Botox bei Bruxismus – Eine sinnvolle Therapieoption

Leiden Sie jahrelang an Zähneknirschen und wissen Sie nicht mehr, was Sie dagegen machen sollten? Dann haben wir einen guten Tipp für Sie. Versuchen Sie die Botoxinjektion. Wie Botulinum Toxin Ihr Problem lösen kann, erfahren Sie in dem Artikel von Herrn Dr. Wolfgang Thriene.

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Der Bruxismus, auch Zähneknirschen genannt,  ist eine durchaus mehr verbreitete Erscheinung als man allgemein annimmt. 12-15 % der Bevölkerung leider darunter und haben damit erhebliche Probleme.

Das Zähneknirschen läuft meist nachts unbewusst ab. Die Ursachen sind auch heute noch nicht völlig geklärt. Man geht davon aus, dass es beim Durchlaufen verschiedener Schlafzustände, zu rhythmischen Aktivitäten der Kaumuskulatur kommt.

Botox als Alternative Therapie

Die Folgen können durchaus gravierend sein, da es durch das starke Reiben der Zähne zu Abnutzungen der Kaufflächen, Degeneration der Kiefergelenke und zu Veränderungen in der Knochenstruktur kommen kann. In manchen Fällen führt das Zähneknirschen auch zu starken Kopfschmerzen und Verspannungen im Bereich der Kopf- und Halsmuskulatur.

Wenn man unter Bruxismus leidet, sollte man als erstes einen Zahnarzt oder Kieferchirurgen aufsuchen. Dieser kann dann das Ausmaß des Problems bestimmen und durch geeignete Aufbißschienen zumindest den Verschleiß an den Zähnen reduzieren. Bessern sich die Symptome darunter nicht maßgeblich, ist die Therapie mit Botox (Botulinum Toxin) eine gute Therapiealternative.

Der Wirkstoff Botulinum Toxin wird schon seit Jahren zu Entspannung hyperaktiver mimischer Gesichtsmuskeln und damit einhergehend zur Faltenreduktion benutzt. Daher liegen umfangreiche Erfahrungen zur Wirkung von Botox vor. Die relaxierende Eigenschaft des Präparates nutzt man auch bei Bruxismus. Durch gezielte Injektionen in den Kaumuskel (M. masseter) wird dessen Aktivität reduziert, was zu einer Entspannung der Situation führt. Die Patienten bemerken innerhalb von wenigen Tagen eine deutliche Besserung, die sich in einer lokalen Schmerzreduktion, aber auch im Rückgang von Kopfschmerzen ausdrückt.

Deutliche Verbesserung erzielen

Wenn die Methode der Botoxinjektion bei Bruxismus von einem erfahrenen Therapeuten angewendet wird, sind die Risiken überschaubar. In seltenen Fällen, kommt es vorübergehend zu einem Auftreten von Mundtrockenheit, die sich aber bald wieder gibt.

Bei schweren Fällen von Bruxismus, bei den die Versorgung mit einer Aufbißschiene nicht ausreichend ist, kann die Injektion von Botox dem Patienten schnell eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität verschaffen.

Wenn Sie mehr Informationen zur Therapie des Bruxismus mit Botox in München haben möchten, dann kontaktieren Sie uns unter 089-215 537 02 oder besuchen Sie folgende Webseite >>

 

 

 

Publiziert: 20.03.2017

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