte.
Der Gynäkologen häufig mit einem so genannten unteren Stil arbeiten, ist es unabdingbar, dass sie den Operationsbericht haben..
Aber Kopf hoch, das Gesamtbild wird sich noch verändern.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. E.M. Noah
Guten Morgen,
Das wird sehr aufwändig, aber machbar.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. K. Sawatzki, München
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