Meine Erfahrung: Brustverkleinerung von H/I auf gutes C Körbchen bei Dr. Hoffmann

Meine Erfahrung: Brustverkleinerung von H/I auf gutes C Körbchen bei Dr. Hoffmann

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Ich hatte vor gut 5 Wochen eine Mammareduktionplastik (Brustverkleinerungs-OP) bei Fr. Dr Hoffmann. Im Folgenden wollte ich einfach mal meine Erfahrungen damit teilen, um anderen betroffenen Frauen Hoffnung zu machen :)

Ich selbst befinde mich in den Anfängen meiner 20er und hab mich schon immer mit meiner übergroßen Brust-Größe gezwungenermaßen zurecht finden müssen. Heute weiß ich, dass ich mir und auch meiner Gesundheit (Physe und Psyche) einen großen Gefallen getan habe. Denn schon als junges Mädchen hatte ich viele Probleme mit Rücken, Nacken und auch mit unangenehmem Aufsehen durch überproportionale Verhältnisse zu schaffen. Beim Sport hatte ich immer Atemprobleme und BH Wunden. An den Strand bin ich entweder nur mit der Familie, oder alleine gegangen. Auch bei Schreibtischarbeiten hab ich meinen Busen immer auf dem Tisch “ablegen/stützen” müssen, um meinen Rücken zu entlasten. Schon damals lief ich so zusagen nur noch vermummt rum um so viel zu vertuschen, wie es nur ging- im Sommer eine Qual.

Im Alter von 20 hab ich mich schon häufig mit dem Thema der Brustverkleinerung auseinander gesetzt, aber immer versucht, das mit mir selbst zu klären. Ich dachte, dass eine operative Verkleinerung nicht normal wäre. Irgendwann wurde mir jedoch klar, dass ich diese ewigen Schmerzen, BH-Striemen und das Verstecken nicht bis zum Ende meines Lebens leben möchte. Ich hab mich also zunehmend mit meinen Ärzten und Frauenärzten darüber auseinander gesetzt und bin zu meiner Überraschung durchweg positiv und motiviert aus den Gesprächen heraus gekommen. Meine Frauenärztin hat mir als Chirurgin Fr. Dr. Hoffmann empfohlen.

Sehr aufgeregt und verunsichert bin ich also zu dem ersten Beratungstermin gegangen. Frau Dr. Hofmann ist eine sympathische Frau mit einer beruhigenden Ausstrahlung und hat mich in einer ganzen Stunde ohne Zeit-Stress über den Eingriff aufgeklärt, wie auch zu alle Fragen beraten, die mir bis dahin noch unklar gewesen sind. Wichtig war ihr auch, wie sehr ich mich selbst mit der Reduktion im Vorfeld beschäftigt habe, und ob mir die Ausmaße des Eingriffs bewusst wären. Bei der Erstuntersuchung hat sie mir direkt an meiner Brust erklärt, wie man bei der OP vorginge, und mir Fotos von früheren Patientinnen gezeigt, um mir die Narben und die Form einer operierten Brust anhand von Beispielen klar zu machen.

Als ich mich schließlich für den Eingriff bei Fr. Dr. Hoffmann entschieden habe, hat sie sich sehr bemüht, einen passenden Termin für die OP zu finden, und war jederzeit für weitere Fragen erreichbar. Ebenfalls hat sich noch die sehr nette Assistentin Fr. Isabell Tomaschek um alles Weitere gekümmert, wie auch eine einwandfreie Kommunikation ermöglicht und mich immer rechtzeitig an wesentliche und wichtige Dinge erinnert.

Im Endeffekt hat die Operation 5 einhalb Stunden gedauert. Ich will nicht behaupten, dass das Aufwachen aus der Narkose nach so einem langen Eingriff angenehm gewesen wäre. Auch die folgende Woche war mein Kreislauf stark geschwächt und ich habe viel geschlafen. Jedoch ging es mir am 3. Tag der OP schon sehr gut. Ebenfalls hat mir die Lymphdrainage 3 mal die Woche (insgesamt 10 Mal a 60 min.) sehr geholfen, da die Seiten der Brust ziemlich geschwollen sind, und auch der Busen selbst noch sehr hart. Es ist ebenfalls ein fremdes Gefühl, als wäre man vorne auf dem Brustkorb “bepackt” mit zwei kompakten runden Kugeln. Die Schmerzmedikamente hab ich nach dem 3. Tag schon absetzen können, und ich kann lediglich von einem unangenehmen Druckgefühl sprechen.

Wenn ich jetzt, 5 Wochen später an den Eingriff zurück denke, bin ich sehr froh, dass die erste Phase der Heilung überwunden ist. Weil ich die Brust in der Anfangsphase erst nach 2 Wochen das erste Mal betrachten konnte, und sie in der Phase ebenfalls noch unförmig aussieht, war ich immer wieder verunsichert. Mag aber auch daran liegen, dass ich ein Gewöhnungstier bin, und die Vorteile der Verkleinerung meiner Meinung nach in den ersten 3 Wochen nur langsam zu spüren sind. Da drückt noch alles, der Kompressions-BH ist gewöhnungsbedürftig und man selbst kann es eigentlich noch garnicht fassen, dass der XL Busen der Vergangenheit angehören soll. Die vielen Nachuntersuchungen mit Fr. Dr. Hoffmann & Fr. Tomaschek haben mich jedoch durchweg ermutigt, und auch meine Narben haben sich schnell erholt, sodass ich nach gut 4 Wochen den BH schon ohne Kompressenverband tragen kann. Mittlerweile bin ich wieder mitten in meinem alltäglichen Leben angekommen, und bis auf Sport kann ich wieder alles ohne Probleme selbst erledigen. Die Narben sind zu meinem erstaunen schon relativ weich, und um den Brustwarzenhof kaum mehr zu sehen. Auch meine Unsicherheiten über die jetzige Brustgröße sind vollkommen verschwunden, da die neuen Brüste wirklich toll zu den restlichen Körperproportionen passen, und auch die Brustwarzen haben eine ästhetische proportional angepasste Größe zur Brust. Die Narben wird man wohl noch eine Weile sehen, aber schon jetzt hat sich meine Haltung spürbar verbessert, auch wenn ich noch viel daran arbeiten muss. Auch Pullis machen mich nicht mehr klobig und unförmig, und ich freu mich noch viel mehr auf das kommende Sporteln, sowie den Sommer.

Ich hoffe dass sich jede Frau vor so einem Eingriff ausgiebig mit der Thematik und dem Eingriff auseinander setzt und bei mehreren Ärzten informiert und will aber auch ermutigen, dass man sich nicht mit zu großen Brüsten quälen soll.

Ich habe mich bei Fr. Dr. Hoffmann und ihrem Team durch ihre gewissenhafte Betreuung sehr gut aufgehoben gefühlt, vielen Dank noch einmal! :)

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Susanne

Hallo , es freut mich , dass du diesen Schritt gewagt hast und ein H/I ist eine mächtige Größe , die über längere Zeit gesehen mit Sicherheit gesundheitliche Probleme mit sich bringt , die einen bestimmt in vielen Dingen einschränken und das dann noch in so jungen Jahren :-( ...... Wurde diese OP von der Krankenkasse übernommen ?
VG von Susanne

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Hallo Susanne,

die Krankenkasse hat die OP nicht übernommen, ich hab aber auch nichts eingereicht weil das bekanntlich sehr lange dauert, und es derzeit nur in diesem Zeitraum für mich möglich war..

Lg :)

Katzenfreund

Hallöchen,

es freut mich, dass Du mit Deinem ausführlichen Bericht sicher anderen Mädels Mut machst, die sich mit viel zu großen schweren Bussis rumplagen. Ich sage das mit Absicht, denn es ist ab einer gewissen Größe eine Plagerei und dieser Eingriff ist fast nie zu früh oder zu spät.

Bei Dir ist doch einiges weggekommen, deshalb ist es trotz alldem erstaunlich dass Du schon nach 3 Tagen die Schmerzmedis weglassen konntest. Was ist schon ein gewisses Druckgefühl oder leichtes zippen gegen ein Leben mit viel zu großen Brüsten. Das ist ein Eingriff, der nachhaltig so viel bessert, letztendlich das Selbstwertgefühl und ein tolles Körpergefühl. Du wirst sehen, es wird immer besser mit dem Sport und der nächste lange Sommer kommt ganz bestimmt. Nicht zu vergessen das einkaufen von schönerer Klamotten.
Viel Freude weiterhin mit den "Neuen".

Grüßle GABY

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Hallo Gaby,

danke für die netten Worte!
Ich glaube gerade eben sogar, dass ich vergessen hab den Krankenhaus-Tag mit zu rechnen, von daher waren es 4 Tage nach meiner OP, nicht drei. Sorry :)

Sport mach ich mittlerweile auch wieder und ich kann nur sagen es ist ein super Gefühl! Einfach befreiend.

Vielen Dank, und Lg :)

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ghazal 08.07.2015
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