Einbringung von Brustimplantaten

Einbringung von Brustimplantaten

FAQ
FAQ
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Welcher Unterschied besteht zwischen dem Einsetzen des Implantats unter den Brustmuskel und unter die Brustdrüse?
Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie  |  Premium member  |  Mannheim
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In unserer Klinik bevorzugen wir den Zugang über die Achselhöhle, weil es für das Gewebe eine sehr schonende OP ist und die Narbe später fast unsichtbar bleibt.
Von diesem Zugang kann man leicht über oder unter den Muskel gelangen, ohne wichtige Strukturen zu durchtrennen oder verletzen.
Wenn ich das Implantat über den Muskel platziere, bespreche ich das mit der Patientin: es gibt hier die Möglichkeit unter die Muskelhaut zu gelangen (subfascial) oder unter die Brustdrüse (subglandulär). Beides kann durchgeführt werden, wenn genügend Weichteile vorhanden sind oder die überschüssige Haut gut ausgefüllt werden muss.
Unter den Muskel (submuskulär) platzieren wir das Implantat, wenn Eigengewebe fehlt, die Patientin es so wünscht oder die anatomischen Verhältnisse es verlangen.
Dr. med. Axel Neuroth  |  Basic member  |  Düsseldorf
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EINBRINGUNG DER BRUST-IMPLANTATE -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Grundsätzlich gibt es 4 IMPLANTATIONS-ZUGÄNGE für Brust-Implantate mit Silikonhülle, wobei es dabei auch noch Varianten gibt : AXILLÄR (Achselhöhle)
MAMMILLÄR (Brustwarze)
SUBMAMMÄRFALTEN (Brustfalten)
UMBILICAL (Nabel- nur für befüllbare Kochsalz-Implantate)
Bezüglich der LAGERUNG DER IMPLANTATE bzw. der Anlage der IMPLANTAT-TASCHE gibt es 3 Möglichkeiten :
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SUBGLÄNDULÄR (unter der Haut und dem Unterhautfettgewebe sowie Brustdrüsengewebe)
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SUBPECTORAL (unter dem großen Brustmuskel, der etwa am Unterrand der Brustwarze am Brustkorb endet)
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SUBMUSCULÄR + SUBFASCIAL
im inneren BH aus Eigengewebe =
-- DIE ORIGINAL - TECHNIK VON DR.NEUROTH - seit 20 Jahren --
Bringt man ein Implantat nur unter Haut und Unterhautgewebe ein, sollte die Haut besonders fest und das Untergewebe eine größere Schichtdicke / Polsterung aufweisen, weil sonst die Implantat-Grenzen sich unschön abzeichnen können. Außerdem ist dieser Weg nur bei kleineren Implantaten bis maximal ca. 300 ml erfolgreich.
Bei größeren Implantaten ist die subcutan-subgländuläre Lagerung wenig sinnvoll, weil eine schnelle Absenkung bzw. Verlagerung der Implantate nach unten relativ leicht möglich ist.
Bei der subpectoralen Lagerung (= im Decollete unter dem großen Brustmuskel - ab Brustwarze unter der Haut und Unterhautgewebe) wirkt das Decollete deutlich natürlicher mit harmonischerem Übergang auf den Brusthügel . Bezüglich der Abdeckungs- und Trageverhältnisse im unteren Brustbereich hat die Subpectoral-Technik die gleichen Nachteile wie die Subglandulär-Technik und nicht selten das Problem des \"double bubble\"= doppelte untere Brustrundung bei Anspannung des großen Brustmuskels, weshalb die Mehrzahl der Operateure die Brustvergrösserung auf 300 ml begrenzen.
Nicht so bei Submuskulär+Subfascial-Technik von Dr.Neuroth .
--- DIE BRUST-VERGRÖSSERUNGSTECHNIK DR.NEUROTH ---
mit Bildung eines inneren BHs aus Eigengewebe ( Muskulatur + Bindegewebe / Faszien ) führt Dr.Neuroth inzwischen seit 20 Jahren zuverlässig erfolgreich aus. Hier werden die Implantate voll schwingungsfähig in einen inneren BH aus Muskulatur und Bindegewebe gelagert, ohne sich übermässig nach unten senken
zu können, wie dies bei anderen Techniken unvermeidbar ist.
AUSFÜHRLICHE INFOS : XXXXXXXXXXXXXXXXXX
NAC-CLINIC - NEUROTH-AESTHETIC-CENTER - DÜSSELDORF
E-MAIL : XXXXXXXXXXXXXXXXXXX
PHONE : + 49 (0) 211 - XXXXXXXXX
Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Falls möglich empfehle ich die Implantationunter den Muskel. Das Implantat ist hier geschützt von einem gut durchbluteten Gewebe und neigt damit nicht frühzeitig zur Kapselfibrosebildung. www.sinis-plastische-chirurgie.de
Dr. med. Friedrich-W. von Hesler  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hannover
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Das Implantat ist in der Regel größer als die Basis der eigenen Brustdrüse. Deshalb ist bei sehr schlanken der Rand unter der dünnen Haut häufig tastbar oder sogar sichtbar. Bei einer Einlage unter der Muskulatur ist dies nur sehr selten der Fall, auch ist das Auftreten einer Kapselfibrose bei submuskulärer Lage noch seltener. Dabei ist es jedoch wichtig, das Implantatlager unter der gesamten Brustwand Muskulatur zu schaffen, was ein etwas aufwändigeres Verfahren darstellt. Beste adventliche Grüße Dr. v. Hesler
Dr. med. Mehmet Akbas  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Düsseldorf
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An dieser Frage sieht man das viele Ärzte und Fachleute nicht wissen dass es 3 verschiedene OP Techniken und nicht nur 2 Techniken gibt. Neben der Lage des Implantates unter dem Brustmuskel, unter der Brustdrüse gibt es die qualitativ hochwertigste Technik der komplett submuskulären Lage der Implantate. 1. Implantatlage unterhalb der Brustdrüse (subglandulär-epipektoral) Die Brustvergrösserung mit Implantatsitz unterhalb der Brustdrüse und über den Brustwandmuskeln wird `subglandulär` oder `epipektoral`genannt. Das Silikonimplantat steht vollständig in Berührung mit dem Drüsengewebe der Brust. Nach einer subglandulären Brustvergrösserung zeigt sich nicht selten ein unnatürlich und operiert aussehender Anblick der Busen. Im Falle von kaum vorhandenem Eigengewebe der Brust, sind die Brustimplanate oftmals von aussen unter der Haut stark tastbar und sehen rundlich aus. Gerade nach Schwangerschaften und starken Gewichtsabnahmen ensteht bei der subglandulären Vergrösserung der Brust oft Probleme in Form von einer Hängebrust (Mammaptose). Das Auftreten einer Kapselfibrose, als einer der häufigsten Komplikationen nach der Brustvergrösserung, ist bei der subglandulären OP-Technik relativ hoch. Hierdurch kann es im Laufe der Zeit zur einer sog. `Tennisballbrust` kommen, die zu Asymmetrien an den Brüsten führen. Auch typische Probleme wie Rippling der Brust, Eisblockgefühl der Brust und eine Behinderung der Brustkrebsvorsorge sind Komplikationen die mit der Implantatlage unterhlab der Brustdrüse oft auftreten. Eine Beeinträchtigung der Brustkrebsvorsorge durch Betasten der Brust und in Form einer Mammographie sowie Ultraschalluntersuchung ist aufgrund der subglandulären Implantatlage vorhanden. Das Auftreten von Problemem wie z.B. Rippling (Hautfaltenwurf), Mammaptose (Hängebrust) vor allem nach einer Schwangerschaft, und ein sog. `Eisblockgefühl`der Brust ist recht groß. 2. Implantatlage bei Brustvergrösserung subpectoral unter dem Brustmuskel Beim Implantatsitz unter dem Brustmuskel ist das Implantat im oberen Pol mit Muskel bedeckt und im unterem Pol unter der Drüse und Haut liegt. Die Implantatlage halb unter dem Muskel wird als `subpectorale Implantatlage` bezeichnet. Hierduch ist ein sanfterer Oberflächenanstieg im oberen Brustbereich möglich. Die Tastbarkeit der Implantate durch die Haut ist zumindest im mittleren und oberen Bereich der Brust weniger. Im unteren Brustabschnitt ist durch die fehlende Muskelbedeckung das Implantat tastbar. Das Auftreten einer Kapselfibrose an der Brust ist im Vergleich zur Implantatlage unterhalb der Drüse deutlich weniger. Die Krebsvorsorge der Brust in Form von Mammographie- und Ultrschalluntersuchungen sind durch diese Implantatage zumindest im oberen und mittleren Brustbereich besser durchführbar. Probleme mit Rippling und bottoming out können im unteren Brustbereich aufgrund der fehlenden Muskelbedeckung auftreten. Gerade im hohen Alter, wo dann die Haut dünner und unelastischer wird, kann dies ein Problem an der Brust darstellen. Ein Verrutschen des Implantates ist möglich falls der mittlere Ansatz des großen Brustmuskels am Brustbein nicht eingekerbt und telweise durchtrennt wird.Dies führt jedoch zu eine Funkionsverlust des Brustmuskels von ca. 30 % und der Anteil der muskulären Bedeckung des Implantates wird geringer. Dies kann zu einer vermehrten Tastbarkeit des Implantates führen und das Risiko einer Kapselfibrose Entstehtung steigt. 3.Implantatlage bei Brustvergrösserung komplett submuskulär unter vier Muskeln Die Lage des Implantates in der Brust nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch unter Brustwandmuskeln im unteren und seitlichen Brustwandbereich. Das Implantat wird durch 4 verschiedene Brustwandmuskeln vollständig bedeckt.Die Tastbarkeit der Implantate von aussen ist am geringsten. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen Bereich wird durch die vollständige Muskelbedeckung deutlich vermindert. Der Sitz des Implantates wird durch die geraden und seitliche Bauchmuskeln, wie bei einem BH, an Ort und Stelle gehalten. Hierdurch wird ein schwerkraftbedingtes Absinken der Brust reduziert. Der komplett submuskuläre Implantatsitz weist das geringste Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose auf. Die äußerst wichtige Brustkrebsvorsorge mit jeweiligem Abtasten der Brust, Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird bei dieser OP-Technik am wenigsten beeinträchtigt. Ein Verrutschen des Implantates ist nicht möglich, da die Implantate überall zu 100 % mit Muskeln bedeckt sind, die dem Implantat einen gewissen Halt und Formstabilität verleihen. Die Brust fühlt sich echt an und ein Rippling kann quasi nicht auftreten, da an keiner einzigen Stelle das Implantat Kontakt mit der Haut oder der Brustdrüse hat.
Arteo Privatklinik GmbH (Dr. Akbas & Dr. Alt)  |  Basic member  |  Düsseldorf
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Die Brustvergrösserung mit Implantatsitz unterhalb der Brustdrüse und über den Brustwandmuskeln wird `subglandulär` oder `epipektoral`genannt. Das Silikonimplantat steht vollständig in Berührung mit dem Drüsengewebe der Brust. Nach einer subglandulären Brustvergrösserung zeigt sich nicht selten ein unnatürlich und operiert aussehender Anblick der Busen. Im Falle von kaum vorhandenem Eigengewebe der Brust, sind die Brustimplanate oftmals von aussen unter der Haut stark tastbar und sehen rundlich aus. Gerade nach Schwangerschaften und starken Gewichtsabnahmen ensteht bei der subglandulären Vergrösserung der Brust oft Probleme in Form von einer Hängebrust (Mammaptose). Das Auftreten einer Kapselfibrose, als einer der häufigsten Komplikationen nach der Brustvergrösserung, ist bei der subglandulären OP-Technik relativ hoch. Hierdurch kann es im Laufe der Zeit zur einer sog. `Tennisballbrust` kommen, die zu Asymmetrien an den Brüsten führen. Auch typische Probleme wie Rippling der Brust, Eisblockgefühl der Brust und eine Behinderung der Brustkrebsvorsorge sind Komplikationen die mit der Implantatlage unterhalb der Brustdrüse oft auftreten.

Die Implantatlage halb unter dem Muskel wird als `subpectorale Implantatlage` bezeichnet. Hierduch ist ein sanfterer Oberflächenanstieg im oberen Brustbereich möglich. Die Tastbarkeit der Implantate durch die Haut ist zumindest im mittleren und oberen Bereich der Brust weniger. Im unteren Brustabschnitt ist durch die fehlende Muskelbedeckung das Implantat tastbar. Das Auftreten einer Kapselfibrose an der Brust ist im Vergleich zur Implantatlage unterhalb der Drüse deutlich weniger. Die Krebsvorsorge der Brust in Form von Mammographie- und Ultrschalluntersuchungen sind durch diese Implantatage zumindest im oberen und mittleren Brustbereich besser durchführbar. Probleme mit Rippling und bottoming out können im unteren Brustbereich aufgrund der fehlenden Muskelbedeckung auftreten. Gerade im hohen Alter, wo dann die Haut dünner und unelastischer wird, kann dies ein Problem an der Brust darstellen. Ein Verrutschen des Implantates ist möglich falls der mittlere Ansatz des großen Brustmuskels am Brustbein nicht eingekerbt und telweise durchtrennt wird.Dies führt jedoch zu eine Funkionsverlust des Brustmuskels von ca. 30 % und der Anteil der muskulären Bedeckung des Implantates wird geringer. Dies kann zu einer vermehrten Tastbarkeit des Implantates führen und das Risiko einer Kapselfibrose Entstehtung steigt.

Die Lage des Implantates in der Brust nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch unter Brustwandmuskeln im unteren und seitlichen Brustwandbereich. Das Implantat wird durch 4 verschiedene Brustwandmuskeln vollständig bedeckt. Die Tastbarkeit der Implantate von aussen ist am geringsten. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen Bereich wird durch die vollständige Muskelbedeckung deutlich vermindert. Der Sitz des Implantates wird durch die geraden und seitliche Bauchmuskeln, wie bei einem BH, an Ort und Stelle gehalten. Hierdurch wird ein schwerkraftbedingtes Absinken der Brust reduziert.

Der komplett submuskuläre Implantatsitz weist das geringste Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose auf. Die äußerst wichtige Brustkrebsvorsorge mit jeweiligem Abtasten der Brust, Mammographie und Ultraschalluntersuchung wird bei dieser OP-Technik am wenigsten beeinträchtigt. Ein Verrutschen des Implantates ist nicht möglich, da die Implantate überall zu 100 % mit Muskeln bedeckt sind, die dem Implantat einen gewissen Halt und Formstabilität verleihen. Die Brust fühlt sich echt an und ein Rippling kann quasi nicht auftreten, da an keiner einzigen Stelle das Implantat Kontakt mit der Haut oder der Brustdrüse hat.

Dr. med. Joachim Karl Grab  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Mannheim
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Bei sehr schlanken Patientinnen reicht die Weichgewebedicke oft nicht aus, ein geeignet großes Implantat zu bedecken und damit "verräterische" Implantatränder zu kaschieren. Dann kann es sinnvoll sein, das Implantat unter den Brustmuskel einzulegen. Untersuchungen deuten zusätzlich darauf hin, dass die Kapselfibroserate unter dem Muskel etwas geringer ist. Gegen eine submuskuläre Lage sprechen die etwas stärkeren postoperativen Beschwerden und das etwas "festere" Bewegungsverhalten des Brusthügels.
Pract. med. Viktoria Schendl  |  Basic member  |  Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe  |  Zürich
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Nach modernsten Methoden wird das Implantat teils unter den Brustmuskel und teils unter die Brustdrüse gelegt. Bei eher hängenden Brüsten kann eine Implantation unter die Brustdrüse notwendig sein.
swissestetix  |  Basic member  |  Zürich, Rapperswil-Jona
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Nach modernsten Methoden wird das Implantat teils unter der Brustmuskel und teils unter die Brustdrüse gelegt. Bei eher hängenden Brüsten kann eine Implantation unter die Brustdrüse notwendig sein.
Dr. med. Holger Hofheinz  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Düsseldorf
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Der Regelfall ist heute die Einlage unter dem Brustmuskel. Die damit verbunden Vorteile sind eine verbesserte Weichteilabdeckung und eine stabilere Verbindung des Implantats mit der Brustwand. Bei ausreichend dickem Weichteilmantel und kleiner Implantatgröße kann aber auch die Einlage unter die Drüse erwogen werden.
Dr. med. Peter Panajiotis Chatzopoulos  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Ludwigshafen
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Wenn man es sehr vereinfacht darstellt, ergibt eine Implantatlage unter der Brustdrüse, also auf dem Muskel, eine stärkere Projektion. Hier ist darauf zu achten, das die Patientin genug eigenes Brustgewebe hat, damit sich das Implantat nicht unter der Haut abzeichnet und damit zu künstlich wirkt.
Bei der Implantatlage unter dem Muskel wirkt das gesamte Erscheinungsbild in der Regel etwas homogener und natürlicher, dafür opfert man in der Regel die Projekion. Bei sehr dünnen Patientinnen mit wenig eigenem Brustgewebe ist diese submusculäre Position vorzuziehen.
Dr. med. Roger Gmür  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Zürich, Cham (Zug)
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Bei der subglandulären Brustvergrösserung wird das Implantat relativ schonend in eine anatomische Schicht hinter der Brustdrüse, auf dem Brustmuskel eingesetzt. Dies geschieht relativ schmerzfrei und später besteht kaum Gefahr, dass sich die Implantat beim Anspannen des Brustmuskels bewegen. Dafür ist gerade bei sehr schlanken Patientinnen die Gefahr gegeben, dass man die Konturen des Implantates spüren oder sehen kann.

Daher wird in Situationen, wo die Weichteil-Polsterung der Implantate eher knapp bemessen ist, die subpectorale Brustvergrösserung empfohlen. Dabei werden die Implantate teilweise oder ganz hinter den Brustmuskel eingesetzt. Dieser muss hierzu aber teilweise abgelöst werden, was zu Beginn doch etwas schmerzhafter sein kann. Dafür ist die Bedeckung des Implantates optimal, so dass es sich sehr natürlich anfühlt. Längerfristig kann es aber dazu kommen, dass sich das Implantat beim Anspannen des Muskels leicht anhebt oder verzieht. Diese Gefahr besteht v.a. bei sportlich aktiven Patientinnen mit kräftiger Brustkuskulatur.
Dr. med. Onno Frerichs  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Bielefeld
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Grundsätzlich gibt es viele Faktoren die für das Ergebnis eine Rolle spielen. Nicht nur die Lage des Implantats, sondern auch die Form, die Größe, der Zugangsweg und nicht zuletzt die vorherige Form und Größe der Brust.
Bei einer Lage unter dem Brustmuskel ist der Oberrand des Implantats besser abgedeckt und der Übergang daher sanfter, das Implantat bei dünnen Frauen weniger erkennbar/tastbar. Dafür kann es sein, dass sich das Implatat bei Armbewegung mitbewegt und das Implantat vom Muskel eingedrückt wird. Die Schmerzen direkt nach der Operation sind bei der Lage unter dem Muskel außerdem etwas stärker.
Dr.med. Klaus Ueberreiter und Dr.med.Ursula Tanzella  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Birkenwerder, Berlin
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Wenn kräftiges Brustgewebe vorhanden ist, ist die Lage über der Muskel einfacher und mit weniger Schmerzen verbunden. Bei wenig Gewebe und sehr kleinen Brüsten ist eine zusätzliche Bedeckung des Implantates durch den Muskel optisch besser und von der Form haltbarer.
KÖ-Aesthetics Plastische Chirurgie Düsseldorf  |  Basic member  |  Düsseldorf
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Die Brustvergrößerung wird in der Regel bei schlanken Patienten mit wenig Drüse und Fettgewebe unter dem Brustmuskel eingesetzt. Hierdurch wirkt die Brust natürlich und es kommt langfristig nicht zum Absenken des Implantates. Dabei ist das Risiko einer starken Vernarbung im Sinne einer Kapselfibrose auch geringer. Bei ausreichendem Gewebe kann ein Implantat auch unter der Drüse eingesetzt werden.
Holger Fuchs  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hamburg
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Sorry, es so klar zu sagen, optisch haben Sie die warscheinlichkeit unter dem Muskel mit einem anatomischen Kissen ein natürliches Ergebniss zu bekommen eine große Chance. Das Andere sind hüpfene Halbmelonen in am Besten noch rund, die Heute kaum noch ein Arzt mit Verantwortung einsetzen würden...
Dr. med. Petra Berger  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt Zürich Palma de Mallorca
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hängt ab von der gewebebedeckung . wenn die schicht grösser 2 cm ist ist unter der drüse möglich, sonst wird unter dem muskel empfohlen
Dr. med. Gunther Arco  |  Premium member  |  Facharzt für Chirurgie  |  Graz, Wien
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Ganz allgemein kann man sagen: Über der Brustdrüse bewegt sich die Brust auf dem Oberkörper etwas natürlicher, aber wenn zu wenig Gewebe da ist, besteht die Gefahr, dass das Implantat sichtbarer ist. Wenn man also eine sehr kkleine Brust hat, empfehle ich die Platzierung unter dem Brustmuskel, damit genügend Gewebe das Implantat bedeckt und somit die Brust natürlicher fällt. Wenn ich ein Implantat über den Brustmuskel lege, habe ich aber eine technische besonderheit: Ich lege es eben nicht direkt unter die Brustdrüse (subglandulär) sondern ich lege es unter die Hülle des Brustmuskels (subfascial - brasilianische Technik nach R. Graf). Somit habe ich eine Gewebeschicht zwischen Implantat und Brustdrüse -> die beiden kommen nicht in Berührung und das Implantat ist besser bedeckt.
Prof. Dr. med. Peter Frank Werner  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Grundsätzlich sollte man Implantate hinter den Muskel einsetzen. Vor den Muskel gehören die Prothesen, wenn die Brust hängt oder der Brustmuskel sehr kräftig ist.

Prof. Dr. med. Frank-Werner Peter
http://www.beauty-pro.de
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