Voraussetzungen Kostenübernahme durch Krankenkasse

Voraussetzungen Kostenübernahme durch Krankenkasse

sei_kein_frosch
sei_kein_frosch  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
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Hallo,

ich leide seit meiner frühen Jugend unter meiner sehr großen Brust.

Im Laufe der Jahre habe ich einen Rundrücken ausgebildet, es schmerzt bei längerem Stehen oder Sitzen ohne Anlehnen im Schultergürtelbereich, die Nackenmuskulatur ist chronisch verspannt (-> Spannungskopfschmerzen) und die Haut in der Unterbrustfalte ist ganzjährig gerötet, im Sommer oft entzündet und ich habe an dieser Stelle auch gerne mal ein Ekzem.

Aktuell trage ich BHs der Größe 90 H. Spaßeshalber habe ich eine Brust mal auf die Küchenwaage gelegt: knapp 2 kg; macht zusammen also 4 kg, was immer schön nach unten zieht und mittlerweile auch hängt (von Brustansatz bis Mamille sinds 20 cm) :-(

Leider wird die Brust auch durch Gewichtsreduktion nicht kleiner (letztes Jahr 10 kg Gewichtsabnahme, Körbchengröße blieb unverändert).

Hätte ich eine Chance, eine Brustverkleinerung von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen?

Vielen Dank & Herzliche Grüße
sei_kein_frosch
Total Beauty Centre - Wadin Med Ltd.  |  Basic member  |  Sopron
  • 24 Antworten
Hallo, meine liebe Dame,

wir glauben schon, dass in Ihrem Fall die Kosten einer Brustreduktion übernommen werden, zumal die Beschwerden, die durch das Gewicht und Gestaltung der Brüste auch anderweitige Auswirkungen auf Ihren allgemeinen Gesundheitszustand haben. Am besten nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Krankenkasse auf, holen Sie sich Infos...
Im übrigen könnten wir Ihnen ein gutes Angebot machen, wenn Sie uns bitte direkt anschreiben würden und auch Fotos zuschicken könnten(Seiten- und Frontansicht).
In der Hoffnung, dass Sie sich bald bei uns melden, mit freundlichen Grüßen:

Wadin Med Team
Dr. med. Stephan Günther  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Düsseldorf
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Hallo, ich denke, das ist ein Fall, in dem man Hoffnung haben kann. Die Kassen werden aber immer zurückhaltender. Am Besten über den Frauenarzt ein Attest schreiben lassen und einfach be ider Kasse nachfragen.
Liebe Grüße
Dr. Günther
Düsseldorf - München
www.aesthetix.de
Wabi Szépség Centrum  |  Basic member  |  Sopron
  • 21 Antworten
Wir meinen, Sie haben eine gute Chance, dass wenigstens ein Teil der Kosten von der Kasse übernommen wird. Am besten informieren Sie sich vorab bei der Kasse. Unser Institut versorgt den Patienten in solchen Fällen mit einem vom behandelnden Arzt ausgestellten Entlassungsbrief, den man dann der Kasse einreichen kann.


Mit freundlichen Grüßen,
Wabi Beauty Center
Katja87  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
Ich habe dam mal eine Frage: und Zwar habe ich Körbchengröße 90 D. das Problem ist ds ich ein extremes Hohlkreuz habe und es mir sehr schwer fällt in der Schule 45 Min. auf einem Stuhl zu sitzen. Außerdem hängt die Brust sehr. Die Rückenschmerzen sind sehr extrem ich kann Nachts weder auf dem Rücken, geschweigedem auf dem Bauch liegen. Wie kann ich vorgehen das die Krankenkasse die Kosten für eine Brust-OP übernimmt. Es sei noch gesagt das ich eine Studentin bin und keine Lust habe mit 30 einen Bandscheibenvorfall zu bekommen.

Ich freue mich über eure Meinung und eure Hilfe!
Dr. med. Sixtus Allert  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hameln, Hannover
  • 862 Antworten
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Hallo,
es gibt keine objektivierbaren festen Regeln, nach denen die KK die Kosten für eine Brustverkleinerung übernimmt. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung. Am besten stellen Sie sich bei einem Plastischen Chirurgen in Ihrer Nähe vor, lassen sich dort untersuchen und beraten. Wenn eine medizinische Indikation vorliegt, wird ein Kostenübernahmeantrag gestellt (bei Kollegen mit Kassenzulassung), ansonsten erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.
Beste Grüße
Dr. S. Allert
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Guten Morgen, Katja87!

Bitten Sie Ihren Gynäkologen und einen Orthopäden um einen Bericht bzgl Ihrer Beschwerden. ES muss jedenfalls darin vermerkt sein, dass aus medizinischer Sicht eine Brustreduktionsplastik angezeigt ist. Diesen reichen Sie bei Ihrer KK ein und warten deren schriftliche Antwort ab.

Mit freudlichen Grüßen aus Frankfurt,

Hille Edelmann
Sekretaratiat
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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P.S.
Unsere über 20-jährige Erfahrung lehrte uns, dass die Sachbearbeiter/innen der gesetzlichen Krankenkassen skeptisch sind und eher negativ entscheiden, wenn ein Plastischer Chirurg einen Befundbericht schreibt. Nicht so bei den privaten Krankenversicherungen.
Deshalb raten wir, den Bericht und Kostendeckungsanfrage von einer/m Fachärztin/-arzt für Gynäkologie ausstellen zu lassen.
Wenn Sie die Zusage haben, können Sie natürlich eine/n Plastische/n Chirurgin/Chirurgen als Operateur aufsuchen.

Hille Edelmann
Sekretariat
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

Alexanya  |  Visitor  |  Niederösterreich
  • 1 Antworten
Hallo ich habe auch mal eine frage
ich habe körpchengröße 100G
habe wie im ersten fall beschrieben auch schmerzen rote bis blaue flecken
an meiner brust
diese entzündungen habe ich auch fast täglich
es hängt auch schmerzt im nacken und schulter bereich sehr stark
der rücken ist auch in mitleidenschaft gezogen
diverse ärzte haben mit mitgeteilt ich sollte 25 kilo abnehmen was ich auch getan habe aber an meiner körbchengröße hat sich nichts geändert
mir erscheint das ganze allerdings nicht gesund
ich bräuchte einen tipp wo ich genau ansetzten kann um diese op zu bekommen
p.s ich bekomme nur Bh´s auf anfertigung die ich nicht zahlen kann
Mfg

Antwort an Alexanya

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Sehr geehrte Alexanya,

die Vorgabe, erst einmal Gewicht zu reduzieren war sicher richtig.

In Ihrem Falle wird die Krankenkasse die Kosten einer Brustreduktionsplastik nun ganz sicher übernehmen.

Vereinbaren Sie einen Sprechstundentermin bei Ihrem Gynäkologen oder einem Plastischen Chirurgen und einem Orthopäden, die Ihnen einen entsprechenden Befundbericht schreiben u.a. mit dem Inhalt, dass aus medizinischer Sicht eine Reduktionsplastik indiziert ist.
Diese Berichte reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse ein.

Oder Sie rufen einfach bei Ihrer Krankenkasse an und fragen, welche Unterlagen benötigt werden, um eine Kostendeckungszusage von Seiten der Kasse zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen,

Veronika Illguth
Sekretariat
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Alexanya

Anne168  |  Visitor
  • 1 Antworten
Ja es ist ein Spiel mit dem Ungewissen...

Ich selbst habe vor einigen Jahren schon mal die Kostenübernehme beantragt. Mit allen notwendigen Schreiben von Fachärzten.
Der MDK bat mich zu einem Gespräch. Dort wurde mir gleich im ersten Satz mitgeteitl, dass der Arzt selber solche OPs ablehnt. In diesem Moment hätte ich eigentlich schon wieder gehen können. Aber nein, man versucht ja zu überzeugen. Also habe ich die Prozedur mit vielen Tränen über mich ergehen lassen. Das Schlimmste für mich: auf die Waage stellen. Dann hebt der Arzt die Brüste hoch um so zu sehen wie schwer sie sind. Das Ende sollte klar sein: Mein Antrag wurde abgelehnt. Denn: Zitat "Zu einer stattlichen Frau gehört auch eine stattliche Oberweite!"

Nun, einige Jahre später, versuche ich es wieder. Ich bin 1,80m groß und wiege 85 kg. Meine BH-Größe ist 80L. (Gibt es online zu kaufen, in Shops für Frauen mit Brustvergrößerung ;o))

Die ersten Bilder sind beim MDK eingegangen. Ich habe in einem Monat einen Termin dort. Die zuständige Ärztin hat Änträge meiner Art schon abgelehnt, mit der Begründung, dass ihrer Meinung nach die Frauen hinterher ein größeres Problem mit den Narben haben als vorher mit der Größe.

Ich nehme alle Narben, egal wie groß, gerne auf mich!! Wenn denn endlich meine Schultern nicht mehr brennen, meine Finger nicht mehr taub werden und meine Kopfschmerzen nachlassen...

Aber sein wir mal realistisch: Nach dem Termin werde ich zur Bank gehen und nach einem Kredit fragen.

Antwort an Anne168

sei_kein_frosch
sei_kein_frosch  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Hallo,

als Verfasserin des Beitrags will ich nun auch nochmal was schreiben.

Ich schrieb den Beitrag im Mai 2009, nichtsahnend, dass ich nur ein Jahr später bereits die OP hinter mir haben werde.

Und so gings bei mir: Ich habe durch Zufall erfahren, dass eine Frau aus dem Bekanntenkreis vor einigen Jahren eine Brustverkleinerung hatte (inkl. schlechter OP- und post OP-Erfahrungen in der örtlichen Frauenklinik...)
Sie hat mir Mut gemacht, es einfach mal mit einem Antrag zu probieren.

Also habe ich bei der nächsten Krebsvorsorgeuntersuchung meinen Gynäkologen auf das Thema angesprochen und als ich meine Brüste für die Abtastung auspackte, machte er große Augen und meinte: "Oh ja, die sind schon sehr groß!" Ich bekam eine Überweisung in die örtliche Frauenklinik, um dort ein Gutachten erstellen zu lassen.

Diese Untersuchung führt der Chefarzt der Frauenklinik persönlich durch, er hätte mich auch operiert. Er war sehr einfühlsam und sagte, dass meine Chancen auf Kostenübernahme aufgrund meines Übergewichts eher gering sind, aber ich solle nach einer Absage nicht aufgeben, sondern nochmal auf ihn zukommen, er boxt das dann gemeinsam mit mir durch. Er vermaß alles, es wurde eine Volumetrie gemacht, bei der das Volumen der beiden Brüste gemessen wurde (Ergebnis: pro Brust ein Volumen von mehr als 2.100 ml, ab einem Volumen von 1.500 ml spricht man von Gigantomastie).

Aufgrund meines Übergewichts zögerte ich nach Erhalt des Gutachtens einen ganzen Monat, bis ich mich endlich traute, den Antrag bei der Krankenkasse zu stellen. Mein Mann zwang mich regelrecht, auch Fotos mitzuschicken, "damit die sehen, was das für eine Belastung ist".



Teil 2 folgt...

Antwort an sei_kein_frosch

sei_kein_frosch
sei_kein_frosch  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Kurz nachdem ich den Antrag abgeschickt hatte, kam ein Anruf von meiner Krankenkasse, mit der Bitte, mich am soundsovielten Januar 2010 morgens um 8 Uhr beim MDK einzufinden. Man bräuchte noch eine ärztliche Meinung, bevor man entscheiden könnte. Auf meine Frage, ob ich irgendwas an ärztlichen Befunden mitbringen müsse, meinte sie: "Nein, nein, das Gutachten reicht"

Mit gemischten Gefühlen machte ich mich also auf zum MDK. Ich hatte Glück, der Arzt war nett und gewichtsmäßig ebenfalls gut beisammen, so dass er mir mit der Masche der Gewichtsreduktion gar nicht erst kam.
Er hat mir Fragen zu meinen Beweggründen und den Beschwerden gestellt, er hat die Brust nochmal vermessen, er hat mich auf die Waage gebeten, er hat mir auch gesagt, warum ich zum MDK musste: Normalerweise hätte allein das Volumen der Brust ausgereicht, um die Krankenkasse nach Aktenlage pro OP entscheiden zu lassen. Aber dank meines hohen Gewichts durfte ich noch zum MDK.

Er verriet mir auch, worauf es für die Kostenübernahme ankommt (absteigende Reihenfolge): Die Brust muss den Kriterium der Gigantomastie entsprechen, alles andere wird nicht als krankhafte Vergrößerung der Brust angesehen. Die Hautfalte unter der Brust muss arg in Mitleidenschaft gezogen sein (Attest vom Hautarzt!), danach folgen orthopädische Probleme (Nackenschmerzen, Nervenquetschungen in der HWS, Rückenprobleme...). Erst als letztes sollte man psychische Probleme erwähnen und die auch nur "nebenbei", denn gibt man sie als einen Hauptgrund an, landet man beim Psychotherapeuten, aber nicht im OP.


Teil 3 folgt...

Antwort an sei_kein_frosch

sei_kein_frosch
sei_kein_frosch  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Ich hab aber auch viel zu erzählen ;-)

Ich hatte: Gigantomastie, chronisch entzündete Unterbrustfalten inkl. ständig wiederkehrender Pilzinfektionen, HWS-Probleme mit 3-4x wöchentlich Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen und nicht zuletzt auch ein Problem beim Blick in den Spiegel. Als 30-jährige mit einer dicken Hängebrust umherlaufen zu müssen, deren Warzenvorhöfe so groß wie Handteller waren, war echt kein Happy-Gefühl. Mit den richtigen BHs konnte man es schon kaschieren, aber ich wusste, wie ich aussehe...

Natürlich wollte der Arzt beim MDK ein Attest vom Hautarzt sehen. Natürlich hatte ich keins. Aber ich war froh, dass meine Hautärztin so flexibel war, mir das Attest innerhalb von 2 Tagen auszustellen (der Arzt gab mir eine Frist von 3 Tagen, dann hätte er negativ entschieden). Zum Glück war sie diejenige gewesen, die mir Jahre zuvor zu dieser OP riet, als ich ständig mit den Pilzinfektionen und den bis aufs rohe Fleisch entzündeten Unterbrustfalten zu ihr kam (zum Schluss hab ich den Pilz in Selbstbehandlung in Schach gehalten, die Entzündungen blieben jedoch).

Nachdem das Attest dem MDK vorlag, gabs den positiven Entscheid und kurze Zeit später kam auch die Kostenzusage von der Krankenkasse.

Ich hatte dann 6 Monate Zeit, mich operieren zu lassen. Freie KH-Wahl, es musste nur eins sein, welches auch einen Behandlungsvertrag mit der GKV hat (also alle Krankenhäuser, außer private Kliniken).

Teil 4 folgt...

Antwort an sei_kein_frosch

sei_kein_frosch
sei_kein_frosch  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Ich habe mich dann umgehört, welche Klinik im näheren Umfeld einen guten Ruf genießt. U. a. hörte ich dann auch von einer weiteren Bekannten, die sich in der örtlichen Frauenklinik operieren ließ, dass sie beinahe die gleichen Komplikationen nach der OP hatte. Sie ließ mich auch ihre Brust angucken und die Entscheidung contra örtliche Frauenklinik war gefallen.

Ich suchte mir ein KH aus, welches über eine Abteilung für Plastische Chirurgie verfügt und begab mich in die Hände eines fähigen Oberarztes. Es wurden 1.600 g Brustgewebe entfernt! Von 90 H auf 90 D innerhalb von 3 Stunden!

Das schönste war, dass ich keinerlei Schmerzen hatte nach der OP. Nur auf dem Weg aus dem OP in den Aufwachraum, aber ich bekam sofort ein Schmerzmittel. Ab da tats dann auch nicht mehr weh. Nur noch ein Spannungsgefühl, als ob man mir die Brüste aufgeblasen hätte ;)

Das Ergebnis ist top, ich bin zufrieden. Noch heute, über ein Jahr später, stehe ich jeden Morgen vor dem Spiegel und bewundere meine "neuen" Brüste. Die ersten Monate bin ich mit geschwellter Brust durch die Gegend gelaufen, dachte immer, dass man es mir total ansieht, dass "die da" jetzt neu sind.

Das schönste Kompliment kam von meinem Frauenarzt und seiner Sprechstundenhilfe, als ich ca. ein halbes Jahr nach der OP wieder zur Krebsvorsorge ging. Die erste Frage von der Sprechstundenhilfe: "Haben sie abgenommen?", woraufhin ich meinte, dass ich "nur" eine Brust-OP hatte. Und mein Frauenarzt: "wieviel haben sie abgenommen? 15 kg? 20 kg?" - 1,6 kg, Herr Doktor *grins*

Wenn ich heute Bilder von vor der OP sehe, sehe ich aus wie eine fette Kuh. Heute bin ich immer noch dick, aber die Brustgröße passt zu mir und ich sehe tatsächlich um einige Kilo leichter aus!

Antwort an sei_kein_frosch

sei_kein_frosch
sei_kein_frosch  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
So, jetzt aber der letzte Beitrag :)

@Anne, ich drücke dir die Daumen für deinen MDK-Termin. 80 L ist schon eine ordentliche Hausnummer. Und egal, ob die Ärzte die OP persönlich ablehnen. Sie sind Gutachter, sie müssen objektiv beurteilen. Alles andere ist unprofessionell.

Schreib mal, wie es war! Ich kann dir nur sagen, dass für mich nach der OP ein zweites, leichteres Leben begonnen hat.

Viele Grüße
sei_kein_frosch

Antwort an sei_kein_frosch

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Hallo liebe sei _kein_frosch,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag.
Ist für mich sehr interessant und hilfreich denn ich stehe zur Zeit vor demselben Problem. Auch bei mir hat die KK ,die Kostenübernahme für eine Mammareduktionsplastik abgelehnt. Nach jahrenlangem Leiden an den betroffenen und bekannten Körperregionen habe ich mich nun zu einer OP entschlossen.
Zunächst werde ich über einen Anwalt Widerspruch einlegen, möchte und kann aber nicht 2 Jahre auf einen Entscheid warten. Deshalb werde ich die Kosten selbst tragen und hoffe auf eine nachträgliche Kostenübernahme.
Ich habe noch 2 Fragen an Dich:
1. Die KK hat mir "angedroht" wenn ich die Kosten selbst übernehme, würden sie aber die Kosten für eventuell zu behandelnde Komplikationen nicht übernehmen.
Hat man Dir das auch mitgeteilt?
Nach Kenntnis meines Anwalts, ist diese Aussage doch sehr fragwürdig.
2. Ich habe keinen Vorstellungstermin beim MdK bekommen.
Ist das in Ordnung oder muss das gar nicht sein oder ist das egal ?
Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du ein bischen Zeit hättest und mir dazu noch etwas schreiben könntest.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
tanja52

Antwort an tanja52

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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tanja52 vom  05.0... Nr. anzeigen 05.06.2012  Telefonnummer

Herr Dr. Edelmann befindet sich bis zum 11. Juni für Interplast-Germany (siehe www.interplast-germany.de oder www.praxis-edelmann.de) in seinem 5. Einsatz in Sibirien. Hier operiert er vornehmlich Kinder und Jugendliche mit Lippen-, Gaumenspalten und anderen angeborenen Missbildungen im Gesichtsbereich.

Dr. Edelmann kann sich daher derzeit nicht in diesem Forum an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.edelmann@praxis-edelmann.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Gern werde ich mich zu gegebener Zeit noch einmal an Sie wenden.
Ich wünsche Hern Dr. Edelmann viel Erfolg bei diesem wichtigen humanitären Einsatz.

Viele Grüße
tanja52

Antwort an Anne168

Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Es gibt objektivierbare Parameter, an denen Kostenzusagen festgemacht werden können, wenn es um die Reduktionsplastik geht. Tatsächlich sind Rückenschmerzen und ggf. Fehlhaltung oder andere langfristige Folgeerscheinungen kein Grund für die Kassen hier ein Kostenzusage auszusprechen. Allerdings ist ein geschätztes Reduktionsvolumen von über 500 g ein Grund der in der Vergangenheit vor Gericht auch eingeklagt wurde. Auf jeden Fall lohnt es sich, falls das tatsächliche Reduktionsvolumen in diesem Bereich liegen wird, einen Widerspruch einzulegen, im Falle einer Ablehnung durch die Kassen. Leider gibt es bei den Kassen weiterhin sehr viele Willkürliche Entscheidungen.

Mit freundlichen Grüßen

Priv. Doz. Nektarios Sinis
Martin-Luther-Krankenhaus Berlin
http://pgd-healthcare.com/sinis

Antwort an Anne168

Anonym  |  Visitor
  • 1 Antworten
Hallo,

ich hab da mal eine Frage zu deinen Online-Shop. Kannst du bitte die Internetadresse hier auch veröffentlichen. Danke.

Antwort an Anonym

Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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www.derturkof.at

Antwort an Anne168

Lexi  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
Also, der MDK ist für meine Begriffe der letzte Verbrecherverein. Hier werden Kosten über das Wohl der Menschen gestellt. Und zwar regelmäßig.

Aber nun zu mir. Ich bin 35, ledig, kinderlos (soll auch so bleiben). Ich bin ca. 167 cm groß und wiege derzeit (weiß ich gar nicht genau, weil ich seit Monaten nicht mehr auf einer Waage stand) etwa 65 Kilo. Also an der oberen Grenze des "zulässigen Gesamtgewichts". Meine Körbchengröße ist schwankend, je nach Schnitt des BH, aber meist 80D. Allerdings quellen hier die Brüste auch schon allmählich hervor, sodass 80E schon fast realistischer erscheint. Nun ist nicht die Größe für mich so untragbar, es ist die Form, das Aussehen. Schlupfwarzen, zu große Warzenvorhöfe - dazu Hängebrust. Anhand von Skizzen und meiner Recherchen im Internet ist es wohl schon Grad 3. Ich leide extrem darunter. Ich schäme mich - mit meinem Freund läuft schon seit längerer Zeit gar nichts mehr. Wir sind 2 Jahre zusammen, Sex/Zärtlichkeiten etc. waren immer eine Tortur für mich, die ich habe über mich ergehen lassen, weil ich meinem Freund nicht wehtun wollte - aber seit einem halben Jahr herrscht totale Flaute, weil ich einfach nicht mehr kann. Ich verachte meine Brüste, weil sie so aussehen. Die Größe würde ich auch gerne reduzieren, sodass ich mir endlich mal schöne BHs kaufen kann, die nicht gleich ein Vermögen kosten. Denn bei D-Cup fängt es ja schon an, inflationär zu werden. Schöne Bikini-Oberteile - davon kann ich nur träumen. Und das Schlimmste: Hosengröße 34/36 - Hemden/Blusen: 40/42. Kleider zu tragen, kann ich total vergessen, weil es Maßanfertigungen sein müssten. Ich bin oben herum halt viel voluminöser als Taille/Hüfte. Dieses Verhältnis ist einfach nur abartig. Ich finde mich scheußlich, abstoßend. Und ich hasse es, immer nur auf meine Brüste reduziert zu werden. Leider erhalte ich von anderen Männern (was ich stillschweigend, jedoch nicht ganz schmerzlos ignoriere)ständig solche dämlichen "Komplimente". Bitte... ich habe keine ernsthaften körperlichen Probleme - aber seelische. Ich wünschte, ich hätte Brustkrebs. Dann wäre ich diese hässlichen Dinger wenigstens los und die Krankenkasse würde es vollständig bezahlen. Aber nur wegen meiner Depression deswegen? Die DAK (meine Krankenkasse) würde mir wohl eher das Messer in die Hand drücken, mit dem ich mir die Pulsadern aufschneiden kann.

Antwort an Lexi

Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Hallo Lexi,
gleich vorneweg, ich bin weder Arzt noch arbeite ich beim MDK oder einer Krankenkasse. Ich bin auch ganz normal nur eine "Betroffene" und kann so einige Dinge nachvollziehen. Nur bleibt mir bei einigen deiner Aussagen tatsächlich der Mund offen stehen. Ganz ehrlich, ich verstehe, wenn du unter deinen Brüsten leidest, das tun ganz viele Frauen, so wie ich ja auch. Nur glaube ich, keine von denen würde sich deswegen wünschen, Brustkrebs zu haben um "sie loszuwerden". Ich kann nicht glauben, dass das wirklich dein Ernst ist, denn dann weißt du nicht, wovon du sprichst und es ist glaube für alle krebsbetroffenen Frauen ein Schlag ins Gesicht, die gern gesund wären und sowas lesen. Das musste ich dir jetzt einfach mal schreiben, weil ich möchte, dass du über diese Aussage einfach nochmal nachdenkst. Und das die DAK (bei der ich übrigens auch versichert bin, dir eher ein Messer in die Hand drückt, als die Kosten für die OP zu übernehmen, halte ich auch für übertrieben. Es werden ganz sicher sehr viele Anträge abgelehnt, wo die Frauen wirklich gesundheitliche körperliche Beschwerden haben, was für mich auch nicht nachvollziehbar ist, wonach die KK dabei gehen. Aber wenn ich lese, dass du eigentlich keine gesundheitlichen Probleme hast, sondern es einzig die Optik ist, die dich stört und die Sprüche die du manchmal hörst. Dann kann ich sehr wohl eine eventuelle Ablehnung der Kostenübernahme nachvollziehen, denn dann handelt es sich eindeutig um eine Schönheits-OP. Und die zahlen sie eben nicht,weil dass sonst ein Fass ohne Boden wäre und die Kosten nicht mehr tragbar wären. Wenn die Kosten für solche OPs von den KK auch noch übernommen werden würden, würden wahrscheinlich noch mehr eine Ablehnung erhalten, die wirklich körperliche Beschwerden haben. Und das wäre auch nicht ganz fair oder? Ich glaube tatsächlich, dass du erstmal versuchen solltest, deinen Körper zu akzeptieren, und wenn eine Psychotherapie dabei hilft dann wird die KK diese sicher finanzieren. Nur ohne irgendwelche körperlichen Beschwerden wirst du keine Chance auf Kostenübernahme habe, das kann ich wohl auch ohne Fachmann/frau dafür zu sein, sagen. Sei mir nicht böse für meine Offenheit, aber ich glaube, ich spreche hier für einige andere auch, die deine Zeilen gelesen haben. Ich wünsche dir trotzdem alles Gute und hoffe, du freundest dich mit deiner Brust doch noch an und findest auch schönes an dir. LG Apfelsinchen

Antwort an Lexi

Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
  • 494 Antworten
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Hallo Lexi,
aus Ihrem Beitrag geht nicht klar hervor,ob Sie schon beim med.Dienst waren oder nicht.Ausgehend davon,daß Sie noch nicht beim med.Dienst waren,läßt sich zunächst feststellen,daß Sie im Hinblick auf die vorliegenden Daten Ihrer Körpersilhouette gute Chancen haben für eine Übernahme der Kosten seitens der Krankenkasse.Hilfreich wäre jeweils ein Befundbericht von Ihrer Gynäkologin/Gynäkologen und einem Orthopäden.
Bei der Formulierung Ihres Antrags an die Krankenkasse sollten Sie in jedem Fall die körperlichen Probleme (entsprechend der Befundberichte)in den Vordergrund stellen und nicht Ihre persönlichen psychologischen Belastungen,selbst wenn ein großer Leidensdruck besteht.
Viel Erfolg
Prof.Dr.Ralf Thomas Michel
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

noranora  |  Visitor
  • 1 Antworten
ich bin 20, 1.65 cm groß und wiege 65 kilo. bmi von 23.9. hab in englischer größe ne bh größe von 38 FF also ca 80G-H, umgerechnet. hab ständig(!!) rücken und nackenschmerzen, von meiner andauernden migräne ganz zu schweigen, ausserdem trau ich mich nich mal bei 30 grad n shirt ohne jäckchen drüber zu ziehn. abstand schlüsselbein bis brustwarze 32 cm. sagt alles oder.. ich schwitze extrem zwischen nd unterm busen, und habe zeitweise wunde stellen die cih dann mm-dick mit bapanthen einschmiere.ich bin studentin und kann mir ne op ohne kk zuschuss nich leisten, der chirurg hat mir schon ein attestgeschrieben das ich bald mit schreiben, fotos und attest vom orthopäden bei der aok einreichen werde. er spircht von einer deutlich zu großen,n breitbasigen brust. gewicht ca 1800g... auf jeder seite !!!! es sollen ca 800 g entnommen werden. ich MUSS diese op haben ansonsten vershclechtert sich mein pysischer und psychischer zusatnd noch mehr :( was sagt ihr.. hab ich chancen??
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Guten Morgen, Noranaora!

Ihre Chancen stehen denkbar gut. Nur Mut!
Gegebenenfalls werden Sie zur Vorstellung zum medizinischen Dienst gebeten. Hier schildern Sie deutliche Ihre körperlichen Beschwerden - nicht so sehr die Psyche in den Vordergrund stellen, sonst werden Sie u.U. erst einmal zu einer psychotherapeutischen Therapie geschickt...

Alles Gute und herzliche Grüße aus Frankfurt
sendet Ihnen

Hille Edelmann
Sekretariat
www.frankfurter-klinik.de
sonja1012
sonja1012  |  Visitor
  • 1 Antworten
Hallo,
da man hier ja einfach mal so fragen kann und man immer tolle antworten bekommt habe ich doch glatt auch mal eine frage.
und zwar bin ich 22 jahre alt, 168 cm groß wiege 62 kilo und habe BH größe 75 F.
ich habe auch seit jahren rückenschmerzen ebenfalls nackenschmerzen und kopfschmerzen, meine bh träger schneiden ein hinterlassen abdrücke und in der brustunterfalte schwitze ich ebenfalls ziemlich sogar so dass es sehr rot wird allerdings aber ohne offene stellen oder ekzemen.
habe ich auch chancen einer kostenübernahme oder meint ihr ich hab da eher pech? ich denk da schon seit jahren darüber nach.. ich hab keine ahnung wie viel sie wiegt aber er ist sehr groß und sieht nicht toll aus.
hatte bis ich 16 war fast keine oberweite und aufeinmal wuchs die kacke.. und jetz is sie soo groß geworden...
wäre schön wenn ihr mir antwortet..
vielen dank
sonja
Alexandra94  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
Hallo,

ich bin 17Jahre alt, 170cm, 60kg und habe 80E.
Leider werden meine Beschwerden aufgrund meines Alters oft runtergespielt.
Meine Brüste hängen, trotz meines Alters erheblich. Um meine Brüste nicht sehen zu müssen und um nicht fühlen zu müssen, wie sie auf der Haut aufliegt, trage ich rund um die Uhr (auch Nachts) einen Bh, wesshalb ich "leider" keine Infektioen o.ä. in der Unterbrustfalte habe. Ich habe auch keine Rückenschmerzen.
Meine Beschwerden sind psychischer Natur - ich würde mich aus Scham niemals auf einen Mann einlassen und schwimmen oder ähnliches gehe ich schon lange nichtmehr, ich konnte mich nichtmal dazu überwinden sie meiner Großmuter (die vor einigen Jahren ebenfalls eine Brustreduktion hatte)zu zeigen.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich mit dieser Belastung ein glückliches Leben führen soll.

Wie wahrscheinlich ist unter diesen Bedingungen eine Kostenübernahme?
Vielen Dank im vorraus.
pickypuin  |  Visitor
  • 1 Antworten
Hallo, zunächst einmal mein Beileid.
Ich hab, seit ich 40 kg abgenommen habe, auch "leider" keine Infektionen mehr in der Unterbrustfalte. Mit 100 kg hatte ich die schon noch. Jetzt wiege ich 59 kg und ich hab immer noch eine abnormale BH-Größe von 75 G-H je nach BH. Ich hab auch seit ich 17 bin ( und da wog ich 55 kg) einen grauenhaften Hängebusen mit riesigen Warzenvorhöfen. kein schöner Anblick, trotzdem macht mich, obwohl ich unter schweren psychischen Beschwerden leide, der kaum fertig, aber dieses elende Gewicht, daß ich immer rumschleppen muß, die immer einschneidenden Träger, die Rücken- und Genickschmerzen trotz Turnübungen. Dieser Busen ist immer im Weg, ob ich mein Kind aufhebe oder mich bücke, um die Schuhe anzuziehen, das körperliche Lebensgefühl ist einfach beschissen. Ich hab Probleme, mein Kind vorn aufzuheben, weil dieser blöde Busen im Weg ist. Außerdem ist er schrecklich schmerzhaft, beim Angurten im Auto drückt der Gurt schmerzhaft auf die Brust, wenn ich mit meinem Kind spiele und es stützt sich auf meinen ausufernden Busen, seh ich Sternchen vor lauter Schmerzen. Mein Kind mit 3 Jahren muß beim Kuscheln mit Mama aufpassen, daß es nicht irgendwo bei meinem Busen ankommt. Selbstverständlich schafft es das nicht. DAS IST ALLES geht auf Kosten der FREIHEIT. Welche Mutter muß schon aufpassen, wenn sie mit ihrem Kind kuschelt? Ich bin schon ganz steif, wenn meine kleine Maus kuscheln kommt aus Angst vor den Schmerzen. Dieser Busen macht sich einfach den ganzen Tag schmerzhaft bemerkbar.
Mit dem Aussehen hab ich nicht so ein Problem. Es gibt genug Männer, die auf große Brüste stehen und denen das gefällt. Da muß man sich einfach den richtigen raussuchen (der sonst nicht zu Perversionen neigt).

Was ich überhaupt nicht verstehe ist, daß die Krankenkasse für die Bezahlung einer OP einen absolutes Mußgewicht für die Entfernung vorschreibt. Es ist doch bitte unfair, wenn schwergewichtige Frauen einen Eingriff bezahlt bekommen und schlanke Frauen nicht, weil einfach nicht genug Volumen da ist. Der 75H-Busen quält mich mit 59 kg genauso wie der 90G-Busen mit 95 kg. Schmerzhaft, immer im Weg, Schlafen in Bauchlage unmöglich, keine Möglichkeit, sich passende Kleider zu kaufen, weil unten braucht man Gr. 38 und oben braucht man 3-4 Kleidergrößen mehr. Welcher Amtsschimmel bitte gibt dieses absolute Mußgewicht an? Das kann doch kein Arzt sein. Das muß sich doch nach Körperbau, nach Lebenskraft, nach Beschwerden richten. Ich wünschte mir, die Beamten, die so eine oberdoofe Entscheidung treffen, sollten selber mit silikongefüllten Monsterbrüsten ein Jahr ihre Arbeit verrichten.

Ich bin übrigens schon 41 und denke schon seit vielen Jahren über die Operation nach. Mit 95 kg hätt ich sie vermutlich machen können, da war aber mein Baby noch klein und ich wollte deswegen nicht ins Spital. Und heute hab ich keine sichtbaren Schäden mehr, alles einfach nur Schmerzen. Aber wer sieht die schon?

Ich wünsch Dir viel Mut. Man kann mit so einem Busen auch altern, ja das gibts. Du brauchst Dich bestimmt nicht schämen, Deine Brüste Deiner Oma zu zeigen, wo sie doch selbst darunter gelitten hat. Sie wird Dich verstehen, das solltest Du ausnutzen, sie wird Dir bestimmt helfen. Du bist noch jung, aber wenn Du älter wirst, wirst Du sehen, daß das optische Problem das kleinste ist. Auf einen Mann brauchst Du deswegen ganz sicher nicht verzichten. Da gibts viel mehr, die auf mollig oder dick und/oder große Brüste stehen, als sich die schlanken Damen vorstellen können. Und alle Jungs, die auf üppige Busen stehen, sehen sicher Dich an. Du solltest das nicht negativ auffassen - weil ich so einen häßlichen Busen habe, lachen mich alle aus und starren mich an. Wenn wegen dieser Brust wirklich keine Lebensfreude mehr hast, rate ich Dir dringend zu einer Psychotherapie. Ich mach seit 7 Jahren Therapie, zwar nicht wegen der Brust, aber lange genug, um Dir zu sagen, daß bei so einer totalen Ablehnung des eigenen KÖrpers, vertreten durch die häßliche Brust, ein Streicheln Deiner Seele unbedingt notwendig wäre. Und ein guter Therapeut kann Dir bei der Schwere Deiner Symptome in 1-2 Jahren zu einem völlig neuen Lebensgefühl helfen.

Alles Gute Ruth
Dr. med. Claudius Kässmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bergisch Gladbach, Köln
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Hallo Alexandra,

ich kann Sie und Ihre Beschwerden und psychischen Probleme sehr gut verstehen. Die Krankenkassen sehen das leider oft nicht so. In Ihrem Fall kann man es aber bei diesen großen Ausmassen sicher versuchen eine Kostenübernahme zu erreichen. Sinnvoll ist es auch Ärzte zu einer Stellungnahme zu gewinnen die das Problem aus anderer Sicht beleuchten.zB. der Hausarzt der Sie und Ihre psychische Seite seit langem kennt, der Orthopäde, der Ihre Wirbelsäulenbeschwerden bescheinigt, der der Hautarzt der etwas bescheinigt, der Frauenarzt, usw. Sie können natürlich auch vom Plastischen Chirurgen eine Bescheinigung einholen. Mit allen Befunden zusammen bei der Krankenkasse vorzusprechen ist oft vielversprechender als nur mit einem Befund. Dann wird es doch irgendwie zu schaffen sein!!

Wenn ich Ihnen noch in irgendeiner Form helfen kann lassen Sie es mich wissen.

MfG aus Köln

Dr. med. Claudius Kässmann

www.legeartis-praxis.de

Email: kontakt@legeartis-praxis.de
Dr. med. Bernd-Ulrich Meyburg  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Berlin
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Hallo,

psychische Gründe werden in der Regel von den Krankenkassen nicht berücksichtigt. Das zu erwartende Gewicht, dass bei eine Reduktion entfernt werden kann, ist erheblich, bei den meisten Krankenkassen muß es wohl über 800 g betragen.

Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt bleibt wahrscheinlich nur Ansparen des Op-Honorars.

MfG

Dr. med. Bernd-Ulrich Meyburg, Chefarzt
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Ich denke, dass hier ein relativ einfache Sache kompliziert wird. Die Krankenkassen in Österreich übernehmen bei normalem BMI die Verkleinerungs OP wenn der Operateur schätzt, dass 500g/Seite entfernt werden müssen.
In Deuschtland weiss ich es nicht genau, aber das ist auch egal. Ihren Schilderungen zufolge ist ja die Situation eindeutig, also gehen Sie wie folgt vor:

1) Besuch beim Gynäkologen / Orthopäden. Befundaustellung: übergroße Brust, Jahrelange Beschwerden, OP empfohlen

2) Besuch beim Plastischen Chirurgen: Befundausstellung: geplantes Resektionsgewciht: 500 oder 800 g / Seite.

3) Besuch beim Chefarzt Ihrer KK: der bewilligt oder bewilligt nicht. Bei ungerechtfertigter Ablehnung gibt es noch die Patientenanwaltschaft.


Gutgemeinte Ratschläge: Pickpuin meint es gut, ich lehne Psychotherpie jedoch als Ersatz einer notwendigen OP ab: wenn Ihnen geholfen werden kann und soll, dann ist die OP der richtige Weg und sonst nichts. Allenfalls kann eine Therapie bislang Erlittenes lindern, keinesfalls jedoch die Ursache beheben. Ich habe eine 22 jährige operiert, die 4 Jahre Psychotherapie gemacht hat, weil die Eltern die OP abgelehnt haben. Dann sagte der Gynäkologe: machen Sie doch die OP, durch reden wird sich die Größe Ihrer Bust nicht ändern... Nach der OP war die Therpie Geschichte.

liebe Grüße aus Wien

Edvin Turkof
Jacqueline91  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 2 Antworten
Hi,
es geht darum, ich bin 20jahre alt und leide schon seit der 5 Klasse an einen großen Busen.
Mitlerweile trage ich 85 D-E, da meine Brüste innerhalb kürzester Zeit so schnell gewachsen sind, ist meine Haut schon sehr gerissen und wie üblich hängen sie auch.
Das Problem ist die tuen einfach sehr weh, ich habe ständig Rücken-,Kopf-,Brustschmerzen. Erstrecht wenn ich meine Periode habe, dann kann ich nicht mal mein BH aus ziehen, da die so schwer sind das es sich anfühlt als würden sie nur noch an dünne feden hängen.


Wie hoch ist wahrscheinlichkeit das die OP Kosten übernommen werden?

Liebe Grüße und vielen Dank im vorraus
Jacqueline91  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 2 Antworten
Hallo und einen schönen Abend

Meine frage ist, wie hoch ist die wahrscheinlichkeit das die Kosten für eine OP übernommen werden?
Ich bin 20 jahre alt und leide schons eit ich elf bin an meinen großen Busen.
Mitlerweise trage ich schon 85 D-E,da meine Brüse innerhalb von 3 monaten auf zwei nummer größer geworden sind ist meine haut ziemlich gerissen.
Leide auch seit mehreren jahren an Kopf,Rücken-,Brustschmerzen, es zieht mich einfach runter wenn ich merke ich kann die einfachsten dinge wie Fahrrad fahren,Schwimmen usw.

LG Angela
Natascha11  |  Visitor  |  Bayern
  • 1 Antworten
Hallo. habe 75 kg abgenommen. Meine Brust ist jetzt leer und hängt. MDK lehnt Brustreduktion ab, da kein Medizinischer Grund zur Brustreduktion bestehe.Ortopädische Atesste und Befunde lehnen sie ab.Meine Brust ist ca.45cm lang,da kein Vollumen mehr vorhanden ist.Habe ich noch Chance das es Genehmigt wird und soll ich Wiederspruch einlegen?
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Natascha11 vom  09.0... Nr. anzeigen 09.03.2012  Telefonnummer

Ich gehe davon aus, dass Sie beim MDK persönich vorstellig waren. Somit wäre wohl der Widerspruch der nächste Schritt, ggf. über einen Anwalt.

Viel Erfolg und herzliche Grüße,

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
  • 494 Antworten
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Hallo Natascha,in Ihrem Falle würde ich Widerspruch gegen die Beurteilung durch den Med.Dienst einlegen.Da es sich möglicherweise um ein "entstellendes Körpermerkmal"handelt sollten Sie sich zuvor auch in Kooperation mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt um eine psychatrische/psychologische Begutachtung bemühen,damit Sie bei der Wiederaufnahme einer Beurteilung einen entsprechenden medizinischen Rückhalt haben.
Mfg
Prof.Dr.Ralf-Thomas Michel
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
ivonne  |  Visitor  |  Schleswig-Holstein
  • 2 Antworten
hallo
ich habe einen antrag auf brustverkleinerung bei kk gestellt .alle ärzte auch mein frauenarzt haben es befürwortrt.der ortopäde hat sogar ein hws bescheinigt auf grund der brust 85E-F .die kk hat aber abgelehnt ohne mich zu sehen nur auf grund der atteste und bilder .
will aber gerne schmerzfrei leben können und habe nicht das geld es selbst zu bezahlen wenn nur auf raten.
könnt ihr mir da helfen?
mfg ivonne
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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 13.0... Nr. anzeigen 13.03.2012  Telefonnummer 10:46h

Liebe Ivonne,

legen Sie mit Hilfe rechtsanwältlicher Hilfe bei Ihrer Krankenkasse Widerspruch ein.

Viel Erfolg,

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

ivonne  |  Visitor  |  Schleswig-Holstein
  • 2 Antworten
danke für den tip aber wird schwierig.
und selber die kosten tragen geht ja auch net bei mir(hausfrau).

Antwort an ivonne

Dina  |  Visitor  |  Bayern
  • 1 Antworten
Hallo,
wow viele Einträge hier. Kurz zu mir, ich bin 23, wiege ca 56kg und habe 65 FF. Schon mit 16 habe ich meine Frauenärtzin genervt, das ich eine verkleinerung möchte. Aber ich sollte doch noch bis 21 warten...Na ja mit der Zeit ist es eher schlimmer als besser geworden. Ich arbeite in der Gastro, bedeutet für mich also eingetlich immer Rücken/nacken und Kopfschmerzen. Ich trau mich nicht zum Arzt, aus Angst vor Ablehnung. Zu oft hört man, sei doch froh, andere haben gar nichts...
Sollte ich mich nun doch mal trauen, oder werd ich da das selbe hören?
Danke im voraus :-)
Beste grüße aus München

Antwort an Dina

Ninka  |  Visitor  |  Bayern
  • 1 Antworten
ich hätte auch mal eine Frage dazu
Ich bin 25 und habe 2 Kinder vor den Kindern hatte Ich grade mal 65A
Nun habe ich 65E bei einer Körpergröße von 160 und 48kg
Sie waren nach der ersten Schwangerschaft schon einmal auf 65F sind aber nach der 2ten eine Körbchen Größe runtergegangen und trotzdem leide Ich stark dadrunter nicht nur Psychisch sonder auch Körperlich Ich habe immer wieder starke Kopfschmerzen wo ich mich frage wie ist es ohne da es Wochen gehen kann Und Rückenschmerzen sind mein Täglicher Begleiter. Tag und Nacht trage ich meist ein BH was gar nicht so einfach ist weil eigentlich bräuchte ich sogar 60E wie sehen die Chancen da aus das eine OP übernommen wird.

Antwort an Ninka

Dr. med. Claudius Kässmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bergisch Gladbach, Köln
  • 369 Antworten
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Sehr geehrte Ninka,

für Sie gilt eigentlich das gleiche so wie ich es an Dina geschrieben habe. Es ist ein Versuch wert auch wenn der Weg steinig und oft frustran ist. Auch Sie können sich gerne an mich wenden unter der bekannten Emailadresse. Ich berate Sie gerne, unverbindlich und kostenlos.

Mit freundlichen Grüssen aus Köln

Dr. med. Claudius Kässmann

www.legeartis-praxis.de

Email: kontakt@legeartis-praxis.de

Antwort an Ninka

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
  • 331 Antworten
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Um genauer abschätzen zu können, ob in Ihrem Fall die zuständige Krankenkasse die Behandlungskosten evtl. übernehmen wird, bedarf es noch zusätzlicher Informationen, die Ihrer Anfrage leider nicht zu entnehmen sind. Sie sollten sich daher zur Abklärung Ihrer Fragestellung bei einem Arzt vorstellen, der mit dieser Art von Eingriffen vertraut ist. Er wird Ihnen ggf. die medizinische Indikation zur Durchführung einer operativen Brustverkleinerung schriftlich attestieren.

Antwort an Dina

Dr. med. Claudius Kässmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bergisch Gladbach, Köln
  • 369 Antworten
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Sehr geehrte Dina,

ich kann Sie gut verstehen. Leider ist es immer seltener, daß die Krankenkassen eine solche Brustverkleinerung bezahlen wollen. Sinn macht es unter anderem wenn Sie sich ggf. 2-3 Atteste verschiedener behandelnder Ärzte ausstellen lassn (z.B. Hausarzt, Orthopäde, Gynäkologe/in, ggf. auch ein Plastischer Chirurg/in). Mit diesen Attesten zusammen macht es Sinn sich beim MdK vorzustellen.

Je mehr Sie die Kasse gekostet haben (Physiotherapie, Psychologische Therapie, Salben, Cremes, usw.) desto eher können Sie argumentieren daß mit der OP die Folgekosten verschwinden.

Ob das erfolgreich sein wird ist leider sehr oft eine individuelle Einzelfallentscheidung.

Sollte Köln für Sie in Frage kommen würde ich mich freuen wenn Sie mir Bilder Ihrer "Problemzone" von vorn und seitlich schicken könnten damit ich weiss was zu tun wäre. Ich operiere sehr viel ästhetische Brustchirurgie (Vergrößern, Straffen, Verkleinern).
Ich kann Ihnen anbieten Sie kostenlos und unverbindlich zu beraten.

Es wäre schön von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüssen aus Köln

Dr. med. Claudius Kässmann

www.legeartis-praxis.de

Email: kontakt@legeartis-praxis.de

Antwort an Dr. med. Claudius Kässmann

soul69  |  Visitor  |  Sachsen
  • 1 Antworten
Hallo, ich bin 19 Jahre alt und leide seitdem ich zenh jahre alt bin. Mein Problem ist das ich sehr große brüste habe, aber auch das sie verschieden groß sind. Die linke ist 85 E und die rechte schätze ich mal ne große F wenn nicht sogar noch größer. Es ist sehr schlim nicht nur die Schmerzen sondern auch die Psychische Belastung. Dann kommt noch mit dazu das ich an Borderline leide und das die ganze Brustsache noch verschlimmert.

Bitte hilft mir damit ich endlich ein normales Leben führen kann. Ich wüsste nicht wie ich so eine Op bezahlen sollte und bin über jeden Tipp dankbar. Ich komme aus Leipzig und hoffe das mir jemand sagen könnte wo man sich hier beraten lassen kann und was ich alles brauche für die krankenkasse und so weiter.

schonmal im vorraus vielen lieben dank an euch alle :)

Antwort an soul69

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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soul69 vom  11.0... Nr. anzeigen 11.05.2012  Telefonnummer


Auch für Sie gilt:
Um eine Kostendeckung für eine Brustreduktion von Seiten Ihrer gesetzlichen Krankenkasse zu erwirken, brauchen Sie ein Attest einer/eines Fachärztin/arztes für Gynäkologie, Orthopädie und möglichst ein Attest einer/eines Fachärztin/arztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Sofern Hautirritationen im Bereich der Brustumschlagfalte existieren, ist auch ein Attest einer/s Dermatolog/in/en hilfreich.

Vermutlich sind Sie in psychotherapeutischer Behandlung?! Ein entsprechender Bericht wäre natürlich auch hilfreich.

Es erweist sich immer wieder als schwierig, die Kostenübernahme einer Brustreduktion von der gesetzlichen Krankenkasse bewilligt zu bekommen.
Versuchen Sie es! Sie können nur gewinnen.

Alles Gute!

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an soul69

Prof. Dr. Dr. med. Johannes C. Bruck  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
  • 275 Antworten
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Eine persönliche Beratung ist unersetzlich, trotz der guten Chancen, dass die Krankenkasse ihre Kosten trägt.
Wenn Ihnen Berlin zu weit ist fragen Sie bei Prof. Dr. Steen in Leipzig nach.

Antwort an Dr. med. Claudius Kässmann

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Sehr geehrter Herr Dr. Kässmann,

trotz aller notwendigen Unterlagen und nachweislicher Maßnhmen zur Stärkung der Rückenmuskulatur sowie jahrelanger Schmerzbehandlung, habe also der KK und mir selbst schon diesbezüglich viele Kosten verursacht,hat die KK meinen Antrag abgelehnt.
Beim MdK durfte ich mich erst gar nicht vorstellen.
Die psychische Belastung will ich mal gar nicht ansprechen, da bezahlt die KK lieber eine jahrelange Therapie, die aber doch die Schmerzen nicht nehmen kann !!
Ich will nun Widerspruch einlagen mit Hilfe eines Anwalts, habe aber wenig Hoffnung auf einen positiven Entscheid und bin zutiefst enttäuscht und deprimiert.
Bei einer Selbstkostenübernahme hat die KK mir angedroht, dass sie die Kosten für die Behandlung eventueller Komplikationen nicht übernehemen wird.Ist das rechtens?
Was soll ich nun tun ? Selbst bezahlen oder doch nicht und ein Leben mit Schmerzen weiterführen ?

Herzliche Grüße
tanja52

Antwort an tanja52

Prof. Dr. Dr. med. Johannes C. Bruck  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Der MdK ist ein zwar von den Kassen bezahlter aber in seiner Rechtsform unabhängiger Dienst zur Begutachtung der Leistungspflicht der Krankenkassen. Wir hören oft, dass Sachbearbeiter der Krankenkassen Patienten falsch über ihre Rechte informieren. Es ist eine Leistungspflicht ihrer Kasse die Vorstellung beim MdK zu ermöglichen. Am Besten schon mit einem Gutachten in dem das geschätzte Reduktionsgewicht fachärztlich festgehalten ist. Die Grenze für eine medizinische Indikation und damit der Leistungspflicht der Kasse liegt bei 500g/Seite.
Auch die Info über Folgekosten ist so wie sie sie wiedergeben falsch. Richtig ist , dass die Kassen die Patienten an eventuellen Folgekosten von kosmetischen Operationen und Eingriffen beteiligen(!) müssen. Der Dachverband der gesetzlichen Kassen hat aber entschieden, dass max die Hälfte der tatsächlichen Kosten vom Patienten gefordert werden sollen. Auch dagegen kann man sich mit ca 100.-€ versichern.

Antwort an Prof. Dr. Dr. med. Johannes C. Bruck

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Sehr geehrter Herr Prof.Dr.Bruck,

herzlichen Dank für Ihre schnelle und hilfreiche Antwort.
Es ist wirklich sehr traurig oder besser gesagt eine Frechheit,dass die Krankenkassen Patienten so falsch informieren.
Ich habe inzwischen mit Hilfe eines Rechtsanwalts Widerspruch eingelegt. Ich werde die Kosten für die OP nun erstmal selbst
tragen denn ich kann(altersbedingt) und möchte nicht noch 2 Jahre warten sollte es durch alle Instanznen gehen.
Ich hoffe dann auf eine nachträgliche Kostenübernahme.
Ich werde mich zum Werdegang meines "Problems" sicher wieder hier im Forum melden.

Viele herzliche Grüße
tanja52

Antwort an tanja52

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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tanja52 vom  05.0... Nr. anzeigen 05.06.2012  Telefonnummer 16:17h

Herr Dr. Edelmann befindet sich bis zum 11. Juni für Interplast-Germany (siehe www.interplast-germany.de oder www.praxis-edelmann.de) in seinem 5. Einsatz in Sibirien, wo er vornehmlich Kinder mit Lippen-, Gaumenspalten und anderen angeborenen Missbildungen im Gesichtsbereich operiert .

Dr. Edelmann kann sich daher derzeit in diesem Forum nicht an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.edelmann@praxis-edelmann.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Antwort an Dina

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Dina vom  04.0... Nr. anzeigen 04.04.2012  Telefonnummer 14:11h

Auf die von Ihnen genannten klugen Sprüche Dritter können Sie weiß Gott verzichten. SIE leiden unter Ihren übergroßen Brüsten und deren schmerzhafter Folgen, die Sie beschrieben haben.

Für die Krankenkasse brauchen Sie ein Attest Ihrer Gynäkologin, eines Orthopäden und möglichst ein Attest eines Plastischen Chirurgen. Sofern Hautirritationen im Bereich der Brustumschlagfalte existieren, ist ein Attest eines Dermatologen auch hilfreich.

Bei Ihren o.a. Angaben wird Ihnen jeder der o.g. Fachärzte ein entsprechendes Attest ausstellen. Wenn Sie sich besser dabei fühlen, konsultieren Sie eine/n andere/n Gynäkolog/in/en.

Es erweist sich immer wieder als schwierig, die Kostenübernahme einer Brustreduktion von der gesetzlichen Krankenkasse bewilligt zu bekommen.
Versuchen Sie es jedenfalls! Sie können ja nur gewinnen.

Alles Gute!

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

Mokaka  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
Hallo,

ich habe sehr große Brüste (ca. 90S) und hoffe auch auf eine Brustverkleinerung. Aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion hatte ich sehr lange starke Antriebsschwäche (auch im Bezug etwas gegen die Beschwerden der Brüste zu tun) und bin noch stark übergewichtig (95 kg bei 1,70 m).

Wie groß werden wohl meine Chancen sein?

Schöne Grüße
Mokaka

Antwort an Mokaka

Dr. med. Sixtus Allert  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hameln, Hannover
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Hallo,
es gibt keine objektivierbaren festen Regeln, nach denen die KK die Kosten für eine Brustverkleinerung übernimmt. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung. Am besten stellen Sie sich bei einem Plastischen Chirurgen in Ihrer Nähe vor, lassen sich dort untersuchen und beraten. Wenn eine medizinische Indikation vorliegt, wird ein Kostenübernahmeantrag gestellt (bei Kollegen mit Kassenzulassung), ansonsten erhalten Sie einen Kostenvoranschlag. Eine Normalisierung des Gewichtes ist zusätzlich hilfreich, da Krankenkassen immer erst darauf bestehen, bevor es zur Kostenübernahme kommt.
Beste Grüße
Dr. S. Allert

Antwort an Mokaka

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Mokaka vom  22.0... Nr. anzeigen 22.05.2012  Telefonnummer

Herr Kollege Dr. Allert hat Ihnen den Sachverhalt bereits deutlich gemacht. Die Krankenkassen verlangen immer häufiger auch eine Annäherung an das Normalgewicht.

Viel Erfolg und alles Gute auf Ihrem Weg!

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Mokaka

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Anhand der nur sehr spärlichen Angaben könnte man allenfalls Vermutungen anstellen, ob Sie Chancen auf eine Übernahme der Behandlungskosten durch die zuständige Krankenkasse haben. Für eine verlässliche Auskunft sollten Sie daher einen Arzt aufsuchen, der mit dieser Art von Eingriffen vertraut ist. Er wird Sie ggf. bei der Beantragung der Kostenübernahme unterstützen.

Antwort an Mokaka

Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Wir gehen von einem Resektionsvolumen von ca. 500 g pro Seite aus, was die Kassenleistungen bei Brustverkleinerungen anbetrifft. Ob die Kasse das dann auch so sieht ist eine andere Sache. Lesen Sie gerne auch in unserem Blog dazu mehr (http://www.sinis-plastische-chirurgie.de/de/mammareduktionsplastik-eine-orthop-dische-indikation).

Beste Grüße und viel Erfolg damit,
Nektarios Sinis

www.sinis-plastische-chirurgie.de

Antwort an Mokaka

Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo mokaka,
die Wahrscheinlichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist bei der Korrelation Körpergröße zu Körpergewicht ehrer gering einzuschätzen,obwohl die Beurteilung immer eine individuelle Angelegenheit ist.Man wird Ihnen vertröstend durch den Med.Dienst der Krankenkassen (der darüber entscheidet)wahrscheinlich nahelegen erst noch abzunehmen.Ob dies Ihre Probleme löst ist eine andere Frage.Hilfreich wäre in jedem Fall sich mit ein oder zwei Befundungen von Ärzten Ihres Vertrauens beim Med.Dienst vorzustellen.Der Termin für diese Vorstellung müßte über Ihre Krankenkasse laufen.

Viel Erfolg!

Prof.Dr.Ralf-Thomas Michel

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Antwort an Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel

KleineWolke  |  Visitor  |  Sachsen
  • 1 Antworten
Hallo zusammen
Auch bei mir stellt sich seit Jahren die Frage wie groß die Chance ist mal irgendwann ein "normales" Leben zu führen das nicht vom Busen gesteuert wird, wie viele andere Frauen auch habe auch ich jahrelang den Weg zur Krankenkasse gescheut und versucht klarzukommen, aber inzwischen bedeutet klarkommen eher beten das der Tag ohne Kopfweh zuende geht.
Ich bin 31, 1,74m groß und 75kg schwer, aktuell trage ich 85 E weil der neue BH groß ausfällt bislang waren es zumeist F oder G Körbchen, seit der Geburt meines Kindes vor etwas mehr als 3 Jahren ist der Busen nun auch leicht ungleichmäßig (linke seite ist etwas größer und schwerer als rechte) und hängt, das abnehmen hat in richtung hängen ihr übriges getan....
Auf dem bauch schlafen ist genauso schmerzhaft und schwierig wie mal eben mit dem Kind fangen spielen, Oberteile werden nur noch online gekauft und grundsätzlich minimum in 46 obwohl ich eigentlich gar nicht dick bin...
Schmerzende Schultern, steifigkeit und Verspannung im Nacken sind ebenso alltag wie Kopfweh und wunde stellen unter der Brust...
In der Familie bekommt man immer nur gesagt so schlimm ist das doch nicht, gibt doch größere...
Gewichtsmäßig bewegt sich das ganze scheinbar in nem rahmen der nicht von den Kassen bezahlt wird (laut KK) rechts 690g und links 780g
Macht es überhaupt sinn den weg zur Kasse zu gehen oder kann mans eigentlich gleich lassen?

Mfg

Antwort an KleineWolke

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Herr Dr. Edelmann befindet sich bis zum 11. Juni für Interplast-Germany (siehe www.interplast-germany.de oder www.praxis-edelmann.de) in seinem 5. Einsatz in Sibirien, wo er vornehmlich Kinder und Jugendliche mit Lippen- und Gaumenspalten operiert. Er kann sich somit derzeit nicht in diesem Forum an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.edelmann@praxis-edelmann.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Antwort an KleineWolke

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Herr Dr. Edelmann befindet sich bis zum 11. Juni für Interplast-Germany (siehe www.interplast-germany.de oder www.frankfurter-klinik.de) in seinem 5. Einsatz in Sibirien, wo er vornehmlich Kinder und Jugendliche mit Lippen- und Gaumenspalten operiert. Er kann sich somit derzeit nicht in diesem Forum an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.edelmann@frankfurter-klinik.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Antwort an KleineWolke

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Anhand der Angaben kann man den Eindruck gewinnen, dass eine Übernahme der Behandlungskosten durch die zuständige Krankenkasse möglich sein könnte. Es handelt sich hierbei jedoch immer um eine Einzelfallentscheidung. Sie sollten daher einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Er wird Sie ggf. bei der Beantragung einer Kostenübernahme unterstützen. Ein Versuch sollte es Ihnen in jedem Fall wert sein.

Antwort an KleineWolke

Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo kleine Wolke,entsprechend Ihrer Angaben dürfte es sich um eine medizinische Indikation zur Reduktionsplastik (Brustverkleinerung)handeln,ein Eingriff der als Krankheitszustand üblicherweise von einer gesetzlichen Krankenkasse getragen wird.Hierzu empfehle ich Ihnen folgendes Vorgehen:
1)Versuchen Sie von Ihrer Gynäkologin/Ihrem Gynäkologen ein Attest bzgl.der Notwendigkeit des Eingriffs zu bekommen.Ein ähnliches Attest sollte Ihnen ein kompetenter Orthopäde ausstellen.
2)Mit beiden Attesten sprechen Sie bei Ihrer Krankenkasse vor und bitten um eine Untersuchung durch den "Med.Dienst der Krankenkassen".
3)Bei dieser Untersuchung stellt der "Med.Dienst" fest,ob es sich um eine Schönheitsoperation (die nicht von der Krankenkasse getragen wird)oder um eine med.notwendige Operation handelt.Nur im letzteren Fall wird die Krankenkasse die Kosten übernehmen.
Viel Glück!
Mfg.Prof.Dr.Ralf-Thomas Michel

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tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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hallo ivonne,

habe genau dasselbe problem. trotz der atteste vom orthopäden und vom chirurgen wurde mein antrag abgelehnt. nachweislich bin ich aber schon seit 18 jahren wegen diverser beschwerden (hws,bws,rundrücken,wirbelsäulenverkrümmung,bandscheibenvorfall, permanente verspannungen usw.) in ärztlicher behandlung. krankengymnastik, massagen, akkupunktur,kieser-training, shiatsu u.a.m waren dauerprogramm, vieles habe ich selbst finanziert bzw. mitgetragen.
mein antrag wurde abgelehnt mit dem hinweis auf rückenmuskulaturstärkende maßnahmen und psychotherapie (sorry, aber psychologen können größe und gewicht auch nicht wegreden).
mtt und diverse entspannungstechniken habe ich zur genüge gemacht, damit auch etwas linderung erreicht aber letztendlich bin ich von schmerzen niemals befreit. hinzu kommt, dass ich an rheumatoider arthritis leide die es mir zunehmend fast unmöglich macht, ein "krafttraining" zu absolvieren.
ich werde jetzt über einen anwalt widerspruch einlegen und die op-kosten erstmal selbst tragen ( weiß nur noch nicht genau wie) denn 1 bis 2 jahre auf einen neuen entscheid warten kann ich nicht mehr, dazu bin ich schon zu alt.
leider kann ich dir keine konkreten tipps geben aber es ist ja auch schon sehr viel in den einzelnen beiträgen enthalten.
ich wünsche dir viel glück.

viele grüße
tanja52

Antwort an tanja52

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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tanja52 vom  05.0... Nr. anzeigen 05.06.2012  Telefonnummer

Herr Dr. Edelmann befindet sich bis zum 11. Juni für Interplast-Germany (siehe www.interplast-germany.de oder www.frankfurter-klinik.de) in seinem 5. Einsatz in Sibirien, wo er vornehmlich Kinder mit Lippen-, Gaumenspalten und anderen angeborenen Missbildungen im Gesichtsbereich operiert .

Dr. Edelmann kann sich daher derzeit nicht in diesem Forum an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.frankfurter-klinik.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Antwort an tanja52

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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tanja52 vom  05.0... Nr. anzeigen 05.06.2012  Telefonnummer

Herr Dr. Edelmann befindet sich bis zum 11. Juni für Interplast-Germany (siehe www.interplast-germany.de oder www.praxis-edelmann.de) in seinem 5. Einsatz in Sibirien, wo er vornehmlich Kinder mit Lippen-, Gaumenspalten und anderen angeborenen Missbildungen im Gesichtsbereich operiert .

Dr. Edelmann kann sich daher derzeit nicht in diesem Forum an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.edelmann@praxis-edelmann.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Vivi_1990  |  Visitor  |  Bayern
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Hallo, ich bin 21 Jahre alt und habe wahnsinnige Probleme mit meiner Oberweite. Ich bin 1,68 m groß und wiege 62 kg, meine Körpchengröße beträgt 75G. Durch meine Brust habe ich ständig Nacken- und Rückenschmerzen, ein Hohlkreuz, daher auch starke Beschwerden im Lendenbereich. Leider leide ich auch sehr häufig an starken Verspannungskopfschmerzen oder Migräne. Habe ich Chancen von der Krankenkasse eine Kostenübernahme genehmigt zu bekommen?
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo vivi 1990,folgendes Vorgehen würde ich Ihnen empfehlen:
1)Holen Sie eine Befundung der Situation und Notwendigkeit einer Reduktionsplastik über Ihre Frauenärztin/Frauenarzt und Orthopädin/Orthopäden ein.
2)Bewirken Sie über Ihre gesetzliche Krankenkasse eine Vorstellung beim Med.Dienst der Krankenkassen,der entscheidet ob es sich um eine medizinisch notwendige OP (Krankenkasse übernimmt die Kosten)oder eine Schönheits-OP (keine Kostenübernahme)handelt.

Viel Glück-freundliche Grüße
Prof.Dr.Ralf-Thomas Michel
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tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Hallo liebe vivi_1990,

die Vorgehensweise hat Dir ja schon Herr Prof.Dr. Michel erläutert.
Ich selbst wage es nicht(und bin natürlich auch gar nicht in der Position) zur Prognose Deiner Chancen eine Aussage zu machen und kann Dir nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten. Ich bin sehr viel älter als Du und habe schon 20 Jahre starke Probleme (habe auch Cup G) und mir hat die KK empfohlen, meine Rückenmuskulatur zu stärken (was bei meiner rheumatischen Erkrankung sehr schwierig geworden ist) und bei psychosozialen Problemen einen Facharzt aufzusuchen aber, Entschuldigung an alle Psychologen und Psychotherapeuten, ich glaube, damit kann man solche massiven Probleme auch nicht lösen.
Nun wollte ich Dir selbstverständlich nicht den Mut nehmen sondern einfach mal schreiben, mit welcher Reaktion seitens der KK Du rechnen könntest.Aber vielleicht ist Deine KK da auch entgegenkommender als meine.
Es wird eventuell nicht einfach werden aber Du solltest es auf jeden Fall versuchen und Durchhaltevermögen mitbringen.
Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir ganz viel Glück denn ich kann
Deine Beschwerden sehr gut nachvollziehen.

Liebe Grüße
tanja52
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Vivi_1990 vom  16.0... Nr. anzeigen 16.06.2012  Telefonnummer

Für die Krankenkasse brauchen Sie ein Attest eines Gynäkologen, eines Orthopäden und möglichst ein Attest eines Plastischen Chirurgen. Sofern Hautirritationen im Bereich der Brustumschlagfalte existieren, ist ein Attest eines Dermatologen auch hilfreich.

Bei Ihren o.a. Angaben wird Ihnen jeder der o.g. Fachärzte ein entsprechendes Attest ausstellen.

Es erweist sich immer wieder als schwierig, die Kostenübernahme einer Brustreduktion von der gesetzlichen Krankenkasse bewilligt zu bekommen.
Versuchen Sie es jedenfalls! Sie können ja nur gewinnen.

Alles Gute wünscht Ihnen


Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all
muh  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
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hallo! ich bin neu hier :-)
alles sehr verwirrend bei mir mit der brustverkleinerung. ich mache es mal kurz :-)
bin bei der tk!
ich habe vor einem halben jahr den ersten antrag gestellt, dann folgte med dienst...absage...widerspruch...absage...widerspruch...absage...widerspruchsausschluss...absage...in dem letzen brief stand dann was von KLAGE??? was muss ich jetzt machen, zum anwalt?? schreibt man selbst ne klage, aber das wäre ja auch wieder ein widerspruch... es wäre sehr nett, wenn ihr mir helfen könntet. ich bin verwirrt... warum machen einem die krankenkassen es nur so schwer??

viele grüsse :-)
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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muh vom  26.0... Nr. anzeigen 26.06.2012  Telefonnummer

Hatten Sie vor 6 Monaten Ihrem Antrag zur Kostenübernahme entsprechende Befundberichte Ihres Gynäkologen, Orthopäden, Plastischen Chirurgen und ggf. Dermatologen beigefügt?

Für die Krankenkasse brauchen Sie ein Attest eines Gynäkologen, eines Orthopäden und möglichst ein Attest eines Plastischen Chirurgen.
Sofern Hautirritationen im Bereich der Brustumschlagfalte existieren, ist ein Attest eines Dermatologen auch hilfreich.

Bei weiterer Ablehnung der Krankenkasse sollten Sie den Klageweg mit Hilfe eines Rechtsanwalts für Medizinrecht bestreiten.

Alles Gute aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de/all

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

muh  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
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alles doppelt eingereicht, n paar monate später nochmal wo die ablehnung kam. welcher anwalt ist denn gut für sowas? im raum OB-E-DU-MH?

Antwort an muh

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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muh vom  27.0... Nr. anzeigen 27.06.2012  Telefonnummer

Googeln Sie nach einem Anwalt für Medizinrecht in Ihrer Stadt oder rufen die Anwaltskammer NRW an.
SamR  |  Visitor  |  Saarland
  • 1 Antworten
Wie im Betreff schon beschrieben bin ich 17 Jahre und habe für mein Alter einen sehr großen Busen..
Mich pers. beschäftigt mein Busen sehr da er vieles hindert zu tun und Leute in meinem Alter mich sehr oft dadrauf ansprechen oder ich sogar doofe Sprüche höre.. Ebenfalls hab ich Skoillose und das Gewicht der Brüste macht das nicht besser.
Meine Frage lautet daher ob die Krankenkasse in meinem Fall eine Brustverkleinerung bezahlen würde?

Lg
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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SamR vom  26.0... Nr. anzeigen 26.06.2012  Telefonnummer

Ihre Frage ist leider pauschal nicht zu beantworten. Es sind tatsächlich immer Einzelentscheidungen der Kassen.

Wenn Sie einen Antrag zur Kostendeckung stellen, fügen Sie diesem einen Befundbericht eines Gynäkologen, eines Orthopäden und möglichst eines Plastischen Chirurgen bei.
Sofern Hautirritationen im Bereich der Brustumschlagfalte existieren, ist ein Attest eines Dermatologen auch hilfreich.

Viel Erfolg!

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo SamR,der geschilderte Befund ist sicher eine med.Indikation zur Reduktionsplastik.Möglicherweise könnte in Ihrem Fall ein Eingriff bereits mit dem 17.LJ (normalerweise nicht vor dem 18.LJ)erfolgen.Dieses müßte individuell beurteilt werden.
Vorgehen:1)Sie besorgen sich ein befürwortendes Attest,frauenärztlich und orthopädisch.
2)Sie sprechen mit diesen Attesten bei Ihrer Krankenkasse vor und lassen sich einen Termin beim "Medizinischen Dienst"vermitteln.Dabei wird entschieden ob der Eingriff generell medizinisch notwendig ist und ob er bereits mit dem 17.LJ durchgeführt werden sollte.

Mfg.Prof.Dr.Ralf Thomas Michel
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Vava  |  Visitor  |  Niedersachsen
  • 2 Antworten
Hallo ich bin 16 Jahre alt und habe probleme mit meiner großen Brüste...
Ich habe BH-Größe 95D und leide unter den gewicht...
Ich hab sehr oft Nackenverspannungen, Migräne oder normal kopfschmerzen und das geht bei mir sehr oft im Rücken...
wenn ich kein BH an habe, zieht es von mein Nacken und schulter durch das gewicht richtig runter und tut auch weh...
aber ich habe keine Ahnung, ob die Krankenkasse es übernehmen würde =(
Dr. med. Joachim Karl Grab  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Mannheim
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@Vava:

Erfahrungsgemäß sind die Krankenkassen bei so jungen Patientinnen sehr zurückhaltend mit einer Kostenübernahme.
Ihre BH-Größe lässt vermuten, dass Sie insgesamt übergewichtig sind. Wie groß und wie schwer sind Sie? Krankenkassen verweigern bei Übergewicht regelmäßig die Kostenübernahme.
Ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei einem Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie.
Ganz sicher kann man Ihre Beschwerden zunächst ohne Operation behandeln (Gewichtsnormalisierung, Physiotherapie, adäquate BH-Versorgung etc.) Nach Abschluss der Brustentwicklung kann gegebenen Falls unter geeigneten Voraussetzungen eine Operation durchgeführt werden, wenn sie noch erforderlich sein sollte.

Alles Gute und freundliche Grüße

Dr. Joachim Grab
Vava  |  Visitor  |  Niedersachsen
  • 2 Antworten
Hallo
Ich bin 16 jahre alt und bin 1,86m Groß
Ich habe Brustprobleme, weil die so schwer und groß sind
wenn ich kein BH anhab denn wird die haut von nacken und schulter bis zur brust runter gezogen und das tut auch weh.
Ich habe BH größe 95D und leide sehr oft an Verspannungskopfschmerzen, nackenschmerzen, rückenschmerzen, Kopfschmerzen bis starke Migräne.
Weiß jemand, ob die KK die Kosten übernehmen?
Lg Vava
Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Das hört sich für mich auf den ersten Eindruck so dar, dass Sie möglicherweise die Brustverkleinerung tatsächlich als Kassenleistung erhalten. Sprechen Sie uns ruhig an, dann können wir Sie auch gerne hier in Berlin persönlich beraten.

mit freundlichen Grüßen

Sinis

SINIS - PLASTISCHE CHIRURGIE BERLIN
www.sinis-plastische-chirurgie.de
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Vava,entsprechend Ihres Befundes müßte eine Reduktionsplastik bei Ihnen durchgeführt werden.Allerdings wartet man üblicherweise bis zum 18 Lebensjahr mit diesem Eingriff.In Ausnahmefällen ist sicher eine Reduktionsplastik auch in Ihrem Alter möglich,was mit einem Othopäden abgestimmt werden müßte.Zudem muß die Zustimmung Ihrer Eltern vorliegen.Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind muß eine Vorstellung beim Med.Dienst (über Ihre Krankenkasse)erfolgen.Dieser entscheidet dann unter Berücksichtigung der Gesamtsituation ob der Eingriff überhaupt als medizinisch indizierter Kasseneingriff durchgeführt werden kann und ob er ggf.vor dem 18.Lebensjahr notwendig ist.

Mfg.Prof.Dr.Ralf-Thomas Michel
Misaki  |  Visitor  |  Hessen
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Hallo.

ich leide an dem selben Problem und kann gut berichten.
Ich bin 21 jahre alt und habe Körbchengröße 75G wobei meine Rechte Brust mit 400g mehr als in der linken eine heftige belastung ist.
Vorallem da ich als Kind schon einen eine starke Skoliose hatte und einen Hohlrundrücken.
Ich habe auch den antrag gestellt auf eine reduktionsplastik doch vom Medizinischen Dienst wurde mir nur geschreiben das es psychiche Probleme wären und ich mir die schmerzen, das ständige Knacken der Wirbelsäule und im nacken, sowie die Blauen Flecke durch dne bügel an der Achsel nur einbilden würde. Zusammen mit meinem Orthopäden habe ich einen Widerspruch geschrieben und als antwort kam erneut eine ablehnung mit folgendem zitat: "es ist Wissenschaftlich nicht erwiesen das es einen Zusammenhang gibt von Größe der Oberweite und Rückenbeschwerden"
Soviel zu dem Thema!
Meine Beste Freundin hat allerdings die gleich op mit weniger beschwerden bezahlt bekommen, wofür ich mich natürlich sehr freue, doch trotz Rückenschule, krankengymnastik bla bla bekome ich sie nciht bezahlt und beim Schönheitschirurgen durfte ich mir anhören das es mich 8500 Euro kosten würde diese Op selbst zu bezahlen, dazu kommen noch Antibiotika die die Klinik nur als Rezept rausgeben kann und eventuelle Komplikationen die auftreten könnten. Nochdazu, da meine rechte brust auch 5 cm breiter ist als die linke, will er nach der Op nochmal Fett absaugen damit es gleicher wird.

Hier meine Frage: Will mich die Krankenkasse und der Medizinische dienst auf den Arm nehmen? Meine beste Freundin wurde gleich zweimal zum Medizinischen Dienst eingeladen zum untersuchen und selbst anschauen ob es stimmt was die Fachärzte schrieben (rheinland-Pfalz). Ich jedoch wurde nicht einmal eingeladen und muss mir anhören ich wäre Psychich Krank. Ich war eben nochmal beim Orthopäden und der sagt das ich bessere chancen hätte, da ich nun auch die Rückenschule absorbiert habe.
Und nochetwas.. Ich kämpfe mitlerweile seid 2 Jahren mit der Krankenkasse und falls ihr glück haben solltet und diese Operation bezahlt bekommt: HABT GEDULD! GEBT NIEMALS AUF. ich tu es nämlich auch nicht.
Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Ob die Behandlungskosten von der zustänidigen Krankenkasse übernommen werden, ist letztendlich immer eine Einzelfallentscheidung des Gutachters, der im Auftrag des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung den Fall prüft. Erwartungsgemäß bleibt es da nicht aus, dass manches Urteil aufgrund der unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe für den Antragsteller nicht nachvollziehbar ist. Für das Widerspruchsverfahren empfehle ich Ihnen, dass Sie sich nicht ausschließlich mit einem Attest Ihres Orthopäden an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wenden. Hilfreich wäre es beispielsweise, wenn Sie sich auch noch von einem Facharzt für Plastische Chirurgie, Gynäkologie und/oder Dermatologie die medizinische Indikation zur Duchführung einer Brustverkleinerung attestieren lassen würden.

Antwort an Dr. med. Dirk Wisser

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Sehr geehrter Herr Dr.Wisser,

wie sehr die Entscheidung der KK aber anscheinend auch von meinem Sachbearbeiter (der schon bei der Bitte um Zusendung des Antragsformulars sehr, sehr unfreundlich war) abhängt habe ich selbst erlebt. Obwohl ich die erforderlichen Atteste vom Orthopäden,Chirurgen, Hautarzt und Gynäkologen vorgelegt habe, wurde mir nicht einmal die Begutachtung durch den MDK gestattet sondern der Antrag abgelehnt und lediglich auf Maßnahmen zur Stärkung der Rückenmuskulatur verwiesen. Obwohl ich nachweislich in den letzen 20 Jahren sehr viel diesbezüglich getan habe und dies nun aus gesundheitlichen Gründen (habe Psoriasisarthritis und 2 Bandscheibenvorfälle))leider nicht mehr so umfang- und erfolgreich möglich
ist, bereiten mir die großen Brüste nun immer mehr Probleme. Ich muss aber noch dazu sagen, dass alle sportlichen und Rückenmuskulatur stärkenden Aktivitäten mich niemals von den Schmerzen befreien konnten.
Auch dies ist der KK bekannt. Ich war entsetzt über die Ablehnung und habe nun über einen Fachanwalt für Medizinrecht Widerspruch eingelegt.
Ich hoffe so sehr dass ich ein Chance habe.
Eine Frage bitte noch: Trifft denn die Entscheidung schon der Sachbearbeiter der KK ? Ich dachte, es wird in jedem Fall ein Gutachter hinzu gezogen. Hat man da in meinem Fall korrekt gehandelt oder habe ich ein Recht auf Vorstellung beim MDK ? Und ist der Gutachter neutral oder entscheidet er im Sinne der KK?
Sorry, das waren jetzt mehr als eine Frage.
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Viele Grüße
tanja52

Antwort an tanja52

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Ihr Sachbearbeiter ist prinzipiell nicht befugt, eine eigenmächtige Bewertung der von Ihnen eingereichten Unterlagen vorzunehmen. Entgegen Ihrer Vermutungen gehe ich aber davon aus, dass die schriftliche Ablehnung, welche Sie von Ihrer Krankenkasse erhalten haben, in Anlehnung an ein Sozialmedizinisches Gutachten verfasst worden ist, welches zuvor von einem ärztlichen Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung erstellt wurde. Um dieser Frage nachzugehen, können Sie bei Ihrer Krankenkasse um Einsicht in dieses Dokument anfragen. Anhand dieser Informationen könnten Sie dann auch nebenbei erfahren, mit welchen Argumenten eine Übernahme der Behandlungskosten abgelehnt wurde. Für das von Ihnen angestrebte Widerspruchsverfahren könnten diese Informationen unter Umständen recht hilfreich sein.

Antwort an Dr. med. Dirk Wisser

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Sehr geehrter Herr Dr.Wisser,

vielen Dank für diese Hinweis. So wie das Ablehnungsschreiben verfasst war, musste ich davon ausgehen, dass die Entscheidung allein der Sachbearbeiter getroffen hatte.
Werde mich gleich erstmal mit meinem Anwalt (auch er war entsetzt über diesen Brief) in Verbindung setzen der meine Unterlagen von der KK angefordert hatte. Eventuell ist dann das schon dabei. Wenn nicht, werde ich auf jeden Fall die KK kontaktieren.
Auf jeden Fall will ich mich da durch kämpfen.

Antwort an tanja52

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Wenn tatsächlich eine medizinische Indikation vorliegt, dann werden Sie auch mit einer gewissen Hartnäckigkeit und kompetenter Unterstützung eine Übernahme der Behandlungskosten erwirken. Lassen Sie sich nicht entmutigen.

Antwort an Dr. med. Dirk Wisser

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Danke schön, ich werde auf jeden Fall weiter kämpfen und melde mich zu weiteren Schritten in diesem Forum, vielleicht kann ich anderen Frauen damit auch ein bischen helfen oder Mut machen. Und sollte die Krankenkasse in letzter Instanz meinen Antrag ablehnen, werde ich die OP selbst bezahlen, so fest steht mein Entschluß.Aber noch habe ich ein wenig Hoffnung auf Erfolg.
MUDr. Josef Hrbatý  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Karlsbad
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Hallo Misaki
ja, ich habe auch in Tschechien mehrere Patientinen mit gleichem Problem operiert. In Klinik Laurea, in Brunn, diese Klinik existiert nicht mehr, aber das ist kein Problem. Der Preis: Jetzt alles kostet zusammen: Operation cca: 1400 EURO, Hospit. 5Tage 550EURO, Unterwasche 100 EURO, 4-5 St lange Operation 600 EURO - um 2650 EURO, nicht mehr als cca 2900 EURO.(in Fall es wird notwendig Bluttransfusion, Labor usw.)

Die Op ist moglich in Brunn machen lassen oder auch in der Stadt in der Nahe von Brunn, nicht mehr als 60Km, aber nur in "Notfall".

Es ist moglich bei uns die Op machen lassen, alles Sie mussen aber bezahlen und dann in BRD bezahlen lassen von Krankenkasse.
Hoffentlich Sie haben Alles gut verstanden.
grusse aus Brunn
MUDr. Josef Hrbatý,
tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Hallo Misaki,

wollte Dir nur mitteilen, dass meine KK genau denselben Satz geschrieben hat : "es ist wissenschaftlich nicht erwiesen das es einen Zusammenhang gibt zwischen Größe der Oberweite und Rückenbeschwerden". Ich glaube das ist bei denen ein fester Textbaustein. Kann ja sein, dass das wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Wie wäre es denn, wenn man hier mal eine Studie machen würde, ich stelle mich sofort zur Verfüfung.

Antwort an tanja52

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Es existieren schon wissenschaftliche Untersuchungen, in denen eine Reduktion von Rückenbeschwerden im Anschluss an eine operative Brustverkleinerung beschrieben wird. Bisher finden diese Publikationen aber anscheinend noch keine generelle Berücksichtigung bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung.

Antwort an Dr. med. Dirk Wisser

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Also das hat die Krankenkassen dann mal ganz bewußt unterschlagen, gut zu wissen. Konnte ich mir eigentlich auch gar nicht vorstellen, dass es darüber noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen gibt.
Mein Anwalt hat mir auch erfahrungsgemäß bestätigt, dass die Kassen die Patienten zum Teil ganz bewußt falsch informieren oder einschüchtern.
Danke für alle Ihre Informationen.

Antwort an tanja52

Dr. med. Joachim Karl Grab  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Mannheim
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@tanja52

Ein ausführliches Literaturverzeichnis (49 Literaturstellen!) finden Sie in dem Artikel "Indikationen zur Reduktionsplastik aus plastisch-chirurgischer Sicht" von Rolf Rüdiger Olbrisch in "Plastische Chirurgie" 1/2005.

Viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Joachim Grab

Antwort an Dr. med. Joachim Karl Grab

tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Auch an Sie, sehr geehrter Herr Dr.Grab, ein großes Danke für diesen sehr hilfreichen Hinweis.

Viele Grüße
tanja52
Dr. med. Sixtus Allert  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hameln, Hannover
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Hallo, die Kassen wollen Sie nicht bewußt auf den Arm nehmen, sondern Kosten sparen. Ihre Geschichte ist uns leider von vielen Patientinnen bekannt, deren Kostenübernahme wir im Sinne der Patientinnen erreicht haben. Der MdK widerspricht sich auch immer wieder selber innerhalb seiner Gutachten (denn der eine entscheidet völlig anders als der andere). Grundsätzlich sollten Sie von einem Plastischen Chirurgen untersucht, vermessen und beraten werden. Dieser wird dann, wenn das für notwendig erachtet wird, einen Kostenübernahmeantrag für Ihre Kasse verfassen. Damit ist die medizinische Indikation begründet. Dazu sollten Sie alles an Attesten beifügen, die sich mit den Folgen der schweren Brust befassen. Wenn Sie zum MdK geladen werden, bestehen Sie auf die Untersuchung eines Facharztes. Auf die Möglichkeit eines Widerspruches müssen Sie seitens der Kassen hingeweisen werden.
Beste Grüße
Dr. Sixtus Allert
Silky Terrier  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
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Hallo,

ich bin eine 46 - jährige fitte, sportliche Rollifahrerin (seit '89 komplette Querschnittlähmung)und hatte schon seit der Pupertät eine große Brust(re. Brust allerdings größer als li.).
Seit 2003 ist meine Körbchengrösse von 75 C auf 75 F angewachsen, bei gleichbleibendem Gewicht, ich bin 1,63 m groß und wiege ca. 50 - 55 kg.

In den vergangenen Jahren nahmen die körperlichen Beschwerden immer mehr zu, das heißt, die Brüste hängen immer mehr, was natürlich auch nicht gerade sehr schön aussieht. Außerdem schwitze ich im Sommer, vor allem beim Handbikefahren stark unter den Brüsten, was zur Folge hat, dass alles total wund wird und brennt.
Trotz meiner sportlichen Aktivitäten leide ich an Rückenschmerzen, Verspannungen und Migräne. Der BH zieht sich hinten immer mehr hoch, weil vorne alles unbedingt nach unten möchte....ja, meinen Humor habe ich trotzdem behalten, aber mittlerweile drücken selbst meine breiten BH - Träger irgendwie so extrem, dass ich oft Schmerzen vom Schulterbereich bis in die Finger verspüre, was auch mit Taubheitsgefühl und Kribbeln einhergeht.
Was mir in der letzten Zeit aber auffällt, dass sich trotz Tragen eines hochwertigen, nicht günstigen BH's, meine Brust beim Rollifahren so bewegt, dass es a) sehr lästig ist und b) auch weh tut.
Irgendwie kommt es mir so vor, dass seitdem das Brustgewebe noch schlaffer geworden ist, auch die Beschwerden im Schulter- Nackenbereich zugenommen haben.

Ob ich wohl in meinem etwas besonderen Fall mit der Kostenübernahme einer Brustverkleinerung- und Bruststraffung rechnen kann?
Ich wage es zu bezweifeln, nachdem ich in den anderen Beiträgen gelesen habe, was das Gewicht und die Größe der Brüste betrifft, damit die Kassen zustimmen.
Bei meiner Gynäkologin habe ich trotzdem schon mal vorgefühlt und erwarte am Mittwoch ihrem Rückruf....
tanja52  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
  • 21 Antworten
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Hallo liebe Silky,

ich wünsche Dir so sehr dass die Krankenkasse bei Dir die Kosten übernimmt. Wie sehr die Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich quälen kann ich nur bestätigen, bis hin zu den Fingerspitzen mit dem Kribbeln. Da nützen auch die BH`s mit den Komfortträgern nicht viel. Und wenn die Krankenkasse ganz frech behauptet, es gäbe keine Zusammenhang zwischen der Größe der Brust und den vielfältigen Beschwerden, dann ist das glatt gelogen. Herr Dr.Grab hat in seiner Antwort auf die Quellen verwiesen, das müsste man der Kasse wirklich mal hinschicken.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.

Herzliche Grüße
tanja

Antwort an tanja52

Silky Terrier  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Hallo Tanja,

lieben Dank für deine Antwort und für's "Daumendrücken".

Dieses ganze Procedere, welches du mittlerweile hinter dir hast, steht mir wohl noch bevor, aber da ich hier im Forum von 3 Ärzten bestärkt wurde, diesen Schritt zu wagen und auch meine Gynäkologin recht zuversichtlich ist, gehe ich das Ganze jetzt recht positiv an.

Ich wünsche dir bei deinem Kampf mit der KK ebenfalls viel Glück und Erfolg!

Viele Grüsse

S. Fuchs
Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
  • 769 Antworten
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Gerade in Ihrem besonderen Fall sollte die Kasse positiv reagieren, da Sie ein weiteres Problem durch Ihre Querschnittslähmung haben. Wenden Sie sich an einen Facharzt für Plastische Chirurgie, der den Befund fotodokumentiert und dann an die Kasse ein Attest adressiert. Ich drücke Ihnen die Daumen.

Mit freundlichen Grüßen
Sinis

SINIS - PLASTISCHE CHIRURGIE BERLIN

Antwort an Prof. Dr. med. Nektarios Sinis

Silky Terrier  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Vielen Dank für ihre Antwort und für's "Daumendrücken" und da ich ja kommende Woche einen Termin in der Plastischen Chirurgie bekommen habe, hoffe ich jetzt einfach mal das Beste.

Mit freundlichen Grüssen

S.Fuchs
Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Da eine Übernahme der Behandlungskosten anhand des von Ihnen geschilderten Befundes nicht unmöglich erscheint, sollten Sie nicht gleich die Hoffnung aufgeben und sich bei einem fachkundigen Arzt informieren. Er wird Sie ggf. bei der Beantragung unterstützen.

Antwort an Dr. med. Dirk Wisser

Silky Terrier  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Auch ihnen vielen Dank, für die aufmunternten Worte Herr Dr. med. Wisser und ich werde die Sache jetzt in Angriff nehmen!

Mit freundlichen Grüssen

S. Fuchs
Dr. med. Friedrich-W. von Hesler  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hannover
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Hallo Frau Terrier,
sie baten um Informationen über eine Brustverkleinerungs-Bruststraffungsoperation. Diese Operation führen wir seit vielen Jahren mit bestem Erfolg durch, zu einem Preis von 6.000,- Euro incl. Spezial BH, Krankenhauskosten, Anästhesie und Vor und Nachuntersuchungen in unserer Tagesklinik. Für eine evtl. Kostenübernahme der Krankenkasse brauchen Sie Bestätigungen der medizinischen Indikation vom Orthopäden und wie Sie schon angefragt haben vom behandelnden Gynäkologen. Wir können Ihnen dann abschließend ein Kostenübernahme-Voranschlag für Ihre KK zum einreichen schreiben. Rufen Sie uns an!

Antwort an Dr. med. Friedrich-W. von Hesler

Silky Terrier  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Hallo Herr Dr.med. von Hessler,

vielen Dank für die Info!
Auf ihr Angebot wäre ich sehr gerne zurückgekommen, aber Hannover ist ja doch eine ganz schöne Ecke von Stuttgart entfernt und so ist es wohl sinnvoller, mich hier in der Nähe nach entsprechenden Kliniken um zusehen.

Bei mir hat sich mittlerweile auch etwas getan, ich habe für kommende Woche einen Untersuchungs - und Beratungs Termin in der Plastischen Chirurgie in Stuttgart.
Leo  |  Visitor
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Hallo,
ich bin 14 Jahre alt 1,65 m groß und wiege 58 kilo. Meine Burst ist innerhalb eines Jahres von 70C auf 70F gewachsen. Ich habe manchmal Nackenschmerzen jedoch nie Kopfschmerzen, meine Brüste hengen jedoch nicht aber ich leide unter ihnen ich finde sie unbeschreiblich hässlich. Meine Freundinnen beneiden mich aber sie wissen nicht wie schlecht es mir mit ihnen geht. Ich möchte mir die Brüste verkleinern lassen, ich weiß das ich noch zu jung bin aber ich wollte fragen mit welchem alter das möglich wäre und ob dies die KK übernehmen würde.
LG Leo
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Leo und Nicole vom  13.0... Nr. anzeigen 13.08.2012  Telefonnummer

Ich schließe mich Herrn Prof. Sinis Meinung an.
Von Seiten der Krankenkassen ist es immer wieder eine Einzelentscheidung. Es lohnt sich, hier hartnäckig zu bleiben - auch wenn der Prozess z.T. sehr langwierig ist.

Good luck und alles Gute aus Frankfurt.

Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Leo,eine Brustverkleinerung(Reduktionsplastik) führen wir in der Ästhetischen Chirurgie in der Regel erst mit 18 Jahren durch,es sei denn,es besteht ein extremer Leidensdruck,was über einen Psychologen abzuklären wäre.Das Problem besteht allerdings darin,daß normalerweise ein Mensch mit 14 Jahren noch nicht ausgewachsen ist und sich weitere wachstumsbedingte Veränderungen der Körpersilhouette einstellen können.
Sollte über die Krankenkasse ein Eingriff auch vor dem 18 Lebensjahr übernommen werden,so muß dies über den Medizinischen Dienst laufen.Ein entsprechender Vorstellungstermin ist dann notwendig.
Mfg
Prof.Dr.Ralf Thomas Michel
Nicole89  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
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Hallo zusammen Ich schließe mich mal an und habe auch ein paar Fragen ich bin gerade mittendrin zu den Ärzten zu gehen für die Schreiben an die Krankenkasse,habe nächste Woche einen Termin für einen Kostenvoranschlag in einer Klinik.
Zu meiner Person ich bin 23 jahre alt und 165 cm groß und wieger 71 kg habe in den vergangenen jahren 23 kg abgenommen.leider sehr unter schmerzen was meine ärzte auch bestätigen und mir schriftlich für die KK geben.achso meine BH Größe ist 80F,nach wie vor trotz Gewichtsreduktion.
meine Frage wie würden Sie meine Chancen ein schätzen?
mit einem lieben Dank im vorraus
Nicole89
Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Bei einem geschätzten Volumen von mindestens 500 g, die pro Seiten entfernt werden, das müssten Sie laut Ihrer Beschreibung haben, sind Ihre Chancen realistisch, hier eine Kostenzusage durch die Kasse zu erwirken. Sollte hier initial eine Ablehnung kommen, lohnt es sich dies nochmals prüfen zu lassen. Ein Attest von einem Facharzt für Plastische Chirurgie kann hier hilfreich sein.
Viel Glück,
Nektarios Sinis

SINIS - PLASTISCHE CHIRURGIE BERLIN

MUDr. Josef Hrbatý  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Karlsbad
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Hallo,
Ich bin dr.Hrbaty aus Brunn, Tschech.Rep., Ich habe uber 25Jahre Erfahrungen in plast.chir.. Diese Brustverkleinerung ist eine standarte Op, kostet um cca1800EURO komplett. Kontakt sie konnen in internet finden, ich arbeite in ehemal.Klinik Laurea in Brunn, kontakt ist jetzt moglich Lekarsky dum Laurea, Brunn - telefon Nummer, dann wir konnen zusammen Alles diskutieren.
grusse aus Brunn
MUDr.J.Hrbaty
Andrea  |  Visitor  |  Mecklenburg-Vorpommern
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Hallo zusammen, ich denke schon länger über eine Brustverkleinerung nach, da meine körperlichen Beschwerden ständig zunehmen. Ich habe so ziemlich die gleichen Probleme wie alle hier und möchte das natürlich ändern. Ich trage zur Zeit BH`s in Größe 80 F-G, bin 1.70 groß und 74 kg schwer. Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen, täglich Kopfschmerzen, mehrmals die Woche Migräne, Schmerzen der Halswirbel u.v.m. Sehr schlimm wird es ca. eine Woche bevor meine Regel einsetzt, da habe ich das Gefühl der Busen platzt gleich. Berührungen ausgeschlossen. Klamotten in normaler Größe? Nein! Wie stehen bei mir die Chancen das die KK die Kosten übernimmt? Danke für die Ratschläge! Andrea
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Andrea vom  23.0... Nr. anzeigen 23.08.2012  Telefonnummer 21:31h

Da es immer ein Einzelentscheidung von Seiten der Krankenkasse ist, ob eine Kosteübernahme erteilt wird oder nicht, kann man Ihnen nicht wirklich eine Prognose erstellen.
Legen Sie Ihrer Krankenkasse einen Befundbericht Ihres Gynäkologen, Plastischen Chirurgen, Orthopäden und ggf. Dermatologen vor.

Viel Erfolg,

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Andrea vom  23.0... Nr. anzeigen 23.08.2012  Telefonnummer 21:31h

Da es immer ein Einzelentscheidung von Seiten der Krankenkasse ist, ob eine Kosteübernahme erteilt wird oder nicht, kann man Ihnen nicht wirklich eine Prognose erstellen.
Legen Sie Ihrer Krankenkasse einen Befundbericht Ihres Gynäkologen, Plastischen Chirurgen, Orthopäden und ggf. Dermatologen vor.

Viel Erfolg,
Sonnie  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 1 Antworten
Hallo, ich bin 41 Jahre, 162 cm groß, wiege 54 kg und trage BH-Größe 70 E/F (je nach dem).Vor 7 Jahren habe mich wegen meiner Skoliose operieren lassen - bin von TH8 bis L3 versteift. Ich leide tierisch unter ständigen Nacken- und Kopfschmerzen - bekomme diese mit KG, manueller Therapie, Osteopathie, Schmerzmittel, ...(habe so gut wie alles schon ausprobiert) nicht in den Griff.
Wie würden Sie meine Chancen zur Übernahme einschätzen?

Silky Terrier  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 6 Antworten
Hallo Sonnie,

in deinem speziellen Fall würde ich zuerst einen Orthopäden oder Gynäkologen zu Rate ziehen, der dich dann zu einem Plastischen Chirurgen überweist, welcher dir wiederum ein Gutachten zur Vorlage bei deiner KK ausstellt.

Ich selbst bin Rollifahrerin (Querschnittlähmung) und leide schon seit Jahren an diversen Beschwerden durch meine großen Brüste, deshalb empfahl mir meine Gynäkologin, mich in der Abteilung für Plastische Chirurgie im Marienhospital in Stgt. vorzustellen.
Dort bekam ich auch sehr schnell einen Termin zu einem Beratungsgespräch, allerdings wurde eine Überweisung vom Orthopäden verlangt.
Nach kurzer Wartezeit verlief das Gespräch außerordentlich angenehm.
Ich wurde sehr gut beraten und bekam Antworten auf all meine Fragen.
Danach fand die Untersuchung statt, wobei der Arzt sehr zuversichtlich war, dass die KK die Kosten für eine Brustverkleinerung + Straffung übernehmen würde.
Anschließend wurden noch Bilder im klinikeigenen Fotostudio gemacht.

Gestern bekam ich das Attest zugeschickt und leitete es sofort an meine KK weiter und bin nun gespannt, wie entschieden wird.
Eventuell muss ich noch zur Untersuchung beim Medizinischen Dienst vorstellig werden.

Nur den Mut nicht verlieren, Sonnie, ich drück' dir vorab schon mal die Daumen!

Liebe Grüsse, Siegi

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Sonnie vom  23.0... Nr. anzeigen 23.08.2012  Telefonnummer 21:34h

Da es immer ein Einzelentscheidung von Seiten der Krankenkasse ist, ob eine Kosteübernahme erteilt wird oder nicht, kann man Ihnen nicht wirklich eine Prognose erstellen.

Legen Sie Ihrer Krankenkasse einen Befundbericht Ihres Gynäkologen, Plastischen Chirurgen, Orthopäden und ggf. Dermatologen vor.

Im Bericht des Gynäkologen und Plastischen Chirurgen sollte u.a. vermerkt sein, dass pro Seite mindestens 500g Gewebe entfernt werden.

Viel Erfolg!
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
  • 7345 Antworten
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Sonnie vom  23.0... Nr. anzeigen 23.08.2012  Telefonnummer 21:34h

Da es immer eine Einzelentscheidung von Seiten der Krankenkasse ist, ob eine Kosteübernahme erteilt wird oder nicht, kann man Ihnen nicht wirklich eine Prognose erstellen.

Legen Sie Ihrer Krankenkasse einen Befundbericht Ihres Gynäkologen, Plastischen Chirurgen, Orthopäden und ggf. Dermatologen vor.

Im Bericht des Gynäkologen und Plastischen Chirurgen sollte u.a. vermerkt sein, dass pro Seite mindestens 500g Gewebe entfernt werden.

Viel Erfolg!
Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Hallo,
als ich deine Zeilen hier las, fand ich mich stellenweise selber wieder. Viele Angaben treffen auch auf mich zu, Rundrücken, Rückenbeschwerden usw. Ich bin 46 Jahre, hab nun auch mal wieder mein Gewicht reduziert und trage trotzdem Körbchengröße H. Vor drei Monaten bin ich zu einer Plastischen Chirurgin gefahren und habe mich beraten lassen. Sie gab mir ein Formular mit, auf dem das geplante zu entfernende Gewicht von 1000 g pro Seite stand und ich reichte es zusammen mit einem Gutachten jeweils von meiner Frauenärztin und meiner Orthopädin ein. Dort wurden mir chronische Verspannungen infolge der großen Brust und Deformierungen der HWS und der WS attestiert. Eine Besserung durch jahrelange physiotherapeutische Maßnahmen sei nicht zu erwarten. Ich habe lange auf eine Reaktion meiner KK gewartet bis dann die Einladung zum MDK kam. Dort traf ich auf eine Frau, die mir allgemeine Fragen stellte, Familie, Privatleben, Lebensweise usw. Ich wurde vermessen und gewogen. Ich habe ihr sachlich ohne Übertreibungen geschildert, wie es mir geht. Auch das ich keine Entzündungen oder Dellen in der Schulter zb. habe, was aber auf fast übertriebene Pflege zurückzuführen ist und ich zu hause fast nur ohne Bh rumlaufe. Sie gab mir zu dem Zeitpunkt noch keinen Hinweis in welche Richtung ihre Entscheidung gehen würde. Warnte mich jedoch vor Risiken und im Falle einer OP, dass ich mir vorher gründlich einen erfahrenen Chirurgen suchen soll. Das ließ ja schon fast auf eine Zustimmung schließen, warum sonst sollte sie mich darauf hinweisen, wenn sie im Stillen schon die Ablehnung geschrieben hat. Also habe ich nochmal drei Wochen gewartet und nach 25 Tagen Warten habe ich (Juchuh)die Zusage auf Übernahme der Kosten erhalten. Ich war fast am Heulen, weil ich endlich ein Ende dieses Leidensweges sehe. Und nach so vielen negativen Berichten in den Foren, die über eine Absage berichteten trotz med. Indikation, wo mich schon der Mut verlassen hatte.. um so erfreuter bin ich, dass ich doch mal Glück im Leben habe und etwas so schnell und problemlos eigentlich abgelaufen ist. Nun nehme ich es in Angriff und rufe Montag bei der Chirurgin an um einen Termin zu vereinbaren. Drückt mir die Daumen, dass alles gut verläuft und ich wünsche allen anderen, die noch nicht so weit sind, dass sie das gleiche Glück haben wie ich gerade.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Apfelsinchen vom  27.1... Nr. anzeigen 27.10.2012  Telefonnummer

Fantastisch! Endlich mal auch ein positiver Erfahrungsbericht.
Ihnen alles Gute für den Eingriff und Ihr "neues Leben" ohne diese Last!

Herzlichst,

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.praxis-edelmann.de/all

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Dankeschön. Ich kann es kaum noch erwarten, aber nun hab ich soviele Jahre diese Last geschleppt, kommt es auf ein paar Wochen nun auch nicht mehr an. Ich freu mich einfach nur, dass ich scheinbar zu den seltenen Ausnahmen gehöre, die keine Probleme mit der Kostenübernahme hatten.

Antwort an Apfelsinchen

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Apfelsinchen vom  29.1... Nr. anzeigen 29.10.2012  Telefonnummer 11:20h

Zu recht freuen Sie sich!
Sie haben recht: ein paar Wochen des Wartens vergehen schnell.

Nochmals alles Gute!
klebea  |  Visitor
  • 1 Antworten
Hallo, ich habe einen Antrag auf Kostenübernahme für Mammareduktion bei der Barmer Krankenkasse gestellt. Diese wurde vom medizienischen Dienst ohne persönlich Vorstellung mit der Begründung abgelehnt, dass keine Gigantomastie besteht und es wurde auf das Tragen von gepolsterten BH`s und konservative Therapien der orthopädischen Beschwerden verwiesen. Ich trage Körbchengröße 80 I bei 178cm Größe und 86 kg Gewicht. Laut plast. Chirurgen würde auf der linken Seite um 750 g und der rechten um 350 g reduziert werden, was eine stark ausgeprägte Assymetrie erahnen läßt. Ich habe jetzt folgendes Widerspruchsschreiben verfasst und hätte gern eure Meinung dazu. Soll ich noch auf die Assymetrie eingehen? Der Chirurg meinte, dass sei nur bei jungen Frauen bis 20 Jahre ein Grund zur Kostenübernahme.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich der Ablehnung meines Antrages auf Mamma Reduktionsplastik vom 29.10.2012.

Ein Gutachten vom Chirurgen Dr. Kampmann, von meinem Orthopäden Dr. Lüke und die entsprechenden Fotos haben Sie bereits erhalten. Diesem Schreiben liegen eine erneute Fachärztliche Bescheinigung von meinem Orthopäden Dr. Lüke, ein ärztliches Attest meiner Frauenärztin Dr. Halbfas sowie meine Rehabilitationsunterlagen bei.

Wie Sie den diversen Fachärztlichen Schreiben entnehmen können, leide ich unter Intertriginalekzembildungen in den Brustumschlagsfalten, schmerzhaften BHSchnürfurchen im Schulterbereich und gewichts- beziehungsweise haltungsbedingten Wirbelsäulenschäden.

Starke Nacken-, Schulter- und Armschmerzen rufen bei mir starke und häufige Spannungskopfschmerzen hervor und führen weiterhin zu Einschränkungen meiner Schlafpositionen. Hyperkyphose und Hyperlordose wurden vom Orthopäden bescheinigt.

Weiterhin fühle ich mich bei der Beschaffung von passender Kleidung sehr beeinträchtigt, sowohl bei den selbstverständlich von mir getragenen EntlastungsBH`s in etsprechender Größe (80 I) zu stolzen Preisen, als auch bei passenden Oberteilen.

Auch bei meinen sportlichen Aktivitäten bin ich sehr eingeschränkt. Um eine Gewichtsreduktion zu erreichen gehe ich regelmäßig schwimmen und zum Nordic Walking. Anderen Aktivitäten, z. Bsp. Joggen, kann ich nicht ausüben, da die Schmerzen im Schultergürtel- und Nackenbereich zu stark sind. Desweiteren habe ich dann auch starke Schmerzen am Brustansatz.

Anhand meiner Unterlagen können Sie sehen, dass ich im letzten Jahr zur einer Rehabilitationsmaßnahme war. Im Anschluß schaffte ich es mein Gewicht um 14,5 kg zu reduzieren, was leider keine Verkleinerung meiner Brust nach sich zog.

Während meines Rehabilitationsaufenthaltes war es mir möglich an diversen Kursen (Nordic Walking, Fit in den Tag, Wirbelsäulengymastik, Wassergymnystik, Rückenschule, Massage) teilzunehmen. Die erlernten Übungen führe ich täglich durch, leider bisher ohne Erfolg einer Besserung. Zudem erhalte ich Wellnessmassagen zur Entspannung.

Wie Sie sehen, bin ich wirklich sehr bemüht alles dafür zu tun, um meine Schmerzen mindern zu können, leider ohne Besserung. Deshalb bestehe ich auf eine persönliche Vorstellung beim medizinischen Dienst der Krankenkassen.


Mit der Bitte mir dies zu ermöglichen und freundlichen Grüßen"

Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Hallo,
der Widerspruch ist gut geschrieben, allerdings würde ich selber den Aspekt des Kaufs von BHs und Kleidung ausklammern, auch die Kosten dafür sind für die KK kein Grund, einer Verkleinerung zuzustimmen. Das geht sonst zu sehr in Richtung Schönheits-OP und das sollte es ja in keinem Fall. Ich würde ansonsten auch bitten, dass sie dir einen Termin beim MdK ermöglichen, damit sie sich selbst ein Bild machen können, da ja auch Fotos manchmal falsche Eindrücke vermitteln. So würde ich das eher formulieren. Dieser Fordern kommt wahrscheinlich eher nicht so gut an, wenn die dann "vergnatzen" hast du keine Chance. Im Endeffekt sitzen sie leider am längeren Hebel und da kommst du wirklich nur mit Freundlichkeit weiter. Was ich nicht verstehe, ist die Aussage, dass die Asymmetrie der Brüste keine Indikation mehr darstellen sollen. Das kann nicht stimmen, ausser ich habe bisher nur falsche Berichte gelesen, was ich aber nicht glaube. Also das spielt auf jeden Fall mit eine Rolle, das ist nicht nur ein optischer Aspekt sondern da ist es auch wirklich ein Problem, passende BHs zu finden, die zwei so unterschiedlich große Brüste fassen. Wichtig war bei mir auch, dass es in den Befunden stand, dass alle bisherigen Maßnahmen, wie Rückenschule, Massagen usw. keine dauerhafte Besserung verschafft haben und die Ursache dafür die großen Brüste sind und der negative Verlauf des Krankheitsbildes sich nicht aufhalten lässt, wenn diese OP nicht vorgenommen wird. Ich habe keine Probleme mit der KK und dem MdK gehabt, bei Cup-Größe H/I. Also ich würde denken, wenn du es bis zum MdK dann geschafft hast, hast du gute Chancen. Bleib sachlich, übertreibe nichts und wenn du angibst auch am Gewicht bereits zu arbeiten, ist das auch ein Pluspunkt. Ich drücke dir die Daumen, dass du auch das OK bekommst. LG
FroehlicheBlume  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 8 Antworten
Hallo zusammen,
auch ich brauch noch einmal einen Rat...

Ich bin 24, 1,60m groß, wiege 48 kg und habe die BH-Größe 65-70 G-H (je nach Ausführung). Im vergangenen Sommer hab ich einen Antrag bei meiner Krankenkasse auf eine operative Mammareduktion gestellt, der abgelehnt wurde. Zu dem Zeitpunkt lagen eine orthopädisches Gutachten, ein Gutachten der plastischen Chrirurgin und die Empfehlung meiner Gynäkologin vor. Der MDK argumentierte damit, dass ich das Gewicht einer definierten Gigantomastie nicht haben würde und lehnte den Antrag so ab.
Ist das wirklich das einzige Kriterium, nachdem man dort entscheidet? Allein durch meine doch eher "zierliche" Körperstatur wirkt das Gewicht meiner Brüste deutlich mehr aus, als wenn ich 20cm breiter wäre und entsprechend größer. Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen.
Zudem muss ich sagen, dass ich Krankenschwester auf einer Intensivstation bin. Nicht nur die körperliche Arbeit ist durchaus schwerwiegend, sondern leider habe ich durch den Schichtdienst und den "verschobenen" Biorthythmus kontinuierlich starke Brustschmerzen, die mich dazu zwingen kontinuierlich Hormone zu nehmen. Ohne diese Medikamente sind die Schmerzen zu stark. Seit Jahren bin ich in orthopädischer Behandlung aufrgund einer thorakolumbalen Skoliose und immer wiederkehrenden Rückenschmerzen. Auch der Orthopäde hat mir zur der Op dringend geraten.
Ich leide persönlich sehr unter der Größe der Brüste. Die Krankenkasse meinte, dass ich mit einem psychiatrischen Gutachten bessere Chancen hätte. Aber leider weiß ich, dass die Diagnose "Depression" in der Nebendiagnoseliste nicht mehr verschwinden wird und Berufsunfähigkeitsversicherung etc. eher "einen Bogen um mich machen werden". Daher will ich diesen Besuch vermeiden.
Ich hab Physio und Akupunktur hinter mir.
Die plastische Chirurgin hat die Kosten der Op auf etwa 6000 €uro geschätzt. Mittlerweile wäre ich sogar bereit die Hälfte selbst zu übernehmen. Im Januar hab ich wieder einen neuen Termin bei meiner Gynäkologin und will einen neuen Antrag stellen.
Stehen die Chancen bei meinen Werten denn wirklich so schlecht? Ich lese hier immer wieder von einer Kostenübernahme bei ähnlichen Fällen....

Vielen Dank
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kassel
  • 782 Antworten
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Hallo, haben Sie einen Widerspruch eingereicht? Waren Sie zur Untersuchung beim MDK?
Und eigentlich gelten nur körperliche nicht psychische Beschwerden, ich wurde das nicht mit einem psychologischem GA ergänzen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. E.M. Noah

Antwort an Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

FroehlicheBlume  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 8 Antworten
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ja ich war mein MDK. Die haben die Brüste "gewogen" und aufgrund dessen abgelehnt. Die Widerspruchsfrist habe ich leider verpasst, da ich mir noch ein neue orthopädisches Gutachten einholen wollte. Deshalb stelle ich nun einen erneuten Antrag.
Sarah  |  Visitor  |  Niedersachsen
  • 1 Antworten
Hallo..

Habe eine Tochter von sechs Jahren seid dem ist meine Brust nicht mehr schön.Habe nun auch noch 15 Kilo abgenommen..Bin 1,65 groß und wiege 75 Kilo..Möchte nun eine Brust Staraffung ...habe eine bh größe von 100 E...Ich habe auch schmerzen im Rücken und Schultern..Da ich Frisörin bin ahbe ich sehr mit schmerzen zu kämpfen..Nun zu meiner Frage..HAbe ich changen das meine KK es übernimmt..
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Sarah vom  13.1... Nr. anzeigen 13.12.2012  Telefonnummer 22:47h

Laut Ihren Angaben stehen die Chancen eher schlecht, Sarah, eine Straffungsoperation von Ihrer Krankenkasse genehmigt zu bekommen.
Man wird keine medizinische Indikation erkennen können.
Es gilt jedoch immer: Fragen kostet nichts.
Sprechen Sie mit den notwendigen Befundberichten Ihres Gynäkologen und oder Plastischen Chirurgen, Orthopäden und ggf. Dermatologen bei Ihrer Krankenkasse vor.

Viel Erfolg und beste Grüße aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Sarah,entsprechend der geschilderten Situation müßten gute Voraussetzungen für eine kassengenemigte Reduktionsplastik bestehen.Empfohlenes Vorgehen: Atteste jeweils von Gynäkologin/Gynäkologen und Orthopäden einholen.Über die Krankenkasse einen Termin beim Med.Dienst beantragen.Dabei wird entschieden ob es sich um eine medizinisch begründete Operation handelt (nur dann wird die Krankenkasse die Kosten übernehmen).
Viel Glück!
Prof.Dr.Ralf-Thomas Michel
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Wenn Sie eine zuverlässige Einschätzung Ihrer Chancen wünschen, sollten Sie sich bei einem Facharzt für Plastische Chirurgie vorstellen. Anhand Ihrer Angaben lassen sich allenfalls vage Vermutungen anstellen, welche Ihre Frage nicht abschließend beantworten.
Tonina  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 1 Antworten
Hallo, ich wollte wissen, ob ich Chancen auf eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse hätte.
Ich bin 35 Jahre alt, habe 2 Kinder, bin 1,74 groß und wiege inzwischen 66 Kg., nachdem ich 10 Kg. abgenommen habe. Leider sind die Brüste durch die Gewichtsabnahme nicht kleiner geworden sondern das Schlimme ist, sie hängen noch viel mehr. Die Körbchengröße liegt bei ca. 85 D, wobei ich manchaml auch BHs in E kaufen muss. Ich litt an Rückenschmerzen schon vor den Schwangerschaften, aber seither sind die Brüste schwerer und die Beschwerden dauerhaft geworden. Bin regelmäßig beim Orthopäden, mache Krankengymnastik, habe oft Massagen bekommen. Ich gehen auch in Rückenkurse und mache derzeit auch Fitness, aber die Schmerzen sind nicht besser, oder nur für kurze Zeit. Ich laufe mit verkrümmtem Rücken, da ich einfach müde bin die Brüste mitzutragen.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Tonina vom  04.0... Nr. anzeigen 04.02.2013  Telefonnummer 20:35h

Wir können Ihnen hier nichts anderes sagen, als dass es immer eine Einzelentscheidung von Seiten der KK ist, ob ein Eingriff bewilligt wird oder nicht.

Sie sollten einen Antrag auf Kostenübernahme stellen mit den entsprechenden Berichten der Fachärzte (Gynäkologie, Orthopädie, ggf. Dermatologie, Plastische und Ästhetische Chirurgie), denn Sie können nur gewinnen.

Viel Erfolg!

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Tonina,nach Ihren Schilderungen müßte eine med.Indikation (und damit Krankenkassenleistung)zur Reduktionsplastik gegeben sein.Empfohlenes Vorgehen:
1. Befunddokumentation durch Gynäkologin/Gynäkologen
2. Befunddokumentation durch Orthopäden
3. Ggf.zusätzliche Befunddokumentation durch Hausarzt
Mit 1.-3.bei der Krankenkasse vorsprechen und einen Termin beim Med.Dienst vereinbaren.
Der Med.Dienst entscheidet dann ob es eine krankenkassen-finanzierte OP ist.Viel Glück!
mgf Prof Dr Ralf Thomas Michel
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
cmaus  |  Visitor  |  Sachsen
  • 1 Antworten
Guten Abend,
ich lese ja nun schon eine geraume Zeit in diesem Forum und möchte mich auch einmal äußern. Ich bin 52 Jahre und trage 80F, ich leide auch an all den Schmerzen die hier schon mehrfach beschrieben wurden. Ich habe auch einen Antrag auf Kostenübernahme gestellt, war beim MDK, habe die Messung über mich ergehen lassen 1300 bis 1400g pro Seite , Jugulum Mamillen Abstand beträgt 32 und 33 cm also Hängebrust mit Mamillen die zu den Füßen schauen kurz um ich habe eine absage bekommen und den Hinweis auf einen Stütz-BH. Nun habe ich ersteinmal einen Widerspruch eingelegt, habe Akteneinsicht erhalten und bin nun am ausformuliere des Widerspruches. Ich muß noch erwähnen das ich 2010 an Brustkrebs erkrankt bin und Brusterhaltend operiert wurde und seit dem asymetrische Brüste habe , die aber laut MDK nicht entstellend sind ??? . Nun zu meinem Problem ich bin ja auch schon über Jahre beim Orthopäden wegen der Beschwerden, aber ich stosse auf taube Ohren und erhalte kein Attest . Meine Ärztin lies mich HWS und BWS röntgen und meinte bei der Auswertung es wären normale Abnutzungserscheinungen und ich kann ja noch einen anderen Orthopäden hin zu ziehen. Ich mache wöchentlich Rehasport und erhalte Physiotherapie, lasse mich in regelmäßigen abständen spritzen(auf eigene Kosten)um die Schmerzen zu lindern. Nun werde ich ohne Attest meinen Widerspruch verfassen und mache mir wenig Hoffnung.

MfG
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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cmaus vom  10.0... Nr. anzeigen 10.02.2013  Telefonnummer 19:18h

Aus meiner Sicht ist die harte Haltung Ihrer Krankenkasse skandalös.
Ich teile die Einschätzung des Kollegen Prof. Michel vollumfänglich.

Die Sachbearbeiterin/ der Sachbearbeiter Ihrer Krankenkasse hat offensichtlich nicht den nötigen Respekt vor Ihnen als Versicherte, als Patientin mit einer solchen Vorgeschichte.
Das Gewicht Ihrer Brüste lässt gar nichts anderes zu als eine Reduktionsplastik.

Schreiben Sie als Betroffene nicht mehr selbst sondern wenden Sie sich unbedingt an eine/n Anwältin/Anwalt für Medizinrecht. Diese/r wird Sie fachgerecht beraten und Ihnen helfen können.

Von Herzen alles Gute und viel Erfolg! Bitte berichten Sie!


Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Guten Tag cmaus,
in Ihrer Situation sollten Sie einen weiteren Orthopäden zur Befundung aufsuchen.
Geschätzte Reduktionsgewichte in der angegebenen Größenordnung würden auch ohne die Diagnose "Zustand nach Mamma-Ca"eine Übernahme der Kosten seitens der Krankenkasse begründen.Außerdem ist eine Krankenkasse bei dieser Vorerkrankung normalerweise konzilianter bei der Entscheidungs-findung bzgl.der Kostenübernahme,dies auch im Hinblick auf Ihre psychische Belastung.
Die Tatsache,daß nur altersentsprechende"Abnutzungserscheinungen"in der HWS-BWS Röntgendiagnostik feststellbar sind,spricht bei der gegebenen Brustgröße eher für eine (präventive)Reduktionsplastik,die immer auch eine Angleichung der Brüste mit beinhaltet.
Von einer neuerlichen Vorstellung beim Med.Dienst ohne Atteste würde ich Ihnen dringend abraten.
Empfohlenes Vorgehen:
1.Zweiten Orthopäden aufsuchen und entsprechenden Befundbericht erstellen lassen.
2.Dazu befürwortendes Attest von der Gynäkologin erbitten.
3.Zusätzliches befürwortendes Attest vom Hausarzt.
4.Damit erneute Vorstellung beim Med.Dienst erwirken.
Viel Glück!
Prof Dr Ralf Thomas Michel
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
NiniNini
NiniNini  |  Visitor  |  Bayern
  • 1 Antworten
Hallo,
ich trage Körbchengröße 70 I bei einer Körpergröße von 1,55m. Vor vier Jahren war es 70 D/E womit ich gut leben konnte. Leider habe ich seitdem durch Kortisoneinnahme wegen einer rheumatischen Erkrankung deutlich zugenommen (7kg) und bin bei der obigen Größe gelandet. Nun wiege ich 67kg.
Mittlerweile hängt die Brust extrem, die Träger schneiden sehr stark ein und auch nach Ausziehen des BHs ist eine deutliche Delle zu sehen, die nicht mehr weggeht. Durch das ständige Scheuern der BH - Träger ist meine Haut an den Schultern ständig mit Pickelchen, blauen Flecken und roten Striemen übersät.
Dadurch, dass ich so klein bin bei einer so großen Brust, ist es zudem praktisch unmöglich, einen passenden BH zu finden und ich muss mit mehr schlecht als recht passenden Modellen vorlieb nehmen, da ich mir die, die passen würden nicht leisten kann (bin Studentin) oder es sie schlichtweg in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Mit großer Warscheinlichkeit habe ich auch eine vollkommen andere Größe - warscheinlicher ist eine 65 K (laut einem britischen Größenrechner). Dadurch habe ich massive Haltungsschäden, längere Arbeiten im Stehen sind schmerzhaft und mir wird bisweilen dabei sogar schwindelig.

Ich habe schon mehrfach bei einem Endokrinologen angefragt, wegen einer betreuten Gewichtsreduktion, da eine Diät unter Kortison ja schwierig sein kann. Leider wurde stets mit dem Hinweis abgelehnt, das lohne ohnehin nicht, da man unter Kortison nicht nehmen KÖNNE. Dies stimmt so nicht, 2009 habe ich bereits sehr erfolgreich abgenommen.
Ein weiteres Mal würde ich es aus meiner Sicht, aber nicht noch einmal schaffen.
Das Dilemma hier ist, dass ich mit dieser großen Brust große gesundheitliche Probleme habe, aber kaum Sport machen kann. Selbst Schwimmen geht praktisch nicht, da ich keine Bikinis oder Badeanzüge finde, die mir gut passen und meine Brust stützen. Ich muss zb Bikiniboberteile in 44 o. 46 nehmen, und eine kreative Schnürweise verwenden, um überhaupt mal ins Wasser zu können. Und ständig den Blicken ausgesetzt zu sein, ist auch nicht schön. Ich habe schon mehr als einmal Männer dabei ertappt, wie sie mich unter Wasser angestarrt haben...

Habe ich trotz des Übergewichts und der im Vergleich zu vielen anderen hier, eher kleinen Brust, überhaupt eine Chance? Laut einer Volumenberechnung auf einer Internetseite, hätte ich pro Seite nur ein Gewicht on 975g. (Wird überhaupt die Körpergröße der Frau mitbedacht?)

Viele Grüße
Dr.med. Ali Saalabian  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie  |  Wien
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Guten Abend!

Das klingt ja unglücklicherweisenach einem langen Leidensweg den Sie da erleiden.
Die Sache mit der Brustgrösse und dem Körpergewicht ist eine leider nicht ganz klar geregelte Angelegenheit.
Ich würde Ihnen folgendes empfehlen:
1. Vorstellung bei Orthopäden zur Feststellung der HWS und BWS Beschwerden durch die Brust
2. Vorstellung an einer Plastischen Chirurgie in Ihrer Nähe zum Beispiel Uniklinik und dort Untersuchung, Beratung und Aufkläung durch einen Facharzt. Bei besthenden Indikationen, die Sie mir zu erfüllen scheinen, sollte Sie mit dem Ambulanzbrief den Sie von der Klinik erhalten, eine Kostenübernahme an Ihre Krankenkasse erstatten.
3. Sollte diese Bweilligt werden, denken Sie vor der Operation (nicht länger als 6 Monate davor)eine Mammagraphie beider Brüste durchführen zu lassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und nach der Operation eine Besserung Ihrer Beschwerden.

Mit Besten Grüßen, aus Wien, Dr. Saalabian
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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NiniNini vom  25.0... Nr. anzeigen 25.02.2013  Telefonnummer 20:51h

Es bleibt auch Ihnen nur der eine Weg, liebe NiniNini:

Einen Befundbericht mit Anerkennung der medizinischen Indikation zur Brustreduktionsplastik Ihres Gynäkologen, Orthopäden und Dermatologen bei Ihrer KK einreichen.
Bei einer Ablehnung von Seiten der KK am besten gleich durch eine/n Rechtsanwältin/Rechtsanwalt für Medizinrecht Einspruch einlegen. Alles andere beeindruckt die Kassen wenig.

Alles Gute und viel Erfolg aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de

Antwort an Dr. med. Paul J. Edelmann

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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P.S.

Natürlich können Sie auch einen Befundbericht mit entsprechender Dringlichkeitserklärung zur Korrekturoperatio einer/eines Fachärztin/Facharzt für Plastische und Äshtetische Chirurgie vorlegen - erfahrungsgemäß wird hier aber erfahrungsgemäß allzu rasch ein ästhetischer Hintergrund zur Korrekturopertion gemutmaßt.
Also: Ich würde anraten, in erster Linie die zuvor benannten Fachärzt/inn/en aufsuchen.
Sabrina32  |  Visitor  |  Niedersachsen
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Hallo an Euch da draussen

Vor 4 Wochen hatte ich den Termin beim MDK (alles lief normal&routiniert,freundlich ab) und gestern bekam ich eine Ablehnung von der Kk. Als ich den Sachbearbeiter anrief (mittlerweile der 3.te) und um das Gutachten des MDK´s bat, sagte er, das es nochnicht vollständig wäre, sobald es das ist schickt er es raus.

Mhhhh...schon komisch...schickt eine Ablehnung obwohl die Beurteilung des MDK´s noch aussteht...

Heute war ich nochmal bei der Radiologin und wurde geröngt (allerdings hatte ich kein Gespräch mit ihr, bekam nur die Befunde für den Hausarzt mit)...das letzte mal war vor 2 Jahren.

Sobald das Gutachten des MDK da ist, können mein Hausarzt und ich näher darauf eingehen.( Vorab habe ich der Kk schon schriftlich mitgeteilt, das der Widerspruch bestehen bleibt und ich die Unterlagen nachreiche)

Hier mal der Befund von dem Radiologen...vielleicht kann mir jemand in einfachen Worten sagen oder erklären was das genau bedeutet...oder eine Einschätzung geben ob ich damit die OP begründen kann. Vielleicht gibt es jemanden hier von euch der einen ähnlichen Befund hatte.

Befund: Kyphotische Fehlhaltung der HWS.
Normal hohe HWK mit glatter knöcherner Kontur und trabekulärer Spongioastruktur. Doppelprojektion der Intervertebralgelenke von C4 bis C7. Atlantoaxialgelenke symetrisch.
Die BWS zeigt eine kurzbogige linkskonvexe Schwingungsstörung zwischen BWK 9 und 10. Die BWK erscheinen sämtlich normal hoch. Die Zwischensegmente von Th 4 bis Th 8 sind ventral mäßiggradig abgeflacht. An den mittleren BWK bereits initiale abstützende Spondylophyten ventral.

Beurteilung:
1. Kyphotische Fehlhaltung der HWS mit Blockierung der mittleren und unteren Segmente.
2. Bereits beginnende Osteochondrose und Spondylose der mittleren BWS.

Lg Sabrina
Diana_NRW  |  Visitor
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Hallo,

da ich mein Name ist Diana, ich bin 23 Jahre alt, wiege derzeit ca. 65 kg (mache grade Diät mit der Hoffnung sowohl an Gewicht als auch an Brust abzunehmen), bin 1,56m und habe eine Körbchengröße von 75 DD/E. Ich leide schon seit Jahren an starken Kopfschmerzen und seit ca. 2 Jahren auch verstärkt an Rückenschmerzen. Es ist mittlerweile so weit, dass es täglich nicht nur schmerzt, sondern auch zwischen den Schulterblättern sowie im Hüftbereich regelrecht brennt. Auch bei mir besteht zudem das Problem des Schwitzens zwischen und unter den Brüsten (bisher ohne Entzündungen) dafür habe ich !immer! rote striemen sowohl an der schulter als auch um die Brüste.. Bisher habe ich noch nicht mit meinem FA gesprochen..wie würden denn aus Ihrer Sicht die Chancen aussehen?

LG, Diana
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Diana_NRW vom  21.0... Nr. anzeigen 21.03.2013  Telefonnummer 16:11h

Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, Diana. Sie sollten gute Chancen haben, wenn Sie Ihrem BMI nahe kommen.
Sie brauchen Befundberichte mit Indikationsstellung für eine Brustreduktionsoperation von Ihrem Orthopäden, Gynäkologen und Dermatologen. Diese reichen Sie allesamt bei Ihrer Krankenkasse ein. Sie werden dann erfahrungsgemäß zu Vorstellung beim Medizinischen Dienst eingeladen.
Psychische Problematik sollte vollkommen außen vor gelassen werden. Dies beeidruckt die KK überhaupt nicht.
Sollte Ihr Antrag abgelehnt werden, geben Sie nicht auf sondern legen Einspruch ein. Am besten dann direkt durch eine/n Fachanwältin/Fachanwalt für Medizinrecht.

Alles Gute und viel Erfolg!

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Diana,bei den beschriebenen Körpermaßen müßten Sie gute Chancen für eine Übernahme der OP-Kosten durch Ihre Krankenkasse haben.
Vorgehen:
1)Befundung durch Orthopäden,Gynäkologen und Hausarzt einholen.
2)Bei Ihrer Krankenkasse vorsprechen und um einen Termin zur Vorstellung beim "Med.Dienst" bitten.
3)Letzterer entscheidet dann in Form eines Kurzgutachtens,ob es sich um eine med.Indikation zur Brustverkleinerung handelt und somit die Krankenkasse die Kosten der OP übernimmt.
Viel Glück !

Prof Dr Ralf Thomas Michel

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kassel
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Liebe Diana,
Gerade dieses Forum ist voller Informationen bzgl. Kostenübernahmen bei MRP.
Es ist aber immer eine Einzelfallentscheidung und die Quoten reduzieren sich immer mehr. Gehen Sie positiv denkend vor, aber nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Sie abgelehnt werden. Wir, alle Forumärzte Bedauern die Entwicklung sehr. Während unserer Ausbildung war es ein Standarteingriff und wir haben viele glückliche Gesichter nach dieser Operation gesehen. Heute fällt es fast schwer den Assistenten den Eingriff beizubringen. Das ist bedauerlich.
Aber Kopf hoch, sammeln Sie Ihre Atteste und fokussieren auf die funktionellen Beschwerden. Verzichten Sie auf psychologische Ausschweifungen und sorgen Sie für ein Normalgewicht.
Dann haben Sie gute Chancen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. E.M. Noah
Dr. med. Sven von Saldern  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Augsburg
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Liebe Diana,
ich denke, Sie haben schon wertvolle Hinweise bekommen. Es ist leider sehr unterschiedlich, wie entschieden wird, manchmal hat man das Gefühl, dass es davon abhängt, bei wem man beim Medizinischem Dienst landet. Auf jeden Fall ist es günstig, wenn Sie vor einem Antrag bei der KK Ihr Gewicht normalisiert haben (denken Sie dabei bitte nicht nur an Diät sondernauch an eine gesunde Ernährung und viel Bewegung!), orthopädisch untersucht wurden und nachweisen können, dass durch reine Krankengymnastik das Problem nicht zu beseitigen ist. Dann stehen die Chancen bei Ihren Angaben gar nicht so schlecht, denke ich.
Mit besten ünschen,
Dr. Sven von Saldern
Waldizz  |  Visitor  |  Bayern
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Hallo,
mein Name ist Anja und ich bin 33 Jahre. Ich leide schon seit meinem 12 Lebensjahr an meinen großen und hängenden Brüsten. Ich habe jetzt einige Beiträge hier gelesen, die mir eher noch mehr Angst als Mut machen, über meine Probleme zu sprechen. Ich werde es aber einfach mal probieren. Ich trage zur Zeit 80-85G-H und immer nur Minimizer. Wenn ich abnehme, werden meine Brüste größer anstatt kleiner. Mein größtes Problem ist, dass ich einfach mit niemanden darüber reden kann, auch nicht oder vor allem nicht mit Ärzten. Zum Frauenarzt gehen und die Brüste abtasten zu lassen, ist die größte Qual für mich die es je gibt. Schon alleine der Gedanke daran mich vor jemanden ausziehen zu müssen und meine Brüste anfassen zu lassen ..........wird mir schlecht. Deshalb habe ich auch keinerlei Atteste von irgendwelchen Ärzten oder so. Ich habe auch wie ihr alle hier sehr starke Rückenschmerzen und sehr oft auch Kopfschmerze, ich schwitze auch, habe aber keinerlei Hautprobleme, zu Hause trage ich nie einen BH (außer ich habe Besuch, keiner meiner Freunde oder Familie hat mich je ohne BH gesehen), weil das in den Schultern so sehr einschneidet. Meine Frage ist nun ob für mich eigentlich eine Chance besteht überhaupt jetzt noch Atteste von Ärzten zu bekommen, da ich ja nie zum Arzt deswegen gegangen bin. Das ist einfach nur die Angst und der Scharm mich so zu zeigen.

LG, Anja
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Waldizz vom  12.0... Nr. anzeigen 12.04.2013  Telefonnummer 13:03h

Bitte bedenken Sie, Anja, dass Frauenärzte Tag für Tag bei weitem nicht nur formschöne Brüste sondern auch sehr große, hypertrophe und erschlaffte Brüste sehen und untersuchen. Die wenigsten Patientinnen, die sich gynäkologisch untersuchen lassen, haben einen sog. "perfekten Busen".

Vereinbaren Sie einen Sprechstundentermin bei eine ÄrztIN, Anja, einer Frauenärztin und auch einer Orthopädin! Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihre Hemmschwelle nicht ganz so groß ist, wenn Sie von einer Frau untersucht werden.
Auch im Hinblick auf die Krebsfrüherkennung sollten Sie jährlich Ihre Brüste untersuchen lassen, Anja. Bedenken Sie bitte, dass statistisch gesehen jede 7. Frau an Brustkrebs erkrankt und die Früherkennung sehr viel retten kann.

Dass Sie bislang keine Diagnose der hypertrophen Brust dokumentiert haben, wird die Entscheidung der Krankenkasse nicht messbar beeinflussen.

Ohne aktuelle Befundberichte (und die Anerkennung einer medizinischen Indikation zur Mammareduktionsplastik) der verschiedenen Fachärzte (primär Gynäkologie und Orthopädie) wird die Krankenkasse eine Kostendeckung natürlich ablehnen. Keine Chance!

Nehmen Sie Ihren Mut zusammen, ich wünsche Ihnen alles Gute!

Herzliche Grüße aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Liebe Anja,
ich habe das gleiche durch, Cup H manchmal I und Hängebrüste bis zum Bauchnabel. Ich bin jetzt 46 Jahre und hatte bereits vor meinen Kindern diese Größe und Formen der Brüste. Keine Frau zeigt sich glaube gern, wenn man keinen "normalgroßen wohlgeformten" Busen hat und leidet darunter, trotzdem muss man sich zumindest wirklich dazu durchringen, ihn beim Frauenarzt untersuchen zu lassen. Und glaube mir, die Ärzte sehen noch ganz andere Sachen, da sind unsere Brüste nichts, was die umhaut. Also kurz noch mal zu mir, um dir zu zeigen, dass du durch aus nicht den Mut verlieren musst. Ich hatte auch die Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und das übermäßige Schwitzen in der Unterbrustfalte, was ich als überaus unangenehm empfand, weil das etwas war, was man einfach nicht beeinflussen konnte und einen wirklich im Umgang mit anderen hemmte. Wenn ich das gerochen habe, rochen das andere sicher auch, dachte ich immer.. Zu hause habe ich mir Monatsbinden drunter geklemmt. Kann man natürlich nicht draußen oder auf Arbeit machen, wäre peinlich, wenn die rausfallen. Aber man kommt eben auf solche Sachen, wenn man keinen anderen Rat mehr weiß. Ich habe mich ständig gewaschen, das war schon eine richtige Manie, aber geholfen hats wenig, ausser das ich keine wunden Stellen unter der Brust hatte. Auch habe ich zu hause den BH weg gelassen, wenn ich allein war, daher hatte ich auch kaum diese Kerben in der Schulter. Als ich mich dazu entschlossen hatte, mir die Brüste verkleinern zu lassen, erst da habe ich mit meiner Frauenärztin darüber gesprochen, die mir sofort ein Attest ausstellte mit der Prognose, dass sich auf herkömmlichem Weg an den Beschwerden nichts bessert. Auch war ich vorher bei keinem Orthopäden, erst da bin ich zu einer gegangen, die hat Röntgenbilder meiner HWS und der WS gemacht und auch sie hat mir anstandslos ein Attest geschrieben. Damit habe ich einen Antrag geschrieben, ein paar Bilder meiner Brüste mit dazugelegt und nach einigen Wochen bekam ich eine Einladung zum MDK. Hier hatte ich Glück wahrscheinlich, ich hatte nach der Untersuchung nur noch drei Wochen warten müssen, dann hatte ich die Zusage der KK. Am 24.1.13 war meine OP und ich bin so glücklich mit meiner neuen Brust, die nicht mehr hängt. Sie ist nicht ganz so klein wie ich erwartet hatte, aber sie passt zu mir, ein A-Körbchen sehe blöd aus, weil ich recht groß und stabil gebaut bin. Also liebe Anja, versuche erstmal mit deiner Frauenärztin/arzt mit deinem Anliegen zu reden. Und dann nimm deinen Mut zusammen und lass dir einen Termin bei einer Orthopädin am besten geben und versuche jedoch die seelische Geschichte weg zu lassen. Ich hoffe, ich konnte dir etwas zeigen, dass es nicht nur negative Entscheidungen der Kasse gibt und man trotzdem nicht an allem typischen für große Brüste leiden muss. Ich drücke dir die Daumen und hoffe, du überwindest deine Scham, denn ohne die Atteste hast du null Chance.
Alles Gute und viel Glück!
Dr. med. Eugen Höfter  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  München
  • 107 Antworten
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Um für Sie das Problem lösen zu können, müssen Sie wissen um was es beim ärztlichen Attest genau geht: die Krankenkasse muß die medizinische Indikation zur Brustverkleinerung daraus erkennen können.
Dazu ist eine Fotodokumentation hilfreich sowie die Angabe des zu erwartenden Resektionsgewichtes je Brust unbedingt erforderlich.
Derzeit gelten 500g Resektat-Gewicht je Brust als Mindest-Vorraussetzung zur Begründung einer medizinischen Indikation.
Wir führen zusätzlich noch eine Dokumentation zu speziellen Maßen wie Breite der Brust, Abstand der Brustwarze zur Brustumschlagsfalte etc. durch.
Weitere Atteste vom Orthopäden (hat er die Rückenschmerzen behandelt?) bzw Frauenärztin/Frauenarzt können die Notwendigkeit der Brustverkkleinerung positiv unterstützen.

Viele Grüße aus München,


Dr. E. Höfter,
Plastische Chirurgie an der Rotkreuzklinik
Janine  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 5 Antworten
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber es geht um folgendes.
ich bin 18 Jahre (bald 19) und leide seit meinem 14. Lebensjahr unter meinen zu großen Brüsten, ich bin 164cm und wiege 58 Kilo, habe eine Größe von 75G.
ich habe einen Antrag bei meiner KK gestellt, habe ein Attest von meiner Frauenärztin, von meinem plastischen Chirurgen und von meinem Orthopäden geschickt (die meine KK verlangte) und noch einige Bilder. ca. zwei Wochen später, kam der Anruf das ich zum MDK eingeladen werde. gut diesen Termin habe ich auch wahrgenommen und die Dame sagte mir nach der Untersuchung, dass sie die Brustverkleinerung nicht befürworten wird, weil mir 300 Gramm fehlen, meine Brust wiegt 1100 Gramm.. sie muss sich angeblich an die richtwerte halten (ich seh das aber so, hätte sie es gewollt, hätte sie zustimmen können!!!) heißt das meine KK wird mir auch eine Ablehnung schicken?! wenn ja, wozu wollen sie dann die Atteste, wenn sie sich sowieso nach dem MDK richten?
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Janine vom  18.0... Nr. anzeigen 18.04.2013  Telefonnummer 15:37h

..." meine Brust wiegt 1100 Gramm.." Pro Seite, Janine? Bei einem Gewicht von 1100g pro Seite haben Sie alle Chancen, dass einer Operation zugestimmt wird. 500g Gewebe pro Seite müssen mindestens entfernt werden, um eine medizinische Indikation zur Reduktionsplastik anzuerkennen.

Wenn die Ärztin des MD Ihnen gegenüber schon aussagt, dass sie eine Brustreduktionsplastik nicht befürwortet, wird sie dies vermutlich auch in ihren Bericht schreiben und die KK wird mit größter Wahrscheinlichkeit eine negative Entscheidung für Sie treffen.
Legen Sie Widerspruch ein gegen eine Ablehnung. Am besten gleich mit einer/einem Fach/anwältin/anwalt für Medizinrecht.

Alles Gute aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kassel
  • 782 Antworten
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Liebe Janine,
Das ist ja mal eine neue Variante!
Es gibt kein validiertes Verfahren das Brustvewicht zu messen. Auch ist die Verbindung Reduktionsgewicht (egal ob 300 oder 500) nicht statthaft oder logisch, da dieses in Verhältnis zum Körpergewicht bzw. bMI gesetzt werden müsste.
Sie haben ein Normalgewicht und nach Ihren Angaben schwere Brüste , kämpfen Sie weiter!
Viel Erfolg
Ihr
Prof. E.M. Noah
Janine  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 5 Antworten
vielen dank! wenn ich auch eine Ablehnung von meiner KK bekomme, kann ich das dann direkt mit einem Anwalt klären?
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Janine vom  19.0... Nr. anzeigen 19.04.2013  Telefonnummer 14:25h

Ja, das ist meine Empfehlung, Janine.

P.S. "...meine Brust wiegt 1100 Gramm.." Eine Brust oder beide Brüste
zusammen wiegen 1100g?
Janine  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 5 Antworten
ja 1100 Gramm pro Seite, die Dame meinte mir fehlen 300 Gramm.. und da es erst ab 1400 Gramm zu einer medizinischen Operation zählt, muss sie sich an die "Richtlinien" halten und ablehnen.

Antwort an Janine

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Janine vom  19.0... Nr. anzeigen 19.04.2013  Telefonnummer 14:53h

Das ist ja unglaublich!
Die Dame vom MD kann doch keine Ärztin gewesen sein?! Das von ihr benannte Mindestgewicht von 1400g ist vollkommen aus der Luft gegriffen.

Machen Sie sich keine Sorge, Janine, bei Ihrem Normal- bzw Idealgewicht MUSS die KK Ihnen eine Kostendeckungszusage zur Reduktionsplastik erteilen.

Alles Gute!

Antwort an Janine

Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Auch ohne Kenntnis des Lokalbefundes klingt der Ausgang Ihres Vorstellungstermins beim MdK recht sonderbar. Bevor Sie jedoch voreilig zu einem Fachanwalt rennen, würde ich zunächst die Stellungnahme der Krankenkasse abwarten. Sollte die Übernahme der Behandlungskosten tatsächlich abgelehnt werden, empfehle ich Ihnen, bei Ihrer Krankenkasse das Sozialmedizinische Gutachten anzufordern. Wenn die in diesem Dokument angeführte Argumentation fehlerhaft ist, bedarf es unter Umständen nicht einmal eines Fachanwalts, um gegen die Entscheidung des MdK vorzugehen.
Dr. med. Eugen Höfter  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  München
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Wichtig ist, dass Sie gegen den Bescheid Widerspruch einlegen, damit die Frist gewahrt bleibt. Nützlich kann auch sein, sich in einer Abteilung für Plastische Chirurgie oder Gynäkologie an einer Universitätsklinik vorzustellen, um ein Attest mit Befürwortung des Eingriffs zu erhalten.

Beste Grüße aus München,

DR. E. HÖFTER
PLASTISCHE CHIRURGIE AN DER ROTKREUZKLINIK
Volkart Str. 5
D-80634 München
Telefon: +49 (0)89  24 2... Nr. anzeigen 24 29 48 92  Telefonnummer
Telefax: +49 (0)89  24 2... Nr. anzeigen 24 29 48 86  Telefonnummer
www.dr-hoefter.de
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Janine  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 5 Antworten
Die Dame war bis vor zwei Jahren selbst plastische Chirurgin, bis sie dann die stelle bei dem MD nahm, weswegen ich ihr das auch abnahm und schon öfter im Internet laß, dass es ein mindestgewicht von 1500 Gramm gibt..
das sozialmedizinisches Gutachten habe ich mir schon verlangt, dass kommt mit der Antwort meiner KK. und woher weiß ich, ob da etwas "fehlerhaftes" steht?
Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Konsultieren Sie mit dem Sozialmedizinischen Gutachten Ihren Operateur. Wenn dieser bei der Durchsicht der Unterlagen feststellt, dass die Argumentationskette nicht schlüssig nachvollziehbar ist, wird er Sie bestimmt beim Verfassen eines Widerspruchs unterstützen. An den Diskussionsbeiträgen können Sie erkennen, das das geforderte Resektionsgewicht beispielsweise ein Grund sein könnte, warum Sie die Hoffnung noch nicht aufgeben sollten.
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Hier kann etwas nicht stimmen ! Die Ärztin wird wohl kaum wissentlich ein falsche Auskunft geben ! Vielleicht haben Sie das falsch verstanden, jedenfalls gilt in Österreich 500g Resektionsgewicht / Seite als Richtlinie für eine KK-Bewilligung, da kann es wohl kaum sein, dass in Deutschland das 3 Fache notwendig ist !! Ich kann mich auch nicht erinnern, jemals in meinem Leben bei einer Frau 1500 g / Seite verkleinert zu haben, mein absolut größtes Gewicht war 1250 / Seite. Das ist einfach vollkommen irreal, ich habe noch nie eine Frau gesehen, die bei normalen BMI so große Brüste hat, dass tatsächlich 1500 zu entfernen sind um ein Körbchen b/c zu erzielen. Bitte lassen Sie sich von der ´Deutschen Gesellschaft für Plast Chirurgie die Richtlinien zusenden, und wenn das wirklich stimmen sollte, dass man bei Ihnen in Deutschland 1500g Resektionsgewicht pro Seite für eine Kostenünernahme notwendig sind, dann bin ich mit meinem Latein am Ende....
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Hier kann etwas nicht stimmen ! Die Ärztin wird wohl kaum wissentlich ein falsche Auskunft geben ! Vielleicht haben Sie das falsch verstanden, jedenfalls gilt in Österreich 500g Resektionsgewicht / Seite als Richtlinie für eine KK-Bewilligung, da kann es wohl kaum sein, dass in Deutschland das 3 Fache notwendig ist !! Ich kann mich auch nicht erinnern, jemals in meinem Leben bei einer Frau 1500 g / Seite verkleinert zu haben, mein absolut größtes Gewicht war 1250 / Seite. Das ist einfach vollkommen irreal, ich habe noch nie eine Frau gesehen, die bei normalen BMI so große Brüste hat, dass tatsächlich 1500 zu entfernen sind um ein Körbchen b/c zu erzielen. Bitte lassen Sie sich von der ´Deutschen Gesellschaft für Plast Chirurgie die Richtlinien zusenden, und wenn das wirklich stimmen sollte, dass man bei Ihnen in Deutschland 1500g Resektionsgewicht pro Seite für eine Kostenünernahme notwendig sind, dann bin ich mit meinem Latein am Ende....
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Janine,bei den geschilderten Gewichten muß eine Übernahme der Kosten einer Reduktionsplastik durch die Krankenkasse als medizinische Indikation erfolgen.Lassen Sie nicht locker und schalten Sie ggf.den Rechtsweg ein.Übrigens gibt es keine "starre" Zahl bzgl.der Resektionsgewichte was auch medizinisch unsinnig wäre,da die Körperproportionen und -Dimensionen sowie die mit der Makromastie verbundenen medizinischen Begleitbefunde entscheidend für die Beurteilung eines "Krankheitszustandes"sind

Viel Erfolg
Prof.Dr.Ralf Thomas Michel

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Hallo Janine,
ich bin kein Arzt aber ich bin im Januar operiert worden und mir wurde auf jeder Seite 900 gr entfernt. 1500 Gr. ist kompletter Blödsinn. Wie soll denn eine Frau aussehen, wenn pro Seite so eine Menge abgenommen wird, wieviel muss sie denn da vorher haben um dann nicht wie ein Junge auszusehen. Also ich würde mich da nicht verunsichern lassen und auch mit der KK dann nochmal Rücksprache nehmen und auf die vielen Frauen hinweisen, denen die übliche Menge ab 500 gr/Seite entfernt wurden. Besorge dir diese Richtlinien, damit kannst du auf jeden Fall schon mal argumentieren, denn die können ja nicht ignoriert werden. Ich selber würde diese Frau bei der KK mal hinterfragen, ob sie die Frauen erstmal so abschrecken will, dass die mal von vornherein diesen Wunsch nach einer Reduktionsplastik fallen lassen. So kann man ja auch Kosten sparen. ;-) LG Apfelsine
FroehlicheBlume  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 8 Antworten
Hallo zusammen,
nachdem ich die Diskussion der vergangenen Tage aufmerksam mitverfolgt hab, möchte ich mich nun auch zu Wort melden. Auch ich war beim MDK zur Beurteilung für eine Mammareduktion. Die Ärztin dort hat mir ebenfalls von diesem Mindestgewicht von etwa 1500g pro Seite erzählt und damit argumentiert, dass meine Brüste ja nur etwa 800g und 900g aufweisen. Also wurde der Antrag abgelehnt. Auch meine Anfrage, warum man das so pauschalisieren kann, ist sie nicht wirklich eingegangen. Ich bin 25, habe BH-Größe 65 G-H, bin 1,60m und wiege knapp 50kg. Aktuell läuft ein neues Verfahren. Ich war in einem Brustzentrum. Dort wurde eine Sonographie gemacht und festgestellt, dass beide Brüste eine enorme Knötchenbildung aufgrund der Mastopathie aufweisen. Aufgrunddessen habe ich wohl auch täglich Schmerzen, die ohne hormonelle Behandlung nicht auszuhalten sind. Ein orthopädisches Gutachten hat bereits Haltungsschäden bestätigt. Zudemn zeigen sich deutliche Druckstellen und Einschnürungen. Ohne BH schlafen geht allerdings auch nicht...Als ich bei der Krankenkasse angerufen hab, haben sie mir empfohlen zum Psychiater zu gehen, dann wäre die Chance groß, dass die OP bezahlt wird....Da ich selber im Gesundheitswesen arbeite, weiß ich, dass die Diagnose "Depression" niemals aus deren Akten verschwindet, also ist das für mich keine Alternative. Die Indikation zur OP besteht auf jeden Fall, so dass ich im Notfall selbst für die Kosten aufkommen muss....
Prof. Dr. Dr. med. Johannes C. Bruck  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Die Ärzte vom MDK sind leider nur selten Plastische Chirurgen. Der Wert 500g /Seite als Mindestreduktionsgewicht für eine KÜ der KK kommt aus der Rechtssprechung und hat sich so in allen Bundesländern eingebürgert. Bei manchen Kassen ist die KÜ auch mit Attest eines Plastischen Chirurgen aber nur mit Rechtshilfe möglich. Die Empfehlung zum Psychiater zu gehen ist perfide, 1. aus den von Ihnen genannten Gründen, 2.weil Sie dann bestenfalls eine Behandlung beim Psychiater bezahlt kriegen und 3. weil sie kein verantwortungsbewusster Plastischer Chirurg mit einer manifesten Depression operieren wird.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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FroehicheBlume vom  20.0... Nr. anzeigen 20.04.2013  Telefonnummer 13:25h

Auch Ihnen rate ich, von einer/einem Fachanwältin/anwalt für Medizinrecht Einspruch gegen den Negativbescheid einzulegen.
Aufgrund des Sonographiebefundes, Ihrer schmerzhaften Brüste, die eine Hormontherapie notwendig machen und aufgrund Ihrer idealen Körpermaße von 160cm und 50kg haben Sie sehr gute Chancen auf eine Kostenübernahme durch die KK.
Nicht aufgeben!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Dr. med. Eugen Höfter  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  München
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Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist davon abhängig, ob es sich um eine Erkrankung im Sinne des Sozialgesetztbuch (SGB V) handelt oder nicht.
Eine andere Definition wäre, ob nach den Richtlinien der WHO eine Erkrankung vorliegt oder nicht.
Die ganze Diskusiion hierzu, wann und ob eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu erfolgen hat, muss also diesen einen Punkt klären.
Deshalb sind alle Zusatz-Untersuchungen nützlich, die helfen, eine Erkrankung im Sinne des SGB V nachzuweisen.
Vor diesem Hintergrund sollte man die ganze Problematik sehen. Erschwerend kommt hinzu, dass der MDK in der Regel nicht objektiv entscheidet und unterschiedliche Auslegungen der hierzzu vorhandenen wissenschaftlichen Literatur sich angeeignet hat.
Trotzdem gelingt es immer wieder, bei entsprechender Ausdauer eine Kostenzusage zu erwirken - das sollte Ansporn sein.

DR. E. HÖFTER
PLASTISCHE CHIRURGIE AN DER ROTKREUZKLINIK
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Janine  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 5 Antworten
woher bekomme ich die Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Plast chrirurgie? kann mir jemand einen link schicken?
soeben habe ich die Post meiner KK bekomme, natürlich haben die sich an den MDK gehalten und abgelehnt, das Gutachten ist auch dabei, wie geh ich jetzt vor?
bitte um schnellstmögliche Antworten
besten dank im voraus. lg Janine
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Hallo Janine,

Offenbar hat Kollege Edelmann die Infos, der spricht auch von 500g, also sind die Richtlininen gleich, hätte mich auch gewundert. Offenbar haben die Ärzte Ihrer KK Anweisung, Bittsteler abzuschrecken. Die Gesellschaft finden Sie im Internet - DGPRÄC - und Dr. Edelmann hilft Ihnen sicher auch gern weiter....
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kassel
  • 782 Antworten
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Hallo,
Wie würde denn die Brust gewogen? Es gibt in der Wissenschaft kein valides Verfahren um das Brustgewicht zu bestimmen! Bei breiter Basis ist ein Aufliegen auf einer Waage kaum möglich, Dan fällt das Gewicht der Basis weg. Beim Wasserbadtest ist es genauso. Evtl. Wir es durch die 3D Fotografie möglich sein, ein Volumen zu berechnen. Aber dann müsste das spezifische Gewicht von Fett gleich 1 gesetzt werden um ein Gewicht zu bestimmen.
Sorry, aber das Wiegen ist wirklicher Blödsinn. Dann noch ein Mindesgewicht von 1500 gr. aufzustellen, entbehrt jeder Grundlage. Wenn überhaupt mit Gramm gearbeitet würde , müsste das in Korrelation zum Körpergewicht gesetzt werden ( 500 gr bei einer Ansicht zierlichen Frau mit Mammahyperplasie, könnte schon einer Mammaamputation gleich kommen, bei 1500 gr ist der Brustkorb weg!
Prof. Olbrisch hat mal solche Berrechnungen in der Zeitschrift Plastische Chirurgie im Kaldenverlag veröffentlicht. Ich habe keine Kopie. Vielleicht hat einer meiner Kollegen ein PDF, welches er über Estheticon ins Netz stellen kann. Das ist auch eine Anregung. Wir konnten eine Literatursammlung anbieten.
Im täglichen Leben helfen diese Tipps nicht.
Ihnen bleibt nur der Weg des Einspruchs und dann der Klage. Futter für einen Juristen finden Sie hier im Forum genug.
Aber immer an die Urteile des Bundessozialgerichtes aus 2004 denken:
1. psychologische Probleme können nicht operiert werden.
2. es gibt keine Norm für die weibliche Brust
3. es ist immer eine Individualbegutachtung
4. nicht alles was der Patient oder auch der Arzt als krank einstuft, ist eine Krankheit im Sinne der Sozialversicherung.

Wichtig sind funktionelle Beschwerden, Bewegungseinschrankungen, dermatologische Befunde, und ein Befund, der nicht mit alltagskleidung bedeckt werden kann.
Die Passage zur Kostenübernahme wird immer schmaler, die Kasse will da eigentlich nicht bezahlen.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Vergütung kaum noch kostendeckend ist- also es gibt auch immer weniger Ärzte die wirklich den Antrag unterstützen. Nicht hier im Forum, aber , immer mehr Ärzte geben ihre Kassenzulassung zurück.

Soweit ein paar Hintergründe.
Trotzdem, es gibt immer wieder glückliche , die aus welchen Gründen auch immer, eine KÜ bekommen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber ich rate immer, auch alternative Finanzierungen zu suchen.
Den Gang ins billige Ausland, rate ich nicht .
Mit freundlichen Grüßen
Prof. E.M. Noah
Schokocookie  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
Ich bin 17 Jahre alt, 1,74 m groß, wiege knapp 65 kg und leide unter eine BH-Größe von 75 G wäre es möglich in meinem Falle eine Brustverkleinerung zu vollziehen? Und würde die Krankenkasse zahlen? Ich leide nämlich unter starken Rückenschmerzen und habe Einschnürungen an den Schultern, durch das ständige BH tragen.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Schokocookie vom  17.0... Nr. anzeigen 17.05.2013  Telefonnummer 09:57h

Bei den von Ihnen angegebenen Daten ist eine Kostenübernahme durch die KK denkbar, ist aber nicht vorauszusagen, da dies immer eine Einzelentscheidung der KK ist.
Für einen Antrag auf Kostenübernahme brauchen Sie in erster Linie Befundberichte Ihres Gynäkologen, Plastischen Chirurgen und Orthopäden mit medizinischer Indikationsstellung zur Brustreduktionsplastik. Diese reichen Sie bei Ihrer KK ein und warten deren Antwort ab.

Viel Erfolg!

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Schokocookie,bei den angegebenen Körpermaßen haben Sie gute Voraussetzungen für eine Übernahme des Eingriffs durch die Krankenkasse.Vorgehen:
Orthopädische Befundung,Gynäkologische Befürwortung und evtl.noch eine dermatologische Befundung(bei ständigen entzündlichen Veränderungen im Brustumschlagbereich).
Damit sprechen Sie bei Ihrer Krankenkasse vor und bitten um einen Termin beim Med.Dienst.Dieser entscheidet dann,ob eine medizinische Indikation zu Reduktionsplastik vorliegt.
Viel Erfolg !
Prof.Dr.Ralf Thomas Michel
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Dr. med. Stefan Schill  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bonn, Gießen, weilburg
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Schokocookie XXXXXXXXXX
Eine Brustverkleinerung ist bei Ihnen in jedem Fall möglich. Eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse sehr wahrscheinlich. Allerdings würde ich der Krankenkasse eine Beurteilung vom Gynäkologen und einem plastischen ästhetischen Chirurgen vorlegen, damit die Krankenkasse das Beschwerdebild beurteilen kann.
Bei weiteren Fragen können Sie mich gerne kontaktieren.
Dr. med. Stefan Schill, Nofretet-Klinik Bonn
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Tel.: 0228 - XXXXXXXXX
Dr. med. Mathew Muringaseril  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Reutlingen, Hannover
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Anhand der Daten die Sie angeben scheint eine Kostenübernahme möglich. Die Beschwerden durch die zu große Brust mit weiteren Befunden (z.B. Ekzeme in der Unterbrustfalte.......) müssen von einem FA dokumentiert werden. Diese Unterlagen reichen Sie dann bei Ihrer KK ein.

Grüße aus Hannover

Dr. Muringaseril
Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Zur Klärung der Frage, ob eine Übernahme der Behandlungskosten durch Ihre Krankenkasse möglich ist, wenden Sie sich am besten an einen Arzt, der mit diesem Eingriff vertraut ist. Er wird Sie gegebenenfalls bei der Beantragung unterstützen. Dabei sollte beachtet werden, dass die alleinige Angabe von Rückenschmerzen und Einschnürungen durch die BH-Träger voraussichtlich nicht ausreichen wird, um eine Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse zu erwirken.
FroehlicheBlume  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 8 Antworten
Hallo zusammen,
ich hab vor einer Woche einen neuen Antrag bei der KK gestellt. Es ist mein zweiter Antrag, der erste wurde leider abgelehnt. Ich bin 25, 50kg, 1,60m und BH-Größe 65H. Hab auch schon direkt Bescheid bekommen, dass die Unterlagen zum MDK weitergeleitet werden und die sich innerhalb von 3 Wochen melden sollen. Beigefügt ist der Wunsch einer persönlichen Vorstellung beim MDk, zwei unabhängige gynäkologische Gutachten, die beide eine Op für absolut notwendig halten, ein orthopädisches Gutachten. Bereits vor einem Jahr hatte ich ein persönliches Schreiben beigefügt und über meine persönliche Situation berichtet (berufliche Einschränkung, Notwendigkeit einer Hormontherapie aufgrund zu starker Schmerzen, soziale Situation). Auch bei diesem Antrag hab ich wieder ein persönliches Schreiben beigefügt. Die Sachbearbeiterin der KK meinte, dass sie auch die Notwendigkeit der Op sieht, jedoch nur der MDK entscheidet. Nun meine Frage: Gibts es irgend etwas wo ich im Gespräch beim MDK achten muss? Hauteinschnürungen und deutliche Druckgeschwüre sind zu sehen. Das Vorhandensein einer ausgeprägten Mastopathie ist im Gutachten dokumentiert, ebenso die Notwendigkeit einer Hormontherapie, damit ich weiter im Schichtdienst arbeiten kann und die Schmerzen aushalte...Aber sonst? Gibt es irgendetwas, worauf der MDK extrem achtet? Danke für die Antworten
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Sie sind ohnehin perfekt vorbereitet. Wichtig ist noch, dass irgendwo steht, dass bei Ihnen mindestens 500g pro Seite zu entfernen sind...
Dr. med. Dirk Wisser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bamberg
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Bei Vorliegen einer Mammahyperplasie mit langstreckiger Aufliegefläche auf der Thoraxwand leiden die Patientinnen insbesondere in den Sommermonaten häufig unter chronischen, in den Unterbrustfalten lokalisierten Hautausschlägen. Wenn Ihnen diese Beschwerdesymptomatik ebenfalls vertraut sein sollte, empfehle ich Ihnen, im Rahmen des Vorstellungsgesprächs beim MdK davon zu berichten.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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FroehlicheBlume vom  18.0... Nr. anzeigen 18.05.2013  Telefonnummer 21:26h

Sie sind sehr gut vorbereitet und haben die besten Chancen auf eine positive Entscheidung des MDK.
Achten Sie jedenfalls darauf, dass Sie die psychische Komponente nicht ansprechen - diese bleibt bei der Entscheidung der KK vollkommen außen vor.
Sollten Hautirritationen in Form von Rötung oder wiederkehrende Infektionen (vornehmlich in der Brustumschlagfalte = Inframammarfalte)auftreten, so wäre eine entsprechender Bericht eines Dermatologen vorteilhaft, sollte aber in Ihrem Falle tatsächlich nicht entscheidend sein.
Herr Turkof hat recht; die Angabe, dass mehr als 500g Gewebe pro Seite entfernt werden, ist wichtig.

Viel Erfolg aus Frankfurt,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Dr. med. Mathew Muringaseril  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Reutlingen, Hannover
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Mit den klinischen Befunden, die Sie bereits jetzt nachweisen können, sind die Chancen auf eine Zusage zur Kostenübernahme sehr gut.

Grüße aus Hannover

Dr. Muringaseril
FroehlicheBlume  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 8 Antworten
Vielen Dank für die Rückmeldungen. Die Notwendigkeit der Entfernung von mindestens 500g pro Seite ist im ersten Gutachten aufgeführt. Ich habe einen Termin am Freitag beim MDK erhalten....
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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FroehlicheBlume vom  21.0... Nr. anzeigen 21.05.2013  Telefonnummer 19:17h

Sehr gut! Viel Erfolg am Freitag! Lassen Sie uns zur gegebenen Zeit die Entscheidung wissen?
Dr. med. Mathew Muringaseril  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Reutlingen, Hannover
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Alles Gute und viel Erfolg!

Beste Grüße

Dr. Muringaseril
FroehlicheBlume  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 8 Antworten
Hallo,
mein Besuch beim MDK liegt hinter mir. Leider haben Sie meinem Antrag ablegehnt. Kurz noch einmal zu meinen Daten: 25, 1,59m, 50kg. BH-Größe: 65H. Brustgewicht: links 1100g, recht 1000kg. Ihre Begründung zur Ablehnung: ich würde nicht an diese angeblich gesetzlich geregten 1500g pro Seite kommen...Das kann doch nicht sein. Seit wann kann man das so pauschalisieren? Ich bin nicht besonders groß und schwer. Bei mir fallen doch 1100g ganz anders ins Gewicht als bei einer 1,75m großen Frau oder seh ich falsch? Es gab ein orthopädisches Gutachten ("Eine Mammareduktion würde die Schmerzsituation der Patientin erheblich verbessern"). Die MDK- Ärztin meinte, Rückenschmerzen wären wissenschaftlich nicht auf die Brustgröße zu schieben. Beigefügt zwei Gutachten aus Brustzentren. Hier wird die Entfernung von mind. 500g empfohlen. Ebenso ist dort aufgeführt,dass eine ausgeprägte Mastopathie vorliegt. Ich hab immer Schmerzen und nehme nur aufgrund der Schmerzen Hormone ein. Ich arbeite im Schichtdienst. Im Nachtdienst sind die Schmerzen trotz der Hormone erheblich. Dieser Aspekt hat sie überhaupt nicht interessiert.Ebenso das ich allgemeine Einschränkungen habe. Ich kann nicht auf dem Bauch schlafen, trage keinen Bikinis oder kann nicht mehr joggen gehen. Ich verstehe es einfach nicht. Jetzt meine Frage: Lohnt es sich Widerspruch einzulegen und evtl. Einen Anwalt für Medizinrecht in Anspruch zu nehmen? Laut MDK würde ich ja auch nach dem Einspruch nicht an die 1500g kommen. Vielleicht könnte mir jemand mal kurz dazu seine Meinung schreiben. Vielen Dank.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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FroehlicheBlume vom  24.0... Nr. anzeigen 24.05.2013  Telefonnummer 12:57h

Kopf hoch!
Die Aussage des MKD bzgl. der "gesetzliche geregelten 1500g Reduktionsgewichts pro Seite" ist schlichtweg falsch, vollkommen aus der Luft gegriffen und wirklich eine Frechheit.
Legen Sie sofort Einspruch ein! Sie haben gemäß Ihrer Körpermaße die allerbesten Chancen auf eine Kostendeckungszusage. Ein Einspruch gegen die Entscheidung lohnt auf jeden Fall!
Ihr Anwalt für Medizinrecht wird sich freuen - das ist ein dankbarer Auftrag mit Erfolgsgarantie.

Alles Gute und liebe Grüße,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
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Dr. med. Sven von Saldern  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Augsburg
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Hallo, ich kann Ihnen nur raten, auf jeden Fall Widerspruch einzulegen. Der MdK beruft sich immer darauf, dass es keine ausreichenden Studien gibt, die belegen, dass die Bechwerden nach einer Brustverkleinerung auch nachlassen. Abgesehen davon, dass es solche Studien durchaus inzwischen gibt, ist ein starre Grenze einfach von sich aus unmöglich und schon fast unverschämt. Selbst wenn der MdK von seiner Position nicht abweicht, können sie noch einmal Widerspruch einlegen und die Angelegenheit wird dann intern den Gremien der KK vorgelegt, oft mit anderem Ergebnis. Dann haben Sie noch die Mögichkeit zu klagen, was zwar lange dauert, vor dem Sozialgericht aber vorerst aber nicht teuer ist.
Herzliche Grüße,
Dr. Sven von Saldern
Prof. Dr. med. habil. Ralf-Thomas Michel  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Groß-Umstadt, Frankfurt, Offenbach am Main, Erbach
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Hallo Froehliche Blume,die pauschalierte "Einheitsangabe" 1500 g Resektiondgewicht je Seite sei für die Übernahme der OP-Kosten die Voraussetzung ist natürlich medizinischer Unsinn.Bei einer ganzen Reihe von kassengenehmigten Reduktionsplastiken habe ich zwischen 400-600g pro Seite entfernt mit dem Ergebnis einer deutlichen Schmerzentlastung.
Empfehlung:holen Sie ggf.noch eine dermatologische Befundung ein(möglicherweise besteht bei Ihnen in der warmen Jahreszeit eine infektiöse Dermatitis in der Brustumschlagfalte) und widersprechen Sie der Beurteilung durch den MDK ggf.mit anwaltlicher Unterstützung.Bei den Dimensionen Ihrer Brüste müßte ein mediz.Indikation zur Verkleinerung gegeben sein.Lassen Sie nicht locker !
Viel Erfolg !
Prof.Dr.Ralf Thomas Michel
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Arakiba  |  Visitor  |  Niedersachsen
  • 1 Antworten
Moin Moin und einen schönen guten Tag,

Ich leide seid jungen Jahren an meiner großen Brust. Mit 16 Jahren hatten diese aufgehört zu wachsen und war damals bei meinem Frauenarzt gewesen um mich beraten zu lassen, worauf man mich wieder nach Hause geschickt hat. Kommentiert wurde es damals damit das ich mich nicht so anstellen solle da die Brüste noch wachsen bis man Mitte 20 ist.
Ich bin nu 1,80m groß und trage derzeit 80H. Ich dachte mir das sich das Problem beheben würde wenn ich annehme. Im letztem Jahr habe ich nun 55 kg abgenommen und Wiege nurnoch 85kg. Aber die Körpchengröße ist geblieben.
Seit des Gewichtsverlustes leide ich seltener an Entzündugen an der Brustfalte.
Trotzdem fällt es mir schwer eine Weile gerade zu sitzen, Rücken-, Nacken- und spannungskopfschmerz sind mir über die Jahre geblieben, ebenso wie immer wieder wundgescheuerte Schultern von den Trägern .
Bisherige Anfragen bei den Ärzten liefen immer darauf hinaus, das mir gesagt wurde ich Dolle Sport betreiben um die Schmerzen zu reduzieren.

Welche Instanzen sollte man am besten zuerst in Angriff nehmen und welche Kriterien müssen genau erfüllt werden um eine kodtenübernahme für eine Brustverkleinerung bewilligt zu bekommen?

Liebe Grüße
Annika
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Arakiba vom  27.0... Nr. anzeigen 27.05.2013  Telefonnummer 15:40h

Die Vorgehensweise ist immer die selbe, Annika:

Sie brauchen Befundberichte mit Dokumentation der medizinischen Operationsindikation von einem

- Facharzt für Gynäkologie (ggf. zusätzl. eines Plastischen Chirurgen)
- Facharzt für Orthopädie
- Facharzt für Dermatologie

Ein geschätztes Reduktionsvolumen von über 500g / Seite muss von Ihrem Gynäkologen dokumentiert sein, stellt eine Indikation zur Rektionsoperation dar und ist in der Vergangenheit vor Gericht auch eingeklagt worden - im Falle einer Ablehnung der Kostenübernahme wenden Sie sich an eine/n Fach/anältin/anwalt für Medizinirecht, der fachgerecht Einspruch einlegt.
Es mag ein langwiriger Weg sein, der sich aber - Ihre angegebenen Körpermaße zugrunde legend - erfolgreich sein sollte.

Mein Glückwunsch zu Ihrer enormen Gewichtsreduktion!

Viel Erfolg weiterhin, Annika!

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Dr. med. Mathew Muringaseril  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Reutlingen, Hannover
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Ihre Befunde und Beschwerden müssen von einem Facharzt (z.B. für Plastische und Ästhetische Chirurgie) dokumentiert werden. Diese Unterlagen müssen Sie zu Ihrer Krankenkasse bringen. Dort überprüft der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) inwieweit eine medizinische Indikation für eine Brustverkleinerung besteht.
Falls der Antrag abgelehnt wird, hätten Sie noch die Möglichkeit Einspruch einzulegen.

Viele Grüße aus Hannover

Dr. Muringaseril


www.aesthetic-klinik-hannover.de
Sanna  |  Visitor
  • 1 Antworten
Hallo,

seit jahren beschäftigt mich das Thema einer Mammareduktionsplatik immer wieder. Seit meinem 15. Lebensjahr leide ich unter meiner riesigen Brust!

Folgende Maße liegen bei mir vor: 33Jahre, derzeitiges Gewicht 108kg bei einer Körpergröße von 168, BH-Größe 95E, Brustgewicht ca 2000g/Seite, Abstand SB-Mamille 40cm. Ich habe im letzten halben Jahre 37kg(!) abgenommen, trage aber immer noch die gleichen BH's! Also eine Abnahme des Brustgewebes ist nicht zu verzeichnen. Den M.pectoralis habe ich allerdings mit guten Erfolg in der Zeit trainiert. Folgende Beschwerden bestehen schon seit Jahren (teilweise auch dokumentiert): Verspannung der Schulter- und Nackenmuskulatur (immer wieder KG, Massagen und v.a. Medikamente), Fehlhaltung der HWS, nach langen Tagen Einschnitte bis ca.1cm im Trägerbereich (trotz extra-starkem Sport-BH mit Ringerrücken!), Entzündungen, Abszeße u.v.m. Die psyschichen Folgen lasse ich mal aussen vor, da ich mich eh seit Jahren in Therapie befinde.

Meine Frage: Wie stehen meine Chancen trotz des hohen BMI eine Kostenübernahme für eine OP bei meiner KK (Dak) zu bekommen? Eine weitere Gewichtsreduktion ist eh angestrebt, was aber im Moment schwierig ist, da gerade der Sport immer wieder durch Verspannungen und Schmerzen ausfällt. Oder gibt es Richtwerte, ab welchem BMI ein Kostenübernahmeverfahren leichter wird? Durch meine psyschiche Vorbelastung (komplexe PTBS) möchte ich mich nicht einfach in ein Verfahren stürzen, das keine guten Aussichten hat, da mich dies nochmal zurückwerfen könnte. Daher wäre ich für eine möglichst konkrete Aussage sehr dankbar.

Viele Grüße,
Sanna
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Sanna vom  30.0... Nr. anzeigen 30.05.2013  Telefonnummer 12:08h

Liebe Sanna,

Sie haben schon einen richtig großen Erfolg in puncto Gewichtsreduktion erzielt. Das ist fantastisch und zeigt Ihnen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.
Eine von Ihnen gewünscht konkrete Aussage kann hier Niemand machen, weil jede Entscheidung der KK bzgl eine Kostenübernahme eine Einzelentscheidung ist.

"...Durch meine psyschiche Vorbelastung (komplexe PTBS) möchte ich mich nicht einfach in ein Verfahren stürzen, das keine guten Aussichten hat, da mich dies nochmal zurückwerfen könnte."
Um diesen Fall zu umgehen, müssen Sie sich weiterhin in Richtung Idealgewicht vorarbeiten. Ansonsten ist erfahrungsgemäß eine Ablehnung der KK wahrscheinlicher als eine Zusage zur Reduktionsplastik.

Nur Mut! Sie schaffen es, denn Sie haben Disziplin bewiesen und ein realistisches Ziel vor Augen.

Alle guten Wünsche,

Dr. med. Paul J. Edelmann.
www.frankfurter-klinik.de
Dr. med. Stefan Schill  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bonn, Gießen, weilburg
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liebe Sanna,
bei den vorliegenden Fakten dürften einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse nichts im Wege stehen. Wenn Sie vorhaben, weiter abzunehmen, wozu ich Ihnen raten würde, warten Sie lieber ab, bis Sie Ihr angstrebtes Gewicht erreicht haben.
Ich finde es aber toll, dass sie so viel abgenommen haben, dazu gehört viel Disziplin. Um eine Gewichtsabnahme zu erleichtert, rate ich Ihnen, jeden 2. Tag schwimmen zu gehen, da belastet die Gelenke nicht. Walking und Fahrrad fahren wäre auch nicht schlecht. Wenn Sie einen Ernährungsberater konsultieren oder vielleicht schon haben, müßte es auch ohne Sport klappen der die Gelenke belastet. Versuchen Sie mal, nur noch morgens Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, evtl.mittags ein wenig, abends nur noch Gemüse und Fleisch oder Fisch, wenig Fett und außerdem keine Süßigkeiten, kein Alkohol.Bei Heißhunger lieber ein paar Nüsse statt Süßigkeiten.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Erfolg bei einer weiteren Gewichtsabnahme.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. Stefan Schill
Nofretete-Klinik Bonn
Tel.: 0228 - 95739 - 137
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Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Hallo Sanna,

die Frage müssen dem Chefarzt der KK stellen. In Österreich wird die OP üblicherweise nur bei normalem BMI bewilligt, Ausnahmen kann es geben, also viel Glück beim Versuch und beim weiteren Abnehmen, gratuliere für die 37 Kg !!
Apfelsinchen  |  Visitor  |  Sachsen
  • 23 Antworten
Hallo,
um nicht ganz den Mut zu nehmen. Mir wurde die OP bewilligt und die Kosten wurden übernommen, trotz dem ich etwas übergewichtig bin. Ich hatte auch schon angefangen abzunehmen und dieses auch bei dem MDK gesagt, dass ich auch noch weiter abnehmen werde bis zur möglichen OP. Es war bei mir die weniger Gewicht, was runter musste, aber eben das Idealgewicht hatte ich auch nicht und es wurde bewilligt. Und da sie nun schon so viel abgenommen haben, denke ich, können sie auch damit verdeutlichen, wie ernst ihnen dieser Op-Wunsch ist. Bleiben sie dran, weiter kontinuierlich abzunehmen und aber auch das Gewicht dann zu halten!! Möglich, dass es bei ihnen noch etwas länger dauert mit einer Zusage, bis das Gewicht in etwa dem entspricht, was sie wollen. Aber aussichtslos ist es dann sicher nicht mehr. Viel glück und alles Gute auf ihrem weiteren Weg.
Liebe Grüße von Apfelsinchen

Antwort an Apfelsinchen

Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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Dr. Edelmann befindet sich bis zum  10.0... Nr. anzeigen 10.06.2013  Telefonnummer in seinem 7. humanitären Interplast-Einsatz (www.interplast-germany.de; Spenden stets willkommen) in Sibirien, wo er vornehmlich Kinder mit Lippenspalten, Gaumenspalten und anderen angeborenen Missbildungen im Gesichtsbereich operiert.

Dr. Edelmann kann sich in diesem Zeitraum nicht an der Beantwortung Ihrer Fragen beteiligen.

Sollten nach seiner Rückkehr noch Fragen offen sein, schreiben Sie ihn gerne unter dr.edelmann@frankfurter-klinik.de an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Sila26  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 2 Antworten
Hallo alle zusammen :)

Also ich werde dieses Jahr 20.
Hab echt voll die Probleme mit meiner Obertweite..die schmerzen hören nicht auf :( kann nicht sitzen, nicht liegen einfach nichts..Tanzen musste ich aufgeben..(leide unter starken und häufigen Migräneanfällen), alles knackst und meine Körper Haltung wird immer schlimmer..
Da ich in der Gastronomie tätig bin, stehe ich 95%, was mir SEEEHR schwer fällt, dass ist nicht zum aushalten..der BH ziept überall, meine Schulter gereizt, stechen im ganzen Rücken, dabei trag ich schon diese Spezial BH´s..
Ich schaff das echt nicht mehr :´(

Mit BH überall schmerzen, ohne geht auch nichts, nicht mal das duschen..

Zu mir : 1.75cm groß, 60Kg, 75F-75G
Abnehmen wäre da auch keine Option..


Dazu kommt noch das optische, ich fühle mich überhaupt nicht wohl.
Dann noch die Sprüche anderer :( das macht mich fertig ..

Ich möchte unbedingt eine OP :( Kann es mir aber nicht leisten.
Hätte ich Chancen auf eine Kostenübernahme?
Sila26  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 2 Antworten
Dazu habe ich noch eine leicht verdrehte Wirbelsäule.
Dr. med. Mathew Muringaseril  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Reutlingen, Hannover
  • 706 Antworten
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Ihre Befunde und Beschwerden müssen von einem Facharzt (z.B. für Plastische und Ästhetische Chirurgie) dokumentiert werden. Diese Unterlagen müssen Sie zu Ihrer Krankenkasse bringen. Dort überprüft der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) inwieweit eine medizinische Indikation für eine Brustverkleinerung besteht.
Falls der Antrag abgelehnt wird, hätten Sie noch die Möglichkeit Einspruch einzulegen.
Insgesamt sind Ihre Chancen gut, dass die KK die Kosten für die OP übernimmt.


Viele Grüße aus Hannover

Dr. Muringaseril


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Miri85  |  Visitor  |  Bayern
  • 1 Antworten
Hallo zusammen,

ich hab das gleiche Problem wie alle hier. Ich bin 1,60 groß, wiege 62 Kilo und habe Bh-Größe 70J aber die KK will keine OP bezahlen. Ich komm ohne Schmerzmittel nicht mehr aus. Hab von Krankengymnastik bis Akupunktur alles versucht und nichts hat geholfen. Hat jemand eine Idee wie ich dem MDK klar machen kann, dass ich diese OP brauche????
Gibt es hier vll. jemanden der ähnliche Maßen hat und die OP bezahlt bekommen hat? Vll. kann man in diese Richtung argumentieren.
Was könnte ich denn noch probieren?

LG Miri
Chantal  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
Hallo, ich bin 21 Jahre alt, 1,58m groß, Wiege 60kg und habe Körbchengrösse 75e-75F. Ich bin total unzufrieden mit meiner Brust. Seit ich im Koma lag durch meine Stoffwechselerkrankung und durch Wasserbildung im ganzen Körper hängt meine Brust total und ich kann teilweise die Haut komplett hochziehen... Ich schäme mich, das Wasser ging natürlich zurück, aber die Brust blieb leider bzw wurde dadurch ja erst so schlimm...ich habe dauernt Rückenschmerzen, Kopf- und Nackenschmerzen... Ich ziehe nur weite Oberteile an, da es mir so unangenehm ist und nur gaaaaanz selten enge. Ich bin zwar glücklich vergeben, aber dadurch das ich mich schäme wirkt sich das natürlich auch auf das Sexleben aus... Ich bin total unglücklich und kann mich selber nicht im Spiegel betrachten. Ich habe am Donnerstag einen Termin beim Frauenarzt und wollte mal hören was sie so dazu sagt. Was sagt ihr, hätte ich eine Chance auf eine kostenübernahme??? Und was muss ich dafür tun?! Lg Chantal
Knuzi  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 7 Antworten
Auch ich möchte gerne meine Brüste verkleinern lassen und frage mich nun wie die Chancen für mich stehen das die Krankenkasse (Techniker Krankenkasse) diese OP übernimmt und welche Schritte ich einleiten muss um überhaupt einen Antrag darauf stellen zu können.

Ich bin 19 Jahre alt, 1,73cm groß, 54kg schwer und trage die unglaubliche englische Körbchengröße 28H was laut einem BH-Größen-Rechner in Deutschland eine 60M wäre!!!
Meine Brüste passen also optisch schonmal gar nicht zu meinem Körper und belasten diesen durch ihr Gewicht sehr. Das heißt ich leide unter Rücken-/Nacken- und Schulterschmerzen, starken Abdrücken vom BH und sichtbaren Haltungsschäden( ich habe einen Buckel und ziehe permanent die Schultern nach oben). Außerdem habe ich in diesen Bereichen oft bis immer Verspannungen und schwitze sehr unter und zwischen den Brüste . Darüberhinaus kann ich natürlich kaum Sport machen, da jede auf und ab Bewegung der Brust schmerzt. Auch die Arbeit ist für mich beschwerlich (Pflege im Altenheim) da mein Busen ständig im Weg ist oder aus dem BH rutscht. Auch mit dem Schlafen habe ich Probleme. Ich schlafe eigentlich gerne auf dem Bauch, was aber wegen der großen Brust sehr unangenehm ist. Zu den körperlichen Beschwerden kommen dann natürlich auch noch die psychischen. Ich mag es gar nicht mehr mich leicht bekleidet zu zeigen (auch nicht vor meinem Freund) wodurch ich zb auch nich mehr ins Freibad gehe. Dazu kommen die dummen Kommentare von Seiten des männlichen Geschlechts und die ästhetische Komponente, denn meine Brüste sind weich und hängend. Es ist eine Qual BHs zu finden die passen und meinem Alter entsprechend gut aussehen.

Was meint ihr? Würde die Krankenkasse in meinem Fall zahlen und welche Gutachten brauchen die um meine Chancen zu steigern?

Antwort an Knuzi

Maja  |  Visitor
  • 1 Antworten
Hallo Knuzi,
ich plane ebenfalls eine OP und habe mich deshalb mal durch verschiedene Informationsseiten gelesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Voraussetzungen dann gut, wenn verschiedene Ärzte eine Art Gutachten für Dich schreiben. D.h. z.B. der Orthopäde, dass es trotz Krankengymnastik etc.nicht besser geworden ist, der Hautarzt über die Hautprobleme z.B. in der Unterbrustfalte. Mit Aussagen zur psychischen Belastung soll man laut verschiedener Berichte wohl vorsichtig sein. Außerdem gibt es wohl so einen Art Richtwert, der bei ca. 500g pro Brust liegt, die entfernt werden müssen.
Es kann Dir passieren, dass man verlangt, dass Du zuerst noch andere Therapien versuchst, bevor man darüber entscheidet und, dass Du zu einem Gutachter von der Kasse musst.
Ich habe aber auch schon mehrere Bericht gelesen, dass man sich bei einer ersten Ablehnung auf keinen Fall abschrecken lassen soll!
Ich würde an Deiner Stelle auch unbedingt mal Deine Ärzte fragen,
also Orthopäde, Hautarzt oder Gynäkologe, ob die sich auskennen.
Im Zweifel wird Dir die Kasse selbst sagen, was sie noch haben will.
Alles Gute und viel Glück!
Maja
engel123  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 1 Antworten
hallo
ich habe da eine frage, eine gute freundin von mir hat zu große brüste, aber die frauenärztin meinte nur sie sollte wegen ihren rückenschmertzen mehr muskeln aufbauen. das hat sie gemacht und hat immer noch rücken- und nackenscherzen. und eine op kann sie sich nicht leißten, wegen den hohen kosten. kann man die krankenkasse dazu bringen, die kosten zu übernehmen? sie ist 155cm groß und hat körpchengroße 85D
Knuzi  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 7 Antworten
Hallo zusammen! Wie viele hier möchte auch ich eine Brustverkleinerung durchführen lassen und habe hier im Forum auch bereits einen Beitrag dazu veröffentlicht. Trotzdem habe ich nocb ein paar neue Fragen, also nochmal ;) :

Ich habe den Antrag bereits bei der Krankenkasse (TKK) gestellt (am 10.07.13 abgeschickt). Dieser bestand aus einem persönlichen Antragsschreiben mit Vorgeschichte, aktueller Situation, körperlichen Daten und erwarteten Zielen einer Reduktion. Dabei habe ich ausschließlich physische Probleme beschrieben und keine seelischen Belastungen!!! Dazu liegen ein Attest vom Hausarzt, Orthopäden und Gynäkologen bei, die die Notwendigkeit des Eingriffs bestätigen.
Meine Daten: -19Jahre -1,73cm groß -54kg -Körbchengröße 28H=60M -Asymmetrie der Brust sichtbar vorhanden -Brustkrebs in der Familie in einem Fall vorhanden
Beschwerden: -Rücken-,Nacken-,Schulterschmerzen -Schnürfurchen durch BH Träger -Probleme beim Schläfen -Probleme bei der Arbeit (Pflege Altenheim) -Sport fast undenkbar-> auf und ab Bewegung der Brust schmerzt -vermehrte Schweißbildung unter und zwischen den Brüsten-> kann zu Exzemen führen
So meine Frage ist nun wie meine Chancen auf Kostenübernahme aussehen, wann ich ungefähr mit einer Rückmeldung der Krankenkasse rechnen kann und vorallem was passiert wenn ich zum MDK muss. Was für Fragen werden dort gestellt und was zieht man da an( eher was sehr enges wo die Größe der Brust direkt ins Auge springt oder eher was sehr weites was kaschiert??)?
Danke für Antworten!
Rose09  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
  • 6 Antworten
Hallo knuzi,

Ich habe schon 2 MDK besuche und 1 Gutachten hinter mir der nächste gutachten steht bald vor mir. Bei der MDK achten sie nicht auf das was Sie anziehen SIe mussen sich so oder so ausziehen es wird gemessen und gewogen.
Daher ist es egal ob eng oder weit. Aber es ist sehr schwer bei der MDK das ja zu bekommen. Ich kämpfe seit 3 Jahren schon und ich denke es wird noch sehr lange dauern. Die Briefe dauern sehr lange bis sie geschrieben werden und die KK es erhält rechne mit 6-8 wochen auf ein schreiben. Ich selbst habe 2 plastische chirurgen berichte worin steht das es notwendig mit der brustverkleinerung zich gynokologische briefe vom orthopäden hab ich auch aber es bringt nichts. Seit 1 1/2 jahr hab ich einen Anwalt eingeschaltet jetzt kämfen wir zusammen. Jetzt nach langen monaten habe ich wieder mal einen Gutachtentermin bekommen und bin mal gespannt was daraus wird. ( Ich bin 153 cm groß :-( klein, 64 kg, BH 75 H ) Bei mir müssen lautplastisch chirurgischer bericht mehr als 500 g pro seite entnommen werden. Trotzdem absage !!!
AZ7B  |  Visitor  |  Bayern
  • 1 Antworten
Hallo zusammen,
ich wollte ebenfalls eine Brustreduktion machen lassen. Habe mir das viele Jahre überlegt, denn das ist ja doch ein heftiger Eingriff.
Doch meine Beschwerden wurden einfach immer schlimmer und als ich nach einer Knie-OP (Kreuzbandplastik) versuchte wieder fit zu werden, merkte ich es überdeutlich wie schlimm es geworden ist.
Meine BH-Größe ist 75F-G. Ich muss den BH stramm tragen, denn sonst rutschen beim Sport die Brüste nach unten durch. Das schnürt ein und beengt, bereitet mir Schmerzen und verleidet mir mein sportliches Engagement.
Für die Knie-Reha sollte ich hüpfen und Seilspringen. Aber dann hüpft der schwere Busen derart heftig auf und ab, dass es reißt und schmerzt.
Entsprechend habe ich auch meinen wöchentlichen Gymnastikkurs abgebrochen, weil ich einfach nicht richtig mitmachen kann. Es schmerzt, wenn ich hüpfen soll, der Busen verrutscht bei bestimmten Bewegungen, durch das Schwitzen, reibt der festgezurrte BH auf der Haut, scheuert alles Wund, die Träger schnüren noch stärker ein und bei den Übungen, bei denen ich auf dem Bauch liegen muss, habe ich Druckschmerzen in der Brust.
Aber die Gymnastik hat mich in früheren Jahren eben fit und gelenkig gehalten. Da wollte ich wieder hin.
Zu Hause nehme ich den BH ab, weil er mir unerträglich auf den Schultern lastet. Dann kann ich mich natürlich nur noch langsam bewegen, weil sonst die Brüste rumklatschen ... letztes Jahr hatte ich dann erstmalig Ekzeme unter den Brustfalten, also habe ich den BH wieder angezogen bzw. fahre so ein Mittelding.
Schon vor Jahren meinte ein anderer Gynäkologe, dass ich eine Risikobrust hätte. Damals hatte ich eine Brust-OP, vorsichtshalber wurde mein Milchdrüsengewebe entfernt, weil ich aus der Mamma blutete, was relativ schnell immer stärker wurde, doch die diversen Untersuchungen gaben keinen Befund .. naja das ist alles in Ordnung. Eigentlich zum Glück, aber leider richtet sich das nun sogar gegen mich. Gegen eine Kostenerstattung.
Alle meine Ärzte - Hausarzt, Orthopäde, Frauenärztin haben die Brustreduktion unterstützt. Den Antrag stelle dann der plastische Chirurg, die DAK vermutete dennoch einen kosmetischen Hintergrund. Ich solle meine Beschwerden persönlich schildern. Das tat ich, so ähnlich wie hier. ich erwähnte auch, dass ich immer eine gute Schwimmerin war und aufgrund meiner Rückenbeschwerden eigentlich auch schwimmen sollte, dass ich aber keinen passenden Badeanzug mehr finde. Ich wiege bei 164 Körpergröße etwa 60kg, habe schmale Hüften, aber eben einen überdimensionierten Busen - das merke nicht nur ich, sondern auch andere, was man aus diversen Bemerkungen und Witzen ja leider auch schnell heraushört.
Ich wurde zum MDK geschickt. Die Dame dort hielt sich sehr bedeckt, wollte mir nichts sagen. Der MDK Termin war morgens, ich zog meinen BH erst an, als ich losfuhr. Im Gutachten war später zu lesen, dass keine Striemen von den Trägern sichtbar gewesen seien ... Na klar, nach nicht mal 1,5 Stunden BH tragen! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich einen Nachmittagtermin beantragt. Da hätte sie aber mal ganz wunderbare Striemen sehen können. Auch unterhalb der Brust waren keine Ekzeme. Klar, die habe ich nicht gepflegt, war auch damals nicht beim Hautarzt. Mann, als ich die hatte, wollte ich die nur schleunigst loswerden und hatte die passende Salbe schon zu Hause. Und danach habe ich alles getan, dass die nicht wieder auftreten.
Im gutachten standen auch falsche Werte, z.B. dass ich 74kg wiege. Meinen Brustumfang hat sie ohne BH so kurz oberhalb der Taille gemessen. Das ist doch kein Brustumfang, oder? Muss man nicht irgednwie auch die Länge vom Brustansatz bis Brustwarze mitberücksichtigen oder so? Später im Gutachten hieß es, der Busen sei altersgerecht (ich bin 58), mein Wunsch nach OP nicht nachvollziehbar und dass die Krankenkasse nicht dazu da sei, dass ich passende Badeanzüge finde, oder Seilspringen könnte.
Ich hätte heulen können, so beschämend fand ich diese Äußerungen. Ich bin leidenschaftliche Sportlerin, schon immer gewesen und muss nun erleben, wie mein Busen mich nach und nach in meiner Bewegung einschränkt. Meine Rückenbeschwerden kämen von meinem Rundrücken und dagegen müsste man geeignete orthopädische Therapien verschreiben hieß es noch. Ich habe gegen dieses Gutachten Widerspruch eingelegt und sie baten den MDK um Stellungnahme. Der brauchte dann erst einmal einige Wochen, um dann festzustellen, dass man zwar verstehe, dass ich nicht einverstanden sei, mein Schreiben aber keine neuen medizinischen Erkenntnisse ergäbe. Nun lag es dem DAK-Widerspruchsausschuss vor und die haben mir nun ebenfalls eine Absage erteilt. Ich sei nicht krank, schon gar nicht in der Brust. Und so käme eine Kostenerstattung nicht in Frage. Dagegen könne ich nun klagen.
Ich bin alleinerziehende Mutter, mein Sohn ist 19 und wird am September studieren. Ich bin selbstständig und kämpfe immer wieder neu um Aufträge. Ich hätte einen Teil der OP getragen, einfach, weil mir meine Gesundheit wichtig ist, aber Anwalt, alles allein finanzieren. Das übersteigt meine Möglichkeiten.
Was kann ich denn jetzt noch tun?
Sabrina32  |  Visitor  |  Niedersachsen
  • 12 Antworten
Hallo,

wende dich an den Sozialverband die Helfen einem weiter...sie schreiben für dich Widerspruch und vertreten dich bei einer Klage vor dem Sozailgericht.

Ich habe meine Kk nun auch verklagt, der Sozialverband vertritt mich und das ganze kostet mich lediglich 80€

Lg und viel Erfolg und nicht unterkriegen lassen
Caro  |  Visitor  |  Sachsen
  • 1 Antworten
Hallo!
Ich bin 31 Jahre und habe eine 7 Monate alte Tochter. Vor meiner Schwangerschaft hatte ich schon ein sehr großen Busen (80 H bei 1,60m) und litt schon sehr darunter, jedoch wollte ich nie einen Antrag stellen, da ich unbedingt mein Kind stillen wollte und mich natürlich auch für meinen Busen schäme! Jetzt nach der Schwangerschaft und dem Abstillen habe ich es gewagt, da auch der Leidensdruck um 2-3 Größen gestiegen ist (80 J-K). Die AOK verlangte diverse Facharztbefunde und Bilder, letzendlich wurde ich zum MDK eingeladen.
Die Ärztin hat mir von vornherein klar gemacht, dass sie keine OP befürwortet, da keine Erkrankung der Brust (Tumor oder Krebs) vorliegt und auch keine Entstellung! Ausserdem gäbe es auch noch keine Studien über Beschwerdelinderungen nach einer Brustreduktionen. Weiterhin befände ich mich noch nicht in jahrelanger ärztlicher Behandlung aufgrund meines zu großen Busens (selber Schuld).
Das beste jedoch war die Ankündigung, dass die KK gute hohe Anwälte hat und man sowieseo verlieren würde! Da sagt man doch, der MDK ist unabhängig! Für mich ist das wie ein Schlag ins Gesicht, natürlich werde ich in Widerspruch gehen, aber es ist schon sehr schade, das man jahrelang einzahlt, nie krank macht und wenn man mal wirklich ein Anliegen hat so nieder gemacht wird!
Meine Frage das MDK Gutachten, kann man sich das direkt vom MDK oder von der Krankenkasse anfordern?
Lona  |  Visitor  |  Rheinland-Pfalz
  • 1 Antworten
Hallo, ich bin 23 Jahre alt und denke schon lange drüber nach meinen Arzt mal auf eine Brustverkleinerung anzusprechen.
Seit meiner frühen Jugend habe ich eine große Brust. Inzwischen habe ich nach meiner Schwangerschaft 75 G (Ca, genau weiß ich es nicht da ich keine passenden bezahlbaren bh's finde). Ich habe seit ich denken kann Probleme im Rücken und Nacken ich habe auch entzündungen unter der Brust welche seit der Schwangerschaft kaum zurück gehen. Habe ich überhaupt eine Chance das die kk die Op zahlen würde? Was ist wenn ja, und ich dann wieder schwanger werden würde? Mein Sohn ist grad gestern ein Jahr geworden und ich Kämpfe noch mit den schwangerschaftskilos in ein oder zwei Jahren hätten wir gerne noch ein Kind.

LG Lona
Sara321  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 2 Antworten
Mir gehtesähnlich wie dir. Ich habe seit einigen Jahren an Gewicht zugenommen und auch eine größere Brust bekommen. Diese 95c bereitet mir auf Grund der Göße Chronische Nackenschmerzen und auch der untere Rücken bereitet bei langem sitzen und stehen Schmerzen. Ich hatte auch schon Krankengymnastik und Rehasport, was aber keine Besserung brachte. Ich bin versichert bei der KKH und hab seit 9 Jahren Probleme mit den Schmerzen.
Sara321  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
  • 2 Antworten
Ich muss dazu sagen, das ich eine Fehlhaktung der Wirbelsäule habe und dadurch oft Rückenschmerzen bekomme. Ich bin 30 Jahre jung.... was kann ich denn tun? Übernimmst die Kkh das überhaupt?

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Else 11.05.2018
Zufrieden

Vom ersten Kontakt an hatte ich ein Gefühl der Vertrautheit. Alle Antworten auf meine vielen Fragen kamen schnell und vor allem kompetent. Die Betreuung vor Ort war ebenso fantastisch. Alle Termine wurden genau eingeha... Mehr 

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