Kostenübernahme bei Brustasymmetrie/Verkleinerung über Krankenkasse. Aber wie?

Kostenübernahme bei Brustasymmetrie/Verkleinerung über Krankenkasse. Aber wie?

JojoH  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
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Hallo :)
Vor kurzem war ich im Brustzentrum für ein Beratungsgespräch.
Meine linke Brust ist ein F/G Körbchen und meine rechte ist ein C Körbchen, der Plan ist die große der kleinen mittels T-schnitt anzupassen. Jedoch mach ich mir große Gedanken über den Antrag bei der Krankenkasse. Ich weiß nicht wirklich was ich da rein schreiben soll, mein Hausarzt sagte ich solle mir keine großen Hoffnungen machen da ich wegen den Rückenschmerzen nie Krankengymnasttik gemacht habe.

Kann mir da bitte jemand helfen?
Bin bei der IKK Classic, überlege aber zur Barma zu wechseln
Dr. med.univ. Maria Wiedner  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie  |  Wesseling
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Sie brauchen einen Bericht eines plastischen Chirurgen, der den Befund beschreibt und die Therapie empfiehlt. Dazu ein Schreiben ihrerseits und möglichst von weiteren Ärzten, die das unterstützen (Frauenarzt, Orthopäde, Hautarzt).
JojoH  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
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Hallo :)

Ja, ein Bericht mit Empfehlung von meiner Chirurgen habe ich, ein Termin beim Orthopäden ist nächste Woche.
Mein Hausarzt würde mir darüber hinaus ein Bericht schreiben in denen er meine chronischen Schmerzen aufgrund meines Beckenschiefstandes und meiner leichten Skoliose bestätigt. Meine Frauenärztin wird wohl keinen Bericht schreiben da sie der Meinung ist, dass der vom Brustzentrum reicht. Eine Hautärztin habe ich nicht da ich in dem Bezug nie Probleme hatte.
Dr. med. Claudius Kässmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bergisch Gladbach, Köln
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Liebe JojoH,
kommen Sie gerne einmal in meine Sprechstunde. Brustverkleinerungen und oder Straffungen sind eine der häufigsten OP´s bei mir. Wir können das gemeinsam besprechen wie Sie am besten zum Ziel kommen dass Ihnen die Krankenkasse die Op zumindest teilweise finanziert .
Ich freue mich auf Sie.
Herzliche Grüsse
Dr. Claudius Kässmann
https://www.legeartis-praxis.de/brustverkleinerung-koeln.html#Brustverkleinerung
Gartenzwerg  |  Visitor  |  Baden-Württemberg
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Hi JojoH,

Meine KK hat mir die OP bezahlt. Bei Asymmetrien ist es oft der Fall das nur eine Seite bezahlt wird (Vergrößerung mit Implantat der kleineren Brust oder Verkleinerung der größeren) wird und man die Gegenseite selbst bezahlen muss (weil nur ästhisch notwendig, kein Krankheitswert). Ich hatte nur ein Attest vom Plastischen Chirurgen, Bilder für den MDK und den Antrag mit persönlicher Stellungnahme. Asymmetrien oder Fehlbildungen gelten im Sinne des Sozialgesetzes als entstellend und können daher als "Krankheit" gewertet werden. Du brauchst in Deinem Anschreiben nur Stellung dazu nehmen falls von Deiner KK gefordert (einfach anrufen, ist oft sehr unterschiedlich) und dann nur kurz beschreiben das es dich in bestimmten Situationen beeinträchtigt (Sauna, Sport, schlecht sitzende BHs, schlecht Kaschierbar trotz Einlage etc.) und auf Beschwerden eingehen, für die Du am Besten Atteste hast (Deine einseitigen Rückenschmerzen). Niemals von psychischen Beeinträchtigungen schreiben, sonst zahlt die KK eher Psychotherapie als eine OP. Das wichtigste ist aber das die Atteste wirklich sachlich und medizinisch formuliert sind, d.h. den Krankheitswert belegen und nicht ästhetische Gründe oder Unzufriedenheit beschreiben. Wenn das nicht der Fall ist, kannst Du Argumentieren so viel Du willst es wird nichts bringen. Ich würde auch keine "Gefälligkeitsatteste" vom Hausarzt oder so nehmen, die schreiben meist nur ab oder zu allgemein, ist auch nicht deren Fachgebiet.
Viel Glück für den Antrag!
Liebe Grüße

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