Haartransplantation mit FUE-Methode, 50 Jahre: Beste Entscheidung!

Haartransplantation mit FUE-Methode, 50 Jahre: Beste Entscheidung!

Micha

Anfang 2017 befasste ich mich erstmalig mit dem Gedanken einer Haartransplantation. Ich war 50 Jahre alt, immer schon eitel, hatte seit etwa meinem 30. Lebensjahr ausgeprägte Geheimratsecken, die sich mit den Jahren tiefer und tiefer fraßen. Ich stieß im Internet auf HealthTravels und Herrn Weber. Ich schickte ihm Bilder von meinem Kopf von allen Seiten und von oben. Diese Bilder leitete er weiter an Professor Sahinoglu. Seiner Einschätzung nach wären 2.500 Grafts nötig, um die tiefen Ecken zu schließen. Daraufhin bekam dann ein Angebot über EUR 3.000,00 für 2.500 Grafts. Ich willigte ein und bekam einen relativ kurzfristigen Termin in Istanbul bei besagtem Professor vorgeschlagen, nämlich am 18.03.2017. Ich buchte sofort einen super Flug mit Turkish Airline ab Berlin für unter EUR 140,00, und eine Airbnb-Unterkunft für 4 Nächte für nur EUR 50,00 ganz in der Nähe der Praxis von Professor Sahinoglu. Ich flog dann am 17.03. hin. Am nächsten Tag um 6 Uhr morgens holte mich Herr Weber wie zuvor schriftlich besprochen persönlich ab. Keine 5 Min. später standen wir schon in der Tiefgarage am Fahrstuhl des Brandium-Komplexes im Istanbuler Stadtteil Atasehir. Hierbei handelt es sich um ein modernes Shoppingcenter und mehreren Hochhäusern. In eines davon fuhren wir fast 30 Stockwerke hinauf. Herr Weber war mir von Anfang an mega symphatisch- umgekehrt war es scheinbar genauso. Ich hatte zuvor ein mulmiges Gefühl wegen der über EUR 3.000,00, die ich in bar bei mir trug. Aber beim Anblick von Herrn Weber war jedes unsichere Gefühl verloren. Oben angekommen erwartete mich eine sehr saubere und angenehm eingerichtete Praxis. Professor Sahinoglu war mir auch auf Anhieb super symphatisch- er strahlte eine Sicherheit, Ruhe und Gelassenheit aus. Mir fiel sein super Englisch sofort auf, welches er sprach. Es folgte ein Gespräch. Ich wurde befragt, belehrt etc. Dann wurden Fotos von meinem Kopf gemacht von allen Seiten. Als nächstes maß er mein Gesicht mit einem Lineal ab und setzte mit einem Eddingstift an um eine mögliche Haarlinie zu zeichnen. Nach mehreren kleineren Änderungswünschen meinerseits wurde diese Linie dann als endgültig erklärt. Ich unterschrieb eine Einwilligung für diesen Eingriff. Dann zog ich mich aus, bekam einen Krankenhauskittel über. Als das fertig war schor mir der Professor die Haare runter bis auf ca 1mm Länge. Ich legte mich auf eine Pritsche und der Profoessor setzte mir mehrere Spritzen in die Kopfhaut- bis zum Ende des Eingriffs 12 Stunden später werden das bestimmt zwischen und 30 und 40 gewesen sein. Diese Spritzen waren das Unangenehmste überhaupt- aber auszuhalten- alles andere war nicht zu spüren. Bis 12 Uhr wurden mir diese 2500 Grafts entnommen- hierfür musste ich mich mehrmals auf der Pritsche umlegen, da natürlich von allen Seiten meines Kopfes die Haar-Folikel entnommen wurden. Es gab zwischendurch auch kleinere Pausen. Ich döste die meiste Zeit während der Entnahme vor mich hin- ab und an führten wir auch nette Gespräche. Aber 5 bzw 6 Stunden ruhig liegen zu bleiben kann schon recht herausfordernd sein. Professor Sahinoglu fragte sehr regelmäßig nach meinem Befinden, ob alles in Ordnung wäre. Es ab nichts auszusetzen. Um 12 Uhr gab es dann eine längere Muttagspause- im Nachbarraum stand dann schon das leckere Mittagessen samt Nachtisch und Getränk bereit. Von ca. 13 Uhr bis 18 Uhr wurden dann die Kanäle gestochen und die Grafts eingesetzt- Letzteres übernahmen dann 2 sehr freundliche Arzthelferinnen. Der Professor kam regelmässig vorbei um zu kontrollieren. Nach langen 12 Stunden (von 6 Uhr bis 18 Uhr) war ich dann endlich fertig. Der erste Blick in den Spiegel machte mich fassungslos- überall viele kleine Haarborsten wo sonst zuvor seit Jahren keine mehr waren. Es wurden wieder Fotos aus allen Perspektiven von meinem Kopf gemacht. Es folgte ein Abschlussgespräch. Ich bekam viele Verhaltens-Tipps, Schmerzmittel, Antibiotikum für 1 Woche, ein Basecap und andere nützliche Dinge sowie einen Arztbrief. Herr Weber war während dieses Gespräches dann auch wieder anwesend. Ich übergab den zuvor vereinbarten Geldbetrag an den Professor - die Arzthelferinnen bedachte ich extra mit einem Trinkgeld. Es folgte am Schluss eine sehr herzliche Verabschiedung von allen. Ich bekamm die Nr. vom Professor für Whatsapp-Konsultationen. Herr Weber fuhr mich dann wieder zurück in meine Unterkunft. Die ersten Nächte waren etwas unruhig, da ich meinen Kopf nicht direkt auf dem Schlafkissen betten durfte sondern mit einer Nackenrolle Abstand zum Kissen halten musste. Die Schmerzen nach Abklingen der Narkose waren ohne Schmerzmittel erträglich. Ich flog dann am übernächsten Tag wieder heim. In den Wochen danach fragte Professor Sahinoglu in regelmässigen Abständen über Whatsapp nach meinem Befinden- ich schickte ihm gelegentlich auch Fotos. Er war zufrieden mit seinem Werk. In den ersten 1,5 Wochen nach dem Eingriff waren meine Augen blau unterlaufen durch den Eingriff- ich sah aus wie zusammengeschlagen- was aber völlig normal ist. Ich trug in dieser Zeit in der Öffentlichkeit stets eine Sonnenbrille. In den ersten 3 Monaten waren Lupe und Kosmetikspiegel meiner Frau meine treuesten Begleiter. Haarwachstum braucht natürlich Zeit- ich war stellenweise etwas ungeduldig und dachte die OP wäre vergebens gewesen, weil nicht viel passierte in den ersten Wochen. Aber nach ca. 3 Monaten fing die Haarpracht an wie wild zu wachsen. Heute nach einem Jahr und einem Monat schaue ich in den Spiegel und denke jedes Mal "wow". Unglaublich ist das Ergebnis. Rückblickend ist die Transplantation eine der besten Entscheidungen gewesen, die ich je in meinem Leben getroffen habe- ich würde sie immer wieder genauso durchführen lassen wie sie stattgefunden hat. Vielen herzlichen Dank Herr Weber von HealthTravels und Professor Sahinoglu.....hat alles wie am Schnürchen funktioniert mit Euch!!!

Arztbewertung

Gesamtbewertung
Umgang mit dem Patienten
Meine Fragen wurden beantwortet
Für mich aufgewendete Zeit
Nachsorge
Reaktionsverhalten auf Telefonanruf oder E-Mail
Professionalität und Freundlichkeit des Personals
Wartezeiten

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