Straffer Bauch – ein Wunsch von Frauen und Männern

Straffer Bauch – ein Wunsch von Frauen und Männern
Dr. med. Friedemann Ruß
Dr. med. Friedemann Ruß ist leitender Arzt in der Parkklinik in Karlsruhe. Sein Behandlungsspektrum der ästhetisch plastischen Chirurgie beinhaltet gesichtschirurgische wie körperformende Eingriffe.
Erstellt am 2.09.2014 · Update 9.03.2021

Wenn im Bauchbereich hängendes, überdehntes Gewebe vorliegt, das sich auch durch Sport oder Ernährungsumstellung nicht mehr zurückbildet, stellt das für betroffene Menschen oft eine große seelische Belastung dar. Betroffene berichten häufig, dass sie sich nicht ins Schwimmbad oder an den Strand trauen, manche fühlen sich auch in der Partnerschaft gehemmt. In solchen Fällen kann der Plastische Chirurg mit einer Bauchdeckenstraffung helfen. Bei der Bauchdeckenstraffung oder Abdominoplastik wird der Haut- und Gewebeüberschuss entfernt und der Bauchbereich wieder in Form gebracht. Bis zu einem gewissen Maß können dabei auch Fettpolster beseitigt werden.

bricho Bauchdeckenstraffungen gehören eindeutig zu jenen ästhetisch-plastischen Operationen, die bei Frauen und Männern gleichermaßen gefragt sind. Denn zu einem Hautüberschuss kommt es vor allem nach Gewichtsverlust oder durch das Nachlassen der Elastizität des Gewebes im Laufe des Lebens. Beides kann unabhängig vom Geschlecht auftreten. Da der Eingriff häufig vorgenommen wird, wenn der Patient zuvor relativ viel Gewicht verloren hat, zählt man ihn auch zu den Behandlungen der Plastischen Adipositaschirurgie. Für Menschen, die es geschafft haben, ein bestehendes Übergewicht in den Griff zu bekommen, kann eine körperkonturierende Straffungsoperation wie das Tüpfelchen auf dem I wirken: Mit dem überschüssigen Gewebe verschwindet eine deutlich sichtbare Erinnerung an die „schwere“ Zeit.

Neben dem Gewichtsverlust sind eine oder mehrere Schwangerschaften noch eine weitere typische Ursache für überdehntes und erschlafftes Gewebe in der Bauchregion. Um den Bauch nach Abschluss der Familienplanung wieder in Form zu bringen, ist für viele Mütter darum die Bauchstraffung das Mittel der Wahl. Nicht zufällig sind Patientinnen, die sich diesem Eingriff unterziehen, im bundesweiten Durchschnitt etwa Ende dreißig.

Egal, aus welchem Grund Sie sich für eine Bauchdeckenstraffung interessieren, wenden Sie sich auf jeden Fall an einen Operateur, der über ausreichend Erfahrung mit dieser Operation verfügt. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls auch nach besonderen Behandlungsmethoden. Eine spezielle Technik, die ich sowohl bei meinen weiblichen als auch meinen männlichen Patienten erfolgreich angewendet habe, ist die drainagefreie Bauchdeckenstraffung. Mit Hilfe eines chirurgischen Klebstoffes – TissuGlu von Cohera Medical – können die Wundflächen bei einer Bauchdeckenstraffung so fest miteinander verbunden werden, dass die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Seromen zwar nicht ausgeschlossen, aber doch deutlich reduziert wird. Daher kann bei Einsatz des Klebers zum Teil auch auf das Legen der ansonsten üblichen und von vielen als unangenehm empfundenen Drainagen verzichtet werden. Der Vorteil für meine Patientinnen und Patienten: Sie sind schneller wieder mobil und können ihren normalen Alltagsbeschäftigungen nachgehen.

Dr. med. Friedemann Ruß ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und leitet die Parkklinik - Ästhetisch Plastische Chirurgie in Karlsruhe. Weitere Informationen zu TissuGlu, Kontraindikationen, Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen finden Sie unter www.coheramed.de.

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