Hallo, ich möchte denke darüber nach mir Sculptra im Gesicht machen zu lassen. Da ich eine panische Angst vor Nadeln habe (vor allem vor langen Nadeln) wurde mir nun angeboten, das Präparat mit einer kleinen 5 mm Nadel im Gesicht zu infizieren. Der Arzt meinte, dass dies den Nachteil hätte, dass er sehr häufig einstechen müsste, was die Bildung von Blutergüssen als auch die Schwellung verstärken würde er aber sonst keinerlei Gründe dafür sehe, das Präparat so einzubringen. Die Praxis und alles drumherum hat einen sehr guten Eindruck gemacht und dennoch möchte ich sichergehen, dass dies wirklich so in Ordnung ist wie vorgeschlagen?
Sculptra kann auch mit einer kurzen 5-mm-Nadel injiziert werden, das ist grundsätzlich möglich. Der Nachteil ist jedoch, dass viele Einstiche nötig sind, was Blutergüsse, Schwellung und Reizung verstärken kann und die gleichmäßige Verteilung erschwert. Standard und meist schonender ist die Injektion mit einer stumpfen Kanüle, da hierfür nur 1–2 Einstiche pro Gesichtshälfte erforderlich sind und das Hämatomrisiko geringer ist.
Ihre Skepsis ist daher berechtigt. Es lohnt sich zu fragen, ob eine Kanülentechnik trotz Nadelphobie möglich ist, da diese oft als angenehmer empfunden wird.
Wenn Sie zukünftig ein Facelift in Erwägung ziehen, wird von Sculptra im Gesicht eher abgeraten, da die diffuse Kollagenneubildung spätere chirurgische Präparationen erschweren kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hambarchian
Standorte Köln und Hamburg
Guten Morgen,
Sculptra wird heutzutage eher selten verwendet.
Wenn Ihr Behandler auch operieren kann, weiß er bestimmt, dass man die entsprechenden Gesichtsregionen durch Nervenblockaden wie bei Zahnarzt komplett betäuben kann.
Dann spüren Sie garnichts.
Sonst wenden Sie sich an jemand anderen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. K. Sawatzki , München
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