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10.11.2022

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Vor über 20 Jahren wurden bei mir anatomische Implantate unter den Brustmuskel gesetzt. Weil de Brüste unterschiedlich groß waren, kamen auch unterschiedliche Implantate rein. 2021 dachte ich, die hätten sich verkapselt und wären nach oben gerutscht. Ich suchte mir eine renommierte Klinik und bekam einen Termin beim Chefarzt. Er gefiel mir sehr, ich hatte vollstes Vertrauen. Die Implantate seien nicht nach oben sondern die Brust nach unten gerutscht. Das bekäme man mit Wechsel der Implantate und einer Straffung sehr gut wieder hübsch und er würde gleich große Implantate nehmen, keine unterschiedlichen. Ich erfuhr den Preis, war erschrocken aber er meinte ich solle bedenken, er mache 2 OPs in einem Schritt. Gut, Termin vereinbart, alles lief super, ich bekam runde 450er Implantate. Nach der OP erfuhr ich dann, meine Haut hätte eine Straffung nicht hergegeben, es wurden nur die Implantate getauscht. Mein Problem blieb, die Implantate saßen oben, die Brust hing unten. Wasserfall Deformität. Laut dem Arzt sei eine Korrektur kein Problem, er würde die Brustwarzen versetzen. Auf Nachfrage sagte er, er mache natürlich eine Straffung. Zum Glück hatte die Klinik eine Versicherung abgeschlossen (ich wollte die gute über 2 oder 3 Jahre, hatte das aber nur beim ersten Gespräch gesagt, das fiel leider hinten runter). Es wurde ein Schaden gemeldet und die Versicherung gab eine Deckungszusage. Erst jetzt las ich Erfahrungsberichte und sah es ist besser, 2 Operationen zu machen: eine Straffung und dann später kommen die Implantate in die Brust! Und genau mein Operateur hat das einer Frau, deren Bericht ich gelesen hatte, auch empfohlen. Warum nicht mir? Wir vereinbarten einen weiteren OP-Termin. Dann der Anruf der Klinik, der Arzt sei nicht mehr da. Ich fand ihn, er hat eine eigene Praxis eröffnet und war bereit, mich zum ursprünglich vereinbarten Termin zu operieren. Die OP lief gut, ich war ohne Schmerzen. Hielt mich an die Anweisungen, schlief auf dem Rücken, wusch die Haare nicht selber, hob die Arme nicht über den Kopf, ruhte mich schön aus. Beim Kontrolltermin stellte der Arzt einen Bluterguss an einer senkrechten Naht fest. Er klebte Steristrips drauf, die zuhause angekommen aber durchnässt waren. Meine Haut ist so doll gestrafft, sie löst sich wohl an mehreren Stellen einfach auf. Der Arzt ist tiefenentspannt, alles sei in Ordnung, das könne passieren usw. Ja, verstehe ich, aber es ist so überflüssig! Hätte ich das in 2 Schritten machen lassen, wäre wahrscheinlich alles gut gelaufen. Jetzt habe ich mehrere offene Stellen an den Brüsten, die seit mittlerweile 2 Wochen nicht verheilen. Die offenen Stellen kündigen sich durch Stechen in der Brust an, es sticht heute schon wieder also geht wieder was auf. Meine Brüste sind ungleich groß, was durch unterschiedliche Implantate hätte vermieden werden können. Außerdem sind beide Brüste rot-bläulich verfärbt. Die OP ist inzwischen 32 Tage her. Mein Fazit: Mit besserer Vorbereitung meinerseits hätte alles gut gehen können. Vertraut nicht blind, recherchiert und fragt viel.

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