Tumeszenz-Liposuktion (Fettabsaugung unter Tumeszenz-Lokalanästhesie)

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Autor: MUDr. Michael Entner

Praktisch bei jeder Frau finden sich Fettpolster - eine Energiereserve, die früher, im Falle von unzureichend Nahrungsmitteln, für eine erfolgreiche Schwangerschaft nötig war. Diese Energiereserven unterscheiden sich von normalem Fett dadurch, dass sie bei einer Diät als letzte abgebaut und bei einer Gewichtszunahme als erste gebildet werden. Wir können sie auch bei Frauen finden, die ansonsten schlank und normalgewichtig sind. Es ist deshalb manchmal schwierig, dieses Fett durch eine einfache Diät loszuwerden.

Unter Verwendung moderner Methoden der Liposuktion kann praktisch jeder Körperbereich geformt werden. Bei der Fettabsaugung geht es nicht um die Entfernung sämtlichen Fettes, sondern nur um dessen Abbau und die anschließende Formung der behandelten Bereiche zur Erreichung einer harmonischen Gesamterscheinung.

Eine Gewichtsabnahme ist nicht Sinn einer Liposuktion, und kann es auch gar nicht sein! Eine Liposuktion muss immer mit einer konsequenten Diät kombiniert werden.

Es gibt verschiedene Liposuktionsmethoden, die ihre Vor- und Nachteile haben - eine Tumeszenz-Liposuktion hat eine Reihe von Vorzügen gegenüber anderen Verfahren - sie ist schonend und erfordert keine Vollnarkose. Die Formung der behandelten Bereiche ist sehr genau, schwerwiegende Komplikationen treten nur äußerst selten auf (ca. ein zehntel Promille), die Erholungszeit nach der Operation ist kurz und elastische Wäsche muss nur ein bis zwei Wochen lang getragen werden.

Vorbereitung auf die Operation

Eine Liposuktion ist kein zwingender Eingriff, weshalb alle damit verbundenen Risiken auf ein Minimum reduziert werden müssen. Sie müssen den konsultierenden Arzt über Ihren Gesundheitszustand informieren, über frühere Krankheiten, Ihren Lebenswandel (Rauchen, Alkohol) sowie über event. aktuelle Erkrankungen.

Zehn Tage vor der Operation müssen sämtliche Arzneimittel abgesetzt werden, die eine erhöhte Blutung verursachen könnten - z.B. Aspirin, Godamed, Plavix etc.. Auch eine zusätzliche Einnahme von Vitamin E kann eine erhöhte Blutung verursachen. Vor dem Eingriff müssen Sie sich folgende Untersuchungsergebnisse besorgen - Blutbild, Qick, PTT.

Die Operation

Am Operationstag können Sie wie gewohnt frühstücken und Mittag essen. Rauchen und Alkohol aber sollten Sie vermeiden! Sie sollten leichte Kleidung tragen (Trainingsanzug, Jogginghosen, zusätzliche Strümpfe). Die erste Nacht sollten Sie in der Klinik verbringen. Während dieser Zeit tritt die Tumeszenzflüssigkeit aus kleinen Öffnungen in Prüfstellen aus. Diese Öffnungen werden nicht genäht, sie verheilen sehr schnell.

Nach der Operation

Während der ersten 2-3 Tage nach der Operation sollten Sie genug Flüssigkeit (ca. 2 -3 Liter pro Tag) und normale Nahrung zu sich nehmen und nur leichte körperliche Tätigkeiten verrichten (Spaziergänge, Bewegung in der Wohnung). Sehr wichtig ist, dass Sie 24 Stunden lang elastische Wäsche tragen, und das für mindestens 7 - 10 Tage!

Sollte Tumeszenzflüssigkeit die Wäsche verschmutzen, kann man sie waschen. Während des Waschens und Trocknens sollte sich der Patient nur sehr wenig bewegen. Noch besser ist es, sich ein zweites Set elastischer Wäsche zum Wechseln zu kaufen.

Schmerzen nach der Operation sind minimal. Zu deren Linderung reicht Paracetamol aus. Ab dem dritten Tag kann die Haut massiert werden - mit Babyöl, Free oil usw.. Wenn sich Blaue Flecken ("Hämatome") bilden, kann Hirudoidcreme bzw. Hirudoidgel aufgetragen werden. Eine normale körperliche Aktivität ist ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem Sie bei körperlicher Anstrengung keinerlei Schmerzen mehr empfinden.

Ein stabiles Ergebnis der Liposuktion können Sie nach ca. 3-4 Monaten erwarten.

Komplikationen

Mit der Liposuktion verbundene Komplikationen sind minimal und meist nur geringfügig.

Zu den häufigsten gehört:

  • Blaue Flecken ("Hämatome")

  • ungleichmäßige Fettabsaugung

  • Hautentzündungen an der Einschnittsstelle

  • Hautentzündungen im Fettabsaugungsbereich

  • Thrombose tiefliegender Adern

Sollten diese Komplikationen auftreten, oder auch eine Temperaturerhöhung, ein langwieriges oder übermäßiges Austreten von Tumeszenzflüssigkeit oder Blut, stärkere Schmerzen oder andere Anzeichen, die Sie beunruhigen, so wenden Sie sich immer an den Chirurgen, der Sie operiert hat.

Dr.med. Michael Entner

Aktualisiert: 07.03.2013

Autor
MUDr. Michael Entner

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