Eigenfett-Injektionen bei Nasolabialfalten

Eigenfett-Injektionen bei Nasolabialfalten

Ich hatte sehr stark ausgeprägte Nasolabialfalten sowie ein tiefes Grübchen im Kinnbereich. Zunächst hatte ich Filler auf Hyaluronbasis, später einen sogenannten semi-permanenten Filler (Radiesse) ausprobiert. Zwar hatte ich mit diesen Materialien nie ein Problem - die Ergebnisse waren gut, aber eben auch sehr begrenzt. Radiesse hatte in meinem Fall ca. 10 Monate gehalten. Durch die Tiefe der zu behandelnden Problemzonen war eine erhebliche Materialmenge für ein optimales Ergebnis erforderlich, daher hatte mein Behandler (Dr. Taufig, Köln) mir zu einer Aufpolsterung mittels Eigenfett geraten. Um es kurz zu machen, das Ergebnis dieser Behandlung ist für mich sensationell. Unglaublich, was so ein bisschen Fett an den richtigen Stellen ausmacht. Die eigenen Fettzellen fühlen sich außerdem homogener/natürlicher an wie die künstlichen Filler. Zur Behandlung: Das Absaugen der Fettzellen sowie die Unterspritzung waren sehr gut auszuhalten, obwohl ich eher zu den empfindlicheren Patientinnen zähle. Die entnommenen Fettzellen wurden mit einer kleinen Zentrifuge aufbereitet und anschließend in bestimmte Schichten unter die Falte gespritzt. Die Abheilphase war in meinem Fall erstaunlich kurz. Mit etwas Make-up ist es nach 2 Tagen nicht mehr aufgefallen. Lt. Behandler wird dies durch Verwendung von atraumatischem Material, Kanülen etc. begünstigt. Sicherlich hatte auch die Vorgehensweise während der OP entscheidenden Einfluss darauf. Ein Teil der Fettimplantate wird sich erfahrungsgemäß wieder abbauen, ich rechne mit 40 % die man später bei einer Wiederholungsbehandlung nachfüllen kann. Wenn man Kosten und Halbwertszeit der künstlichen Filler bedenkt, ist eine Eigenfettbehandlung deutlich günstiger bei besserem Ergebnis und man ist auf der sicheren Seite – es ist eben eigenes Material. Absolut empfehlenswerte Sache, die mit der richtigen Behandlerwahl ein tolles und dauerhafteres Ergebnis bringt.

Beiträge anzeigen2 Beiträge ausblenden2

"Richtige Behandlerwahl" das ist sicher wichtig. Wenn ich jedoch den schauerlichen Bericht von Attila lese und von Anderen welche Eigenfett-Injektionen bekamen, schreckt es mich direkt davon ab meine Nasolabialfalten damit behandeln zu lassen, obschon mir auch 2 plastische Chirurgen dazu geraten haben. Ebenso hätte ich dabei auch Angst, dass ich nachher "aufgepumpt" aussehen würde. Dann lasse ich lieber wieder ein Face-Lift machen und die vorige Haut, welche herunter hängt, abschneiden.

Ich glaube nicht das sich die Risiken durch eine "richtige Behandlerwahl" eingrenzen lassen. Wieso sollte das Risiko sinken?

Im übrigen liest man kaum über risiken vom Fetttransfer. Nur das diese sehr selten sind. Laut größeren Foren aus den USA sind nicht mal 50% der Patienten mit dieser Methode zufrieden.

Die Neenwirkunken sind im übrigen dauerhaft. Da kann man nichts machen wenn es einen erwischen sollte. Nachdem mein Arzt sein geld erhalten hat, war ich ihm egal. "Ich sehe die Beule, aber was wollen Sie von mir? Was soll ich da machen?!" war die nette Antwort.

Und Erfahrung ist relativ. Extrem viele Ärzte schreiben ihre Bewertungen im Internet selbst. Da ist vorsicht geboten. Vor allem wenn ein Arzt monatlich neue Bewertungen bekommt. Viele lesen zwar Bewertungen, bewerten aber selbst nicht. Einfach mal google benutzen! Da werdet ihr tausende Beiträge zu gefakten bewertungen finden.

wenn ich einen Arzt suche, und sehe, er hat etliche Bewertungen, ist dieser für mich schon ausgeschlossen. Ärzte die das nicht nötig haben und Charakter besitzen sind mir wesentlich lieber!

Gesamtbewertung
Umgang mit dem Patienten
Meine Fragen wurden beantwortet
Für mich aufgewendete Zeit
Nachsorge
Reaktionsverhalten auf Telefonanruf oder E-Mail
Professionalität und Freundlichkeit des Personals
Wartezeiten