Unter welchen Bedingungen erstattet die Krankenversicherung eine Blepharoplastik?

Unter welchen Bedingungen erstattet die Krankenversicherung eine Blepharoplastik?

FAQ
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Ich möchte mich einer plastischen Augenlidoperation unterziehen, habe aber kein Geld. Gibt es die Möglichkeit eines Beitrags von der Krankenversicherung? Unter welchen Bedingungen bezuschusst die Krankenversicherung die Operation oder erstattet diese?
claudi  |  Visitor
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Hallo,
Ich bin 41 Jahre alt und habe schon etliche Jahre Schlupflider.Ich war im Sommer in einer Klinik um mir Botox in die Stirn sprizen zu lassen wegen Migräne.Der Arzt sagte die Migräne komme von meinen Schlupflidern da ich immer die Stirn hochziehe damit ich besser sehe.Das ist wahr,meine Stirn steht unter dauerspannung damit ich besser sehe.was kann ich tun und wie muß ich bei der Krankenkasse vorgehen.Die Schlupflider habe ich geerbt,meine Mutter hat es auch und sieht fast nichts mehr.Leider habe ich das Geld für die op nicht.
lg Claudia 
Dr. med. Michael Oeser  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Köln
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Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten wenn eine medizinische Indikation für den Eingriff vorliegt. Wenn z.B. das Sehfeld durch ein Schlupflid eingeschränkt ist (Visuseinschränkung), liegt eine medizinische Indikation vor. Die Feststellung bzw. die Diagnose sollte von einem Facharzt des entsprechenden Gebietes erfolgen. In diesem Fall sollte das ein Augenarzt feststellen und ggf. attestieren. Problemlos kann der Eingriff dann z.B. beim operativ tätigen Augenarzt mit Kassenzulassung erfolgen. Beim Arzt ohne Kassenzulassung (z.B. Plastischer Chirurg) sollte eine Kostenübernahme mit der gesetzlichen Krankenkasse vor dem Eingriff geklärt werden. Eine Erstattung im Nachhinein gestaltet sich, meiner Erfahrung nach, oft schwierig.
Dr. med. Paul J. Edelmann  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt
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claudi vom  17.0... Nr. anzeigen 17.01.2012  Telefonnummer

Sehr geehrte Frau Claudia,

Wenn Sie der Krankenkasse eine augenärztliche Untersuchung (Messung des Gesichtsfeldes ggf. mit Befundbericht) vorlegen, die ein eingeschränktes Gesichtsfeld nachweist, liegt eine medizinische Indikation zur Korrekturoperation vor. Somit wird Ihre Krankenkasse für die Kosten der Behandlung aufkommen (müssen).

Es ist durch eine klinische Untersuchung jedoch festzustellen, ob ein endoskopisches Stirnlift angezeigt ist, um die Augenbrauen zu heben oder ob mittels Oberlidplastik das Problem behoben ist.

Gerne schicken Sie mir aussagefähige Bilder an dr.edelmann@praxis-edelmann.de

mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. Paul J. Edelmann
www.frankfurter-klinik.de/all
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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Nur wenn eine Gesichtsfeldeinschränkung vorliegt, bzw. wenn das Unterlid bereits wegsteht (Ekrtopium)
Volkhart Krekel  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kelkheim
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Die Krankenkassen übernehmen die OP bei massiven Blickfeldeinschränkungen. Dafür benötigen Sie eine Bescheinigung des Augenarztes und müssen ggf. auch beim Medizinischen Dienst der Kassen vorstellig werden. Im Zuge der leeren Kassen wird jedoch eine positive Rückmeldung der Krankenkassen immer seltener ( auch bei den privaten Kassen)
Dr. med. Thomas Hartmann  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hamburg
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Die Krankenkasse tritt bei einer eindeutigen Blickfeldeinschränkung ein, die im Vorfeld durch einen Augenarzt bestätigt werden muss.
Anonym  |  Visitor  |  Hamburg (mit Stadtbezirken)
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Ich habe mal eine Frage: Ich leide schon seid Jahren an Blepharitis. Meine Augen sind oft geschwollen und entzündet, so dass meine Lebensqualität im Keller ist.Vor zwei Monaten habe ich eine drei Monatige Antibiotikum Kur gemacht, die mir zwar ein wenig geholfen hat, aber leider kommt es immer wieder zu Entzündungen.Hilft mir eine Augenlid Straffung? Am rechtem Auge habe ich eine Falte wo sich immer wieder Bakterien sammeln.
Zahlt dies die Krankenkasse oder muss ich es selber zahlen?
Dr. med. Holger Hofheinz  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Düsseldorf
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Sofern eine nachweisbare Sehfeldeinschränkung vorliegt (Attest vom Augenarzt) kann die Oberlidplastik über die Krankenkasse abgerechnet werden.
Dr. med. Alexander Handschin  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Hamburg
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In einigen Fällen führt das Herabhängen der Haut am Oberlid zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes, dies kann u.a. im Strassenverkehr zu Problemen führen. In diesen Fällen kann eine Erstattung der Kosten durch die Krankenkassen geprüft werden. Eine Untersuchung und Messung des Gesichtsfeldes kann bei einem Facharzt für Augenheilkunde durchgeführt werden.
blondie1968  |  Visitor  |  Hessen
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Ich habe starke Schlupflider und möchte mich jetzt zu einer Korrigierung entschließen.

Durch das herabhängen der Lider habe ich immer müde Augen, d.h. die Lider drücken am Auge (hängen ja komplett am Wimpernrand), ich muss laufend die Stirn anspannen, damit es besser wird. Dadurch habe ich auch öfter Kopfschmerzen.

Jetzt suche ich einen guten Facharzt, der diese OP schon sehr häufig und mit Erfolg gemacht hat. Das ist aber nicht einfach herauszufinden. Ich kenne leider niemand, der diese OP schon hatte.

Werden die Kosten auch von einigen gesetzl. Krankenkassen übernommen und wenn ja, kann ich dann trotzdem zum plast. Chirurgen gehen oder muss das dann im Krankenhaus gemacht werden?

Vom Bild her, würde ich gerne die Experten fragen. Habe ich, Ihrer Meinung nach, schon überhaupt starke Schlupflider, die man operieren sollte? Ich bin 44 Jahre alt.
Dr. med. Petra Berger  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt Zürich Palma de Mallorca
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gesichtsfeldeinschränkung durch hautüberschuss nach untersuchung beim augenarzt
blondie1968  |  Visitor  |  Hessen
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Hallo,

trotz augenärztlicher Bescheinigung (ausgeprägte Blepharoplastik mit Gesichtsfeldeinschrünkung) wurde mein Antrag nach Begutachtung vom med. Dienst abgelehnt.

Der med. Dienst meinte , solange ich nicht gegen Türkanten laufe oder das Lid nicht fast komplett das Auge bedeckt, bezahlt die Kasse das wohl nicht. Hat sie auch nach dem Gutachten des med. Dienstes danach abgelehnt. Da interessiert niemand die Bescheinigung vom Augenarzt)Obwohl der sowie auch der plast. Chirung meinte, sie hätten schon weniger schlimme Fälle über die Kasse operiert.

Wollte Widerspruch einlegen, weiß aber nicht ob das überhaupt Sinn macht. Vielleicht hat jemand hier mehr Erfahrungswerte?
Bin über jede Info dankbar.

Antwort an blondie1968

anitram1972  |  Visitor  |  Nordrhein-Westfalen
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Hallo! Ich habe Morbus Basedow und brauchte eine Ober- und UnterlidREKONSTRUKTION! Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht in der Augenklinik in Münster (Uniklinik). Ich bin mit Überweisung vom Augenarzt dorthin und die haben alles für mich erledigt. Auf meine Frage, mit welchen Kosten ich zu rechnen hätte, bekam ich die Antwort: "Machen Sie sich keine Sorgen, das übernimmt die Krankenkasse." Und ich habe nicht einen Pfennig zahlen müssen, bis auf die 10 Euro pro Tag in der Klinik. Meine OP war im September: Donnerstag rein, Freitag OP, Montag wieder raus, Dienstag saß ich wieder im Büro, etwas vermatscht aber alles gut! Und heute habe ich nur noch leichten Lymphstau durch die Schnittführung. Bei Fragen, meld Dich gern.... Viele Grüße, Martina

Antwort an blondie1968

Estetic Lounge - Privatpraxis Steffen Giesse  |  Premium member  |  Ludwigshafen
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Hallo,

ja, es macht Sinn! Legen Sie formlos Widerspruch gegen diesen Bescheid ein.

Nicht immer ist dies dann von Erfolg gekrönt, aber eben manchmal doch. Schlagen Sie dem Kollegen vom med. Dienst einen Termin zur Vorstellung vor.

Viel Erfolg
Steffen Gieße
Inhaber Estetic Lounge

Antwort an blondie1968

Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kassel
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Hallo Blondie1968,
Sie haben bisher alles richtig gemacht, Augenärztlichen Befund, Antrag bei der Kasse, MDK Beurteilung und dann kam die Ablehneung. Jetzt bei der Kasse begründeten Widerspruch einlegen, hier auf die funktionellen Beschwerden hinweisen. Sollte auch im 2. Anlauf die Ablehnung erfolgen, bleibt nur die Klage beim Sozialgericht.

ABER, gehen Sie bitte davon aus, dass nur noch sehr, sehr selten eine Oberlidblepharo bezahlt wird. In Spezialfällen wie Basedow wird eigentlch keine typische Blepharoplastik gemacht, und auch das Ektropium (betrifft das Unterlid) ist ehr eine Folgekorrektur oder Erscheinung im höheren Alter.
Seien Sie nicht frustriert, es liegt weder an Ihnen noch an Ihren Ärzten.
Für die Kasse gilt:" Nicht alles was Patient oder Arzt für medizinisch indiziert ansieht, ist krankhaft im Sinne der Sozialgesetzgebung."
Es bleibt dann nur noch die Operation selbst zu bezahlen. Ein weiterer Punkt ist auch nicht unerheblich. Die Kostenerstattung durch die GKV kassen ist wirklich nicht unkostendeckend. Das führt dazu, dass im GKV Rahmen manchmal nur haut entfernt wird. Muskel und Fettkorrekturen sind dann nicht enthalten. Aber das nur so als Zusatzinfo.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Noah

Antwort an Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

blondie1968  |  Visitor  |  Hessen
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Hallo,

vielen Dank für die Infos. Ich bin natürlich durch den ablehnenden Bescheid etwas niedergeschlagen, aber ich trotzdem werde Widerspruch einlegen.Die Dame vom med. Dienst sprach von persönlichen Befindlichkeiten und nicht um medizinische Notwendigkeit. Obwohl meine Lider starken Hautüberschuss haben und nur durch die Wimpern gehalten werden und ich im oberen Bereich schon einen Schatten durch die Lider beim sehen habe und das Gesichtsfeld eingeschränkt ist. Dies hat sie auch selbst gesehen, trotzdem abgelehnt.

Deshalb mach ich mir nicht viel Hoffnung, dass die beim 2.Anlauf zu einem anderen Ergebnis kommen.

Antwort an blondie1968

blondie1968  |  Visitor  |  Hessen
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Nochmal kurz an Herrn Prof. Dr. Noah,

haben Sie Erfahrungswerte, ob die Kasse es im 2. Anlauf dann doch noch in manchen Fällen übernommen hat?

Würde mich persönlich sehr interessieren.

viele Grüße

Antwort an blondie1968

Privatklinik Schloßstrasse  |  Basic member  |  Berlin
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Es ist heutzutage leider eine Unsitte der Kassen sich vor Ihrer Leistungspflicht zu drücken.
Aber unabhängig davon: Weshalb lassen Sie sich nicht ambulant operieren. Dies ist ein Eingriff welcher oftmals ambulant durchgeführt wird. Eine stationäre Aufnahme ist nur selten nötig.
Den MDK können Sie sich dann oftmals ersparen.
Alles Gute
Dr.Panzer

Antwort an Privatklinik Schloßstrasse

blondie1968  |  Visitor  |  Hessen
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Hallo Herr Dr. Panzer,

der Eingriff sollte sogar ambulant stattfinden. Trotzdem wurde ich von der Kasse zum MDK geschickt.

Viele Grüße
Dani

Antwort an blondie1968

Privatklinik Schloßstrasse  |  Basic member  |  Berlin
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Wenn Sie gesetzlich versichert sind brauchen Sie einen Arzt mit Kassenzulassung und Abrechnungszulassung zum ambulanten Operieren. Dieser entscheidet dann selbst anhand der Richtlinien ob es eine Kassenleistung oder nicht. Sie brauchen dann meist keine separate Anfrage bei der Kasse.
Blepharoplastiken werden von unterschiedlichsten Fachrichtungen operiert, so zB. plastischen Chirurgen (meist ohne Kassenzulassung) und Augenärzten (oftmals mit KV Zulassung)
Tip
Suchen Sie im Internet die zuständige Kassenärztliche Vereinigung in Ihrer Region. Dort können Sie in der Arztsuche nach einen Kassenarzt mit Abrechnungsgenehmigung zum ambulanten Operieren suchen
Alles Gute
Dr.Panzer
Chefarzt der Privatklinik Schloßstrasse

Antwort an blondie1968

Dr. med. Petra Berger  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt Zürich Palma de Mallorca
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guten tag,

auf jeden fall widerspruch einlegen! ich habe etliche fälle erlebt wo die gkv die kosten einer solchen op getragen haben. deswegen bitte weitermachen.privat bezahlen können sie immer noch, das läuft ihnen ja nicht davon.

alles liebe

dr petra berger, franjkfurt/zürich
www.praxis-berger.com

Antwort an Dr. med. Petra Berger

Dr. med. Petra Berger  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Frankfurt Zürich Palma de Mallorca
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diese op kann selbstverständlich ambulant gemacht werden, das ist klar.

gruss dr berger
Dr. med. Peter Durnig  |  Basic member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Klagenfurt, Linz, Bad Ischl
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in Österreich werden die Kosten einer Blepharoplastik der Oberlider von den Krankenkassen im Normalfall bei Vorliegen einer Gesichtsfeldeinschränkung übernommen.
Roman Lisovets  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Oberhausen
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Bei eine nachweisbare Sehfeldeinschränkung KANN die Krankenkasse die kosten übernehemen.
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Kassel
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Hallo, vor ein paar Jahren gab es Fälle. Heute ist es aber auch für privatversicherte Patienten sehr schwer. Machen Sie sich nicht zuviele Hoffnungen. Ich habe schon Begründungen gelesen, die da lauteten: die Lider hängen nicht bis zur Spitze der Wimpern, somit liegt keine medizinische Indikation vor. "
Das sagt eigentlich schon alles, oder?
Trotzdem, allein für das Ego, legen Sie Widerspruch ein.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. E.M. Noah
Prof. Dr. med. Peter Frank Werner  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Nun, die Krankenkasse ist dann dabei, wenn Ihr Sichtfeld um mehr als 50 % eingeschränkt ist. Der Augenarzt hat ein Gerät, mit dem man das ausmessen kann.
Schöne Grüsse
Prof. Dr. Frank-Werner Peter
www.beauty-pro.de
Dr.med. Alexander Siegl  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien, Linz
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Die Krankenkassen übernehmen die Kosten wenn eine medizinische Indikation für den Eingriff vorliegt. Dies ist bei Oberlidern bei einer Einschränkung des Gesichtsfeldes der Fall. Mittels Gesichtsfeldbestimmung kann dies beurteilt werden.
http://www.augenlidkorrekturen.at/chirurgische-eingriffe-invasive-behandlungen-zur-augenlidkorrektur/
lg aus Wien
Prof. Dr. med. Nektarios Sinis  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Berlin
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Leider sind derartige Kostenerstattungen tatsächlich sehr selten. In meiner bislang 18 jährigem Karriere habe ich nur eine Handvoll Fälle erlebt, bei denen tatsächlich die Kosten übernommen wurde. Dazu gehören auf jeden Fall diejenigen, die eine reale Einschränkung in der Perimetrie (also Gesichtsfeld) aufzeigen.
Ihr
Prof. Sinis

SINIS KLINIK BERLIN
PLASTISCHE- UND ÄSTHETISCHE 
CHIRURGIE BERLIN
https://www.sinis-aesthetics.de/lidstraffung/
Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien
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In Österreich muss ein Augenarzt eine Gesichtsfeldeinschränkung von mindestens 30% bescheinigen
Dr. Sabine Apfolterer MBA  |  Premium member  |  Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie  |  Wien, Baden (AT)
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Hi,
in Österreich zahlt die Krankenkasse, wenn man eine Gesichtfeldeinschränkung hat. Dies kann von einem Augenarzt überprüft werden. Dieser schreibt dann einen Kostenübernahmeantrag für die Krankenkasse. Wenn die Krankenkasse eine Bewilligung erteilt, kann man es bei einem Arzt operieren lassen, der einen Vertrag mit der Krankenkasse hat. Wichtig ist, dass es ein Arzt ist, der nicht nur ein wenig Haut wegschneidet, sondern sich genau mit der Anatomie der Augenlider befasst. Ist überschüssiges Fett vorhanden? Liegt die Tränendrüse noch am richtigen Platz oder muss sie repositioniert werden? Sollte für ein natürliches Ergebnis gleichzeitig die Augenbraue angehoben werden?
Einen unverbindlichen Beratungstermin bekommst Du unter 0043  1/35... Nr. anzeigen 1/353 1449  Telefonnummer oder unter ordination@dieschoenheitschirurgin.at
LG Dr. Sabine Apfolterer

www.dieschoenheitschirurgin.at

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