Das 3D Facelift - mehr Natürlichkeit durch mehr Volumen

Moderne Techniken für die Gesichtsstraffung begründen sich auf zwei wesentlichen Hauptpfeilern: zum einen auf der mehrschichtigen Präparation der Gesichtsweichteile für ein möglichst individuelles und natürliches Lift. Die zweite Säule des nachhaltigen Facelifts besteht in der Auffüllung von altersbedingten Volumendefiziten, vornehmlich im Mittelgesicht. Nur durch die Kombination dieser beiden gleichermaßen wichtigen Teilschritte lässt sich ein optimales Ergebnis erzielen.

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Wie läuft das 3D Facelift ab?

edes Facelift beginnt mit dem Hautschnitt, der so positioniert werden sollte, dass die resultierende Narbe später kaum sichtbar ist. Anschließend wird zunächst die Gesichtshaut von den darunterliegenden Weichteilen abgehoben. Die Gesichtshaut wird nach dem erfolgreichen Lift lediglich locker aufgelegt, um Spannung und damit schlechte Narben zu vermeiden. Der eigentliche Straffungseffekt wird durch das Abheben einer tiefer liegenden Schicht erreicht: dem SMAS (Superficial Muscular Aponeurosis System).

Durch dieses zwei-Schichten Facelift können am Effektivsten dreidimensionale Effekte in der Gesichtsverjüngung erreicht werden und minimale Spannung auf den Wundrändern erreicht werden. Eine Auftrennung des SMAS ermöglicht zudem große Flexibilität in der Anlage der Zugvektoren – und damit ein individuell angepasstes Ergebnis (http://www.sinis-aesthetics.de/facelift-gesichtsstraffung/). Im Gegensatz zu vielen früher verwendeten Techniken, bei denen „nur“ an der Gesichtshaut gestrafft wurde, kann auf diese Weise ein erheblich natürlicherer Verjüngungseffekt erzielt werden.

Volumen – 3D – Facelift?

Der dreidimensionale Effekt bei dieser modernen Technik wird zum einen durch die individuelle und multidirektionale Mobilisation des SMAS erreicht. Zum anderen kommt hier die eingangs bereits erwähnte Korrektur von Volumendefiziten zur Anwendung.

Obwohl die Repositionierung von Weichteilgewebe durch ein Facelift, das Mittelgesicht erheblich verjüngt, kann dadurch nicht der altersbedingte Volumenverlust komplett ausgeglichen werden. Durch die Manipulation am SMAS werden zwar die oberflächlichen Fettkompartimente elegant neu verteilt – Volumenverluste in tiefer liegenden Fettanteilen jedoch können auf diese Weise nicht ausgeglichen werden. Daher wirkt die zusätzliche Nutzung verschiedener Filler zum Volumenaufbau durchaus synergistisch zum eigentlichen Facelift.

Verschiedene Techniken der Volumenkorrektur

Der Ausgleich altersbedingter Volumendefizite kann auf vielfältige Weise erfolgen. Mit Hyaluronsäure beispielsweise lassen sich kleine Volumendefizite schnell und einfach aufzufüllen. Der zeitlich begrenzte Effekt von Hyaluronsäure ist hierbei nicht unbedingt als Nachteil zu sehen, da auf die üblichen Veränderungen des Gesichts nach einem Facelift im Verlauf reagiert werden kann.

In den letzten Jahren ist der autologer Eigenfett-Transfer an dieser Stelle zunehmend beliebter geworden. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Volumendefizite im Mittelgesicht, die durch eine einfache Straffung nicht ausgeglichen werden können. Hierbei sollte vor der Operation mit dem Patienten oder der Patientin detailliert die einzelnen Volumenkorrekturen besprochen werden, denn Eigenfett ist (abgesehen von einer kleinen Verlustrate während des Einheilens) ein permanenter und dauerhafter Filler.

Facelift und Mikrochirurgie

Unabhängig von Umfang und Begleiteingriffen stellt das Facelift in jedem Fall einen besonders intimen Eingriff dar, der außerordentliches Vertrauen für den behandelnden Chirurgen erfordert. Bei dieser anspruchsvollen Operation sind ein hohes Maß an Sorgfalt und Erfahrung Grundvoraussetzung für ein optimales Ergebnis. Insbesondere derart diffizile Eingriffe sollten daher durch die Hände eines langjährig erfahrenen und versierten Mikrochirurgen erfolgen.

Denn speziell die mikrochirurgischen Verfahren bieten den Vorteil einer sicheren und präzisen Operation unter behutsamer Schonung der Gesichtsnerven.

Mehrere Informationen hier >> http://www.sinis-aesthetics.de/

Publiziert: 07.04.2017

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