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Dr. Frajer ein sehr freundlicher, geduldiger und fachlich guter Arzt

Eingriff vorgenommen Es lohnt sich
Jyria
Erstellt am 24.03.2015 · Update 7.02.2019
Erfahrung

Ich war am 27.02.2015 bei Dr. Lukas Frajer an der Perfect Clinic in Prag, wo ich eine Slimlipo an den Oberschenkeln, Hüften und Bauch durchführen ließ. Über diesen Eingriff hatte ich mich schon etwa ein Jahr immer wieder informiert und hin und her überlegt; letztendlich habe ich mich dann entschieden es machen zu lassen. Ich googelte im Dezember und Januar was das Zeug hielt nach Kliniken und Ärzten und nicht zuletzt auch Preisen. Am Ende habe ich mich dann für Dr. Frajer in der Perfect Clinic in Prag entschieden. Dort bekam ich superkurzfristig einen Termin. Ich rief Freitags vorher an wegen Terminvereinbarung und 7 Tage später war schon ein OP-Termin verfügbar. Jeder Tag dieser vorhergehenden Woche kam mir endlos vor! Ich habe mich SO auf das Ergebnis konzentriert und die OP an sich komplett verdrängt. Das machte das Ganze total "entspannt", weil ich mich ja vor allem darauf gefreut habe. ABER als ich dann in Prag war und von etwa 11:00 Uhr vormittags bis zum Eingriff, der erst gegen 18:30 Uhr stattfand, wartete, bekam ich genau dieselbe "Panik", die andere beschreiben. Ich bekam das totale Zittern! Richtiggehende Angstzustände! Zunächst schob ich meinen Zustand auf die Tatsache, dass ich nüchtern angereist war und lediglich etwas Wasser getrunken hatte. Mir war schwindelig und ich hatte das Gefühl, ich würde jeden Moment zusammenklappen. Die Schwestern vor Ort waren total lieb und hilfsbereit und haben mir Kekse gebracht und Mineralwasser, als klar war, wann genau meine OP dran ist. Ich bekam direkt bei Ankunft mein Zimmer, wo ich dann auch den halben Tag verbrachte (ausgenommen während der Voruntersuchung bei meinem Operateur). Ich hatte bei meiner Hausärztin die interne Voruntersuchung bereits vollständig machen lassen (EKG, Blutbild, etc pp. war ne Riesenliste; hatte die ganzen Unterlagen dabei - 2 Tage alt - und deshalb musste man vor Ort nichts mehr in der Art bei mir machen). Ich versuchte zu schlafen und bekam sogar Durchfall, weil ich solche Angst hatte, je näher der Zeitpunkt rückte. Als der Anästhesist zum Vorgespräch etwa zwei Stunden vor der OP vorbeikam, war ich glaube ich am Panikhöhepunkt... Er hat mich schon allein durch seine freundliche Art beruhigt und ausserdem war er braungebrannt, hatte gepflegte Hände und eine gemusterte OP-Kappe auf dem Kopf... ;) Ich weiss nicht warum, aber das ganze Erscheinungsbild hat mir etwas Sicherheit zurückgegeben. Nach dem Gespräch mit ihm, konnte ich sogar ein wenig schlafen. Später kam dann noch einmal eine der Schwestern und brachte die Kanüle an meinem Arm an, verabreichte mir per Tropf ein Antibiotikum und auch ein Mittel gegen Übelkeit nach der OP; gab mir ein Zäpfchen gegen Schmerzen nach der OP und war rundum einfach nur sehr lieb. Ich war etwas vorher in das bereitgelegte OP-Kleidchen und -Höschen und die Trombosestrümpfe geschlüpft und nachdem die Schwester gegangen war, fühlte ich mich SEHR viel ruhiger! Denke mal das lag an den Medikamenten, die ich bekommen hatte. Jedenfalls tat das echt gut. Als ich dann endlich zur OP abgeholt wurde, sah ich auch meinen Operateur und den Anästhesisten wieder. Ausserdem einige Schwestern und einen männlichen OP-Helfer/Assistenzarzt. Dr. Frajer vermittelte mir umgehend ein absolutes Ruhegefühl. Er knipste einige Fotos von meinem Körper und markierte die zu behandelnen Areale mit einem Filzstift und erklärte dabei nochmal was er genau macht. Und er "smalltalkte" etwas mit mir und scherzte hier und da. Endlich legte sich meine Panik vollständig. Schließlich brachten mich OP-Helfer und Anästhesist in den OP-Raum und halfen mir auf den "Tisch". Die beiden waren sehr freundlich und geduldig und dann sagte der Helfer plötzlich grinsend:"Tschühüss!!" und winkte mir dabei zu, während er direkt neben mir am OP-Tisch stand. Ich kapierte nicht sofort, was er wollte, drehte meinen Kopf zur Seite und sah noch, wie der braungebrannte Narkosearzt meinen Kanülenschlauch an einen anderen Tropf anschloss... er grinste mich an und ich versuchte zurückzulächeln und nuschelte:"Ach es geht schon los.. ja ich merk's.... tschüssi dann.." und schon schlief ich ein. Gegen 22:30 Uhr wachte ich in meinem Zimmer wieder auf. Man hatte mir das Kompressionsmieder angezogen. Die Nachtschwester kam genau in diesem Moment herein und fragte wie ich mich fühle. Ich sagte ihr, das mir eiskalt sei. Auch sie war sehr freundlich und brachte mir nochmal Kekse und Tee und eine Heizdecke, in die sie mich einwickelte. Sie wechselte die Unterlagen, die man auf die Laken gelegt hatte, weil eine Blut-Mischmasch-Flüssigkeit aus den Lipoeinstichlöchern "heraus supschte". Ich rief sie in der Nacht insgesamt vier Mal und sie war jedesmal top-freundlich und hilfsbereit. Schmerzen hatte ich eigentlich nicht so richtig. Also es fühlte sich schon nicht sehr angenehm an, aber unter Schmerzen verstehe ich etwas anderes. Das Abfließen aus den Einstichen liess schon am nächsten Morgen deutlich nach und am Mittag hörte es ganz auf. Ich konnte in der Nacht bereits allein aufstehen und ohne Hilfe zur Toilette gehen. Allerdings vermied ich es, die Schenkel zu belasten und hockte mich zum Wasser lassen über das WC. Wegen der Intimöffnung am Mieder war das kein Problem. Ich erhielt übrigens ein Kompressionsmieder sowie Kompressionsstrümpfe der Marke lipoelastic. Im Nachhinein würde ich wahrscheinlich eher 2 Nächte als nur eine in der Klinik bleiben ODER mit einer Freundin/einem Freund zusammen anreisen, der dann fährt. Oder aber ich würde wahrscheinlich fliegen. Ich entschied mich am Tag nach der OP, am frühen Nachmittag heimzufahren. Ich fühlte mich fit, obwohl ich natürlich noch etwas ungelenkig war. Ich bewegte mich ein bißchen wie eine Schwangere ;) Da ich mit dem PKW angereist war (ca. 550km), quälte ich mich also in meinen Wagen und trat die Heimreise an. Also wirklich, ich kann nur jedem raten: macht es nicht wie ich :D Nehmt euch jemanden mit, der für euch fährt! Ich wurde nach 200km SO müde wie noch nie zuvor in meinem Leben! Ich hielt an einer Raststätte an und schlief sofort mit zurückgelehntem Fahrersitz ein. Nach etwa eineinhalb Stunden wachte ich auf, stieg aus und wusch mir im Raststättensanitärbereich erstmal das Gesicht, holte mir einen Kaffee, Wasser und ein Croissant und setzte mich wieder in den Wagen. Weil ich ja überraschenderweise den Termin so schnell bekommen hatte, konnte ich leider niemanden auftreiben, der an dem Freitag hätte mitkommen können. Sehr ärgerlich wie ich da an der Raststätte dann feststellte. :) Naja ärgerlich, aber nichts was man nicht durchstehen könnte. Ich absolvierte also die restlichen 350 km, "schleppte" mich in meine Wohnung, legte mich auf mein megagemütliches Bett und fiel in einen seligen Schlaf. ---- Jetzt, genau 14 Tage nach dem Eingriff, geht es mir sehr gut. Es ging mir im Grunde die ganze Zeit gut und ich konnte sofort wieder alles machen. Einschließlich Radfahren mit meinen Hunden etc. Aber seit Dienstag etwa, fühle ich mich wirklich SEHR gut. Ich war am Dienstag im Thermalbad und am Donnerstag zur Lymphdrainage im selben Thermalbad. Das tat SO gut! Ich spüre richtig, wie sich die Schwellungen durch das warme Solewasser und das Natronbecken zurückbilden. Natürlich gucken die Leute einen wegen der lila, blau und grün schillernden Hämatome seltsam an... so nach dem Motto "Welches Schwein war das?". Als sei ich ein Misshandlungsopfer oder sowas. Ich gebe darauf aber nichts weiter; stattdessen mache ich Radfahr-Bewegungen im Wasser und geniesse einfach. Mein Körper ist sehr schön geworden und trotz Schwellungen kann man das Ergebnis bereits gut sehen. Die Masseurin bei der Lymphdrainage sagte mir, dass sie früher in einem 5-Sterne Hotel tätig war, wo sie sehr häufig mit Liposuktions-Patientinnen gearbeitet hat. Und auch sie sagte, dass sich meine Haut ganz weich und fest anfühlt und bereits jetzt sehr schön aussieht. Nur an zwei Stellen an den Hüften, wo eben noch größere Schwellungen vorhanden sind, wären leichte Verhärtungen zu spüren, die sich aber auch noch in den nächsten Wochen zurückbilden werden. Sie sagte insgesamt sei es eins der schönsten Ergebnisse, das sie bisher gesehen hat. Sie erzählte, dass in dem Hotel häufiger mal Patientinnen gewesen seien, bei denen ganz viele punktuelle Verhärtungen, Dellen und Hubbel zu sehen und zu spüren waren. Das sei bei mir überhaupt nicht der Fall. Sie hat mir zu den Radfahr-Bewegungen im Wasser und VIEL Trinken geraten. Ich hätte mir nachträglich gewünscht, dass sich die Klinik evtl. nach so 2-3 Wochen mal nach meinem Befinden erkundigt. Wenn auch nur per Email. Leider ist seit Klinikaufenthalt kein weiterer Kontakt mehr gepflegt worden; dies finde ich sehr schade und ich denke, dass Menschen, die nicht so eine reibungslose Genesung erleben wie ich, sicherlich ein Nachgespräch, das vom behandelnden Operatuer ausgeht, zu schätzen wüssten. FAZIT Klinik, Zimmer und Personal: megafreundlich und aufmerksam, moderne Einrichtung, kostenfreies WLAN im Zimmer, eigenes modernes Duschbad (wie in einem Hotel) Operateur: zu Beginn recht wortkarg, aber er scheint sämtliches Deutsch zu verstehen auch wenn er es wohl nicht so gern spricht. Als dolmetschende Schwester war Marketa beim Arztvorgespräch anwesend. Insgesamt würde ich mir für ein Vorgespräch, dem eine Operation am selben Tag folgt, eine größere Ausführlichkeit wünschen. Ansonsten ist Dr. Frajer ein sehr freundlicher, geduldiger und ganz offensichtlich fachlich guter Arzt. Denn meine Ergebnisse sind toll. Nachsorge: - leider keine. Eine kurze Mail mit Nachfrage zum Befinden und einer Reihe von Tipps, um die Zeit nach der OP bestmöglich zu gestalten und auch das Ergebnis bestmöglich zu beeinflussen, würde schon reichen :)

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bine735178
bine735178

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· 7.02.2019

Du schreibst so süüüsss , dass ich die ganze Zeit über schmunzeln muss :-)
bist Du immer noch mit dem Ergebnis zufrieden ? wieviel wurde abgesaugt? Was für einen Konfektionsgrößenunterschied hattest Du ? Wie lange hat das Endergebnis gedauert ?
LG BINE

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