Behandlung von Mimikfalten, Äderchen und Lippenaufbau, super Qualität

Nina79

Ich besuche die sympathische Praxis von Dr. Linde regelmässig zur Behandlung der Mimikfalten, zur Entfernung von Äderchen an den Beinen und für den Lippenaufbau. Das freundliche Team und die gleichbleibende super Qualität an Beratung und Durchführung der Behandlungen zeichnen für mich diese Praxis aus. Preis-Leistungsverhältnis ist top! Ich kann Dr. Linde absolut weiterempfehlen! Sympatisch und absolut professionell!

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Sarka

Liebe Nina79,
danke für Deine Bewertung. Ich finde schön, wie Du zufrieden bist und freue mich für Dich! Mich würde ein Bisschen mehr über die Entfernung von Äderchen interessieren. Dieser Eingriff wird bei Dir per Laser gemacht? Ist es schmerzhaft? Wie schnell konnte man bei Dir das Ergebnis sehen?
Danke im Voraus.
LG,
Sarka

Liebe Nina anbei finden Sie meine…

Dr. med. Nikolaus Linde

Liebe Nina
anbei finden Sie meine Informationen zum Thema:
Besenreiser, auch geplatzte Äderchen genannt, sind feine rötlich bis bläulich erscheinende Gefässchen, die besonders an den Beinen auftreten. Gelegentlich findet man sie auch im Bereich des Bauches, des Brustkorbes, auf der Brust oder am Decoltée. Diese nennt man dann Teleangiektasien. Im Gesicht fasst man sie unter dem Begriff Couperose zusammen.

Ursachen
Die Ursache für das Auftreten von Besenreisern ist nicht bekannt. Es handelt sich wahrscheinlich vor allem um genetische Ursachen. Mangelnde Bewegung, Überernährung etc. spielen für das Entstehen keine nennenswerte Rolle! Hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaften, die Einnahme der Pille oder die Substitution von Hormonmangelzuständen (Klimakterium) begünstigen allerdings ihre Entstehung. In welchem Grad hierdurch vermehrt Besenreiser auftreten ist bisher aber noch in keiner Studie nachgewiesen worden. Aufgrund eigener Erfahrungen, dürfte es sich hier um ca. 5-10% handeln.
Nicht selten geht die Bildung von Besenreisern mit einem „schlechten Bindegewebe“ einher, welches zu Cellulite neigt und vermehrte Unterhautfettpolster an den Unterschenkeln (Lipödem) und Oberschenkeln aufweist.
Besenreiser bestehen aus einer Erweiterung feinster Hautkapillaren, wobei der sichtbare Teil welcher ästhetisch stört, nur ein geringer Bereich des gesamten erweiterten Netzwerkes darstellt! Ursächlich kommt es zu einer Verbindung kleinster Arterien und Venen. Die Arterien „blasen“ die venösen Kapillaren durch ihren Druck auf. Je nach Ausprägung des arteriellen Anteils, wirken die Besenreiser eher rot, bei geringem arteriellen Einfluss mehrheitlich blau. Nicht selten entstehen Besenreiser im Stauungsbereich erkrankter (insuffiziente) grosser venöser Stammvenen, die durch den Druck des fehlgeleiteten Blutflusses zur Erweiterung dieser Kapillaren führen (sogenannte „Innere Krampfadern“).

Die Vorabklärung
Bevor Besenreiser behandelt werden, bedarf es einer ausführlichen Abklärung der Beingefässe mit dem sogenannten Duplex – Ultraschall und einer Venendruckmessung. Hierdurch können alle Venen (auch die tiefen und unsichtbaren unter der Haut) und deren Blutfluss sichtbar gemacht werden. „Kaputte“ Venenklappen (sogenannte „Innere Krampfadern“) und mögliche Stauungen können nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden, die oftmals die Ursache für die Entstehung von Besenreisern sind. Erst nach dieser Abklärung ist eine Aussage darüber möglich, was als Ergebnis bei der Besenreiserbehandlung erreichbar sein wird, wie viele Sitzungen es benötig bis diese verschwunden sind, ob die Schaumverödung oder der Laser zum Einsatz kommt und wie hoch das Risiko ist, dass neue Besenreiser wieder auftreten werden.
Jeder professionelle Arzt, der sich auf die Behandlung von Besenreiservenen spezialisiert hat, wird vor jeder Behandlung eine solche Vorabklärung vornehmen. Ein „Drauflosspritzen“ ohne vorherigen Ultraschall ist unseriös und unprofessionell.

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Dr. med. Nikolaus Linde

Die Behandlung
Bei der Behandlung von Besenreisern benötigt es immer ein individuell abgestimmtes Konzept. In manchen Fällen müssen vor einer Besenreisertherapie zuerst die sogenannten „Inneren Krampfadern“ behandelt werden, sofern bei der Vorabklärung „innere Krampfadern“ diagnostiziert wurden. Zur Behandlung werden Laserverfahren oder die Radiowelle, das Venen - Stripping, die Häkchenmethode oder die Schaumverödung eingesetzt. Erst im zweiten Schritt erfolgt dann die Behandlung der Besenreiser selbst.
Die Behandlung von Besenreisern erfolgt durch eine Weiterentwicklung bisheriger Möglichkeiten (dass was andere Ärzte so machen). Durch die Kombination modernster Verfahren und Substanzen kann hierbei auf die üblichen unangenehmen Nachbehandlungen wie dicke Verbände oder Kompressionsstrümpfe verzichtet werden! Man darf direkt nach der Therapie Sport treiben, ins Solarium gehen etc... Bei unserer speziellen Therapie der Besenreiser, der sogenannten SSVT (Smart Spider Vein Therapy), wird die Schaumverödung und der Laser eingesetzt. Beide Behandlungen sind etwas unangenehm aber schmerzfrei.

Bei der Schaumverödung zerstört der Schaum die Innenauskleidung des Besenreisergefässes. Es entsteht eine Entzündung, wodurch die Venenwände aneinanderkleben. Das Gefäss ist verschlossen. Der Körper baut das Gefäss dann ab. Das ist das Ziel der Behandlung, der Idealfall. Allerdings baut der Körper häufig nicht das Gefäss selbst, sondern nur die innere Verklebung ab – das Gefäss erscheint unverändert so, wie vor der Behandlung. Dieses Phänomen ist auch der Grund, dass eigentlich immer jedes Gefäss mehrfach „gespritzt“ werden muss, bis es endlich verschwindet. Eine Faustregel sagt: umso blauer und dicker das Gefäss (viel venöses But, wenig Druck im Gefäss), um so weniger Behandlungen benötigt es, umso röter und feiner ein Gefäss, umso mehr „Sitzungen“ werden nötig, bis das Gefäss definitiv verschwunden ist.
Die Schaumverödung ist bei der Behandlung von Besenreisern nach wie vor die erste Wahl der Behandlung. Weil Besenreiservenen immer nur der kleinste sichtbare Teil eines riesigen Gefässnetzes darstellen, erreicht der Schaum alle Gefässe, auch wenn sie noch so tief unter der Haut liegen weswegen das „Spritzen“ dieser feinen Gefässe die zur Zeit effizienteste Behandlungsmethode bei Besenreisern darstellt. Die Anzahl an Behandlungen erklärt sich somit weniger aus der Menge an Besenreiservenen als vielmehr aus der Reaktion des Gefässes auf den Entzündungsreiz und wie der Körper damit im Einzelfall umgeht. In der Regel reichen 5 – 6 Sitzungen für ein sichtbares Ergebnis aus, im Einzelfall benötigt es aber auch 10 und mehr Behandlungen desselben Gefässes, bis es endlich nicht mehr sichtbar ist.
Beim LASER (IPL System, Gepulster YAG) erhitzt der Laserimpuls innerhalb von Millisekunden das Blut im Gefäss und bringt es „zum Kochen“. Er wird von aussen auf die Haut „geschossen“. Die Hitze wird dann vom Gefäss resorbiert und führt dann zu einem Zusammenziehen der Venenwand, welches das Gefäss schlussendlich verschwinden lässt. Ob und wann der Einsatz des Lasers überhaupt Sinn macht und in welchem Umfang er verwendet werden kann, hängt vom Befund, dem Hauttyp und der Farbe der Gefässe ab. In fast allen Fällen muss der Laser allerdings mit der Schaumsklerosierung kombiniert werden, denn nur die Verödung dringt tief genug unter die Haut und kann die Verbindungsgefässe zwischen Arterien und Venen ausschalten.

Die Behandlung von Besenreiservenen erfolgt durch eine gezielte Entzündung (mit Laser oder Verödungsmittel) der Gefässe, die dann zum Abbau führen. In vielen Fällen reicht aber eine Behandlung mit dem Laser oder Schaumverödung nicht aus, um die Besenreiser ganz zum ganz verschwinden lassen zu können. Aus diesem Grund benötigt dasselbe Besenreisergefäss meistens mehrere Behandlungen, bis es nicht mehr sichtbar ist. Es ist wichtig zu wissen, dass der Besenreiser aus wesentlich mehr Gefässen besteht als man von Auge überhaupt sehen kann. Ein Besenreiser ist ein kompliziert verästeltes Gebilde, der bis mehrere cm tief unter der Haut verläuft. Dies macht seine Behandlung im Einzelfall so schwierig. Für einen Erfolg müssen möglichst auch die Seitenästchen verschlossen werden, nur dann verschwindet er völlig. Umso röter der Besenreiser, umso schwieriger ist die Behandlung und umso mehr Sitzungen benötigt es, bis die Verbindung der Arterien und Venen verschlossen sind.

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Dr. med. Nikolaus Linde

Typischerweise sehen behandelte Beinareale aus, als hätte man sich angestossen. Sie weisen blaue Flecken auf. Manchmal schwillt auch das ganze Areal ein wenig an oder es bildet sich ein tastbarer verhärteter Strang, der sogar ein wenig schmerzen kann. Alle diese Phänomene sind harmlos, normal und vergehen wieder. Derartige Ereignisse treten häufig erst Tage nach der Behandlung auf. Die Heparinsalbe LYMAN 200 000 hilft, dass die Verfärbungen schneller abheilen. Tragen Sie diese Salbe am besten abends auf die behandelten Stellen auf.

Antwort an Dr. med. Nikolaus Linde
Dr. med. Nikolaus Linde

Das Ergebnis
Nach wenigen Tagen kann man dann auch den Erfolg der Behandlung beurteilen: Wenn die Besenreiser eher verschwommen oder stärker sichtbar erscheinen, sind sie getroffen und diese unscharfe Zeichnung ist ein Zeichen für den beginnenden Abbau. Auch eine grünbräunliche Verfärbung ist ein Hinweis auf gestocktes Blut im Gefäss, was zum sicheren Abbau der Adern führt. Allerdings bedarf es nicht selten Geduld, bis das Endergebnis erreicht ist. Für ein gutes Resultat benötigt es im Durchschnitt mehrere Termine. In der Regel reichen meistens 2 - 6 Termine im Abstand von 2-3 Wochen aus, manchmal aber auch mehr. In wenigen Fällen braucht es sogar 10 Sitzungen und mehr. Bei speziellen Hauttypen (dunkle Haut (III – VI), dunkler Typ aber auch bei blassweisser Haut) kann es zu Hyperpigmentierungen kommen, d.h., dass sich die Haut im behandelten Areal dunkelbraun verfärbt. Auch dies ist ein Zeichen des Abbauvorganges des Gefässes. In manchen Fällen dauert es 6 Monate und länger (bis zu 2 Jahren), bis das Bein schön und makellos ist. Übrigens - bei unserer Methode dürfen Sie schon wenige Tage nach der Behandlung wieder an die Sonne! Das Meiden von Sonnenlicht ist nicht notwendig.

Antwort an Dr. med. Nikolaus Linde
Dr. med. Nikolaus Linde

Unter http://www.venenclinic.ch finden Sie unter BESENREISER den ausführlichen Text. Oder schicken Sie mir ein email und ich sende Ihnen das Merkblatt zu.
Mit den liebsten Grüssen
Ihr Dr. med. N. Linde

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