Kryotherapie

Durchschnittlicher Preis
450 €
Durchschnittlicher Preis
Gemäß 8 Spezialisten
  • Nicht erforderlich
  • Kein Krankenhausaufenthalt erforderlich
  • Behandlungsdauer von weniger als 1 Stunde
  • Keine Ruhezeit erforderlich
  • Sofortige Effekte
  • Permanente Ergebnisse

Was ist eine Kryotherapie?

Kryotherapie ist Kältetherapie

Kryotherapie ist Kältetherapie

Kryotherapie oder Kryochirurgie ist der medizinische Begriff für die Behandlung mit Kälte. Dr.med. Harald Bresser erklärt, dass bei dieser Behandlung das erkrankte Hautgewebe durch Kälteanwendung entfernt und während der Heilung durch gesunde Haut ersetzt wird. Während der Behandlung wird die Haut innerhalb weniger Sekunden auf sehr tiefe Temperaturen abgekühlt, d.h. sie wird "eingefroren". Das Wasser in den Hautzellen gefriert; das erkrankte Gewebe stirbt durch den Kälteschock ab. Dieses Einfrieren wird durch Versprühen von flüssigem Stickstoff oder durch Kontakt mit gekühlten Metallsonden erreicht. Die ausreichende Tiefe und Ausdehnung des Gefrierprozesses ist an der Reaktion und Färbung der gefrorenen Haut zu erkennen; in besonderen Fällen sollte sie mit einer Temperaturmessnadel gemessen werden.

Die allgemeine Kryotherapie, die in einer speziellen Kältekammer durchgeführt wird, wird immer häufiger nicht nur Kranken, sondern auch gesunden Menschen empfohlen. Die wohltuende Wirkung niedriger Temperaturen auf die Funktion des Immun-, Nerven- oder Kreislaufsystems bewirkt, dass die Vorteile der Kryotherapie genutzt werden, um die allgemeine Gesundheit, den Zustand, die Vitalität und das Wohlbefinden zu verbessern. Kryokammern sind heute in der modernen regenerativen Medizin und in Kliniken häufig vorzufinden.

Die lokale Kryotherapie (intralaesionale Kryotherapie) wird in der Regel durch direkten Kontakt eines speziellen Applikators mit pathologisch verändertem Gewebe durchgeführt, um dieses zu zerstören, oder durch die Applikation von Gasen - gekühlte Luft, CO2, Lachgas, Argon sowie Stickstoff in flüssiger Form. Die topisch angewandte Kältetherapie findet praktische Anwendung in der ästhetischen Medizin, insbesondere in der Dermatologie, bei der Entfernung verschiedener Hautläsionen und -defekte. Die stimulierende und regenerierende Wirkung der Kälte auf die Haut ermöglicht es auch, Elemente der Kryotherapie in Anti-Aging-Behandlungen einzubeziehen, und die selektive und destruktive Wirkung auf einzelne Zelltypen wird bei der Kryolipolyse erfolgreich eingesetzt.

Kryotherapie in der Ästhetischen Medizin

Kryotherapie ist in der ästhetischen Medizin weit verbreitet

Kryotherapie ist in der ästhetischen Medizin weit verbreitet

Die Kryotherapie wird am häufigsten bei Behandlungen in der ästhetischen Dermatologie eingesetzt. Das Einfrieren von Gewebe (Kryochirurgie) ermöglicht eine nahezu schmerzfreie, unblutige und dauerhafte Entfernung von Hautläsionen, Krebs und Krebsvorstufen, Virusinfektionen, Dermatosen.

Die Kryostimulation, da sie die Mikrozirkulation verbessert und Stoffwechselprozesse stimuliert, ist auch als Methode zur Beseitigung gegen Cellulite hilfreich. In der Anti-Aging-Medizin wird Kryotherapie auch eingesetzt, da die positive Wirkung der Kältetherapie auf die Haut, ihre Sauerstoffversorgung, Ernährung und Regenerationsprozesse auslöst. Spezialisten erklären, dass die Wirkung des thermischen Schocks und die damit verbundene schnelle Ausdehnung der Blutgefäße die Aufnahme von Nährstoffen durch die Haut fördert und eine sauerstofferzeugende Wirkung auf das Gewebe hat. Dieser Mechanismus kann z.B. in Kombination mit anderen kosmetischen Behandlungen eingesetzt werden, um die Produktion von neuem Kollagen anzuregen und dadurch die Dichte, Elastizität und Festigkeit der Haut zu verbessern.

Die zerstörerische Wirkung von niedrigen Temperaturen wird auch in der ästhetischen Medizin als Methode der Körperformung durch Reduktion von lokal gelegenen Fettgewebe genutzt. Dr. med. Thomas Lorentzen gibt an, dass Wissenschaftler der Harvard Universität herausgefunden haben, dass die Fettzellen des menschlichen Körpers besonders empfindlich auf Kälte reagieren und unter Einwirkung niedriger Temperaturen eliminiert werden können

In der Kryolipolyse wird das Körperfett z.B. an Bauch, Rücken oder Oberschenkeln (Reithosen) auf ca. -6 bis 8°C heruntergekühlt. Der Prozess führt dann zum Absterben der Fettzellen. Auf diese Weise kann überschüssiges Fett schnell, unblutig und nicht-invasiv abgebaut werden, was der Silhouette das gewünschte Aussehen verleiht. Wie Spezialisten verraten, können durch einen etwa einstündigen Kryolipolyse-Eingriff bis zu 30-40% des Volumens des Fettgewebes aus dem gekühlten Bereich entfernt werden. Das übrige Körpergewebe wird nicht beeinträchtigt, und der Eingriff erfordert keine Rekonvaleszenz und ist schmerzlos. Auch die Kryolipolyse muss nicht wiederholt werden, da sie nach der ersten Sitzung zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Wer ist ein geeigneter Kandidat?

Kryotherapie ist eine Methode zur Entfernung von Fettgewebe

Kryotherapie ist eine Methode zur Entfernung von Fettgewebe

Die Behandlung kann sowohl von Männern als auch Frauen durchgeführt werden.

Die Behandlung kann zur Entfernung von Warzen, Hautläsionen und allgemeinen Hautunreinheiten interessant sein. Auch Sportler, die Muskelverletzungen therapieren wollen, nehmen Kryotherapie gerne in Anspruch.

In der ästhetischen Medizin findet Kryotherapie vor allem Anwendung zur Reduzierung von Fettzellen und Cellulite.

Diese Behandlung ist bei schwangeren oder stillenden Frauen kontraindiziert. Es wird auch nicht für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen.

Weitere Auschlusskriterien für eine Anwendung mit Kälte sind u.a. offene Wunden, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, arterielle Verschlusskrankheit, Thrombose, Polyneuropathien, Empfindungsstörungen, Nieren- und Blasenentzündungen, Atemwegsinfektionen, mangelnde Durchblutung (Raynaud-Syndrom), Angina pectoris, Nierenkolik, Gallenkolik oder akute Infektionen.

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