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28.11.2021 · Update 30.11.2021

Brustvergrößerung 420ml ÜBM high profile - fühle mich wie eine erwachsene Frau!

Es lohnt sich
Ungefährer Preis: 6.500€
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Hallo zusammen, da ich mich selbst hier ständig eingelesen habe und eure Erfahrungen mir sehr geholfen haben, möchte ich auch meine mit euch teilen. Ihr könnt natürlich die Abschnitte, die euch nicht interessieren einfach überspringen. Updates folgen. Fragt in den Kommentaren gerne, was ihr wissen möchtet :)

AL: AA/A UBU ca. 80cm 1,61cm 63kg Wunsch ist volles D Körbchen

Entscheidung:

Ich habe seit der Pubertät unter meinen sehr kleinen, kindlichen Brüsten gelitten. Ich dachte irgendwann wird das vielleicht noch, aber auch nach dem absetzen von Verhütungshormonen hat sich nichts mehr getan. Habe dann nach anderen Möglichkeiten gesucht und mir eine 100€ Creme gekauft, mit der ich die letzten zwei Jahre täglich (am besten 2x) geschmiert habe. Ein wenig größer sind sie geworden aber gleichzeitig hatte ich ständig Pickel und fettige Haut und wenn ich mal nicht geschmiert habe, sind sie wieder kleiner geworden. Im Nachhinein (obwohl anders angepriesen) habe ich gemerkt, dass sehr wohl mit Hormonen gearbeitet wird und mein Zyklus ständig komplett durcheinander war. Wenn Brust-OP dann nur mit Eigenfett dachte ich. Nachdem ich mich informiert hatte, war mir klar, dass es nur mit Implantanten so wird, wie ich es mir wünsche. Mit Eigenfett kann man ja nur dezent größere Ergebnisse erzielen und muss den Eingriff ggf. wiederholen.

Beratung beim plastischen Chirurgen: Ich suchte im Internet nach einem Chirurgen in einer Großstadt, der spezialisert ist auf Brüste /Frauenzonen. Mir war wichtig, dass er viel Erfahrung hat und ich es nicht allzu weit habe, wegen der Nachsorge und falls es Probleme gibt. Ich habe mich für einen Chirurgen in München (2h Fahrt für mich) entschieden.

Ich erklärte was ich mir wünsche und durfte Probeimplantate tragen. Am Ende des 1. Gespräches waren wir bei 390ml angekommen. Da ich eine breite Hüfte und einen ordentlichen Po habe, wünsche ich mir große Brüste für ein passendes Gesamtbild. Er empfahl mir die Implantate über den Brustmuskel zu legen, da ich viel Sport mache und genügend Eigengewebe habe. Wir entschieden uns für den Zugang durch die Unterbrustfalte, da ich auf jeden Fall noch Kinder möchte (bin 28 Jahre alt). Wir legten uns auf den Termin am 22.11.21 fest. Ich kam zu einem 2. Gespräch, da ich in das erste recht unvorbereitet kam. Habe dann all meine Fragen gestellt und auch Bilder gezeigt, die meinem Traumbusen nahe kommen. Wir sind dann auf 420ml hoch gegangen (high profile) und das hat sich für mich auch richtig angefühlt. 450ml wären das maximal mögliche gewesen, war mir aber dann zu heiß so viel unter meine Haut zu quetschen. Außerdem habe ich nochmal wegen der Platzierung gefragt. Es hat mich sehr verunsichert, dass die meisten Frauen hier UBM haben. Er hat mich nochmals über die Vor-und Nachteile aufgeklärt und ich habe mich nochmals für ÜBM entschieden.

Vorbereitung: Kaufen von : Antibiotikum, Schmerzmitteln, Narbenpflege, Immunkapseln, Probiotica (für den Darm während der Einnahme von Antibiotikum empfohlen), Rückenschläferkissen Organisation von "Pflegepersonal" (Partner und Mutter), Abschließen einer Folgekostenversicherung (medassure für 2 Jahre), Haushalt, Wäsche, usw. Vieeeel einlesen hier um mich zu beruhigen und mir mein Ziel immer wieder vor Augen zu führen.

OP-Tag: Die Tage vor der OP war ich sehr nervös, da ich noch nie operiert wurde und auch Angst vor der Narkose hatte. Ich kam am Mittag nüchtern in die Iatros-Klinik in München, wurde von der Anästhesistin aufgeklärt und nach kurzer Wartezeit zur Vorbereitung gebracht. Dort musste ich bis auf Unterhose und Socken alles ausziehen und auch meine Piercings entfernen. Lediglich den Medusa-Piercing (Oberlippe Mitte) konnte ich nicht entfernen, der wurde abgeklebt. Ich bekam dann einen Zugang und schon Antibiotikum intravenös, sowie Elektroden für das EKG. Außerdem 2 Mittel gegen Übelkeit und ein Schmerzmittel. Mein PC kam dann, überprüfte nochmal was wir ausgemacht hatten und zeichnete ein. Ich war sehr ruhig, da ich wusste dass ich die OP zu 100% wollte und kein Weg dran vorbei führt, wenn ich endlich weibliche Brüste möchte. Außerdem habe ich großes Vertrauen zu meinem PC. Ich wurde dann in den OP geführt, auf dem Tisch fixiert, habe ein Mittel intravenös bekommen und zwei Mal in die Sauerstoffmaske geatmet, dann war ich weg. Bin dann zu mir gekommen und habe sofort das Gewicht auf meinem Brustkorb bemerkt. Der erste Gedanke war: Jetzt ist es endlich so, wie es schon immer sein sollte. Habe dann noch ein bisschen gedöst und dann Schmerzmittel, Kekse und Tee bekommen und war auch bald abholbereit. Es war ein ambulanter Eingriff und wir haben ein Hotel ganz in der Nähe bezogen. Ich war noch etwas wackelig konnte aber schnell wieder essen. Es ging absolut nichts alleine/selbsständig.

Tag 1 bis 6: Ich habe mehrfach am Tag IBU 600 genommen, was auch notwendig war. Das schlimmste ist, das aufstehen und hinlegen. Eigentlich immer, wenn die Brustmuskeln stark angespannt werden müssen, bzw. der Oberkörper sich durch die Bewegung unter der Brust "knickt". An den ersten 3 Tagen brauchte ich bei fast allen Bewegungen Hilfe. Ab dem 4. Tag war ich schon selbstständiger, brauche aber immer jemanden da, der mich hinlegt. Ich werde sehr plötzlich müde und muss dann auch zeitnah hinliegen. Am Tag nach der OP musste ich mit 2x tägl. Antibiotikum beginnen und 5 Tage lang einnehmen. Am 1. + 2. Tag nach der OP hatte ich extreme Wassereinlagerungen an Bauch, Po und Beinen. Habe gelesen dass Brennesseltee und Bewegung hilft. Zumindest die Bewegung war eher schlecht. Hatte dann plötzlich extremen Schwindel und Übelkeit, bis ich eine Weile gelegen bin. Durch die Schmerzmittel habe ich mich übernommen und meine Grenzen erst bemerkt, als es fast zu spät war. Schont euch wirklich komplett, vor allem in den ersten Tagen! Liegen war für mich am angenehmsten und ich glaube, dass es auch für den Körper am erholsamsten war. Da für mich das aufstehen und hinlegen so unglaublich schmerzhaft und unangenehm war, habe ich meine Trinkzeiten so gelegt, dass ich möglichst lange liegen konnte ohne pinkeln zu müssen :D . So wenig hin und her wie möglich. Schmerzmittel habe ich auch so dosiert, dass ich zwar keine starken Schmerzen habe aber doch so viel spüre, dass ich mich nicht übernehme. Die Brüste waren/sind recht hart und vor allem unterhalb der Brustwarze noch recht taub. Das fühlt sich seltsam an, geht ja aber (hoffentlich) wieder weg. Ich empfinde es so, als hätte man mir zwei Schüsseln auf die Brust geklebt, finde das aber nicht wirklich unangenehm. Habe mir vor der OP große Sorgen gemacht, dass ich mich aus Versehen nachts auf den Bauch/die Seite drehe. Absolut keine Gefahr. Dank meinem Rückenschläferkissen kann ich lediglich den Kopf hin und her drehen und Hüfte abwärts. Der Oberkörper bleibt steif liegen, weil drehen auch viel zu schmerzhaft wäre. Waschen machen wir immer stellenweise, da die Wunde ja trocken bleiben muss. Mein PC hat mir erlaubt den Stütz-BH täglich eine Weile zu öffnen, während ich still sitze, damit Luft an die Wunde kommt. Das nutze ich dann um vorsichtig die Brüste oben und das Dekoltee zu waschen. Habe einen zweiten, gleichen Stütz-BH bestellt. Heute, am 6. Tag nach der OP ist kein Schmerzmittel mehr nötig. Kann mich auch schon immer mehr bewegen und versuche durch bewusstes zurückdrücken der Schulter, die Schonhaltung loszuwerden (vorsichtig!). Ich bin jeden Tag glücklich, wenn ich mit meinen neuen Brüsten aufwache und obwohl das Endergebnis noch lange nicht sichtbar ist, finde ich sie dennoch schon richtig toll! Endlich fühle ich mich vollkommen, wie eine erwachsene Frau

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Kommentare (3)

Danke SunJa für deinen tollen Bericht. 🥰 Ich dachte ja immer ÜBM wäre nicht so schmerzhaft… ich bekomme sie UBM, da es nicht anders geht. Da hat sich ordentlich was getan, bin gespannt wie deine Brüste in ein paar Wochen aussehen, würde mich freuen, wenn du da nochmal ein Update schickst. 😊
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