Oberschenkelstraffung

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Die Oberschenkelstraffung ist ein operativer Eingriff um hängende und überschüssige Hautpartien an den Oberschenkeln zu entfernen. In Kombination mit einer Liposuktion der Oberschenkel kann man die äußere Form dauerhaft verbessern. Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert einige Stunden. Nach der Operation ist mit einer Zeit von zwei bis vier Wochen bis zur vollen Genesung und Belastbarkeit zu rechnen. Prinzipiell ist der Eingriff für alle Patienten geeignet, die sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden und keine Erkrankungen der Gefäße oder der Haut der Oberschenkel aufweisen. Der klare Vorteil dieses Eingriffs ist, dass man in einem Schritt eine erhebliche Verbesserung der äußeren Form der Oberschenkel erzielen kann.

Indikationen

Ziel einer Oberschenkelstraffung (Forum zu dieser Behandlung finden Sie hier >>) ist es hängende oder überschüssige Hautpartien an den Oberschenkeln zu entfernen. Prinzipiell können dabei die Oberschenkelinnenseiten, -außenseiten oder auch die Oberschenkelvorderseiten oder –rückseiten gestrafft werden. Häufig entstehen diese hängenden Hautpartien durch einen großen Gewichtsverlust oder im Rahmen der Hautalterung. 

Ist das vorrangige Ziel des Patienten eine Reduktion des Oberschenkelumfangs kann dies durch eine Liposuktion (Weitere Informationen zu dem Eingriff Fettabsaugung erfahren Sie hier >>) der entsprechenden Oberschenkelpartien erreicht werden. Nicht selten können jedoch nach einer Liposuktion der Oberschenkel überschüssige und hängende Hautpartien übrig bleiben, da die Haut bei manchen Patienten keine ausreichende Eigenelastizität mehr aufweist. Auch dann ist eine Oberschenkelstraffung im zweiten Schritt notwendig.

Behandlungsablauf

Eine spezielle Vorbehandlung ist für den Eingriff nicht notwendig. In Fällen von starker Krampfaderbildung der Ober- und Unterschenkel kann jedoch eine Entfernung dieser sinnvoll sein. Der Patient sollte in einem guten Gesundheitszustand sein und sein Körpergewicht dauerhaft stabil gehalten haben bzw. keine starke Gewichtsreduktion mehr planen.

Die Operation selber wird in Vollnarkose durchgeführt und kann je nach Behandlungsausmaß einige Stunden in Anspruch nehmen. Oft wird im Rahmen der Oberschenkelstraffung auch eine Liposuktion durchgeführt um die umliegenden Partien angleichend zu formen.

Rekonvaleszenz

Die komplette Erholungsphase nach einer Oberschenkelstraffung ist mit einigen Wochen anzugeben. Dazu zählt, dass man in dieser Zeit eine Kompressionshose tragen muss. In den ersten Tagen nach einer Oberschenkelstraffung ist man nur eingeschränkt auf den Beinen beweglich, meistens sollte der Patient für wenige Tage Bettruhe waren. Meistens ist der Patient für einige weitere Tage nicht arbeitsfähig. Nach zwei bis vier Wochen ist der Patient wieder wie gewohnt belastbar, größere Anstrengungen sollten erst nach weiteren zwei bis vier Wochen in Angriff genommen werden.

Behandlungsresultat

Das Behandlungsresultat ist erst nach vollständigem Abschwellen der Oberschenkel nach frühestens vier bis sechs Wochen sichtbar und ist dann dauerhaft.

Komplikationen

Zum einen können unspezifische Komplikationen wie bei anderen operativen Eingriff auch auftreten. Diese sind jedoch selten. Hierzu zählen unter anderem eine temporäre oder selten dauerhafte Taubheit der operierten Hautpartien, eine verlangsamte Wundheilung im Sinne einer Wundheilungsstörung oder eine vermehrte Narbenbildung.

Demgegenüber können für diesen Eingriff spezifische Komplikationen selten auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Lymphabflussstörungen der Unterschenkel und Füße, die mit Schwellungen einhergehen.

Um diese Komplikationen zu vermeiden sollten körperliche Belastungen vermieden und die Kompressionswäsche nach der Operation durchgehend getragen werden. Daneben können kühlende Maßnahmen die Schwellungen reduzieren. Eine ausgeglichene Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Flüssigkeit, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin beeinflussen die Wundheilung positiv.

Kontraindikationen

Der Eingriff sollte nicht durchgeführt werden, wenn ein weiterer Gewichtsverlust geplant ist, um einem erneuten Erschlaffen der Haut nach der Operation vorzubeugen. Auch bei vorbestehenden Lymphabflussproblemen oder Durchblutungsstörungen der Unterschenkel und Füße sollte Abstand von diesem Eingriff genommen werden.

Zusammenfassung und Schlusswort

In den Händen eines erfahrenen Arztes sind die Risiken einer Oberschenkelstraffung sehr gering. Die Vorteile dieses Eingriffs sind die Möglichkeit eine erhebliche Verbesserung der äußeren Form der Oberschenkel zu erreichen und diese dann dauerhaft zu erhalten. Zu den Nachteilen zählen, dass der Patient eine mehrwöchige Erholungszeit nach dem Eingriff auf sich nehmen muss und dass dauerhaft eine Narbe verbleibt.

Alternative Eingriffe zur Formung der Oberschenkel sind die Liposuktion oder nicht-invasive Maßnahmen zur Fettreduzierung wie die Kryolipolyse. Diese bieten jedoch im Vergleich einen deutlich geringeren Straffungseffekt als eine Oberschenkelstraffung. Auch besteht die Möglichkeit mit minimal-invasiven oder nicht-invasiven Maßnahmen zur Hautstraffung, wie zum Beispiel einem sogenannten Fadenlift oder Ultraschall- oder Radiofrequenz-basierten Instrumenten, die Hautpartien an den Oberschenkeln zu straffen, jedoch leisten diese Methoden im Vergleich mit einer operativen Oberschenkelstraffung nur einen geringen Straffungseffekt.

Publiziert: 03.11.2017

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