Oberarmstraffung

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Mit zunehmendem Alter verringert sich die Hautelastizität und die Haut, v.a. im Armbereich, lockert sich. Viele Frauen haben außerdem mit einer übermäßigen Fettablagerung in diesen Bereichen zu kämpfen.

Was ist eine Plastische Oberarmstraffung?

Eine plastische Oberarmstraffung ist ein chirurgischer Eingriff, der zur Entfernung von übermäßigen Fettschichten in bestimmten Bereichen sowie zur Reduzierung überflüssiger Haut führt.

Ursachen für eine übermäßige Fettablagerung in bestimmten Bereichen können stoffwechselbedingte und hormonale Änderungen sein, denen eine Frau im Laufe ihres Lebens ausgesetzt ist. Auch erbliche Veranlagung spielt eine große Rolle.

Zudem muss nach einer erheblichen Gewichtsreduzierung oft überflüssige Haut auf chirurgischem Wege entfernt werden.

Eine Liposuktion wird abgelehnt, da sie einen Verlust der Hautelastizität nach sich zieht. Die Haut verliert mit ihrer Elastizität die Fähigkeit, sich an ein neues Volumen anzupassen und sich gleichmäßig an das Gewebe anzulegen. Die Folge davon könnten dann unnötige Falten, Grübchen sowie unerwünschte Hügelchen sein.

Sind Sie ein geeigneter Kandidat für eine Plastische Oberarmstraffung?

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Verdeutlichung der überflüssigen Haut

Falls Sie an übermäßigen Fettablagerungen oder lockerer Haut im Armbereich leiden und Ihnen Ihr Arzt wegen einer erhebliche Verringerung der Hautelastizität keine Fettabsaugung empfiehlt, so kann diese Operation eine gute Wahl sein.

Es ist wichtig, dass Sie körperlich gesund, psychisch widerstandsfähig und realistisch in Ihren Erwartungen sind.
Vergessen Sie nicht, dass eine plastische Oberarmstraffung Ihnen hilft, Ihr Aussehen zu verbessern, aber immer um den "Preis" von Narben.

Vor der Operation

Während Ihrer ersten Konsultation wird sich Ihr Arzt mit Ihnen über Ihre Vorstellungen und Möglichkeiten unterhalten. Er beurteilt die Elastizität und den Zustand Ihrer Haut und empfiehlt Ihnen das für Sie günstigste Vorgehen. Sie müssen die für Sie problematischen Bereiche genau bestimmen.

Der Arzt befragt Sie nach Ihrem gesundheitlichen Allgemeinzustand und nach der Einnahme bestimmter Medikamente, besonders solcher, die Acetylsalicylsäure enthalten, wie z.B. Acylpirin, Alnagon, Aspirin, Mironal usw.. Diese Medikamente beeinflussen die Blutgerinnung und können während oder nach der plastischen Oberarmstraffung eine erhöhte Blutung hervorrufen.

Stellen Sie im Rahmen der Vorbereitungen auf die Operation eine Beförderung aus dem Krankenhaus nach Hause, sowie auch eine Aushilfe für zuhause sicher, falls Sie dies benötigen.

Es wird vorausgesetzt, dass Sie im Verlaufe von drei Wochen vor der Operation nicht an einer Infektionskrankheit erkranken (Erkältung, Virusinfektion o.ä.).

Während der voroperativen Vorbereitungen wird die Schnittführung auf die zu operierenden Stellen vorgezeichnet.

Anästhesie

Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt, d.h., dass Sie im Verlaufe der ganzen Operation schlafen werden.
Sechs Stunden vor der Operation sollten Sie weder essen, trinken noch rauchen. Nach der Operation werden Sie wahrscheinlich ein oder mehrere Tage im Krankenhaus bleiben müssen.

Operationsablauf

Der Chirurg führt den Schnitt immer so, dass die späteren Narben so wenig wie möglich sichtbar sind und dass es möglich ist, sie in der Unterwäsche oder in der Badebekleidung zu "verstecken".

Der voroperativen Zeichnung nach wird der Schnitt dann so geführt, dass die verbleibende Narbe in den natürlichen Hautfalten der Leiste und evtl. zwischen den Pobacken verlaufen kann. An den Armen wird die Narbe entlang der Arminnenseite verlaufen.

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Verlauf der verbleibenden Narbe

Falls es sich um einen umfangreicheren Eingriff handelt, verlegt der Arzt vor Abschluss der Operation für ca. 24 Stunden Drainageröhrchen, damit es nicht zur Ansammlung von Blut und Gewebeflüssigkeit im operierten Gewebe kommt. Dies ist nötig, um eine Entzündung zu vermeiden.

Zum Abschluss der Operation wird ein steriler Mullverband und eine elastische Binde aufgelegt. Damit wird eine gleichmäßige Anheilung der Haut bis in tiefere Gewebeschichten gewährleistet.

Nach der Oberarmstraffung

Nach der Operation werden Sie vermutlich 1 – 3 Tage im Bett bleiben müssen, abhängig vom Umfang der plastischen Oberarmstraffung. Danach werden Sie zur häuslichen Heilung entlassen. Es ist normal, dass die operierten Stellen beträchtlich geschwollen und gequetscht sein werden. Auch Blaue Flecken können auftreten. Nähte werden meist nach 10 – 12 Tagen entfernt.
Für ca. zwei Wochen wird eine "ruhige Gangart" empfohlen.

Es ist wichtig, sich an alle ärztlichen Anweisungen zu halten, da es sonst zur Verstärkung der Schwellungen, zu höherer Schmerzhaftigkeit und einem Anstieg der Körpertemperatur kommen könnte. Falls die Körpertemperatur 38°C überschreitet, zögern Sie nicht, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. Eventuell müssen Antibiotika zur Infektionsvorbeugung angesetzt werden.

Elastische Binden und spezielle Wäsche muss nach den Anweisungen des Arztes getragen werden, was aber sehr individuell bedingt ist.

Ihr Arzt erteilt Ihnen Hinweise, wie eine Narben-Druckmassage durchzuführen ist, und wie man sich um die Narben kümmert, damit der Heilungsprozess maximalen Erfolg bringt. Die Narben allerdings können noch mehrere Monate lang sehr ausgeprägt bleiben.

Wie ist das Ergebnis der Operation?

Das Ergebnis ist dauerhaft. Allerdings kann eine weitere Fettablagerung nicht verhindert werden. Trotzdem, wenn Sie sämtliche Anweisungen des Arztes befolgen und Ihre Erwartungen realistisch waren, werden Sie mit dem Ergebnis der Oberarmstraffung vollauf zufrieden sein.

Aktualisiert: 10.02.2014

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