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2te Bruststraffung mit T-Schnitt möglich?

Kathrin82 · Bargteheide · Erstellt am 6.10.2021 · Update 12.10.2021

Guten Tag,

ich habe bereits vor 8 Jahren eine Bruststraffung mit T-Schnitt und Implantaten (750ml/Seite) durchführen lassen. Im Mai dieses Jahres habe ich mich dann für kleinere Implantate (500ml/Seite) entschieden, wodurch eine erneute Straffung nötig war. Ich habe den vollen Preis für eine Straffung bezahlt, der Arzt hat aber nur 5cm Haut unter der Brust entfernt, die Brustwarzen aber nicht dementsprechend weiter nach oben versetzt. Mit dem Ergebnis bin ich absolut nicht zufrieden, da - meiner Meinung nach - die Brustwarzen viel zu weit unten sind. Heute hatte ich Nachbesprechung und hatte um eine Korrektur gebeten. Der Arzt beharrt aber darauf, dass er bei einer zweiten Straffung keinen T-Schnitt machen könne, da das Risiko einer Nekrose der Brustwarzen viel zu hoch sei. Ist dies so richtig oder versucht er sich der Korrektur zu entziehen? Vielen Dank vorab für Ihre Meinungen!

3 Antworten

Alle Antworten auf diese Frage stammen von echten Ärzten
  • Dr. med. Klaus Luttenberger

    Dr. med. Klaus Luttenberger

    Beste Antwort
    13.10.2021 ·

    213 Antworten

    Das Risiko hängt maßgeblich davon ab, nach welcher Methode die erste Op durchgeführt wurde. Ein aussagekräftiger Op Bericht des ersten Operateurs wäre also wichtig, um Ihre Fragen beantworten zu können.

    mit freundlichen Grüßen

    Dr. med. Klaus Luttenberger
    Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie
    Facharzt für Chirurgie
    Mitglied der deutschen Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie (DGPRÄC)

  • Prof. Dr. med. Ralf Thomas Michel

    Prof. Dr. med. Ralf Thomas Michel

    13.10.2021 ·

    461 Antworten

    Guten Tag Kathrin 82,
    nach einer ersten Bruststraffung vor 8 Jahren mit T-Schnitt-Technik und relativ großen Implantaten ist bei einer zweiten T-Schnitt-Straffung das Risiko einer(möglichen) Gewebenekrose im Mamillen-Vorhofbereich deutlich größer bzw.unkalkulierbarer als bei der primären Operation,dies umso mehr da wahrscheinlich die bestehende lokale Blutversorgung entsprechend der konkret verwendeten Technik nicht definitiv einschätzbar ist
    (OP-Bericht von vor 8 Jahren ?).Sollte die Implantat-unterstützte primäre OP im Sinne einer
    "Autoaugmentation/Innerer BH"durchgeführt worden sein ist die kritische Überlegung bzgl.einer erneuten T-Schnitt-Mastopexie umso wichtiger.
    Mit freundlichen Grüßen
    Prof.Dr.med.Ralf Thomas Michel

  • Dr. med.univ. Maria Wiedner

    Dr. med.univ. Maria Wiedner

    8.10.2021 ·

    141 Antworten

    Das Risiko ist bei der 2. OP deutlich höher, als bei der ersten. V.a. wenn man nicht genau weiß, über welche Gewebebrücke der Brustwarzenhof mit Blut bei der 1. Op vor 8 Jahren versorgt wurde. Aber wenn Sie über das höhere Risiko Bescheid wissen und es in Kauf nehmen, dann kann man eine Operation (vorsichtig, wie immer) planen. Viel Glück und herzliche Grüße, Dr. Maria Wiedner

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