Wie wird die Penisverlängerung durchgeführt?

Intimchirurgie entwickelt sich kontinuell. Und dies gilt nicht nur für die Wünsche der Frauen, sondern auch der Männer. Überlegen Sie eine Penisverlängerung? Dann würden Sie sicherlich gern mehr über die Operationstechnik erfahren. Herr Prof. Ralf Herwig erklärt in seinem Artikel die Problematik der Penisverlängerung.

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Ziel dieses operativen Eingriffes ist die sichtbare Länge des Penis im nicht-erigierten Zustand und die Länge im erigierten Zustand positiv zu beeinflussen.

Hierbei wird meistens eine simple Durchtrennung des Haltebandes des Penis an der Penisbasis angeboten.

Dabei wird meistens ein sichtbarer Schnitt auf der Oberseite an der Penisbasis in Bereich der Hautfalte gesetzt. Unter der Haut befindet sich Fett- und Bindegewebe welches bei Seite geschoben werden muss um die Haltebänder des Penis sichtbar darzustellen. Danach wird das vordere Halteband des Penis durchtrennt.

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Verschiedene Techniken der Penisverlängerung

Zur Durchtrennung werden verschiedenste Methoden angeboten. Diese reichen von der einfachen stumpfen Durchtrennung bis zur Laserverwendung. Bisher hat sich aber keines der verschiedenen Trennungsverfahren als vorteilhafter gegenüber einer anderen Methode herausgestellt.

Um ein neuerliches Anwachsen des durchtrennten Haltebandes zu verhindern, werden ebenfalls verschiedene Techniken verwendet. So werden zum Beispiel ein Fettgewebeblock oder andere Gewebe als Trennschicht verwendet. Als sehr effektiv hat sich der Einsatz eines kleinen Silikonpolsters, das zwischen dem Schambein und dem Penis platziert wird, erwiesen. Hierbei kann die verwendete Größe und Form variieren. Es wird ein Silikonpolster verwendet, welches lediglich die Größe einer 20-Cent-Münze besitzt. Dieses Polster ist weder sichtbar noch wirklich tastbar und daher für Dritte völlig unauffällig. Durch die Durchtrennung des Penishaltebandes wird ein variabler Längengewinn von einigen Zentimetern im schlaffen Zustand erzielt.

Diese richtet sich im Wesentlichen nach den persönlichen Gegebenheiten. Im erigierten Zustand wird die Penislänge maßgeblich durch die Schwellkörper und die Länge der Gefäße und Nerven bestimmt, wodurch die Länge des erigierten Penis durch den operativen Eingriff geringer beeinflusst werden kann. Diese Situation läßt sich jedoch durch „Training“ nach der Operation ebenfalls positiv beeinflussen.

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Penisverlängerung als kombiniertes Vorgehen

Bei dem kombinierten Vorgehen wird ein optimaler Längenzuwachs gewährleistet. Der Schnitt erfolgt zunächst auf der Unterseite im Bereich zwischen Hodensack und Penis. Dies ist meist kombiniert mit einer Hodensackplastik. Dadurch entstehen keine sichtbaren Narben auf der Oberseite und der Penis wird besser vom Hodensack abgehoben und kann seine wahre Länge besser zeigen.

Die Darstellung der Strukturen im Bereich der Haltebänder ist ebenfalls besser gewährleistet. Hierdurch wird die Gefahr einer versehentlichen Durchtrennung von Gefäß- und Nervenstrukturen minimiert.

Dieser Eingriff wird auch in Kombination mit einer Penisverdickung angeboten. Dies hat neben der reinen zusätzlichen Verdickung des Penis auch noch eine weitere Haltefunktion des Penis zur Folge, die sich positiv auf den postoperativen Längenzuwachs auswirken kann.

Nach dem Eingriff ist es wichtig, dem Patienten eine Anleitung zum postoperativen Verhalten, inklusive einer speziellen „Physiotherapie“, mitzugeben. Dies sichert die bei der Operation erreichten Ergebnisse und führt zu einer höheren Patientenzufriedenheit.

Publiziert: 20.12.2017

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