Operativ gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Magen zu verkleinern. Das POSE-Verfahren unterscheidet sich von den bekannten Techniken. POSE bedeutet primary obesity surgery endolumina, also primäre endoluminale Adipositaschirurgie. Der Eingriff wird über den Mund, durchgeführt. Durch gezieltes Setzen von einigen "Ankern" werden im Magen Falten erzeugt, wodurch es zu einer Magenverkleinerung kommt. Der Magenausgang wird verengt und das Magenvolumen reduziert. Patienten fühlen sich schneller satt, haben weniger Hunger und nehmen weniger Nahrung auf. POSE hinterlässt keine Narben. Nach der Genesungsphase können Patienten ganz normal essen und leben.

Behandlungsdauer  1 Stunde
Betäubung Vollnarkose 
Klinikaufenthalt Ambulant
Genesung 1-2 Tage
Effekt 1-2 Jahre
Wirkungsdauer Dauerhaft

Was ist normalerweise in den Kosten enthalten?

  • Beratungsgespräch
  • Behandlung
  • Nachbehandlung

Vorteile

  • Das Verfahren ermöglicht eine dauerhafte Gewichtsreduktion
  • Anfälle von Heißhunger gehören der Vergangenheit an
  • Ein Jo-Jo-Effekt passiert nicht
  • Das Verfahren ist schonend
  • Es ist kein Einschnitt im Bauch nötig
  • POSE hinterlässt keine Narben
  • Es ist kein langer Krankenhausaufenthalt notwendig

Erwartete Resultate, Risiken und Nebenwirkungen

Mit dem POSE-Verfahren kann auf schonende Weise eine dauerhafte Gewichtsreduktion erreicht werden.Doch wie bei allen Eingriffen können auch bei diesem Risiken und Nebenwirkungen nicht völlig ausgeschlossen werden. Manche Patienten berichten von Halsschmerzen und Übelkeit nach der OP. Diese Symptome verschwinden aber nach wenigen Tagen wieder.

Möglich sind auch leichte Bauchschmerzen, die nach dem Eingriff auftreten können. Da POSE eine noch sehr neue Behandlung ist, sind noch keine langfristigen Daten und Erfahrungen vorhanden. Bisher kam es jedoch bei den behandelten Patienten zu keinen größeren Komplikationen während oder nach dem Eingriff.

Durchführung der Behandlung

Das POSE-Verfahren ist ein minimal-invasiver Eingriff. Die Magenverkleinerung wird durch den Mund vorgenommen. Die verwendeten Instrumente ermöglichen eine laparoskopische Nahttechnik. Durch die Instrumente und spezielle Fäden werden 10 bis 16 „Anker“ im Magen des Patienten gesetzt, die Falten erzeugen. Die Anzahl der Anker ist abhängig vom Gewicht und Magenvolumen des Patienten.

Mit dieser Methode kann die Magenkapazität um bis zu 25 Prozent reduziert werden. Durch den kleineren Magen nimmt der Patient künftig weniger Nahrung zu sich. Er fühlt sich deutlich schneller gesättigt, auch weil der Durchlauf der Nahrung durch den Magen langsamer abläuft.

Erholungsphase und Nachbehandlung

Patienten sind schon am gleichen Tag bzw. spätestens 48 Stunden nach der POSE-Operation wieder gesellschaftstauglich. In den ersten Wochen werden sie von einem Ernährungsberater begleitet, der sie bei der Ernährungsumstellung unterstützt. Gleichzeitig ist mehr tägliche Bewegung wichtig für die Patienten.

Kontraindikationen

Schwangere Frauen und Patienten mit ernsthaften Vorerkrankungen sind für das POSE-Verfahren ebenso ungeeignet wie Menschen, die innerhalb der letzten 12 Monate alkohol- oder drogenabhängig waren. Auch Personen, die unter einer ieren-, Lungen- oder Hepatitiserkrankung leiden, müssen auf die Behandlung verzichten. Nicht geeignet für POSE sind darüber hinaus Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit Steroiden behandelt wurden.


Quellen:
https://unternehmen.focus.de/pose-verfahren.html
https://www.medical-one.de/pose-verfahren/

Aktualisiert: 05.02.2020

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