Preise von Rekonstruktive Chirurgie

5.500 €
durchschnittlich
9
laut
Ärzten

Die rekonstruktive Chirurgie ist ein Zweig der Medizin, der sich mit der Korrektur von ästhetischen Problemen und Verletzungen verschiedener Körperteile befasst, unabhängig davon, ob es sich um angeborene Fehlbildungen, Folgen von traumatischen Ereignissen wie Unfällen, invasiven Operationen, Tumoren oder anderen Krankheiten handelt, die die Deformation verursacht haben könnten. Das Hauptziel dieser Art von Verfahren besteht darin, das ästhetische Erscheinungsbild des betroffenen Teils wiederherzustellen oder zu verbessern und, wo möglich, seine Funktionalität wiederherzustellen.

Dazu zählen z.B. Brustrekonstruktion nach Krebs, Hasenscharte und Gaumenspalte, Entfernung und Rekonstruktion von Hautkrebs. Der Durchschnittspreis für die Rekonstruktive Chirurgie beträgt 5.500 €.

Preise von Rekonstruktive Chirurgie
Rekonstruktive Chirurgie Niedrigster Preis Mittlerer Preis Höchster Preis
Preis in München 1.500 € 5.500 € 9.500 €

Die Behandlungskosten sind als Orientierung gedacht: Es handelt sich um den Durchschnittspreis, der sich aus den Angaben in den auf Estheticon veröffentlichten Erfahrungsberichten ergibt. Diese Kosten können je nach Reputation oder Erfahrungswert der Klinik, den individuellen Voraussetzungen des Patienten, der Komplexität des Eingriffs etc. variieren.

Was beinhaltet der Preis für eine Rekonstruktive Chirurgie?

  • In den Gesamtkosten für eine Rekonstruktive Chirurgische Operation ist die Erstuntersuchung mit dem plastischen Chirurgen enthalten. Diese Konsultation kostet ca. 50 Euro. 
  • Die Preise der Rekonstruktiven Chirurgie variieren stark und sind abhängig vom Befund des Patienten. Eine Brustrekonstruktion z.B. kostet durschnittlich in Deutschland ca. 7.000 Euro; Verbrennungschirurgie und die Behandlung von Narben starten mit Laserbehandlungen bei 100 Euro und können bei Hauttransplantationen auf mehrere Tausend Euro ansteigen.
  • Zudem sind in den Gesamtkosten in der Regel immer das Arzthonorar (ca. 1.000€), 
  • die Anästhesie (ca. 600€), 
  • der OP-Saal (ca. 500€) und 
  • alle nötigen Materialien und Instrumente (ca. 300€) und der Krankenhausaufenthalt mit Nachuntersuchung (ca. 150€) inbegriffen. 
  • Kosten, die extra anfallen können, sind z.B. Bluttest, EKG, Ultraschall o.ä. vor dem Eingriff (ca. 80€).

Was kann den Preis für eine Rekonstruktive Chirurgie erhöhen?

Je komplexer die Ausgangslage und je länger die Operation oder Behandlung ist, desto höher fallen die Kosten aus. Die Eingriffe der Rekonstruktiven Chirurgie, vor allem nach starken Verbrennungen und Unfällen, können sehr komplex und aufwendig sein, sodass es einen Spezialisten dieser chirurgischen Fachrichtung bedarf. Daher können die Kosten auch durch die Expertise des Plastischen Chirurgen, dem Bekanntheitsgrad der Klinik oder dem Standort beeinflusst werden.

Preise für ähnliche Schönheitsbehandlungen in Deutschland

Angeborene Schiefstellungen oder Makel, wie zum Beispiel eine Höckernase oder krumme Nase, können auch chirurgisch korrigiert werden. In Deutschland kostet eine Nasenkorrektur durchschnittlich ca. 3.000€ bis 4.500€. Die Rhinoseptoplastik ist ein Verfahren, das es ermöglicht, die Nase zu verschönern und ihre Funktionalität zu verbessern, indem die Abweichung der Nasenscheidewand begradigt wird. Der Preis liegt in der Regel zwischen 3.000 und 4.500 Euro.

Werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Die Behandlungen der Rekonstruktiven Chirurgie haben normalerweise einen medizinischen Bedarf und werden dann von den Krankenkassen übernommen. So wird die Hauttransplantation oft bezahlt, da es sich um eine notwendige Behandlung handelt, um die Wunde zu versorgen. Eine OP der Lippen-Kiefer-Gaumenspalten wird finanziert, wenn die Anerkennung des „Grades der Behinderung (GdB)” vorliegt etc.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für die Rekonstruktive Chirurgie?

Dank vieler auf Schönheitschirurgie spezialisierten Kreditanbietern können heute die Gesamtkosten einer ästhetischen Behandlung in monatlichen Raten abbezahlt werden. Die Kliniken und Plastischen Ärzte helfen gerne bei der Wahl der richtigen Finanzierungsmöglichkeit.

Allgemeine Empfehlungen

Fast alle Behandlungen der Rekonstruktiven Chirurgie werden von den Krankenkassen (mit-)finanziert. Jedoch sollten Sie sich im Vorfeld gut informieren, für welche jeweilige Technik die Kosten übernommen werden. Jede Krankenkasse hat einen individuellen Leistungskatalog.