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Knapp 2,5 Wochen Post OP

Eingriff vorgenommen Es lohnt sich
Bienenstich
Hannover · Erstellt am 25.06.2021 · Update 15.07.2021

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Dr. med. Aschkan Entezami
Dr. med. Aschkan Entezami Hannover, Niedersachsen
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Erfahrung

Am Donnerstag, den 24.06.2021 hatte ich meinen zweiten Nachsorge Termin. Die Pflaster wurden wieder ausgetauscht, Wunden desinfiziert und Fäden gekürzt. Alles scheint super zu verheilen, ich habe mich auch das erste Mal getraut, als die Pflaster ab waren, hinzuschauen... die Wunden sehen sehr fein aus. Ich bin super glücklich. :) Mit der Narbenpflege beginnen wir beim nächsten Termin, der ist in zwei Wochen.

Heute, am 25.06.2021, habe ich mich das erste Mal ohne BH in Klamotten gewagt, ganz vorsichtig natürlich... bin verliebt. Sie sehen sehr viel kleiner aus als vorher, das stört mich aber überhaupt nicht, gefällt mir eher noch mehr. Nach kurzem Staunen und ein paar Tränen (Freude) schnell wieder in den BH geschlüpft, der gibt mir immer noch ein Gefühl von Sicherheit.

Eigentlich sollte ich seit Anfang dieser Woche wieder arbeiten, das konnte ich mir aber überhaupt nicht vorstellen, ich habe meinen Urlaub also erstmal bis Ende nächster Woche verlängert. Hoffentlich bin ich bis dahin wieder ein bisschen selbstständiger und mobiler. Die 2 Wochen Urlaub haben überhaupt nicht gereicht.

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bienenstich

· Hannover

· 15.07.2021

Hallo Happyme,

vielen Dank erstmal!

Gute Frage. Um ehrlich zu sein, habe ich die Position noch nicht in Frage gestellt, jetzt, wo du es erwähnt hast, frage ich mich das selbe. Evtl kann ein Experte etwas dazu sagen? Sonst werde ich das bei meinem nächsten Termin mal erfragen... dieser ist aber erst in 3 Monaten.

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Bruststraffung - Nach langem Leiden super zufrieden!

Eingriff vorgenommen Es lohnt sich
Bienenstich
Hannover · Erstellt am 14.06.2021 · Update 17.06.2021
Erfahrung

Hallo! Ich habe nach langer Überlegung eine Bruststraffung machen lassen und möchte gerne meine Erfahrung mit euch teilen, da mir das durchlesen von anderen Berichten sehr geholfen hat.

Lange Zeit litt ich unter meinen Brüsten, diese waren nicht sonderlich groß (ca 75C), hingen jedoch für mein Alter (20) trotzdem tief. Mit 11 haben sie angefangen sich zu entwickeln und waren dann mit ca 13 auch schon bei ihrer vollen Größe angekommen. Dazu habe ich auch schwaches Bindegewebe, welches sofort nach ließ, es gibt also keinen Zeitpunkt, an den ich zurückdenken kann, an dem sie nicht hingen. Umso erstaunter war ich nach der Operation! Gefühlt hatte ich Brüste bis zum Hals. Aber ich fange vorne an.

Nach meinem Entschluss, mich endlich beraten zu lassen, fiel mir Dr. Aschkan Entezami der Klinik am Pelikanplatz in Hannover durch viele gute Bewertungen auf. Über Jameda konnte ich einen Termin in zwei Wochen vereinbaren, zu einer super Zeit (16:30, also direkt nach Feierabend).

Da ich schon so lange über den Eingriff nachgedacht hatte, war meine Beratung relativ kurz (ca 25 min), Dr. Entezami hat mich über mögliche Risiken aufgeklärt und mich ehrlich beraten. Nach einem Kindeswunsch wurde ich ebenfalls gefragt, da das Ergebnis durch eine Schwangerschaft beeinflusst wird. Nach Begutachten hat er mir die Bruststraffung mit sogenanntem inneren BH vorgeschlagen und den Eingriff für eine Laie gut verständlich erklärt. Ich war total begeistert und fragte nach dem nächstmöglichen Termin. meine Beratung fand am 22.04.2021 statt, mein OP Termin war für den 08.06.2021 angesetzt.

Am 27.05.2021 hatte ich mein Vorgespräch. Durch aufgekommene Unsicherheit wegen der Größe meiner Brüste fragte ich nach ehrlicher Meinung, ob das Ergebnis mit Implantaten ästhetischer werden würde. Dr. Entezami riet mir von diesen ab, das Volumen meiner Brust würde für ein schönes, natürliches Ergebnis vollkommen reichen - und Recht hatte er! Ich bin sehr froh, dass mir keine Implantate angeschwatzt wurden, da man damit ja sicher noch etwas mehr Geld verdient hätte... Hier wurden auch die vorher Fotos geschossen (diese lade ich, wenn möglich, zu einem späteren Zeitpunkt hoch, erstmal nur eins direkt vor der OP). Dr. Entezami hat mir erklärt, worauf ich vor der OP dringend achten sollte und ich habe die Uhrzeit bekommen, an der ich am OP-Tag da sein soll. Auch die Thrombosespritze wurde mir mitgegeben - von dieser habe ich in den vielen gelesenen Erfahrungsberichten nichts gehört, deshalb war mir wichtig, diese zu erwähnen... Anfänglich großer Schock, eigentlich halb so schlimm.

Für den Tag der OP und die nächsten 14 Tage habe ich mir Urlaub genommen.

Am Tag der Operation sollte ich um 11:30 da sein. Mir wurde direkt mein Zimmer gezeigt, welches super modern eingerichtet war. Ein Fernseher, kurzer Weg zur Toilette und ein gemütliches Bett waren vorhanden und auch das Wichtigste. Ein gemütliches Sofa gegenüber vom Bett ist meiner Einschätzung nach für Besuch, was ich ebenfalls als sehr positiv empfunden habe. Mir wurde das OP-Hemd gegeben, dazu noch ein Bademantel und Hausschuhe (das hat das ganze ein bisschen weniger unangenehm gemacht). Erst kam Dr. Entezami zu mir ins Zimmer und hat dann die Linien für die Operation auf der Brust eingezeichnet. Die große Angst vor der OP wurde mir ein wenig genommen, als ich gesehen habe, wie gewissenhaft er diese angezeichnet hat.

Danach kam die Anästhesistin ins Zimmer, fragte, ob es mir gut geht und hat mich gleich mitgenommen.

Bevor ich in den OP Raum gegangen bin, habe ich eine Haube für die Haare bekommen und aufgesetzt, danach durfte ich eintreten und mich auch gleich hinlegen. Das war der Moment, an dem meine Aufregung den Höhepunkt erreicht hat - es war meine erste Operation, meine erste Vollnarkose und zusätzlich mein erster Aufenthalt in einer Klinik. Ich wäre am liebsten wieder aufgestanden und wäre einfach gegangen. Die Anästhesistin hat mir durch Humor und das Beschreiben von jedem Schritt unglaublich geholfen. Es wurde zu jedem Zeitpunkt sicher gestellt, dass es mir gut geht, ich habe mich also trotz riesengroßer Angst sicher gefühlt. Ich glaube, nicht mal fünf Minuten, nachdem ich auf dem OP Tisch lag, war ich auch schon weg.

Aufgewacht bin ich in meinem Zimmer. Das war ca 2,5 Stunden nach Anfang der Operation. Ich hatte eine feste Bandage um die Brust, mein Hemd wieder an und ganz wichtig - überhaupt keine Schmerzen.

Sehr schnell kam auch die Schwester das erste Mal herein. Sie erkundigte sich, wie es mir geht und fragte, was ich gerne trinken möchte. Später wurde mir eine Speisekarte gebracht und ich durfte mir etwas zu Essen aussuchen.

Zum Aufenthalt in der Klinik kann ich sagen, dass ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt habe. Die Schwestern (Tag- und Nachtschwester) sind öfter vorbei gekommen, um zu schauen, wie es mir geht und haben geholfen wo sie konnten. Auch Dr. Entezami selbst ist öfter rein gekommen, um zu schauen, wie es mir geht. Besonders positiv ist mir die Nachtschwester aufgefallen. Das Essen konnte ich leider nicht zu mir nehmen, da mir extrem übel wurde, immer wenn ich es gerochen habe oder versucht habe, abzubeissen. Die Nachtschwester hat mich mit Knäckebrot und Butter versorgt, dafür bin ich sehr dankbar. :)

Für die Nacht wurde mir eine Schmerztablette und eine Schlaftablette gegeben, die ich nach Bedarf nehmen konnte. um 23:30 bin ich dann tatsächlich mit Schmerzen aufgewacht und habe die Tablette genommen, sonst war die Nacht sehr ruhig und ich konnte gut schlafen.

Am Morgen habe ich Frühstück bekommen und eine halbe Stunde danach ist Dr. Entezami gekommen, um die Bandagen durch den Kompressions Bh auszutauschen. Hier konnte ich auch das Ergebnis das erste mal sehen. Wie oben geschrieben... Brüste auf meinem Hals!! ich war und bin überglücklich.

Die ersten Tage und auch jetzt noch fällt es mir sehr schwer, alleine zu funktionieren. Ohne meinen Freund, der Tag und Nacht für mich da ist, hätte ich glaube ich schon einige Wutausbrüche und Tränen mehr erlitten - nicht wegen den Schmerzen, die halten sich sehr in Grenzen, eher wegen der Immobilität. Zum Aufrichten brauche ich mittlerweile keine Hilfe mehr, Essen zubereiten, sauber machen, aufräumen, duschen, ... wäre alles ohne ihn aber nicht möglich.

Das erste Mal duschen durfte ich eigentlich schon gestern, also Sonntag. Darauf hatte ich mich auch schon sehr gefreut, als ich den Bh aber am Sonntag das erste Mal öffnete, bekam ich sehr schnell Probleme mit meinem Kreislauf. Ich glaube, ich saß bestimmt eine gute Stunde auf dem Boden, bevor ich wieder aufstehen konnte. Wieder eine Situation, die mir alleine große Probleme bereitet hätte - so hatte ich meinen Freund und Schwiegermama, die mich wieder aufpäppelten und auf mich aufgepasst haben. Wir haben dann erstmal nur den Bh gewaschen und ich bin nicht duschen gegangen.

Heute beim zweiten Versuch hat das viel besser geklappt. Ich weiß auch nicht, was anders war, gegessen und getrunken hatte ich Sonntag auch genug, ich denke also, es war einfach eine mentale Barriere, den Bh auszuziehen. Ich habe mich ohne ihn sehr unsicher gefühlt, gestern, aber heute auch noch. Schnell geduscht, Haare gewaschen (wieder mit Hilfe meines Freundes, alleine unmöglich) und den Bh wieder angezogen. Ich habe sogar geschafft ein schnelles Foto zu machen, das hänge ich mit an.

Das ist mein aktueller Stand ... Ich habe noch viel Zeit vor mir, grause mich auch schon vor dem Tag, an dem ich wieder zur Arbeit muss... (ich arbeite in einer Krippe) aber irgendwie klappt das schon. Ich werde aufjedenfall zwischendurch Updates geben, bis dahin danke fürs Lesen! :)

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bienenstich

· Hannover

· 17.06.2021

Hallo Stefanie!
Mir geht es von Tag zu Tag besser. Die Schmerzen sind mittlerweile nur noch sporadisch. Mit dem Ergebnis bin ich bis jetzt unglaublich zufrieden, da wird sich aber noch einiges ändern, da ich noch sehr angeschwollen bin und auch die Wunden noch nicht abgeheilt sind. Ich fühle mich aber (auch wenn ich noch wie ein Kasten gehe) viel zierlicher von der Statur.

Am Dienstag, den 15.06., hatte ich meinen ersten Nachsorge Termin in der Klinik. Die Pflaster wurden ausgetauscht und die Wunden desinfiziert. Das war schon ziemlich schmerzhaft, ich bin aber auch zimperlich, muss ich zugeben. Ich freue mich schon unglaublich, wenn ich den BH nicht mehr brauche!

Liebe Grüße :)

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