Operative Penisvergrößerung

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Vor wenigen Jahren noch ein absolutes Tabuthema hat die Penisvergrößerung heute einen festen Platz in der Welt der Plastischen Chirurgie. Dennoch bieten wenige erfahrene Chirurgen diese Eingriffe an, da diese eine Kombination aus Plastisch-Chirurgischen und urologischen Techniken darstellen und wenige diese Schnittfläche professionell bedienen können. Neben der Verdickung des Penis durch Eigenfetttransplantation ermöglicht die Durchtrennung des Schleuderbandes eine Verlängerung des Penis – wir erklären, wer von der Penisvergrößerung profitiert und was durch die Operation erreicht werden kann.

Penislänge und Penisdicke: was ist klein und was ist Durchschnitt?

Gemessen wird die Länge des Penis von der Peniswurzel (und hier von der ersten queren Hautfalte) bis zur Eichelspitze. Die Dicke wiederum wird in der Schaftmitte zirkulär mit einem flexiblen Maßband bestimmt. Im Schnitt bringen es die Deutschen auf eine Penislänge von 7,3cm im erschlafften und 15,4 cm im erigierten Zustand. Der Umfang steigt von 7,6 cm im schlaffen Zustand unter Erektion auf 11,1 cm an. Diese Werte gelten mehr oder minder vergleichbar für alle weißen Europäer.

Geschlechtsteile farbiger Menschen sind in der Regel in allen Dimensionen größer, die der asiatischen Bevölkerung kleiner. Geringere Unterschiede dieser Messwerte bestehen angeblich auch zwischen Ländern, wobei Unterschiede weitentfernter Kontinente wahrscheinlich größer sind.

Es gibt durchaus Geschlechtsteile die bereits im erschlafften Zustand recht lang und dick sind, es allerdings unter Erektion nicht schaffen, wesentlich an Länge und Umfang zu gewinnen. Diesen im Volksmund auch als „Fleischpenisse“ bezeichneten Gliedern stehen die „Blutpenisse“ gegenüber, die im erschlafften Zustand an der unteren Grenze rangieren, aber in der Erektion deutlich an Länge und Dicke gewinnen. Beide „Penisversionen“ können operiert werden, wobei die Blutpenisse mehr von der Verlängerung profitieren, da diese vor allem dem nicht erigierten Penis einen Vorteil verschafft.

In einer Befragung von Frauen nach deren sexuellen Präferenzen spielt übrigens die Dicke des Penis eine überragende Rolle und verweist die (oftmals störende Über-)Länge deutlich auf Platz 2. Daher sollten Sie sich neben der Penisverlängerung unbedingt stets mit der Penisverdickung beschäftigen. Sind Sie sich nicht sicher? Sie können sich auch in unserem Forum beraten >>

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Wieviel Zentimeter sind bei einer Penisverlängerung möglich?

Das Endergebnis hängt im Wesentlichen von 4 Faktoren ab: der Ausgangslänge, der individuellen Anatomie sowie der Erfahrenheit des Operateurs und der Routine der Nachbehandlung. Der Knackpunkt der Penisverlängerung stellt die individuelle Anatomie dar.

Da bei der Penisverlängerung der verborgene Anteil des Schwellkörpers aus dem Körper „herausgezogen“ wird, kann der Chirurg das Endergebnis an dieser Stelle gar nicht beeinflussen, da die verborgene Länge bei jedem Mann unterschiedlich aber angeboren ist. In unseren Beratungsgesprächen erläutern wir die zu erwartenden Ergebnisse so: rechnen Sie damit, dass Sie etwa 1,5 bis 2,5 cm Längenzuwachs auf Dauer bekommen. Wenn Ihnen dies nicht genügt, verzichten Sie lieber auf die OP, als hiernach enttäuscht zu sein.

Es kann natürlich auch mehr Längenzugewinn möglich sein, aber es gibt leider keine Möglichkeit, vor der OP eine sichere Aussage zur postoperativen Länge zu machen, da die Länge des verborgenen Schwellkörpers erst während der Operation abgeschätzt werden kann. Diese Unvorhersagbarkeit ist ein großer Nachteil der Penisverlängerung.

Bei der Verdickung des Penis sieht die Situation ganz anders aus: hier helfen uns störende Fettpolster an Bauch und Flanke bei der Arbeit, über die viele Männer sowieso klagen. Durch eine spezielle und sehr moderne Fettabsaugetechnik (BodyJet® WAL Liposuktion) wird das Fett aus diesen Regionen entfernt und für die Injektion in den gesamten Penisschaft und eventuell auch zusätzlich in die Eichel vorbereitet. Das Einspritzen des lebendigen Fetts erfolgt dann zirkulär und führt zu einer Zunahme des Umfangs um etwa 1,5 bis zu 2,5cm je nach Ausgangsumfang vor der OP.

Die Nachbehandlung: wichtiger Bestandteil der OP

Die Penisverlängerung und Penisverdickung ist allerdings nur ein Schritt auf dem Weg zu einem perfekten Endergebnis. Wichtig ist nach der Penisverlängerung, dass der Penis auf Zug gehalten wird, also das durchtrennte Band durch externen Zug nicht wieder zusammenwachsen kann. Hierfür gibt es zahlreiche Produkte, die sich einer Zugbehandlung des Penis verschrieben haben. Lassen Sie sich hier unbedingt von Ihrem Plastischen Chirurgen beraten, welches Medizinprodukt hier das richtige für Sie ist.

Wird zusätzlich zur Verlängerung auch eine Penisverdickung durchgeführt (auch in Kombination mit einer Eichelbvergrößerung möglich) muss direkter Druck auf das transplantierte Fettgewebe verhindert werden. Gelegentlich bilden sich einzelne Fettknötchen, welche das Ergebnis beeinträchtigen. Details und Wissenswertes sind in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Was Sie von dem Ergebnis erwarten dürfen?

Bei der Penisverlängerung wird während der OP die erreichte Verlängerung gemessen, die allerdings nicht das endgültige Ergebnis darstellen muss. Von der erreichten Verlängerung gehen meist einige Millimeter wieder verloren, da es durch die innere Wundheilung zu einer Narbenbildung führt, die den Schwellkörper wieder ein wenig zurückzieht. Ein Beispiel aus Praxis: ein Patient stellt sich mit 8 cm in nicht erigiertem Zustand vor und in der OP wird eine Verlängerung auf 11,5cm erreicht.

Also eine Längenzunahme um 3,5cm. Nach einem Jahr messen wir bei der Nachkontrolle dann noch 2,5cm Längengewinn, da ein Zentimeter durch die innere Narbenbildung „verloren gegangen“ ist.

Die Penisvergrößerung als moderne Operation: richtig für Sie?

Zusammenfassend hat die Zahl der Penisverlängerung und Penisverdickung deutlich zugenommen. Während Frauen der Intimchirurgie und hier vor allem die Korrektur der Schamlippen bereits seit Längerem offen gegenüberstehen, benötigten die Männer (wie so oft) etwas länger.

Dennoch hat sich die Penisvergrößerung als eine Kombination von Penisverlängerung und Penisverdickung inzwischen als feste Operation im Spektrum der Praxisklinik am Rosengarten verankert und wir sehen in den vergangenen Jahren etwa zwischen 2 und 5 Patienten pro Woche für eine Penisvergrößerung, -verdickung oder eine Kombination aus beidem.

Der Eingriff ist zwar technisch aufwendig, trotzdem aber als risikoarm zu bezeichnen. Auch wenn das exakte Ergebnis der Penisverlängerung nicht sicher vorherzusagen ist, so ist die Penisverdickung mit Eigenfett vorhersehbar und somit das Gesamtergebnis meist zufriedenstellend. Die Ausfallszeit ist verglichen mit anderen Operationen sehr kurz und die Alltagstauglichkeit bereits nach wenigen Tagen wieder vorhanden. Grundsätzlich müssen Patienten für einen chirurgischen Wahleingriff volljährig sein (18 Jahre alt). Eine Grenze ins höhere Alter gibt es nicht – wir haben Penisvergrößerungen schon bei 74-jährigen Patienten durchgeführt.

Aktualisiert: 21.12.2017

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