Schönere Narbenbilder in der Ästhetischen Chirurgie

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Sowohl bei Verletzungen als auch in der Schönheitschirurgie spielt die Wundheilung eine bedeutende Rolle. Ist sie gestört, entstehen oft große und unschöne Narben. Wir haben mit der bekannten Wiener Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Frau OA Dr. Jozefina Skulavik über neue Möglichkeiten gesprochen, das postoperative Narbenbild zu verbessern bzw. Komplikationen wie Seroma und Wundinfektionen zu vermeiden.

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Dr. Skulavik

Estheticon: Frau Dr. Skulavik, weshalb verheilen chirurgische Wunden schlecht oder gar nicht?

Dr. Skulavik: Akute Wunden werden als Verletzungen der Haut und darunter liegenden Gewebe definiert, die einen zeitgerechten und ereignislosen Heilungsprozess durchlaufen. Die akute chirurgische Wunde ist ein Beispiel für eine gesunde Wunde, bei der die Heilung maximiert werden kann. Nicht alle chirurgischen Wunden sind unkompliziert und haben maximales Heilungspotenzial oder die Möglichkeit einer problemlosen Heilung. So können z. B. akute chirurgische Wunden in kranken Geweben, bei einem kompromittierten Host oder infolge eines unerwarteten oder signifikanten Traumas auftreten. Als klaffende oder dehiszierte Wunden bezeichnet man vorzeitiges Aufbrechen, Öffnen oder Spalten einer chirurgischen Wunde entlang einer natürlichen oder chirurgischen Naht bzw. Linie. Dies resultiert aus Komplikationen des chirurgischen Eingriffs, sekundär bei schlechter Heilung der Wunde.  Zu den Risikofaktoren gehören Diabetes Mellitus, fortgeschrittenes Alter, Adipositas, Rauchen und Trauma im Zeitraum nach dem chirurgischen Eingriff.

Estheticon: Welche Patienten sind nach operativen Eingriffen besonders anfällig für Probleme bei der Wundheilung?

Dr. Skulavik: Grundsätzlich können bei jedem operativen Eingriff Probleme bei der Wundheilung auftreten. Insbesondere bei Patienten mit Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit ist die Gefahr erhöht. Glücklicherweise heilen die meisten Wunden unter konservativen Maßnahmen im Verlauf ab. In manchen Fällen (insbesondere an Stellen mit dünnem Weichteilmantel und im Bereich von Gelenken) gelingt dies nicht immer.

Estheticon: Wie kann das Risiko einer Wundheilungskomplikation und damit das Risiko unschöner Narbenbilder im Rahmen der ästhetischen Chirurgie herabgesetzt werden?

Dr. Skulavik: Zunächst zur Definition: Eine Narbe ist definiert als zell- und gefäßarmen Bindegewebe, das als Ersatz des vorherigen, ortsständigen Gewebes nach tief reichenden Verletzungen dient. Die klinische Beschreibung einer an der Hautoberfläche befindlichen Narbe beinhaltet Breite, Länge, Dicke, Kontur, Konsistenz, Elastizität, Sensibilität, Pigmentierung und die Ausrichtung des Narben- verlaufs in Bezug auf die Hautlinien. Es werden aktive (pathologisches Gewebe, das metabolisch aktiv ist und z. B. weiter wächst) und ruhende Narben unterschieden

  • Aktive Narben: Keloide (Wulstnarben; überschießende Narbenbildung, die über die ursprüngliche Wunde hinausgeht), hypertrophe Narben

  • Ruhende Narben: flächenhafte Narbenplatten, narbige Konturdefekte, dehiszente Narben (Narben, die durch erhöhte Hautspannung platzen oder größer werden), innere Narben, die mit tieferen Strukturen verpackt sind (z.B. nach einer Brustvergrößerung, einer Nasen- korrektur oder Bauchplastik), Narbenkontrakturen (z. B. über Gelenken) und funktionsbeeinträchtigende Narben.

Um Komplikationen zu vermeiden und das bestmögliche ästhetische und funktionelle Ergebnis zu erzielen sind mehrere Faktoren zu beachten. Erstens die strikte Einhaltung der geforderten Hygienestandards zu jedem Zeitpunkt des Prozesses. Zweitens die atraumatische Durchführung der Operation und die Verwendung atraumatischen Naht- und Nadelmaterials. Das Grundprinzip der plastischen Chirurgie lautet, dass wir eine Schnittführung in den Hautspaltlinien planen und den Wundverschluss so vorbereiten, dass keinerlei Spannung auf der Haut liegt. Drittens die entsprechende Nachsorge. Auf diese Weise erreichen wir eine Infektionsrate nahe bei null, kurze Heilungsverläufe bei geringster Schmerzbelastung, deutlich geringere Schwellungen und weniger Hämatome.

Estheticon: Wie bedeutsam ist dann die postoperative Wundversorgung für das OP-Ergebnis?

Dr. Skulavik: Gerade die Nachversorgung ist für das finale, komplikationsfreie Operationsergebnis von besonderer Bedeutung. Sobald die Wunde verschlossen ist empfehle ich den Patienten häufig die Anwendung der Holopathie (griech. „holos“ = „ganz“, “pathos“ = „Leiden“), eines Mitte der 80-iger Jahre in Österreich entwickelten Therapieverfahrens. In der Holopathie werden die Stärken längst bewährter Heilmethoden wie die der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Akupunktur und der Homöopathie zu einem neuen energetischen Modell des Menschen synthetisiert.

Die gewonnenen Synergieeffekte resultierten in bislang unerreichter therapeutischer Wirksam­keit, die sich vor allem auf folgende Eckpfeiler stützt:

  • Digitale Homöopathie in höchster Qualität. Dabei werden typische Frequenzmuster belie­bi­ger Substanzen (Homöopathika, Allopathika, Nahrungsmittel, Nosoden, Allergene, Toxine, Radio- nuklide, etc.) oder anderer Quel­len (Elektrosmog, geopathogene Reizzonen, Akupunktur- punkte etc..) mit High-Tech-Instrumenten ‚gescannt’ und für die energiemedizinische Diagnose und Therapie anwendbar gemacht – in ihrer energetischen Wirkung vom Original so gut wie nicht zu unterscheiden, als Computerdatei ewig haltbar und auf Knopfdruck verfügbar. Bei Testung und Therapie erfolgt umfassende Computerunterstützung.

  • Ein auf den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin beruhendes, jedoch fraktal (mit höheren Bereichen nach dem Prinzip der Selbstähnlichkeit) erweitertes Energiemodell des Men­schen. Es erlaubt Diagnose und Therapie wesentlicher Blockaden des Unter- bewusstseins.

  • Die elektromagnetische Übertragung der ausgewählten Substanzschwingungen auf den Patienten. Ein schwaches, gepulstes elek­tromagnetisches Feld transportiert dabei die Therapieschwingungen über verstellbare Applikatoren direkt und berührungs­frei in die betroffenen Zellen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die richtige Information am richtigen Ort um ein Vielfaches stärker wirkt als beispielsweise homöopathische Globuli oder Elektroden. Das Magnetfeld selbst liegt im Bereich der Schu­hmann-Wel­len (natürliches Magnetfeld zwischen Erdoberfläche und Ionosphäre) und ist inert, also ohne Eigenwirkung.

Estheticon: Klingt das nicht ein wenig esoterisch und zu wenig wissenschaftlich fundiert?

Dr. Skulavik: Lassen Sie mich das mit einem Zitat von Max Plank beantworten: „Jede neue Erkenntnis muss zwei Hürden überwinden: Das Vorurteil der Fachleute und die Beharrlichkeit eingeschliffener Denkweisen. Irrlehre in der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie ausgemerzt sind, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch ihre Schüler aussterben müssen“.

Die Entwicklungen in jüngster Zeit tendieren auf der Suche nach neuen wissenschaftlichen Denkansätzen immer weiter weg von der materiellen hin zu der ganzheitlichen oder holistischen Ansicht des Naturgeschehens. Von allen neuen, ganzheitlichen Theorien ist die sechsdimensionale einheitliche Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim und dem Wiener Physiker Walter Dröscher bis heute weitaus am besten dokumentiert. Die Theorie arbeitet aus mathematischen Gründen mit einem Raum von zwölf Dimensionen, wovon sechs Dimensionen physikalisch interpretierbar sind. Alle wesentlichen Merkmale der Theorie lassen sich als Wechselwirkungsvorgänge in diesem sechs dimensionalen Raum auffassen. Aus der Heim'schen Theorie folgt in Übereinstimmung mit Messwerten, dass es mindestens einhundert Millionen Mal mehr Wechselwirkungs-Teilchen ('ohne Ruhemasse') als Materie-Teilchen ('mit Ruhemasse') gibt. Der Nobelpreisträger für Chemie 1977 llya Prigogine drückte dies anschaulich aus, indem er sagte: 'Wenn ich altere, altern nicht meine Moleküle, sondern die Wechselwirkungs-Quanten ändern sich'.

Estheticon: Welche Anwendungen hat die Heim‘sche Theorie in der Praxis?

Dr. Skulavik: Die moderne Medizin kann erheblichen Nutzen aus der Theorie von Dröscher und Heim ziehen. Die Steuerung von materiellen Vorgängen aus der vierdimensionalen Raumzeit (R4) kann möglicherweise die Homöopathie erklären: Die Heim'sche Ontologie macht auch die Entstehung psycho­somatischer Krankheiten und die Psychoneuro-Immunologie verständlich, sowie die von W. Strathmeyer gefundenen Beziehungen zwischen geistigen Fehlhaltungen und organischen Krankheiten. Die Tatsache, dass die Wechselwirkungs-Quanten, wie z.B. Photonen, der Materie übergeordnet sind, erklärt die positive Wirkung der holopathischen Informations-Therapie.

Sämtliche Prozesse im Organismus werden von Wechselwirkungs-Quanten gesteuert, die der Materie übergeordnet sind. In anderen Worten, die Heim’sche Quantenfeldtheorie liefert den Beweis für die Richtigkeit des Satzes wonach ‘Geist die Materie kontrolliert‘.

Für die Holopathie folgt aus der Heim´schen Theorie dass wir Homöopathika digital auf einer Festplatte speichern können, wenn wir die Trägerwellen, in denen sie sich manifestieren, sorgfältig erfassen und abspeichern. In der Holopathie speichern wir unsere Homöopathika so - indem wir nicht die homöopathische Schwingung selbst, sondern deren langwellige Trägerfrequenzen erfassen und digitalisieren. Diese werden noch durch Schumann-Wellen ergänzt, die dann noch eine zweite, ideale Trägerwelle bilden, um die ultrafeinen Schwingungen der Homöopathika mit Hilfe zweier Magnetköpfe am Patienten ins Ziel zu befördern.

Estheticon: Wie erfolgt nun in Ihrer Praxis die postoperative holopathische Wundversorgung?

Dr. Skulavik: In meiner Wiener Praxis kooperiere ich seit mehreren Jahren mit Herrn Dr. Alexander H. Gaischin (www.gaischin.at), einem anerkannten Klinischen Psychologen und zertifizierten Holopathie- anwender. Dr. Gaischin wählt am Computer aufgrund von Anamnese, Befundung und meiner Diagnosestellung einfach die für den Patienten relevanten elektronischen Rezepturen aus. Rund 6500 bestens erprobte Rezep­te für alle wichtigen Diagnosen stehen auf Mausklick, nach klinischen Gesichtspunkten geordnet, bereit.

Zur Übertragung der Therapieschwingungen aus dem Computer platziert Dr. Gaischin die beiden Magnetköpfe am Patienten, wählt die Be­handlungdauer und startet die Therapie – Fertig! Einfacher und schneller sind Therapieerfolge wohl kaum zu erzielen. Ins­besonde­re bei Hämatomen, Schwellungen oder Schnittwunden kann man förmlich zusehen, wie die The­rapiewir­kung eintritt. Während der 20-60 minütigen Therapie sitzt der Patient entspannt zwischen den Magnet- köpfen und lässt das Magnetfeld mit den homöopathischen Frequenzspektren völlig schmerzfrei auf sich einwirken. In der Regel genügen 5 Therapiesitzungen zur Herstellung eines einwandfreien Wund- bzw. Narbenbildes.

Estheticon: Würden Sie uns abschließend weitere Anwendungsgebiete für die Holopathie nennen?

Dr. Skulavik: Das Anwendungsspektrum ist breit gestreut und reicht von der Prophylaxe, wie der Steigerung der Immunität, Narben­entstörungen, Vorbereitung auf operative Eingriffe etc. über akute Erkrankungen wie Infekte, Entzündungen, Verletzungen, Schmerztherapie und Ausleitungstherapien bei Herden, Schwermetalle, Pilze und E-Smog etc. bis zur Behandlung chronisch-degenerativer Beschwer­den wie Allergien, Autoimmunerkrankungen, begleitende Therapien bei Tumoren, Angst -und Panik Störungen, Phobien, Depressionen, Burn-Out Syndrom u.v.m.. Aber auch Spezialanwendungen im Sportbereich wie Regeneration, Leistungssteigerung und Behandlung von Verletzungen sind bei Dr. Gaischin erfolg­reich im Einsatz.

Estheticon: Frau Dr. Skulavik, vielen Dank für dieses Gespräch.

Aktualisiert: 10.05.2011

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